Lawrence Wright Der Tod wird euch finden

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Inhaltsangabe zu „Der Tod wird euch finden“ von Lawrence Wright

Niemand hat die Vorgeschichte des 11. September 2001 bisher so umfassend geschildert wie der amerikanische Journalist Lawrence Wright. Im Mittelpunkt seines packenden Reports stehen Osama Bin Laden und dessen Nummer zwei, Aiman al-Sawahiri, der FBI-Mann John O’Neill und der ehemalige saudische Geheimdienstchef Turki al Faisal. Kunstvoll verknüpft Wright ihre Lebenswege zu einem detailreichen Gesamtbild der Ereignisse, Wendepunkte, Versäumnisse und Fehleinschätzungen, die den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vorausgingen. • Mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Pulitzer-Preis.

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  • Wenn ein Journalist Geschichte beschreibt...

    Der Tod wird euch finden

    TimS

    02. March 2016 um 19:36

    Der mit dem Pullizer-Preis ausgezeichnete Autor beschreibt nicht nur den Aufstieg der Al-Qaida oder Osama Bin Ladin, sondern widmet sich der islamistischen Bewegung insgesamt. Beginnend mit dem frühen 20. Jahrhundert und einem idealistischen Moslem, zieht sich die Handlung über 80 Jahre hinweg bis zum Jahr 2006. An keiner Stelle des Buches wird es langweilig, keine gönnt dem Leser eine Verschnaufpause. Ohne es intendiert zu haben, werden gern verbreitete Mythen, etwa die USA hätten Al-Qaida im Afghanistan-Krieg der Sowjetunion aufgebaut oder finanziert, entkräftet. Dabei bezieht Wright zu keiner Zeit eine eindeutige politische Position, belegt großzügig sämtliche Ereignisse und Aussagen und schafft es somit, auch wissenschaftliche Leser zu saturieren. Die Schwächen des Werkes liegen in seinem Umfang. Um ein breites Publikum zu erreichen scheint es notwendig gewesen zu sein, die durchaus satte Quellenlage auf wenige Zeilen zu kürzen. Somit gelingt es nicht, eine tiefere Analyse oder noch genauere Kausalitäten herauszuarbeiten. Da dies jedoch nicht der Anspruch eines Journalisten sein kann, der sich verkaufen muss, fällt es nicht schwer ins Gewicht.

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  • Akribisch recherchiert

    Der Tod wird euch finden

    mcallonnec

    03. October 2014 um 10:20

    Erhellende Vorgeschichte der Ereignisse des 11.September 2001. Akribisch recherchiert, die genauen Vorgänge der Terroranschläge in New York und Washington werden ziemlich kurz behandelt, dafür um so länger biographische Ausführungen zu den beiden Hauptpersonen Bin Laden und Al Sawahiri. Ein besonderer Fokus wird auf die Unzulänglichkeiten der Zusammenarbeit der verschiedenen US-Geheimdienste gelegt.

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  • Rezension zu "Der Tod wird euch finden" von Lawrence Wright

    Der Tod wird euch finden

    hazweiozwei

    16. November 2008 um 14:23

    exakt recherchiert, unglaublich fundiert, geht an die wurzeln der al quaida-entstehung zurück, teilweise etwas verwirrend aufgrund vieler protagonisten...aber eben die traurige wahrheit...sachlich und interessant aufbereitet

