Nichts zu verlieren. Außer uns.

von Lea Coplin 
5,0 Sterne bei4 Bewertungen
Nichts zu verlieren. Außer uns.
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Inhaltsangabe zu "Nichts zu verlieren. Außer uns."

Wie viel Vertrauen braucht die Liebe?
Als Max von Linden in Edinburgh aus dem Flugzeug steigt, hat er vor allem eins im Sinn: ausreichend Abstand zwischen sich und seinen verhassten Vater zu bringen. Straßenmusikerin Lina Stollberg treiben ganz ähnliche Motive in die schottische Metropole, doch ihr ist jedes Lügenmärchen recht, um von ihrer wahren Geschichte abzulenken. Als die beiden schon am Flughafen übereinander stolpern, fliegen nicht nur Gepäckstücke durch die Gegend, sondern auch Funken – es ist Antipathie auf den ersten Blick. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Sehr viel näher als geplant. Und nach einem Roadtrip quer durch Schottland stellt sich die Frage: Was ist eigentlich echt zwischen ihnen? Und was bleibt übrig, wenn alle Masken fallen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423717991
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:21.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Apathys avatar
    Apathyvor 5 Tagen
    Eine unterhaltsame und herzerwärmende Liebesgeschichte

    Ich hatte schon "Nichts ist gut. Ohne dich" von Lea Coplin gelesen. Es konnte mich zwar nicht ganz überzeugen, dennoch wollte ich wissen, wie die Autorin die Geschichte rund um Max von Linden gestaltet hat. Max spielte in Band 1 schon eine Rolle und dort empfand ich ihn als einen angenehmen Charakter.

    Max hat alles, was sich andere wünschen, aber Geld allein macht nicht glücklich. Man sieht ihn zwar an, dass er reich ist, aber er lässt es nicht heraushängen bzw. wirkt dadurch nicht arrogant. Auf der Flucht vor seiner Familie trifft er in Schottland auf die junge Straßenmusikerin Lina. Zwischen ihnen kracht es gewaltig. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Jeder macht sich sein Bild von dem jeweils anderen und sie geben auch vor, jemand anderes zu sein.
    Lina entspricht so gar nicht dem Frauenbild von Max, welches er sonst bevorzugt. Sie ist klein, eher alternativ gekleidet, tough und auch vorlaut. Aber auch Lina gibt sich sonst nicht mit solchen Typen wie Max ab. Jedoch treffen sie immer wieder aufeinander und begeben sich auf einen Roadtrip durch die Highlands.

    Max und Lina sind ein explosives Gemisch. Aber bekanntlich ziehen sich Gegensätze. Man begibt sich direkt mit auf den Roadtrip und lernt somit beide besser kennen. Jedoch hat jeder sein Päckchen zu tragen, was beide aber nicht gerne Preis geben möchten. Nach und nach kommen die Gründe für die Flucht der Beiden ans Tageslicht, was auch dann wieder das Verhalten beider begründet.

    Es war amüsant zu lesen, wie sich beiden kennenlernen und sich auf eine Reise der Gefühle und Emotionen begeben. Durch die wechselnde Erzählperspektive hatte man einen guten Einblick in diese. Die Dialoge zwischen Beiden waren zudem unterhaltsam gestaltet.

    Außerdem konnte mich der Schreibstil der Autorin begeistern. Durch die bildhafte Beschreibung von Schottland, dachte ich, dass ich an Ort und Stelle wäre. Sie konnte auch die unterschiedlichen Stimmungen gut ausdrücken und einfangen.

    Die Emotionen der Charaktere und auch die Spannung, die in Band 1 teilweise fehlten, waren in dieser Geschichte nicht zu wenig.

    Kurz gesagt: Was Lea Coplin in Band 1 nicht geschafft hat mir zu vermitteln, hat sie in dieser Geschichte großartig herausgeholt.

    Ich konnte mitfühlen, miterleben und mich auf eine schöne Liebesreise begeben.

