Lawrence Hill Ich habe einen Namen

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Inhaltsangabe zu „Ich habe einen Namen“ von Lawrence Hill

Westafrika, Mitte des 18. Jahrhunderts. Die kleine Aminata lebt mit ihren Eltern in einer friedlichen Dorfgemeinschaft. Doch der Sklavenhandel blüht, auf den Plantagen der neuen Kolonien braucht man Arbeitskräfte, und die britischen Machthaber sind skrupellos. Als Aminata elf Jahre alt ist, wird ihr Dorf überfallen und sie gefangengenommen. Auf einem Frachter bringt man sie mit vielen anderen Sklaven nach Amerika, wo sie an einen Großgrundbesitzer verkauft wird. Während der Wirren des Unabhängigkeitskriegs gelingt Aminata die Flucht. Sie folgt ihrem Herzen zurück nach Afrika und von dort nach London, um für die Befreiung der Schwarzen zu kämpfen. Ihre Geschichte ist das eindrückliche Porträt einer unglaublich starken Frau, die es geschafft hat, schwierigste Bedingungen zu überleben und dabei anderen zu helfen. Es ist eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst, voller Hoffnung und Zuversicht. »Wunderbar geschrieben, mit lebendigen Charakteren und faszinierenden Details.« New York Times

Bewegende Lebensgeschichte

— Hollysmum
Hollysmum

Nicht mein Buch. An sich eine interessante Geschichte, aber keine gute Umsetzung

— Sandy3437
Sandy3437

Mein Buch war es nicht - wurde mit dem Schreibstil und den Charakteren nie so richtig warm.....

— BLINDI
BLINDI

Ein Buch über eine sehr starke Frau!! Mit Spannung und Respekt gelesen.

— yvimuesli
yvimuesli

Manchmal traurig doch sehr beeindruckend, mit welcher Energie Amanita ihr hartes Leben meistert. Ein unvergessliches, wundesbares Buch!

— xania
xania

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  • Bewegende Lebensgeschichte einer Sklavin

    Ich habe einen Namen
    Hollysmum

    Hollysmum

    09. April 2017 um 22:35

    Aminata Diallo lebt in Bajo,einem kleinen Dorf in Afrika. Sie ist noch ein Kind,wird von Vater und Mutter geliebt und lernt von ihrer Mutter wie man Babys auf die Welt bringt. Auf dem Rückweg einer Geburtshilfe im Nachbardorf geraten Aminata und ihre Mutter in die Fänge von Menschenhändlern. Aminatas Martyrium beginnt. Auf ihrem 3 monatigen Weg zum Meer lernt sie viele andere Menschen und ihre Geschichten kennen. Unter anderem den Jungen Shikura,der den Menschenfängern bei ihren Gräueltaten hilft. Zwischen den beiden entwickelt sich dennoch eine Freundschaft. Ein Sklavenschiff bringt sie und viele andere Sklaven nach Amerika,wo sie schließlich in North Carolina auf einer Indigoplantage landet.Dort erlebt sie die Unterdrückung und Ausbeutung der Sklaven am eigenen Leib. Ich finde es sehr schwierig eine Rezenssion zu diesem Buch zu schreiben. Die Autorin hat ein wunderbares Gespür dafür Gefühle zu beschreiben. Man fühlt tatsächlich mit. Bewundernswert wie Aminata ihr Leben meistert und woher sie die Kraft nimmt immer wieder von vorne anzufangen ohne jemals lange zu verzweifeln.Eine Leseempfehlung! 

