Lawrence Block Nighthawks

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Inhaltsangabe zu „Nighthawks“ von Lawrence Block

Hopper ist Kult: 17 Stories von namhaften US-Autoren zu berühmten Gemälden des weltbekannten Malers

Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Für die Gemälde von Edward Hopper (1882 - 1967), einer Ikone der modernen amerikanischen Malerei, gilt das in besonderem Maße. Seine Porträts von Menschen, die auf rätselhafte Weise in ihre Einsamkeit versunken scheinen, lassen der Phantasie einen weiten Spielraum. Siebzehn renommierte US-Autoren haben sich inspirieren lassen, jede(r) von einem anderen Bild. Ihre Geschichten setzen dort an, wo das Gemälde als Momentaufnahme zwangsläufig aufhören muss, erzählen weiter, was verborgen in der Mimik, der Körpersprache der Figuren und in der festgehaltenen Szene zu erspüren ist. Entstanden ist eine vielschichtige, faszinierende Kollektion von Stories über die menschliche Existenz und ihre Abgründe. Realistisch, anrührend, beunruhigend - immer aber fesselnd und überraschend.

Mit Geschichten von Stephen King, Michael Connelly, Lee Child, Jeffery Deaver, Joyce Carol Oates, Lawrence Block u.a.

Die Gemälde Hoppers - bzw. die möglichen Geschichten dazu - so darzustellen, ist eine super Idee, die für meine Begriffe extrem gelungen is

— HEIDIZ
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  • Literarische Streifzüge durch Hoppers Amerika

    Nighthawks

    YukBook

    10. March 2018 um 10:36

    Jedes Gemälde erzählt eine Geschichte. Ein Gemälde kann aber auch zu einer ganz neuen Geschichte inspirieren. Prädestiniert dafür sind die Bilder von Edward Hopper, die viel Freiraum für Fantasien bieten und mich schon immer fasziniert haben. Das dachte sich wohl auch Lawrence Block, als er dieses Buchprojekt ins Leben rief. 17 amerikanische Autoren, darunter so namhafte wie Jeffrey Denver, Joyce Carol Oates oder Stephen King, haben zu einem Gemälde ihrer Wahl einen Kurzkrimi verfasst.Dabei gehen die Schriftsteller ganz unterschiedlich vor. In „Zimmer am Meer“ zum Beispiel beschreibt Nicholas Christopher genau, was auf dem Bild zu sehen ist, und weitet dann die Szenerie immer weiter aus, so dass wir spätestens dann der Fantasie des Autors überlassen sind. In der Geschichte „Hotel Lobby“ dagegen wartet man als Leser förmlich darauf, dass das Bild Eingang in die Geschichte findet. Ist es dann endlich so weit, werden die Figuren regelrecht lebendig und man kommt sich vor wie in einer spannenden Filmszene, in der sich die Figuren in jedem Augenblick in Bewegung setzen werden.Was erzählen uns diese New Yorker Stadtszenen und Momentaufnahmen von einsamen Menschen in Wohnungen, Büros und Motels? Diese Frage wird in „Nachtfalken“ sogar ganz explizit gestellt und zwar an ein Mädchen, das in einem Museum das gleichnamige Bild von Hopper betrachtet und von einem Privatdetektiv beschattet wird. Die 23-jährige möchte sich in der Tat von dem Bild zu einer Story inspirieren lassen. Sowohl die Bilder des amerikanischen Malers als auch die Kurzgeschichten, die daraus entstanden sind, entrücken uns auf magische Weise der Wirklichkeit. Neben Krimis hätte ich mir allerdings noch andere Genres gewünscht. Es wäre interessant zu erfahren, zu welchen neuen Bildern diese Geschichten Edward Hopper wiederum inspiriert hätten.

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  • Tolle Geschichten in Weiterführung der Szenen auf den Gemälden Hoppers

    Nighthawks

    HEIDIZ

    30. December 2017 um 19:21

    Ich mag die Gemälde von Edward Hopper, und als ich neulich vom Buch erfuhr, welches zu seinen Gemälden Geschichten beinhaltet, konnte ich nicht widerstehen. Keine Geringen als Michael Connelly, Stephen King, Joe R. Lansdale oder Warren Moore u.a. haben Geschichten beigesteuert, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Vor jeder Geschichte gibt es einen kurzen Einblick in die Biografie des Schriftstellers. Anschließend ist das Gemälde zu sehen, zu welchem der Autor seine Geschichte geschrieben hat (Das Jahr der Entstehung ist notiert.)   Stephen King beispielsweise hat zum Gemälde „Room in New York“ aus dem Jahr 1932 die Geschichte geschrieben mit dem Titel „Das Musikzimmer“.   Leseprobe: ========= Die Enderbys waren in ihrem Musikzimmer – so nannten sie es, obwohl es in Wirklichkeit nur ein nicht genutztes Schlafzimmer war. Einst hatten sie geglaubt, es würde das Kinderzimmer für James oder Jill Enderby, aber nach zehn Jahren ständiger Bemühungen schien es zunehmend unwahrscheinlich, dass ein süßer Fratz aus dem Nichts im Hier auftauchen würde.   Die Gemälde zu betrachten und die Geschichten dazu zu lesen macht einfach Freude. Man schaut sich ein Bild an und entdeckt, was zu sehen ist, wie könnte diese im Bild festgehaltene Szene weitergehen? Was könnte sie erzählen? Es ist genial, was die Autoren daraus gemacht haben. Unglaublich, wie spannend und kurzweilig sie erzählen. Die Figuren in den Geschichten so zu charakterisieren, das ist schon qualitativ hochwertige Literatur finde ich. Sie schreiben fiktive Geschichten von Menschen, die sehr unterschiedlich sind, die fühlen und eifersüchtig sind, die verzweifelt sind oder wütend …   Ob Hopper das mit seinen Gemälden aussagen wollte, was die Autoren daraus machen, keine Ahnung, mir haben die kriminalistischen und thrillerbehafteten Idee der Autoren und deren Umsetzung sehr gut gefallen. Wäre eine Sache, mittels der man auch die Gemälde anderer Künstler angehen könnte. Ich würde auf jeden Fall lesen …

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