Central Station

von Lavie Tidhar 
2,0 Sterne bei3 Bewertungen
Central Station
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Nichts für die kurzweilige Unterhaltung!

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Inhaltsangabe zu "Central Station"

Die Menschheit ist ins All aufgebrochen. Der Mars wurde besiedelt, der Asteroidengürtel wird ausgebeutet, und virtuelle Spielewelten haben sich zu Paralleluniversen entwickelt. Die Menschheit ist fortschrittlicher, schillernder und kaputter denn je. In dieser Zukunft kommt Boris Chong nach langjähriger Abwesenheit vom Mars zurück auf die Erde zur Central Station - um einen seit Generationen andauernden Familienfluch abzuwenden, um einer alten Liebe wiederzubegegnen, und um vielleicht sein Schicksal zu finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453318816
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    einz1975s avatar
    einz1975vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nichts für die kurzweilige Unterhaltung!
    Lavie Tidhar - Central Station

    Die Menschheit entwickelt sich nicht nur jeden Tag immer weiter, auch in diesem Roman haben wir es geschafft, die Grenzen unserer Erde zu überwinden und sind ins All gezogen. Mars, Jupiter oder auch nur der Asteroidengürtel des Saturn, alles neue Heimatstädten. Doch unserer Erde ist nicht vergessen. Hier gibt es den Weltraumbahnbahnorf „Central Station“, um in diese entlegenen Bereiche des Alls zu gelangen. Boris Chong kehrt nach vielen Jahren der Abwesenheit genau hierher zurück. Die Erde hat sich nicht viel verändert. Es gibt immer noch das bunte Treiben auf den Märkten, belebte Straßen und nicht zu vergessen Miriam Jones. Eine Liebe, welche vor einigen Jahren angefangen hat, aber nie fortgesetzt wurde.

    Da der Roman nicht stickt seiner Handlung folgt, sondern immer wieder gern mit der Zeit herumspielt, muss man schon genau darauf achten wo man sich gerade befindet. Das wird für viele Leser doch recht Verwirrend sein. Denn die eigentlichen Hauptfiguren der Geschichte sind Kinder, welche in einem Labor gezüchtet wurden und nie die Chance hatten so zu werden, wie alle anderen. Hier ist nicht etwa nur die Rede von irgendwelchen Klonen, es geht um Genmanipulation die bis zu Traummanifestationen führen oder gar zu Vampirismus. Letztgenannte sind allerdings etwas anders, als man sie aus mystischen Erzählungen kennt. Diese Vampire entstanden durch den Nosferatu-Virus, er wurde in einem Krieg gezüchtet. Sie saugen kein Blut der Menschen, sondern Informationen.

    Jeder in der in der Zukunft, lebt neben der realen, auch in einer digitalen Welt. Genau hierfür benötigt man sogenannte Knoten. Diese werden von Kindesbein jedem Menschen zugegeben. In der großen Verbindung, welche die UNTERHALTUNG genannt wird, werden Informationen ausgetauscht oder auch virtuelle Spiele gespielt. Welche sich jedoch auch auf die reale Welt auswirken können. Ein anderer Teil dieser Zukunft sind die Robotik. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um Roboter, welche aber früher Menschen waren und im Krieg als Soldaten eingesetzt wurden. Viele haben jetzt keine Zukunft mehr, wie es oft mit Soldaten passiert, wenn es keine Kriege mehr gibt. Es gibt auch KIs, aber sonst kaum künstliche Wesen.

    Am seltsamsten fand ich jedoch ein Geschwür, welches einige Menschen tragen. Es wurde aus dem Gencode gezüchtet, welchen man auf dem Mars von totgeglaubten Fossilien fand. Dann gibt es noch Orakel, Götter und Müllsammler. Central Station in seiner Art erinnert selbst an ein Lebewesen. Eine Fülle von Lebewesen die mit, in und von ihr leben und zusammen eine homogene Masse bilden. Durch all die verschiedenen Figuren und Zeitperioden verliert man leider oft den Überblick. Lavie Tidhar hat versucht so viele Ideen unterzubringen, dass er dabei den Roten Faden irgendwie verloren hat. Am Ende ist man sich nicht einmal sicher, ob Boris Chong wirklich das bekommt, was er haben sollte/wollte.