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  • Rezension zu "Ich habe einen Namen" von Lawrence Hill

    Ich habe einen Namen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2013 um 21:07

    Wow, was für ein bewegendes Buch! Das waren die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gingen nachdem ich die letzte Seite dieses auf einer wahren Begebenheit beruhenden Buches gelesen hatte. Aus der Perspektive der gealterten Aminata wird deren Lebensgeschichte erzählt. Geboren in West-Afrika wird das erst 11jährige Mädchen Mitte des 19. Jahrhunderts von Sklavenhändlern geraubt und unter unvorstellbaren Bedingungen in die amerikanischen Kolonien verschleppt. Ihre Intelligenz und ihr Freiheitswille gepaart mit Mut helfen ihr ihr schweres und oft leidvolles Schicksal zu ertragen und dagegen anzukämpfen. Ihr Lebensweg wird sie um den halben Erball führen um schließlich ihre persönliche Erfüllung zu finden. Aminatas Sprache ist sehr eindringlich, man fühlt mit der alten Frau die ihre Lebensgeschichte und Gedanken zu Papier bringt. Man ist beinahe selber das verängstigte Kind, die wütende junge Frau, die weise Alte. Oft stiegen mir die Tränen in die Augen ob der Grausamkeiten und der ohnmächtigen Wut, die die versklavten Menschen erdulden mussten. Ein sehr eindringliches, bewegendes Buch, dass mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird!

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  • Rezension zu "Ich habe einen Namen" von Lawrence Hill

    Ich habe einen Namen
    HarryF

    HarryF

    10. November 2012 um 09:53

    Intensiv, eindringlich. Zum Lachen animierend, zum Weinen verpflichtet. EIn Buch voller Emotionen, eine ganze Welt zwischen ein paar Seiten. Unbedingt lesen!

  • Rezension zu "Ich habe einen Namen" von Lawrence Hill

    Ich habe einen Namen
    Monika58097

    Monika58097

    07. September 2012 um 13:54

    Aminata Diallo, ein elfjähriges afrikanisches Mädchen, lebt mit ihren Eltern glücklich und zufrieden in ihrem Dorf – bis zu dem Tag, an dem das Dorf von weißen Sklavenhändlern überfallen wird. Aminata verliert ihre Eltern und wird auf ein Sklavenschiff verschleppt. Die Afrikaner werden zusammen getrieben wie Vieh. Zusammengepfercht landen sie auf dem Schiff und dort bekommen sie ihr Essen nur aus Trögen – wie Vieh. Man bringt sie, wie so unendlich viele andere auch, nach Amerika. Dort werden die Afrikaner als billige Arbeitskräfte verkauft und sind fortan ohne jegliche Rechte. Auf dem Weg dorthin begegnen Aminata Skrupellosigkeit, Brutalität, Missbrauch und Krankheit, doch Aminata hat einen starken Willen. Und sie kann lesen und schreiben. So muss sie nicht die Drecksarbeit machen. Sie kämpft oft ums Überleben. Verkauft wird sie trotzdem. Erst an einen Großgrundbesitzer, dann an einen jüdischen Haushalt. Aminata erleidet Hunger und Elend, Freude und Trauer. Sie hilft vielen Kindern auf die Welt, so, wie ihre Mutter es ihr beigebracht hat. Als Aminata älter ist, werden ihr die eigenen Kinder genommen. Trotz all dieser schwierigen Bedingungen und Umstände, Aminita gibt sich nicht auf. Sie kann flüchten, ist endlich wieder frei, doch da ist immer wieder die Trauer um ihre Familie. Aminata findet einen Weg, zurück nach Afrika zu kommen. Ihr großer Wunsch ist es, noch einmal das Dorf ihrer Kindheit zu besuchen. Doch es kommt anders. Erneut muss Aminata flüchten. Diesmal führ ihr Weg sie nach London, wo sie sich für die Freiheit ihrer Landsleute einsetzt. „Ich habe einen Namen“ ist ein sehr eindringliches Buch. Man fühlt mit Aminata und den anderen Sklaven mit. Man leidet mit ihr. Man trauert mit ihr. Man freut sich mit ihr. Ein Roman über die brutale Versklavung von Menschen, die wie Vieh behandelt werden, die in den Augen der Sklavenhändler nichts wert sind. Ein sehr emotionaler Roman, der mich tief berührt wird und den ich nicht vergessen werde.

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