Lawrence Block Time to Murder and Create

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Inhaltsangabe zu „Time to Murder and Create“ von Lawrence Block

The Spinner was a blackmailer, but that didn't give someone the right to bash his head in and leave him to rot in the river. There are three suspects, all blackmail victims, but which one was desperate enough to silence the Spinner for good? (Quelle:'Flexibler Einband/02.09.1999')
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  • Matthew Scudder Nr. 2

    Time to Murder and Create

    TheRavenking

    25. January 2015 um 23:54

    Time To Murder And Create ist Lawrence Blocks zweiter Roman mit Matthew Scudder, seiner wohl bekanntesten Serienfigur. Ex-Cop Scudder ist ein Privatdetektiv ohne Lizenz. Er lebt davon, dass er Menschen hilft, meist zwielichtigen Gestalten, die außerhalb der Gesetze operieren. Der Kleinkriminelle Jake „The Spinner“ Jablon ist tot. Seine Leiche wurde aus einem Fluss gefischt. Eine traurige Nachricht für Scudder. Denn mit dem Verstorbenen verband ihn seit einiger Zeit mehr als eine flüchtige Bekanntschaft. Scudder ist im Besitz eines Umschlages, der ihm von Jablon anvertraut wurde, zu öffnen nur nach dessen Tod. Und dessen Inhalt ist explosiv, denn er zeigt, dass Jake Jablon offensichtlich ein Erpresser war. Er besaß kompromittierende Informationen über drei Menschen. Da ist die junge Frau aus reichem Elternhaus, die vor Jahren einen tödlichen Unfall mit Fahrerflucht begangen hat, die Ehefrau eines Millionärs, die in ihrer Jugend pornographische Filme gedreht hat und der aufstrebende Politiker mit einer pädophilen Vergangenheit. Drei Leute von denen jeder ein Motiv gehabt hätte den Erpresser zu töten. Scudder sucht die Verdächtigen auf und gibt sich selbst als Erpresser aus, der das „Geschäft“ des Verstorbenen übernommen hat. Dadurch begibt er sich in tödliche Gefahr. Erst gerade habe ich in einem Blog einen Artikel über den Unterschied zwischen statischen und sich wandelnden Seriencharakteren gelesen. Scudder gehört definitiv in die zweite Kategorie, ändert sich doch seine Persönlichkeit im Laufe der Romane. Aus dem aktiven Alkoholiker wird später ein Mann, der seine Sucht hinter sich gelassen hat, und Besuche bei den Anonymen Alkoholikern gehören zum Repertoire der späteren Bücher, die sich auch eindringlicher mit Scudders Beziehungsleben befassen. Das führt aber auch zu gewissen Längen in der Erzählung, die hier in diesem frühen Roman noch nicht vorhanden sind. Geradlinig, schnörkellos ohne auch nur ein Gramm Fett präsentiert sich die Geschichte. Perfekte Unterhaltungsliteratur. Einzig die Handlung zeigt sich noch ausbaufähig. Denn wirklich vom Hocker reißt einen die Auflösung nicht. Block kombiniert zwar gefällig, doch für den Krimiroutinier etwas vorhersehbar. Für die ganz große Krimikunst reicht es also (noch) nicht. Später hat Block den Edgar gewonnen, für A Dance At The Slaughterhouse. Die Bücher wurden komplexer und tragischer. Zu empfehlen ist dieser frühe Scudder trotzdem allemal.

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