  • Rezension zu "Der Tod wird euch finden" von Lawrence Wright

    Der Tod wird euch finden

    Kaivai

    21. January 2008 um 19:09

    Am frühen Nachmittag des 11.9.2001 fuhr ich im strömenden Regen zu einer Buchhandlung.Ich hatte ein Buch bestellt, einen Fotoband über Björk, die in New York lebte und deren Fan ich war.Auf meiner Fahrt dachte ich viel an meine damalige Freundin. Sie lag im Krankenhaus und wurde operiert. Gegen drei war ich wieder zuhause. Kurz darauf rief meine Mutter an und erzählte mir, was passiert war. Den Rest des Tages verbrachte ich vorm Fernseher. Meine Ex konnte erst ein paar Tage später, nachdem sie sich von der OP erholt hatte, die Ereignisse verfolgen. Sie schaute fern und sah ihre Pflegeeltern. Die wurden interviewt, weil sie einen Kiosk in der Harburger Marienstraße besitzen und dort jahrelang den Todespiloten Mohammed Atta und Marwan al-Schehhi Brötchen verkauften. Das war abstrus. Aus Fernsehen wurde Nahsehen. Abstrus ist auch die Geschichte von John O`Neill, die in diesem Buch den Kontrapunkt zu Bin Ladens Geschichte bildet. John O`Neill, ein Mitarbeiter des FBI, erkennt schon früh die Gefährlichkeit Bin Ladens. Er setzt sich auf seine Spur. Doch es gibt ein Problem: der CIA, der amerikanische Geheimdienst, und das FBI, die amerikanische Strafverfolgungsbehörde trennt eine Mauer des Schweigens. Informationen die dem FBI vorliegen dienen der Strafverfolgung und werden damit öffentlich. Dies ist nicht im Sinne eines Geheimdienstes. Der CIA wußte lange vor den Anschlägen, das sich zwei al-Kaida-Mitglieder in den USA aufhielten. Das FBI wußte dies nicht. Aber das FBI ist für das Inland zuständig. Der CIA nur für das Ausland. John O`Neill hatte unter dem Schweigen zu leiden. Aber auch unter sich selbst. Er war ein Mann der weitaus mehr Charisma als Chearakter hatte (und darin war er Bin Laden sehr ähnlich) und wenn Charisma sich nicht in Charakter begründet, muß solch ein Mensch sich permanent entäußern. John O`Neill kam irgendwann an den Punkt, an dem er seinen Traumjob beim FBI aufgeben mußte. Und damit auch die Jagd auf Bin Laden. Am 22.8.2001 wurde er Sicherheitschef des World Trade Centers. Lawrence Wright ist Journalist. Er schreibt in seinem Buch eine große Reportage über die Vorgeschichte des 11.September. Einerseits die Geschichte von al-Kaida, andererseits die Antwort des FBI und soweit die Quellen zugänglich waren,die Antwort der CIA. Verblüffend ist dabei, wieviel CIA und FBI herausbekamen und wenn die Mauer des Schweigens nicht gewesen wäre, würden die Türme heute noch stehen. Verblüffend ist auch mit welcher Naivität Bin Laden und seine Mitkämpfer dem Glauben an die Weltrevolution des Islam anhängen. Berührend ist es den Bericht einer jungen Frau zu lesen, die in Bin Ladens Trainingscamp in Afghanistan lebte. Das ist ganz menschlich. Ich hab mich immer wieder gefragt, wie Bin Laden damit klarkommt, daß seine Mission seinen Frauen und Kindern soviel Elend bringt. Die Antwort fand ich am Ende des Buches: "Dann wandte er sich an seine Familie."Meine Frauen, möge Gott euch segnen", schrieb er. "Ihr wusstet vom ersten Tag an, dass die Straße von Dornen und Minen umgeben ist. Ihr habt die Freuden des Lebens und eure Familien aufgegeben und stattdessen das harte Leben an meiner Seite gewählt." Er beschwor sie, nicht über eine erneute Heirat nachzudenken. Dann fuhr er fort; "Meine Söhne, vergebt mir, denn ich habe euch sehr wenig von meiner Zeit gegeben, seit ich mich für den Weg des Dschihad entschied...Ich habe einen gefährlichen Weg eingeschlagen, auf dem verschiedenste Beschwernisse warten, die das Leben aus der Bahn werfen...Wäre ich nicht verraten worden, so hätte ich triumphiert." Anschließend riet er ihnen sich nicht al-Kaida anzuschließen".

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