Lawrence J Crabb Christsein ohne Krampf

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Inhaltsangabe zu „Christsein ohne Krampf“ von Lawrence J Crabb

Frustrierte Christen sind laut Larry Crabb keine Seltenheit. Sie begannen mit viel Begeisterung und Elan, doch inzwischen haben sie das unbestimmte Gefühl, dass mit ihrem Glauben etwas nicht stimmt. Sie kämpfen hart, um das erfüllte Leben zu verwirklichen, aber es funktioniert nicht. Was machen sie nur verkehrt? Was steht ihrem Glück noch im Weg? Crabb gibt mögliche Antworten und zeigt Wege aus der Misere.

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  • Gottes teilhaftig zu sein, ist ein größeres Glück als alles, was es sonst noch geben mag

    Christsein ohne Krampf
    LEXI

    LEXI

    „Vielleicht geht es überhaupt nicht um das gesegnete, glückliche Leben, von dem wir träumen und dem wir so verzweifelt hinterherlaufen. Vielleicht sollten unser Gehorsam und unsere Treue ihre Kraft aus einem ganz anderen Motiv beziehen als der verständlichen Sehnsucht nach den guten Dingen, die wir in diesem Leben genießen wollen.“ Der geistliche Weg basiert auf Freiheit und Gnade: Komm, wie du bist, zitternd und zagend. Hör auf, dich unter Druck zu setzen, werde ruhig. Und dann geh wieder hinaus ins Leben und tu, was richtig ist. Nicht, weil das der Weg zu irgendetwas ist, sondern weil du es darfst, weil du Gott lieben darfst. Vielleicht hält das Leben viel Gutes für dich bereit. Vielleicht aber auch nicht. Doch ob so oder so – Gottes Tür steht dir immer offen.“ In beeindruckenden Worten und mit überwältigenden Aussagen, die ich zum Teil als Zitate in diese Rezension einbringe, spricht der Autor von einem Weg, den die Bibel den „Weg des Geistes“ nennt. Ein Weg mit geheimnisvoller Gewissheit, Augenblicken tiefster Freude, unverwüstlicher Hoffnung. „Wer meint, er sei für alles verantwortlich, was in seinem Leben geschieht, muss viel von sich fordern. Er steht ständig unter Druck, rasch, unbedingt und zuverlässig herauszufinden, was genau in jeder Situation zu tun ist. Das ist Sklaverei. Wer an der Illusion festhält, er könne alles im Leben kontrollieren, verliert seine Freiheit und damit auch die Freude.“ Lawrence J. Crabb schreibt vom Bestreben, alles aus eigener Kraft erreichen zu wollen und den festen Glauben an das lineare Gesetz von Ursache und Wirkung, bei dem es für alles eine Methode gibt herauszufinden, wie man sein Problem lösen kann, und es dann auch zu versuchen. Crabb nennt diese beiden Wege bzw. Lebensweisen „Der alte Weg des Mose“ und „Der neue Weg Jesu“ und veranschaulicht dies durch eine optische Gegenüberstellung und nachfolgender Erläuterung. Er geht hierbei detailliert auf den Unterschied zwischen dem Gesetz der Linearität und jenem des Geistes (der Freiheit) ein. Seine Ausführungen belegt er mit Zitaten aus der Bibel. Er beschreibt den neuen Weg zum Leben, nachdem Christus uns erlöst hat und der Druck „des alten Weges von Mose“ weg ist. Hierbei weist er auf die Wichtigkeit eines geistlichen Freundes als Begleiter hin. Der Autor skizziert in insgesamt sieben Kapiteln unter anderem auch Gottes große Geschichte, beginnend mit der Erschaffung der Welt, und erläutert in diesem Zusammenhang den so genannten „Immanuel-Plan“. In seinen Ausführungen im letzten Abschnitt dieses Buches geht er näher darauf ein, wie man nach der „neuen Weise“ lebt. Dabei hat mich folgende Aussage sehr beeindruckt: „Ich wünsche mir wenigstens einige Beziehungen, in denen ich nicht perfekt sein muss, in denen man sich für mich tatsächlich interessiert, in denen man mir mit Weisheit und Hoffnung begegnet, und in denen Gottes Kraft gegenwärtig ist.“ Crabb regt dazu an, einen Blick auf sein eigenes Innenleben zu werfen und zu ergründen, wo man selber gerade steht – verbunden mit der Erkenntnis, dass ein Zerbruch oft notwendig ist, um vom alten, auf den neuen Weg zu gelangen. Er schließt seine Ausführungen mit einem Kapitel über das „PAPA-Gebet“, dem er bereits ein eigenes Buch mit dem Titel „Dem Vater im Himmel ganz nah“ gewidmet hat. Eine intensive Lektüre mit ganz viel Tiefgang, die den Leser fordert und dabei durchaus den Anspruch erhebt, unbequem zu sein.

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