Lea-Lina Oppermann

 4.1 Sterne bei 114 Bewertungen

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Was wir dachten, was wir taten

 (106)
Neu erschienen am 11.12.2018 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Was wir dachten, was wir taten

Erscheint am 13.02.2019 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Lea-Lina Oppermann

Was wir dachten, was wir taten

Was wir dachten, was wir taten

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Erschienen am 11.12.2018
Was wir dachten, was wir taten

Was wir dachten, was wir taten

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Erschienen am 13.02.2019
Was wir dachten, was wir taten

Was wir dachten, was wir taten

 (8)
Erschienen am 10.07.2017

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Neue Rezensionen zu Lea-Lina Oppermann

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Rezension zu "Was wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Oppermann

Was wir dachten, was wir taten von Lea-Lina Oppermann
FairyOfBooksvor 2 Monaten

Zum Cover: Der Einband und das Cover sind sehr schlicht, aber machen nicht weniger neugierig. Eine braune Papiertüte als Hintergrund - das nehme ich jetzt einfach mal an - ist doch etwas anderes.
Auf dieser steht, nur in Großbuchstaben und fast schon als Drohbrief enttarnt, der Titel des Buches "Was wir dachten, was wir taten". Allgemein klingt das schon sehr interessant.

Zum Inhalt: Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren.
Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf.
Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität.
Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Meine Meinung: In diesem Buch geht es ja bekanntlich um einen Amoalarm und da dies ein sehr schwieriges, interessantes wie erschreckendes Thema ist, war ich dementsprechend neugierig darauf.
Nicht positiv neugierig, sondern einfach wissbegierig. Dazu wollte ich diese noch äußerst jungen Autorin eine Chance geben. Ob es sich lohnt, müsst ihr selbst entscheiden!
Denn gerade bei diesem Buch liegt sehr viel in der Betrachtung des einzelnen. Auch mir, muss ich zugeben, hat es letztlich nicht so gut gefallen, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat.
Das lag aber vor allem auch an den Charakteren, von denen mir keiner so wirklich ans Herz ging noch mir tatsächlich leidtat, ja, manchaml habe ich einige dieser sogar regelrecht gehasst, weil sie so schlimm denken.
Szenen zum Mitfühlen habe ich hier wirklich vergeblich gesucht und nicht gefunden.
Es ist nicht so, dass die Autorin nicht schreiben kann, das kann sie durchaus und ich muss dazu gestehen, ich habe das Buch an einem Tag beendet, das liegt aber eher an der Dünne des Buchs und nicht an der Geschichte selbst.
Alles wirkte teilweise auch so ein bisschen gestellt. Die Aufgaben, die den jedem Schüler gestellt werden, wirken eben eher inszeniert als wirklich reallistisch und das finde ich bei einer Nacherzählung doch eher schade.
Das ist wohl auch der Punkt, an dem bei mir demnach keine Gefühle übergespungen sind, die Mitleid oder etwas ähnliches hervorrufen sollten.
Erschreckend ist die Geschichte zwar schon und an manchen Stellen habe schon geschluckt, aber so richtig bei mir an kam da trotzdem nichts. Das ist schade, denn Potential dazu war definitiv da.

Fazit: So leid es mir also tut, ich kann dem Buch "Was wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Oppermann leider nur 1,5 Sterne geben. Es hat mir einfach nichts gegeben und gerade solche Geschichte sollten einem immer etwas mitgeben können.
Sei es nun positiv oder negativ, aber aus solch einem Thema nimmt man immer etwas mit, gerade wenn man es selbst erlebt hat.

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Lales avatar

Rezension zu "Was wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Oppermann

Spannung bis zum Schluss
Lalevor 4 Monaten

Inhalt:

Es ist Amokarlam, Ausnahmezustand. Es ist mucksmäuschenstill, als plötzlich eine maskierte Person mit Pistole im Klassenraum steht. Alle haben Todesangst, das beliebteste Mädchen, die coolen Macho's und auch der Unnahbare.
Als dann auch der Maskierte beginnt, mit seiner Pistole Aufgaben zu diktieren, bei dem die dunkelsten Geheimnisse aller ans Licht kommen, bricht allmählich Panik aus.
Keiner weiß, wie es enden wird ...


Meine Meinung:

Fesselnd, spannend und atemraubend bis zur letzten Seite!

Der alltägliche Mathematikunterricht wird durch eine Ansage der Schulleitung unterbrochen. Ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem sei aufgetreten und jeder solle sich sofort in einem Fachraum einschließen. 
Nachdem der Matheraum abgeschlossen wurde, drängen zahlreiche Fragen der Schüler an die Oberfläche und schnell steht der Verdacht, dass es sich um einen Amokalarm handelt.
Als dann plötzlich eine maskierte Person im Klassenzimmer auftaucht,  bricht nicht nur Panik bei den Schülern aus, auch dem Lehrer ist klar, dass er die Situation nicht mehr im Griff hat ...