    Fazit: Viel besser als Band 1! Ein Buch, was von Emotionen lebt und von gut gezeichneten Charakteren geprägt ist. Außerdem wurde die Geschichte durch den bildhaften, einnehmenden und emotionalen Schreibstil zu einer unterhaltsamen und herzerwärmenden Liebesgeschichte geformt.

    Bewertung: 5 von 5 Punkten

    Vielen Dank an die dtv Verlagsgesellschaft für das Rezensionsexemplar.

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    AntjeDomenics avatar
    AntjeDomenicvor 5 Tagen
    Dieses Buch muss gelesen werden ...


    Schon der erste Band von Lea Coplin hat mich rundum begeistert. Leander und Jana waren dort die Protagonisten. Dort lernte man ein bisschen auch Max kennen. Ich fand ihn so interessant, dass ich mich nun auf das neue Buch freute, denn jetzt geht es um Max.
     
    Schon der Einstieg ins Buch war gut, denn ich mag die Schreibweise von Lea Coplin einfach. Ich habe das Gefühl, wenn ich lese, vergeht die Zeit um mich herum und ich merke davon nichts. Ich kann in den Seiten versinken und sehe auch das Gelesene vor meinem bildlichen Auge.
     
    Max kommt aus reichem Elternhaus und muss sich darum keine Gedanken machen. Lina hingegen ist aus einem wichtigen Grund von Zuhause weg und möchte gern ihren Bruder zu sich holen. Dafür brauch sie aber Geld und das möchte sie mit Straßenmusik verdienen. Mit Ihrer Mutter hat sie keinen Kontakt und auch wenn es Kontakt gab war es nicht gerade positiv.
     
    Lina und Max begegnen sich immer wieder in Edinburgh und die beiden merken eine kleine Anziehungskraft. Doch zugeben will das natürlich keiner. Max hört immer wieder gerne zu, wenn Lina Straßenmusik macht. Er weiß nicht warum, aber irgendetwas zieht Sie an.
     
    Die Autorin schreibt aus der Sicht von Max und Lina. Wie gern würde man da auch mal mit dazukommen und die tolle Landschaft genießen können. Ich kann im Schreibstil der Autorin abtauchen und genieße Lesestunden.
     
    Ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Band geben wird!
     
    Auch dieses Mal ist es eine absolute Empfehlung dieses Buch zu lesen!

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    Lovinbooks4evers avatar
    Lovinbooks4evervor 6 Tagen
    NIchts zu verlieren...

    Band 1 hat mir so semigut gefallen. In meinen Augen gab es einige Passagen, die sich etwas zogen und nichtssagend waren. Dennoch wollte ich unbedingt Max' Geschichte lesen, weil ich ihn in Band 1 schon total faszinierend fand. Und was soll ich sagen? Diese Faszination hat das ganze Buch über angehalten. 

    Max ist reich und weiß es, im Gegensatz zu vielen anderen, auch zu schätzen. Allerdings wäre ihm seine Freiheit wesentlich lieber als das ganze Geld. Er fühlt sich in Normen gezwängt, in die er gar nicht hineinpassen möchte und deswegen versucht er auch zu fliehen. Vor dem Geburtstag seines Vaters, den Anforderungen an ihn und die Zwänge, die die High Society so mit sich bringt. Er haut ab nach Schottland und trifft dort in ziemlich rabiater Weise auf Lina. 

    Lina ist so ganz anders als Max. Ihre Familienverhältnissen sind zerrüttet bis fast gar nicht existent. Sie reist nach Schottland um Geld mit Straßenmusik zu verdienen und wirkt in allem was sie tut ziemlich alternativ. Ich mochte sie sowas von gerne! Sie hat Wortwitz, ist tough und hält Max ganz schön auf Trab.

    Ich fand es absolut unterhaltsam zu lesen, wie sich Max und Lina kennenlernen, wie sie sich zu Beginn so gar nicht mochten und sich dennoch zusammen auf einen kleinen Roadtrip begeben. Ich mochte es, wie Max in ihrer Gegenwart war und ich mochte Lina's Humor. Die beiden zusammen sind so amüsant und herzerweichend, das mir fast die Worte fehlen. Habe ich in Band 1 noch die Spannung vermisst, so wurde ich hier ausreichend entschädigt. Das Buch liest sich weg wie nichts und ich habe es kaum aus der Hand legen können. 