    Fazit:
    Central Station bietet dem Leser eine bildgewaltige Science-Fiction-Geschichte, welche gewürzt wird mit nicht enden wollenden Zukunftsvisionen. Aufgrund der ungewöhnlichen Erzählstruktur, fällt es dem Leser dennoch schwer jeden Strang der Geschichte zu folgen. Die politisch zerbrechliche Lage der Station in Israel, führt unweigerlich zu der Hoffnung, dass wie hier beschrieben alle Kriege irgendwann enden und die Menschen zusammen ins Weltall aufbrechen. Nichts für die kurzweilige Unterhaltung!

    Matthias Göbel

    Autor: Lavie Tidhar
    Übersetzung: Friedrich Mader
    Taschenbuch: 352 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 09.01.2018
    ISBN: 978-3-453-31881-6

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 8 Monaten
    Rezension zu "Central Station"

    Es ist, wie man es sich vorstellen kann. Die Menschen haben das All besiedelt und beuten alles aus, was es auszubeuten gibt.

    Von der Central Station in Tel Aviv aus starten die Shuttles ins All. Die Gegend um die Tower ist eine florierende Stadt. Hier bekommt man alles, Cybergames, Robots und sonstiges.

    Und dann kommt der Tag, an dem Boris Chong zurück kommt und wieder auf Mama Jones trifft.

    „Central Station“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Lavie Tidhar.

    Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Aufmachung und die Farbe ist genau meines. Die Inhaltsangabe hat auch ein spannendes Buch versprochen. Kurz hatte ich bei der Zusammenstellung bedenken, schob diese aber bei Seite. Leider. Nach dem Bild ist es Science Fiction, betitelt ist es mit Roman und es hat den World Fantasy Award gewonnen. Irgendetwas passt da optisch nicht zusammen und leider ist der Inhalt genauso.

    Der Schreibstil des Autors ist atemberaubend. Allerdings nicht, weil er so gut wäre, sondern weil der Autor Mega-Sätze benutzt. Es kam mir manchmal vor, dass auf einer Seite gerade mal 5 Sätze zu finden sind. Nicht nur, dass der Autor gerne Schlangensätze bildet, nein, der Inhalt ist auch einfach unnötig. Wenn man am Ende des Satzes vergessen hat, worum es am Anfang ging, dann hat der Autor, meines Erachtens, etwas falsch gemacht. Zumal ich auch nicht wirklich in der Straße jeden Laden, mit Inhalt des Inventars und warum das verkauft wird, oft auch noch in der Klammer gesetzt, wissen muss.

    Es mag sein, dass das Buch ein schillernder Roman ist. Ich fand ihn einfach nur schrecklich. Als dann auch noch eine Strigoi auftauchte, hörte das ganze echt für mich auf. Zuerst erhoffte ich, dass hier mit Strigoi etwas anderes gemeint ist, aber nein, es tauchen tatsächlich Vampire auf.

    Die Story ist dazu noch zäh wie Rübensaft. Irgendwie passiert gar nichts, alles dümpelt nur dahin daher. Ich muss mir echt merken, dass ich keine Bücher mehr lese, die einen Award, welchen auch immer, gewonnen haben. Das ist einfach keine Kost für mich.

    Positiv fand ich, dass der Roman nicht in den üblichen Gegenden spielte. Dass man hier Israel und die Umgebung genommen hat, fand ich sehr gelungen. Auch die Karte am Anfang fand ich sehr hilfreich. Den Anhang hätte mich mir etwas ausführlicher gewünscht. Viele Begriffe, die anderen vielleicht gängig sind, kannte ich einfach nicht. Erklärt waren nur wenige Begriffe aus dem Text.

    Mir hat auch die Situation der Robots gefallen. Die von den Menschen nach dem Gebrauch einfach weg geworfen werden. Unsere übliche Überflussgesellschaft eben nur in der Zukunft.

    Im Großen und Ganzen fand ich den Roman einfach nur langweilig, mit teilweise unmöglichen Sätzen. Viele Seiten habe ich einfach überblättert und nur drüber gelesen. Auch wenn ich ein paar positive Punkte an dem Buch gefunden habe kann ich hier nicht mehr als einen Stern vergeben.  

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    stjaerna77s avatar
    stjaerna77vor 3 Monaten

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