Die Geschichte, die von einem Amoklauf an einer deutschen Schule berichtet, der so nicht geschehen ist, wird aus der Perspektive von 3 Personen erzählt. Zunächst einmal von dem Mathematiklehrer, einem "Streber-"Mädchen und einem unnahbaren Jungen. So kann man als Leser den Verlauf der Handlung aus verschiedenen Sichtweisen verfolgen und die dazu gehörigen Gedanken und Gefühle nachempfinden.

Zu Beginn des Buches wird der Leser direkt angesprochen, dass hat mich sehr getroffen und für mich sofort einen persönlichen Bezug hergestellt. Zudem war ich dadurch noch gespannter auf die Handlung. 

Das Buch an sich, ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern gliedert sich in die Abschnitte der verschiedenen Charaktere. Diese wurden, meiner Meinung nach, sehr authentisch dargestellt. Mir wurde als Leser nicht nur die grenzenlose und offensichtliche Todesangst mitgeteilt, sondern auch scheinbar unwichtige Gedanken, von denen man glauben würde, dass diese in solch einem Moment keine Rolle spielen würden. Aber genau das fand ich auch so faszinierend, weil man bekanntermaßen in den abstrusesten Situationen auf die seltsamsten Gedanken und Einfälle kommt. 

Generell war die Handlung, die sich in nur wenigen Minuten abgespielt hat, so anschaulich, spannend und nervenaufreibend dargestellt, dass ich wie gebannt an den Seiten hing. Die Spannung wurde durch die ständige Frage: Welches Geheimnis wird als nächstes aufgedeckt und wie soll es enden? - in die Höhe getrieben. 

Die Auflösung war schockierend, ehrlich und direkt, ein gelungener Abschluss der atemraubenden 143 Minuten. 
Aber Achtung! Trotz oder gerade wegen dieser schockierenden Auflösung, ist es wichtig das Lesealter genau zu beachten! Leider gibt es nach dem schockierenden Moment, keine lehrreiche oder tiefsinnige Zusammenfassung oder Aufarbeitung o.ä., sodass schnell falsche Schlüsse gezogen werden können!


Fazit:

Eine schockierende und nervenaufreibende Geschichte, über ein brandaktuelles Thema, über welches erschreckend direkt berichtet wurde.
Eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Buch ist sehr zu empfehlen und sollte nur im stabilen Zustand gelesen werden! Ich würde es Lesern ab 16 Jahren empfehlen.

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Mira20s avatar

Rezension zu "Was wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Oppermann

Beklemmend und aufwühlend!
Mira20vor 6 Monaten

Die Momentaufnahme eines Ausnahmezustandes – eingeschlossen mit einem bewaffneten und maskierten Amokläufer sind die Schüler und Schülerinnen der Matheklasse des Herrn Fillers. Der Täter scheint allwissend zu sein. Zehn Briefe liegen vor dem Lehrer. Diese soll er nun laut vorlesen. 10 Wünsche des Amokläufers, die unter Bedrohung des einzelnen Lebens zu erfüllen sind. Zu Beginn ist alles noch relativ einfach, etwas pervers, aber durchaus erfüllbar! Wann aber wird die unsichtbare Grenze überschritten? 

Wäre es möglich couragierter zu reagieren? Wie würde ich mich verhalten?

Viele Fragen gehen dem Leser gleichzeitig durch den Kopf! Welche Person dieser Gruppe würde mir entsprechen? Welche wäre ich gerne? Gibt es ein Vorbild? 

Nur gerade 177 Seiten sind zu lesen, aber der Gesprächsstoff ist immens. Gerade die Kürze der Lektüre bietet so einiges. Die Autorin hat vieles auf den Punkt gebracht. Das Reflektieren aber überlässt sie den Lesern. Sie sollen selber über das Verhalten der Protagonisten nachdenken. Drei Ich-Erzähler führen durch den Inhalt. Ihre Wahrnehmung bildet das Gerüst rund um das Drama. Das Hintergrundwissen über die Schülerinnen und Schülern ist minim und beschränkt sich auf das Wissen des Lehrers Filler, Fiona und Mark. Und diese drei Erzähler stellen schnell fest, dass auch sie ihre Mitmenschen eigentlich gar nicht kennen.

Der Schreibstil ist eher einfach, die Erzählperspektiven wechseln schnell. Die eher kurze und lesetechnisch anspruchslose Lektüre sollte aber auf keinen Fall unterschätzt werden. Sie wühlt extrem auf und ist leider sehr aktuell.

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Zusätzliche Informationen

Lea-Lina Oppermann wurde am 01. April 1998 in Berlin-Charlottenburg geboren.

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