Lea Fleischmann Heiliges Essen

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Inhaltsangabe zu „Heiliges Essen“ von Lea Fleischmann

Koscher essen heißt bewusst essen
Koscher heißt: erlaubt, gestattet. Wer die jüdischen Speisegesetze befolgt, muss bestimmte Regeln einhalten. Das bedeutet, dass das Essen nie gedankenlos stattfindet, sondern in einen Ritus eingebettet ist, der es immer wieder zu etwas Besonderem macht.
In ihrem neuen Buch macht Lea Fleischmann die Bedeutung der Speisegesetze auch für Nichtjuden erfahrbar, und sie erzählt auf anschauliche Weise, wie man mit dem koscheren Essen im Einklang mit der Schöpfung leben und jede Mahlzeit in ein spirituelles Erlebnis verwandeln kann.

Lea Fleischmann schreibt für Christen mit dem Wissen darum, dass sie an ihren Lippen hängen – mit der Haltung einer „Zurückgekehrten“…

— rimon

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    Heiliges Essen

    rimon

    24. August 2015 um 13:34

    Menschen die in ihrer neuen Rolle glücklich sind und alle um sie herum dies wissen lassen wollen, gibt es einige. Einige machen das charmant, andere heben eher häufiger den Zeigefinger und verurteilen den bisherigen Lebenswandel und diejenigen, die noch so leben. Bei Lea Fleischmann erleben wir das ein wenig. Zum einen wendet sie sich an ihre Zielgruppe: Deutsche Christen. Zum anderen tut sie das mit dem Wissen, dass diese an ihren Lippen hängen. Diese werden dann in diesem Buch über Frau Fleischmanns Sicht auf Kaschrut belehrt (der Duktus des Buches erlaubt, dass wir belehren sagen) und zum anderen wird die Lebensweise dieser „westlichen“ Gesellschaft kritisiert. Die Leser kämen sicher ohne den Zeigefinger aus. Vielleicht könnte man ein solches Genussthema auch ein wenig „sinnlicher“ angehen und zeigen, wie Juden heute damit ganz praktisch umgehen. Man spürt – es fehlt eine runde Einführung in den Themenbereich „koscheres Essen´“.

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