Herbstzeitlosigkeit

von Lea Baldow und Sandra Gernt
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Herbstzeitlosigkeit
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war mir mit zuvielen Klischees behaftet

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Inhaltsangabe zu "Herbstzeitlosigkeit"

Jamie weiß nicht, was ihn erwartet, als er auf der Flucht vor seiner Vergangenheit den Posten als Privatsekretär bei den Dorchesters annimmt. Der Vater – ein reicher Unternehmer. Die Mutter – einst ein gefeierter Filmstar, heute geistig und körperlich schwer behindert. Niemand kennt den Grund für ihren Zustand und es wird ein großes Geheimnis darum gemacht. Und dann ist da Emily, die das College verlassen musste, um rund um die Uhr für ihre Mutter da zu sein ...

Ca. 50.500 Wörter
Im gewöhnlichen Taschenbuchformat hätte dieser Roman ca. 250 Seiten

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01LMJU66U
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:209 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:04.09.2016

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    annlus avatar
    annluvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: war mir mit zuvielen Klischees behaftet
    konnte mich nicht überzeugen

    *Emily wollte sich in ihr Zimmer verkriechen und unter ihrer Bettdecke ihren Sehnsüchten freien Lauf lassen. Jamie reizte eine Seite an ihr, die seit Ewigkeiten kein Mann mehr berührt hatte. ER machte sie nervös...und brachte sie zur Ruhe.*


    Seit einem Jahr kümmert sich die junge Emily um ihre Mutter. Aus der ehemaligen Diva ist eine pflegebedürftige Frau geworden, die rund um die Uhr betreut werden muss. Emily scheint die einzige zu sein, die ihre Mutter beruhigen kann. So lebt sie nur noch für diese. Als ihr Vater einen neuen Privatsekretär einstellt, beginnt Emily jedoch immer mehr an sich selbst zu denken. Jamie schafft es einfach, sie zu faszinieren. Aber eine Beziehung zwischen den Beiden ist undenkbar, nicht nur, weil er der Angestellte ist, sondern auch, weil er ihr etwas verschweigt.



    Nachdem ich von der Autorin schon die sehr einfühlsame Geschichte „Flüsterwind“ gelesen habe, hatte ich sehr hohe Ansprüche an dieses Buch. Leider wurde ich schon von Beginn an enttäuscht. Die Vorstellung der Beiden, bei der schon ihr gegenseitiges Interesse gezeigt wird, empfand ich als oberflächlich. Blicke, die dem anderen folgen waren mir zu wenig aussagekräftig.


    Zudem wurden hier sehr viele Klischees bedient. Nicht nur Emilys Vater, der als erfolgreicher Geschäftsmann manipulativ und kaltherzig erscheint, auch die Promimutter, die Emilys Mum früher war, fand ich zu typisch. Nicht einmal die genauen Beschreibungen von Emilys Aufopferungsgabe und ihren Pflichten der Familie gegenüber kam bei mir so an, wie es wohl gedacht war.


    Etwas interessanter fand ich da das Geheimnis, das Jamie für sich behält. Es dauert etwas, bis es gelüftet wird und ich habe es schon mit Spannung erwartet. Leider stellte auch das sich als ein Thema heraus, das ich schon viel besser verarbeitet gelesen habe.


    Fazit: Weder die Liebesgeschichte fand ich interessant, noch die Charaktere. Viele Klischees verbinden sich hier zu einer Geschichte, der ich wenig abgewinnen konnte. Schade!

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