Lawrence Block

 4.3 Sterne bei 77 Bewertungen
Autor von Endstation Friedhof: Thriller, Abzocker und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Mädchen mit dem Fächer
Erscheint am 02.11.2018 als Hardcover bei Droemer.

Alle Bücher von Lawrence Block

Sortieren:
Buchformat:
Lawrence BlockAbzocker
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Abzocker
Abzocker
 (4)
Erschienen am 07.03.2008
Lawrence BlockEndstation Friedhof: Thriller
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Endstation Friedhof: Thriller
Endstation Friedhof: Thriller
 (4)
Erschienen am 13.10.2014
Lawrence BlockEngel der Nacht
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Engel der Nacht
Engel der Nacht
 (3)
Erschienen am 01.01.1994
Lawrence BlockEndstation Friedhof
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Endstation Friedhof
Endstation Friedhof
 (2)
Erschienen am 01.10.1997
Lawrence BlockFalsches Herz
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Falsches Herz
Falsches Herz
 (2)
Erschienen am 13.02.2009
Lawrence BlockDie Sünden der Väter (Matthew Scudder 1)
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Sünden der Väter (Matthew Scudder 1)
Die Sünden der Väter (Matthew Scudder 1)
 (2)
Erschienen am 21.01.2016
Lawrence BlockNighthawks
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nighthawks
Nighthawks
 (2)
Erschienen am 02.11.2017
Lawrence BlockThe Burglar Who Liked to Quote Kipling (The Burglar)
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Burglar Who Liked to Quote Kipling (The Burglar)

Neue Rezensionen zu Lawrence Block

Neu
YukBooks avatar

Rezension zu "Nighthawks" von Lawrence Block

Literarische Streifzüge durch Hoppers Amerika
YukBookvor 7 Monaten

Jedes Gemälde erzählt eine Geschichte. Ein Gemälde kann aber auch zu einer ganz neuen Geschichte inspirieren. Prädestiniert dafür sind die Bilder von Edward Hopper, die viel Freiraum für Fantasien bieten und mich schon immer fasziniert haben. Das dachte sich wohl auch Lawrence Block, als er dieses Buchprojekt ins Leben rief. 17 amerikanische Autoren, darunter so namhafte wie Jeffrey Denver, Joyce Carol Oates oder Stephen King, haben zu einem Gemälde ihrer Wahl einen Kurzkrimi verfasst.

Dabei gehen die Schriftsteller ganz unterschiedlich vor. In „Zimmer am Meer“ zum Beispiel beschreibt Nicholas Christopher genau, was auf dem Bild zu sehen ist, und weitet dann die Szenerie immer weiter aus, so dass wir spätestens dann der Fantasie des Autors überlassen sind. In der Geschichte „Hotel Lobby“ dagegen wartet man als Leser förmlich darauf, dass das Bild Eingang in die Geschichte findet. Ist es dann endlich so weit, werden die Figuren regelrecht lebendig und man kommt sich vor wie in einer spannenden Filmszene, in der sich die Figuren in jedem Augenblick in Bewegung setzen werden.

Was erzählen uns diese New Yorker Stadtszenen und Momentaufnahmen von einsamen Menschen in Wohnungen, Büros und Motels? Diese Frage wird in „Nachtfalken“ sogar ganz explizit gestellt und zwar an ein Mädchen, das in einem Museum das gleichnamige Bild von Hopper betrachtet und von einem Privatdetektiv beschattet wird. Die 23-jährige möchte sich in der Tat von dem Bild zu einer Story inspirieren lassen. 

Sowohl die Bilder des amerikanischen Malers als auch die Kurzgeschichten, die daraus entstanden sind, entrücken uns auf magische Weise der Wirklichkeit. Neben Krimis hätte ich mir allerdings noch andere Genres gewünscht. Es wäre interessant zu erfahren, zu welchen neuen Bildern diese Geschichten Edward Hopper wiederum inspiriert hätten.

Kommentieren0
17
Teilen
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Nighthawks" von Lawrence Block

Tolle Geschichten in Weiterführung der Szenen auf den Gemälden Hoppers
HEIDIZvor 10 Monaten

Ich mag die Gemälde von Edward Hopper, und als ich neulich vom Buch erfuhr, welches zu seinen Gemälden Geschichten beinhaltet, konnte ich nicht widerstehen. Keine Geringen als Michael Connelly, Stephen King, Joe R. Lansdale oder Warren Moore u.a. haben Geschichten beigesteuert, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Vor jeder Geschichte gibt es einen kurzen Einblick in die Biografie des Schriftstellers. Anschließend ist das Gemälde zu sehen, zu welchem der Autor seine Geschichte geschrieben hat (Das Jahr der Entstehung ist notiert.)

 

Stephen King beispielsweise hat zum Gemälde „Room in New York“ aus dem Jahr 1932 die Geschichte geschrieben mit dem Titel „Das Musikzimmer“.

