Lawrence Wright

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Autor von Der Tod wird euch finden, Im Gefängnis des Glaubens und weiteren Büchern.

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Lawrence WrightDer Tod wird euch finden
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Der Tod wird euch finden
Der Tod wird euch finden
 (11)
Erschienen am 11.08.2008
Lawrence WrightIm Gefängnis des Glaubens
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Im Gefängnis des Glaubens
Im Gefängnis des Glaubens
 (4)
Erschienen am 02.09.2013
Lawrence WrightDreizehn Tage im September
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Dreizehn Tage im September
Dreizehn Tage im September
 (0)
Erschienen am 01.09.2016
Lawrence WrightDer Tod wird euch finden
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Der Tod wird euch finden
Der Tod wird euch finden
 (2)
Erschienen am 01.09.2007
Lawrence WrightThe Looming Tower
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The Looming Tower
The Looming Tower
 (0)
Erschienen am 21.08.2007
Lawrence WrightRemembering Satan/a Case of Recovered Memory and the Shattering of an American Family
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Remembering Satan/a Case of Recovered Memory and the Shattering of an American Family
Lawrence WrightGoing Clear
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Going Clear
Going Clear
 (0)
Erschienen am 17.01.2013
Lawrence WrightTwins
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Twins
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Erschienen am 01.01.1999

Neue Rezensionen zu Lawrence Wright

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Im Gefängnis des Glaubens" von Lawrence Wright

Glaube als Gefängnis?
Bellis-Perennisvor 5 Monaten

“Ich würde gerne eine Religion gründen. Da ist das wirklich große Geld zu holen.” (S. 123) Dieser Ausspruch, den Ron L. Hubbard bereits in den Jahren 1948 oder 1949 geäußert hat, ist vermutlich der wahre Kern dieser Bewegung.

 

Lawrence Wright beschreibt umfassend, sehr sachlich und nicht wertend die Entstehung der Church of Scientology. Das erste Kapitel beschäftigt sich auf knapp 200 Seiten mit dem Gründer Ron L. Hubbard. Wright beschreibt Scientology als das was es ist: Eine autoritäre Vereinigung, die mit oberflächlichen psychologischen „Therapien“ (Dianetik) und vermeintlichen „Lebenshelfern“ (Auditoren) ihre Mitglieder durch Gehirnwäschen unbedingten Gehorsam einbläuen. Auch Elektroschocks und Folter kommen zur Anwendung. Stellenweise liest sich das Buch wie ein Bericht aus einem stalinistischen oder maoistischen Umerziehungs- bzw. Straflager. Mitglieder werden für kleinste Vergehen in monatelang in fensterlose Verliese gesperrt, erhalten kaum Nahrung und, das ist für mich das Erschreckende daran, bedanken sich bei Hubbard und später bei dessen Nachfolger noch.

Den Mitgliedern ist es verboten Kinder zu bekommen. Wird eine Frau trotzdem schwanger, wird sie zur Abtreibung gezwungen.

 

Ein Aussteigen aus dieser Sekte ist kaum möglich, denn Abtrünnige werden gnadenlos verfolgt.

 

Der aufmerksame Leser entdeckt recht bald, dass Hubbard vor allem um Geld, Einfluss, Macht und das eigene Prestige geht. Deswegen steht die Anwerbung von „berühmten“ und einflussreichen Hollywoodstars und Politikern ganz oben auf der Prioritätenliste. Hier werden Namen wie Leonard Cohen, Tom Cruise und John Travolta genannt. Besonders Travolta spielt eine unrühmliche Rolle in dieser Vereinigung. Gemeinsam mit seiner Frau Kelly Preston pusht er Scientology in Hollywood. Als ihr gemeinsamer Sohn Jett, der mit 16 Jahren an einem Krampfanfall stirbt, ist die Rolle die Scientology dabei spielt, eine dunkle. So sollen die Eltern die Medikamente, die Jett, der an Epilepsie litt, gegen den ausdrücklichen Rat der Ärzte abgesetzt haben, und „Heilmethoden“ nach Hubbard anzuwenden.  

 

Alles in allem – auch durch die vielen Fußnoten – ein unheimlich interessantes, informatives und lesenswertes Buch. Eine kleine Kritik muss ich doch anbringen: Wright schreibt ausschließlich aus amerikanischer Sicht. Das finde ich schade, den Scientology hat, wie ein Krake, seine Tentakel auch in Europa ausgestreckt, um bekannte Menschen für ihre Ziele anzuwerben.

 

Fazit:

 

Dieses Buch ist durch eine profunde, sachliche und ja geradezu nüchterne Unvoreingenommenheit gekennzeichnet. Es legt das „System Scientology“ offen. Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden, ob er sein Heil in dieser Sekte finden könnte oder nicht.


Kommentare: 7
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T

Rezension zu "Der Tod wird euch finden" von Lawrence Wright

Wenn ein Journalist Geschichte beschreibt...
TimSvor 3 Jahren

Der mit dem Pullizer-Preis ausgezeichnete Autor beschreibt nicht nur den Aufstieg der Al-Qaida oder Osama Bin Ladin, sondern widmet sich der islamistischen Bewegung insgesamt. Beginnend mit dem frühen 20. Jahrhundert und einem idealistischen Moslem, zieht sich die Handlung über 80 Jahre hinweg bis zum Jahr 2006. An keiner Stelle des Buches wird es langweilig, keine gönnt dem Leser eine Verschnaufpause. Ohne es intendiert zu haben, werden gern verbreitete Mythen, etwa die USA hätten Al-Qaida im Afghanistan-Krieg der Sowjetunion aufgebaut oder finanziert, entkräftet. Dabei bezieht Wright zu keiner Zeit eine eindeutige politische Position, belegt großzügig sämtliche Ereignisse und Aussagen und schafft es somit, auch wissenschaftliche Leser zu saturieren.
Die Schwächen des Werkes liegen in seinem Umfang. Um ein breites Publikum zu erreichen scheint es notwendig gewesen zu sein, die durchaus satte Quellenlage auf wenige Zeilen zu kürzen. Somit gelingt es nicht, eine tiefere Analyse oder noch genauere Kausalitäten herauszuarbeiten. Da dies jedoch nicht der Anspruch eines Journalisten sein kann, der sich verkaufen muss, fällt es nicht schwer ins Gewicht.

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mcallonnecs avatar

Rezension zu "Der Tod wird euch finden" von Lawrence Wright

Akribisch recherchiert
mcallonnecvor 4 Jahren

Erhellende Vorgeschichte der Ereignisse des 11.September 2001. Akribisch recherchiert, die genauen Vorgänge der Terroranschläge in New York und Washington werden ziemlich kurz behandelt, dafür um so länger biographische Ausführungen zu den beiden Hauptpersonen Bin Laden und Al Sawahiri. Ein besonderer Fokus wird auf die Unzulänglichkeiten der Zusammenarbeit der verschiedenen US-Geheimdienste gelegt.

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