    Mir bleibt tatsächlich abschließend nur zu sagen, dass ich absoluter Max und Lina Fan bin und ich "Nichts zu verlieren. Ausser uns." grandios finde!

    Um Längen besser als noch Band 1! Max und Lina haben mich absolut überzeugt und ich habe gerne einen Roadtrip mit ihnen durch Schottland gemacht. Ganz klare Leseempfehlung. 

    5 von 5 Punkten

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    Caro_Res avatar
    Caro_Revor 21 Tagen
    was verbirgt sich hinter der Fassade?

    Nachdem ich den ersten Band um Leander und Jana gelesen hatte und Leanders besten Freund Max kennengelernt hatte, war klar, dass ich ihn besser kennen lernen möchte. Und das passiert in diesem Buch!


    Äußerlich tritt Max wie ein "reicher Schnösel" auf, immer ordentlich gekleidet und keine Sorgen ums Geld machend. So verkörpert er das Bild, doch er ist gar nicht so eingebildet und hochnäsig, wie man ihn vielleicht von seinen Äußerlichkeiten abstempeln könnte. Er steht unter dem Druck seiner Familie und kann sich nicht so ausleben und entwickeln, wie er eigentlich möchte. Klar, er macht sich keine Gedanken ums Geld, aber er prahlt auch nicht damit. 

    Als er sich vor dem Geburtstag von seinem Vater drückt und kurzentschlossen nach Edinburgh fliegt, um sich eine Auszeit zu gönnen, stößt er dort mit Lina zusammen. Eine junge Frau, die ihn anhand seines Äußeren sofort abstempelt. Lina ist Straßenmusikerin und möchte in Edinburgh Geld mit ihrer Musik verdienen, sie ist äußerlich das komplette Gegenteil von Max, schert sich nicht um ihr Aussehen und ist nicht auf den Mund gefallen.

    Und wie es der Zufall nicht anders will, treffen die beiden immer wieder aufeinander. Neugier und Einsamkeit verleitet die beiden dazu, einen Roadtrip in die Highlands zu machen. Der Roadtrip lässt die beiden zu sich selbst finden, doch nicht nur das, auch kommen sie sich ungeplant näher und lernen, was es heißt, Konsequenzen zu tragen.


    Die Stimmung in diesem Buch konnte mich mal wieder mitreißen, ich konnte mich mit Max und Lina gut identifizieren und mochte beide Charaktere. Beide Charaktere entwickeln sich in der Geschichte. Zusammen mit ihnen lernt der Leser, dass man sich nicht nur auf Äußerlichkeiten fixieren darf, sondern auch hinter die Fassade blicken sollte. Nach Außen hin kann man viel sein, was aber gar nicht den kompletten Charakter ausmacht. Sie lernen, für sein Verhalten einzustehen und es nicht hilft, einfach wegzulaufen. Die Beziehung und Stimmung zwischen Max und Lina ist auf einem porösen Grund gebaut, sie ist auf der einen Seite sanft und auf der anderen Seite explosiv, aber gänzlich anders als die zwischen Jana und Leander.


    Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Max und Lina, sodass man sich in beide Charaktere gut hineinversetzen kann und die Dinge trotzdem erfährt, die sie dem jeweils anderen vorenthalten. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, man kommt super durch die Geschichte und merkt gar nicht so schnell, wie gut man in der Geschichte voran kommt.


    Es sei noch gesagt, dass der Zeitraum der Geschichte zeitlich zum Ende des ersten Bandes spielt, sodass man nur am Rande etwas von den Charakteren des ersten Bandes - Leander und Jana - mitbekommt.


    Fazit:

    In diesem Band lernen wir Leanders besten Freund Max kennen und können hinter seine Fassade blicken. Mich konnte das Buch wieder einmal für sich gewinnen, ich mag auch den Schreibstil der Autorin sehr!

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