 

Leseprobe:
=========

Die Enderbys waren in ihrem Musikzimmer – so nannten sie es, obwohl es in Wirklichkeit nur ein nicht genutztes Schlafzimmer war. Einst hatten sie geglaubt, es würde das Kinderzimmer für James oder Jill Enderby, aber nach zehn Jahren ständiger Bemühungen schien es zunehmend unwahrscheinlich, dass ein süßer Fratz aus dem Nichts im Hier auftauchen würde.

 

Die Gemälde zu betrachten und die Geschichten dazu zu lesen macht einfach Freude. Man schaut sich ein Bild an und entdeckt, was zu sehen ist, wie könnte diese im Bild festgehaltene Szene weitergehen? Was könnte sie erzählen? Es ist genial, was die Autoren daraus gemacht haben. Unglaublich, wie spannend und kurzweilig sie erzählen. Die Figuren in den Geschichten so zu charakterisieren, das ist schon qualitativ hochwertige Literatur finde ich. Sie schreiben fiktive Geschichten von Menschen, die sehr unterschiedlich sind, die fühlen und eifersüchtig sind, die verzweifelt sind oder wütend …

 

Ob Hopper das mit seinen Gemälden aussagen wollte, was die Autoren daraus machen, keine Ahnung, mir haben die kriminalistischen und thrillerbehafteten Idee der Autoren und deren Umsetzung sehr gut gefallen. Wäre eine Sache, mittels der man auch die Gemälde anderer Künstler angehen könnte. Ich würde auf jeden Fall lesen …

Kommentieren0
1
Teilen
wampys avatar

Rezension zu "Die Sünden der Väter (Matthew Scudder 1)" von Lawrence Block

Grandioser Noir
wampyvor 2 Jahren

Buchmeinung zu Lawrence Block – Die Sünden der Väter


Die Originalausgabe erschienen 1976 unter dem Titel „The Sins of the Fathers“, die deutsche Ausgabe erstmals 1977 in der Übersetzung von Heinz Nagel unter dem Titel „Mordunter vier Augen“bei Pael. Die Neuübersetzung von Stefan Mommertz mit einem Vorwort von Stephen King erschien 2016 als ebook bei LB Productions. Dies ist der Serienauftakt um den Privatdetektiv ohne Lizenz Matthew Scudder.


Klappentext:


»Die Sünden der Väter« stellt Matthew Scudder vor, jenen New Yorker Privatdetektiv, der von Liam Neeson in »Ruhet in Frieden« auf der Leinwand verkörpert wurde. Eine junge Prostituierte wurde getötet und der mutmaßliche Mörder hat sich in seiner Gefängniszelle erhängt. Auf der Suche nach Antworten wendet sich der Vater des toten Mädchens an Scudder. Dieser erste Band der preisgekrönten Reihe wurde ursprünglich 1976 veröffentlicht, die deutsche Ausgabe ist aber bereits seit vielen Jahren vergriffen. Der Roman wurde nun für heutige Leser von Stefan Mommertz neu übersetzt, einschließlich einer 1991 verfassten Einführung von Stephen King. Darin weist King darauf hin, dass Scudder zwar »den romantischen Untertönen der Gattung« entspricht, er aber »genauso viel von Dorian Grey wie von Travis McGee« hat. King schreibt weiter: »Block hat den Teil des Mythos, der ebenso Klischee wie Wunscherfüllung ist, beiseitegelegt und ihn durch etwas ersetzt, das sehr viel glaubwürdiger ist. Das Ergebnis ist eine Reihe von Büchern, die genau genommen ein einziges sind – eine urban-alkoholkranke moderne Version der ›Pilgerreise‹ –, mit einer Figur, die ganz und gar über die Gattung hinauswächst, der sie entsprungen ist.«

Meine Meinung:

Dies ein ein sehr beeindruckender Serienauftakt, obwohl oder weil nur wenig Aktion vorhanden ist. Der Expolizist Matthew Scudder wird von einem Vater beauftragt, die Ursachen für den Tod seiner Tochter herauszufinden. So außergewöhnlich wie dieser Auftrag, so außergewöhnlich ist die Hauptfigur. Bei einem Schusswechsel nach einem Raubüberfall hat Scudder nicht nur einen der Täter erschossen, sondern auch ein unbeteiligtes junges Mädchen mit einem Querschläger tödlich verletzt. Daraufhin hat er die Polizei kurz vor Erreichen der „Betriebsrente“ verlassen. Auch seine Ehe ging dabei in die Brüche. Da er über keine Lizenz als Privatdetektiv verfügt, leistet er seinen „Klienten“ nur Gefallen, für die er ein Geschenk erwartet. Dieses Verfahren ist ihm aus seimer Polizistenzeit noch gut bekannt. Auch wenn er nicht religiös ist, so bekommt die Kirche doch einen Zehnten von seinen Einnahmen. Meistens erhält die katholische Kirche diesen Anteil, nicht weil er sie mag, sondern weil sie die längsten Öffnungszeiten haben. Sein Lieblingsgetränk ist Kaffee mit einem Schuss Whiskey – Scudder hat also auch ein Alkoholproblem. Seine Sicht der Dinge ist realitätsnah und frei von positiven Erwartungen. Seinen Gefallen leistet er mit aller Hartnäckigkeit, die er aufbieten kann. Er spricht mit vielen Leuten und sagt häufig, dass er verstanden hat. Dabei kommt körperliche Gewalt eigentlich gar nicht vor. Ein bisschen Aktion kommt in die Handlung nur, als Scudder bei einer Kneipentour von einem Hobbygangster überfallen wird. Diesem Hobbygangster vermittelt Scudder unmissverständlich, das er für diesen Job zu weich ist – halt ein guter Junge, der Matt. Dann kann er seinem Auftraggeber Bericht erstatten, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass man ihm doch bitte von Anfang an, die ganze Wahrheit erzählen solle. Der Klient bekommt die ungeschminkte Wahrheit und Matt Scudder die Erkenntnis, dass man den falschen Täter ermittelt hat. Matthew Scudder forscht weiter und kennt den Täter, ohne rechtskräftige Beweise zu haben. Auch hier sucht er das Gespräch und bietet dem Täter, eine Chance, die er nicht ablehnen kann.

Matthew Scudder ist eine unglaublich faszinierende Figur, die sehr komplex ist und beileibe nicht nur positive Eigenschaften hat. Aber er steht trotz aller Widrigkeiten mit beiden Beinen im Leben und versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Er hat die Erfahrung, den Verstand und die Verbindungen, um erfolgreich zu sein. Seine Lieblingsmethode ist das Gespräch, und wenn sonst niemand zur Hand ist, so redet er mit einem Barmann. Thema ist dabei längst nicht immer der Fall. Spannung im klassischen Sinn gibt es nicht und trotzdem konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Da der Roman aus der Sicht Scudders erzählt wird, weiß Matt nicht mehr als der Leser und dennoch wurde ich von den Ergebnissen seiner Gedanken überrascht.



Fazit:

Ganz der Noir sind eigentlich alle auftretenden Charaktere Verlierer. Diese trübe Grundstimmung prägt das Buch und positive Ereignisse finden nicht statt. Das Buch lebt von der Hauptfigur, von der eine unglaubliche Faszination ausgeht. Besonders gefallen hat mir, dass es fast keine Gewaltszenen, dafür aber einige Stellen mit einem sehr trockenen Humor gibt. Mich hat das Buch voll überzeugt und ich vergebe gerne fünf Sterne (90 / 100 Punkte). Das Buch kann allen empfohlen werden, die einen eher ruhigen Fall mögen. Freunde von Aktionsfeuerwerken oder blutigen Detailbeschreibungen werden mit diesem Buch nicht glücklich werden.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Nutzer von Lovelybooks,

am 13. November startet der Thriller "Ruhet in Frieden - A Walk Among The Tombstones" mit Liam Neeson in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf einem Roman des US-amerikanischen Krimi-Autors Lawrence Block, der bei uns erstmals in den 90er Jahren unter dem Titel "Endstation Friedhof" erschienen ist. 

Anlässlich des Kinostarts verlosen wir 5x die Romanvorlage in ihrer Neuauflage. 

Die Gewinner geben wir am Montag, den 24. November, bekannt.

Zum Film: Acht Jahre ist es her, dass Matthew Scudder (Liam Neeson) den Polizeidienst quittierte, nachdem er beim Versuch, die Täter eines Überfalls zu stellen, einen unschuldigen Passanten erschoss. Inzwischen verdient er seinen Lebensunterhalt als Privatermittler, hat dem Alkohol entsagt und lebt
zurückgezogen. Als Scudder von dem Drogendealer Kenny (Dan Stevens) den Auftrag erhält, die Männer ausfindig zu machen, die seine Frau gekidnappt und brutal ermordet haben, führt ihn der Fall tief in die Unterwelt von New York. Langsam offenbart sich, dass die Entführung nicht die einzige war, sondern Teil einer ganzen Serie äußerst gewalttätiger Straftaten – immer mit tödlichem Ausgang. Scudder sieht sich auf seiner Suche nach Gerechtigkeit gezwungen, selbst die Grenzen des Gesetzes
zu überschreiten, während die Täter bereits ihr nächstes Opfer ins Visier nehmen…

Nervenzerreißende Spannung und ein knallharter Ermittler: Hollywoodstar Liam Neeson („Non-Stop“, „96 Hours – Taken 2“) glänzt in diesem höchst atmosphärischen Thriller. Unter der Regie des Oscar®-nominierten Drehbuchautors Scott Frank („Die Regeln der Gewalt“), der auch hier für das Skript verantwortlich zeichnet, setzt er als gescheiterter Cop alles daran, skrupellose Mörder der Gerechtigkeit zuzuführen. An seiner Seite brilliert neben den herausragenden Charakterdarstellern Dan Stevens („Downton Abbey“, „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“) und Boyd Holbrook („Milk“,
„Auge um Auge“) der junge Brian ‚Astro‘ Bradley in seiner ersten großen Rolle. 
ChattysBuecherblogs avatar
Letzter Beitrag von  ChattysBuecherblogvor 4 Jahren
Heute ist "Ruhte in Frieden" angekommen. Vielen Dank dafür.
Zur Buchverlosung

Community-Statistik

in 68 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks