Lea Korte Die Maurin

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Inhaltsangabe zu „Die Maurin“ von Lea Korte

Andalusien im 15. Jahrhundert:
Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe – Kämpfe, die auch das Leben der jungen Zahra nicht unberührt lassen. Als Hofdame und enge Vertraute Aischas, der Hauptfrau des Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel aus Intrigen und rücksichtslosen Machtkämpfen. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Kastilier Gonzalo – eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt …

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  • Rezension zu "Die Maurin"

    Die Maurin

    ElkeK

    13. October 2017 um 05:07

    Inhaltsangabe: Zahra lebt im 15.ten Jahrhundert in der maurischen Stadt Granada. Schon früh kann sie als Hofdame Aischa, Hauptfrau des Emirs, dienen und kann so viele politischen Vorgänge aus erster Hand erfahren. Doch es steht nicht gut um das andalusische Land. Die Christen bezeichnen die Mauren als Heiden und beabsichtigen sie, aus Kastilien zu zu vertreiben. Inmitten dieser politischen Unruhen lernt sie Don Gonzalo kennen, einen christilichen Ritter und enger Berater der Königin Isabel von Spanien. Sie verliebt sich in Gonzalo, obwohl ihr bewußt ist, das ihr als islamische Frau kein selbstbestimmtes Leben gegönnt ist. Ihr Vater will sie nach Marokko verheiraten, aber zu dieser Heirat kommt es nie. Die politischen Unruhen ziehen sie mit hinein und sie erlebt Abenteuer und schwere Zeiten. Flucht, Kerker und waghalsige Rettungsaktionen erlebt sie, aber das größte Abenteuer, nämlich die Liebe, steht ihr noch bevor. Mein Fazit: Dies ist ein wahrhaftig interessanter Roman. Zu Anfang war es mir sehr verwirrend durch die vielen arabischen Namen und verwandtschaftlichen Verhältnisse. Zahra’s Familie ist groß. Aber mit jeder Seite kam ich mehr und mehr in die Geschichte hinein. Zahra ist jung, hat aber den Mut einer Kriegerin. In jeder Situation behält sie die Nerven und versucht das Beste aus sich zu machen. Obwohl ihr vieles nicht zusteht, tut sie es im Namen der Politik und in der Hoffnung, das ihr der strenge Vater verzeihen möge. Die Familienbande ist groß, sie hält stets zu ihnen, obwohl die Lage mehr als brenzlig war. Und sie hat sehr viel Ehre in sich, konnte ihre Halbschwester nicht verraten und hat ihr ebenso zur Flucht verholfen. Das war für mich echt stark. Inwiefern es tatsächlich solche Charaktere in der damaligen Zeit gab, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber jede Zeit hatte ihre Mutigen. Die politischen Vorgänge in dem Buch, die auch eng mit Zahra verknüft sind, sind wohl geschichtlich belegt und neben der abenteuerlichen Geschichte um Zahra kann man seine Geschichtskenntnisse auffrischen. So macht das Lernen Spaß! Ich habe das Buch sehr genossen und konnte mich voll und ganz in die Personen hineinversetzen. Und irgendwann konnte ich es nur noch schwer aus der Hand legen. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung dazu gäbe. Dafür würde ich mich in jedem Falle erwärmen. Eine Lesegenuß, den ich mit 5 Sternchen bewerte. Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2010.

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  • Leserunde zu "Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat

    Der Turm der Welt

    BenjaminMonferat

    Hallo liebe Lesenden,der eine oder die andere wird sich möglicherweise noch an meine Präinkarnation erinnern, als Stephan M. Rother, der gemeinsam mit Euch und Ihnen zum Beispiel diese Leserunde bestritten hat. Nun, es gibt große Neuigkeiten. Ich bin nicht länger Gandalf der Weiße, sondern ... Also, kurz gesagt: Als Autor voluminöser zeithistorischer Romane veröffentliche ich als Benjamin Monferat. (Irgendwie seh ich im Video aus wie frisch aus den Katakomben. Autorenschicksal: Man kommt zu wenig raus.)Monferats Erstling, "Welt in Flammen", die Erzählung um die letzte Fahrt des Simplon Orient Express, wird mancher vielleicht schon gelesen haben. Die Resonanz - auch hier auf LovelyBooks - hat mich schlicht umgehauen. Platz sieben bei den Jahresbesten. Klasse.Mit "Der Turm der Welt" legen wir nun am 26. August im Wunderlich Verlag den Nachfolger vor, eine spektakuläre Geschichte vor dem Hintergrund der gigantischsten Massenveranstaltung des 19. Jahrhundert, der Pariser Weltausstellung des Jahres 1889. Ihr Prunkstück - der Eiffelturm - erinnert bis heute an dieses Ereignis.Die Völker Europas versammeln sich zu einem Fest des Friedens - doch ein düsterer Schatten hängt über Paris, die Drohung eines verheerenden Anschlags, der die Stadt, den Kontinent, die Welt ins Chaos stürzen könnte. Die ersten Seiten des Textes sind ganz aktuell (5.8.2016) in der offiziellen Leseprobe zu bestaunen (rechte Seite: "Downloads"); etwas mehr sogar in unserer Kingsize-Version. Hier erhebe ich zudem die Stimme und spreche zum Volke. Will sagen: Ich lese eine der ersten Szenen des Romans. Eigentlich sollte ja jedes Empfangsgerät irgendwelche Lautsprecher haben. Wer das Ganze nicht hören kann, gebe mir Bescheid. Dann ruf ich an und lese vor. Mehr zum Buch gibt es noch einmal hier zu lesen. Und hier berichtet der Autor, was für ein ausgesucht ekelhaftes Gefühl es ist, monatelang literarisch an einem Anschlag zu arbeiten - und dann geschieht dieser Anschlag tatsächlich, im Jahre 2015 und vor den Augen der Welt. Das Buch konnte danach nicht mehr dasselbe sein. Es ist mir noch wichtiger geworden, und ich sehe es inzwischen als Zeichen an die bösartigen Menschen mit den Kalaschnikows, die glauben, unsere Art zu leben zerstören zu können. Und an die anderen bösartigen Menschen, die auf dem Rücken der Opfer ihr eigenes Süppchen kochen wollen, indem sie den Angehörigen einer ganzen Religion die Schuld zuschieben. Ihr - werdet - nicht - gewinnen!Wobei diese Schwere und Düsternis keineswegs aus jeder Seite der Geschichte spricht. Das Lektorat war zwischenzeitlich immer mal in Sorge, ob sie nicht zu gut gelaunt klingt. (Ich geb's ja zu: "Serge der Concierge" ist wirklich etwas albern. Aber, hey, schließlich ist es mein Name, der richtig groß auf dem Buch steht. Der Name des Verlags steht da sehr viel kleiner.)"Der Turm der Welt" ist also der Titel, den ich mit Euch lesen möchte. Was dann aber meine Frage wäre: Damals, im neunzehnten Jahrhundert, wurde auf einer Weltausstellung Kulturen aus fremden Ländern gezeigt. Das war noch völlig unbekannt für die europäischen Besucher. Ebenso unbekannt wie die pochenden, stampfenden, dampfenden Maschinen. Eine Menge zu sehen also. - Wie aber müsste so eine Ausstellung heute aussehen, damit sie spannend wird für Euch, heute, da wir es gewohnt sind, die ganze Welt mit Hilfe weniger Klicks serviert zu bekommen - auf dem sieben Zoll-Display. Auf der Pariser Weltausstellung war Gottlieb Daimler zugegen, mit dem ersten Automobil, Thomas Alpha Edison mit dem ersten Gerät, das Klänge und Stimmen aufzeichnen konnte. Und heute? Hat das Pokemon denselben faszinierenden Schauwert? (Ich könnte übrigens schwören, dass es das vor ein paar Jahren schon mal gab, dieses Pokemon, genau dasselbe Tier. Fehler in der Matrix vielleicht.) Doch das Fremde, das Neue, das Unbekannte und Exotische: Gibt es das überhaupt noch? Wie würde das aussehen - für Euch? Just kommt mir noch in den Sinn, dass ich gar nicht verraten habe, was es dabei überhaupt zu gewinnen gibt, wenn man die Frage beantwortet. Wobei das vermutlich irgendwo da oben schon steht. 20 Exemplare unseres hochwertigen Titels "Der Turm der Welt" warten auf die glücklichen Gewinner. Unser unparteiisches Katzenrudel ist bereits hoch motiviert, die Sieger zu ermitteln.Berücksichtigt werden sämtliche Bewerbungen, die bis zum 9. August eingehen. Danach werden die Exemplare an die Gewinner überlichtschnell versandt, und wir können loslegen. Da "Der Turm der Welt" vierzehn Tage später auch schon rauskommt, können sich dann auch die Enthusiasten anschließen, die das Buch im Handel erworben haben (was Verlag und Handel freut. Den Autor sowieso.)Mir bleibt an dieser Stelle nur noch zu sagen, dass ich mich Ungeheuer freue ... halt, klein, führt sonst zu Missverständnissen ... dass ich mich ungeheuer freue auf unsere Exkursion in die aufregendste Stadt der Welt.À bientôt - in Paris!Benjamin Monferat / Stephan Rother

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    • 1719

    SiCollier

    26. August 2016 um 12:22
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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480

    allegra

    04. January 2015 um 00:01
  • dunkle Seite der spanischen Geschichte

    Die Maurin

    Gwhynwhyfar

    05. June 2014 um 16:44

    Andalusien im 15. Jahrhundert. Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe - und mittendrin steht die junge Zahra. Als Hofdame und enge Vertraute -Aischas, der Hauptfrau des tyrannischen Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel dunkler -Intrigen und rücksichtsloser Machtkämpfe. Zahra, Tochter einer spanischen Sklavin beherrscht beide Sprachen und wird von Aischa als Spitzel und Botin missbraucht. Gleich vorweg, ein gutes, leicht zu lesendes Buch, nur zu empfehlen! Bei Geschichtsromanen kommt man um Liebesgeschichten meist nicht drum herum, leider oft im Pilcherstil und die Historie ist Randerscheinung. Hier nicht! Die Liebesgeschichte beginnt im letzten Drittel des Buchs und dient Zweck des Verständnisses der geschichtlichen Ereignisse und ist auch nicht kitschig. Historisch hat Lea Korte sehr gut recherchiert und die den Verfall des Maurenreichs in Spanien beschrieben, alle Figuren (bis auf die der Protagonistin und ihrer Familie) sind historisch und glaubwürdig beschrieben. Korte schlägt sich nicht auf eine Seite, sondern versucht die Position der Spanier und der Mauren aufzuzeigen. Die Mauren hatten grosse Kenntnisse in Naturwissenschaft, Architektur, hervorragende Geisteswissenschaftler, das kommt mir ein wenig kurz. Guter Stil und Erzähltalent lassen in das Buch eintauchen. Die Geschichte ist ein wenig konstruiert, worüber ich grosszügig hinwegsehen kann. Die 15jährige Zahra reist im Auftrag der Sultanin in Jungenverkleidung durch die Gegend, nur mit einem Diener begleitet, die Eltern wissen von nichts, sie büchst diverse Male aus… real hätte der Vater sie nicht mit Hausarrest bestraft, sondern schlicht getötet. Es wird hier ein paarmal das Damals mit dem Jetzt verwechselt: Die lehnt sich auf, will einen Mann nicht heiraten, dem sie Versprochen ist, Vergewaltigung in der Ehe usw. Das war zu der Zeit kein Thema. Jaime, ein Hidalgo der Königin, anerkannter Heerführer, verlässt wegen einer Maurin, die des Hochverrats verdächtigt wird, Haus und Hof? Er verzichtet auf Titel, Macht und Geld und zieht gejagt durch die Lande? Das hätte kein spanischer Edelmann getan. Da hat es mit der Liebe zu dem Buch ein wenig gekriselt. ;-))) Die Sprache ist teilweise sehr salopp und modern, was manchmal etwas verwirrt, die dritte Person hätte der Geschichte wohl mehr Charakter gegeben. Trotzdem lesenswert, es ist ein ausgedachter Roman, ein bisschen Fantasy sei erlaubt. Mir fehlte am Ende des Buchs die Auseinandersetzung mit der Inquisition. Da hatte ich zu weit gedacht, denn das ist, wie ich sehe, Thema des 2. Teils ist: Das Geheimnis der Maurin. Klar lese ich den Band auch noch.

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  • eBook Kommentar zu Die Maurin von Lea Korte

    Die Maurin

    Dieter Heinze

    11. November 2013 um 10:15 via eBook 'Die Maurin'

    Ihre sogenannte Leseprobe besteht aus Inhaltsverzeichnis, über Lea Korte und Impressum.
    Aus dem Buch sind gerade mal 2 Seiten.

  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Narayan7

    22. September 2012 um 20:52

    Lea Korte bekannt geworden durch die Nonne mit dem Schwert. Begibt sich in diesem Roman auf orientalische Pfade. Ihre Protagonistin Sarah, eine geborene Adelige, dient in dem maurischen Königshaus. Doch eines Tages erfährt sie etwas, was sie hätte hören dürfen. Lea Korte gelingt es wunderbar eine Brücke zwischen dem Christentum und den Muslimen zu bauen. Doch verliert sich die Maurische Welt etwas in der Geschichte, die ihre Protagonistin durchläuft. Trotzdem gelingt es Lea Korte auf faszienierende Weise ein modernes Frauenbild widerzuspiegeln. Es lohnt sich diesen Roman zu lesen!

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2012 um 11:27

    Dieses Buch habe ich in einer Leserunde gelesen, die von der Autorin betreut wurde. Mit viel Spaß und zusätzlichen Informationen stand Lea Korte mir und meinen Mitleserinnen immer wieder hilfreich zur Seite. Danke, Lea!  Inhalt: Andalusien im 15. Jahrhundert. Als Hassan, Emir von Granada sich weigert, weiterhin Tributzahlungen an die spanische Krone zu entrichten, nehmen Isabel, Königin von Kastilien und ihr Gemahl Fernando (Ferdinand II.) das zum Anlass, einen Eroberungsfeldzug gegen die Mauren zu beginnen. In dieser Zeit des Umbruchs wächst das maurische Mädchen Zahra as-Sulami auf. Als vertraute der Hauptfrau des Emirs gerät sie immer wieder zwischen die Fronten. Vor allem, als sie sich ausgerechnet in einen Christen verliebt… Meinung: Zahras Familie war mir nicht durchweg sympathisch, aber selbst bei den „Bösewichten“ konnte ich – mit der Zeit – deren Beweggründe nachvollziehen und verstehen. Der Roman ist hervorragend recherchiert. Selbst, wenn man – so wie ich – keine Ahnung von den geschichtlichen Hintergründen hat, ist das deutlich herauszulesen. Für mich war es außerdem ein besonderes Vergnügen, so viel über die maurische Kultur zu erfahren und zu lernen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. An keiner einzigen Stelle kam Langeweile auf. Lea Korte versteht es, politische Ränke und Schlachtenszenen so geschickt in die Handlung einzubauen, dass man das Gefühl hat, selbst dabei gewesen zu sein. Im Buch findet man neben einer Auflistung der vorkommenden Personen (sowohl historischen als auch fiktiven), ein Glossar, diverse Stammbäume und eine Liste der Bücher, die die Autorin für ihre Recherche verwendet hat. Außerdem gibt es noch eine tolle und informative Homepage (http://www.leakorte.com/). ;-) Fazit: Ein tolles Buch, das ich jedem historisch Interessierten (oder denen, die es noch werden wollen) wärmstens empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    detlef_knut

    16. December 2011 um 17:49

    Exotisch, orientalisch, bezaubernd, temperamentvoll, spannend, zärtlich – das sind nur einige Attribute, mit denen man diesen historischen Roman von Lea Korte und/ oder seine Protagonistinnen beschreiben kann. Im Andalusien des 15. Jahrhunderts herrschen erbitterte Kämpfe zwischen den Muslimen und Christen, die nicht spurlos am Leben der Maurin Zahra vorbei gehen. Sie ist Hofdame und Vertraute der Hauptfrau des mächtigen Emirs, ihre Familie gehört zum engeren Kreis der Herrschersfamilie. Die junge Zahra gerät dabei zwischen die Fronten in ein barbarisches Spiel aus Intrigen und Machtkämpfen. Ihre Liebe zu dem christlichen Kastilier Gonzalo bringt sie schließlich in tödliche Gefahr. Aber nicht nur diese Liebe, sondern auch der Umstand, dass sie selbst zu einem Viertel von einer Christin abstammt, sorgt für Ungemach. Ihre Halbgeschwister werden zu erbitterten Feinden der eigenen Familie. Der 650 Seiten starke Wälzer zeigt ein etwas anderes Mittelalter, als man ansonsten von vielen historischen Roman gewohnt ist. Die orientalische Note auf der iberischen Halbinsel, die über acht Jahrhunderte von dem maurischen Volk beherrscht wurde, lässt beim Lesen scheinbar sanfte orientalische Klänge im Ohr säuseln und an die Märchen von 1001 Nacht denken. Lea Korte hat die fiktive Handlung geschickt mit den historischen Fakten verbunden. Ihre bildhafte Beschreibung erinnert an die blumenreiche Erzählweise der Orientalen und lässt Bilder aus 1001 Nacht im Kopf entstehen. Über die Handlung hinaus sind die ergänzenden Anmerkungen am Ende des Romans eine sehr gute Hilfe beim Verständnis der historischen Zusammenhänge. So fehlt ein Glossar ebenso wenig wie ein Literaturverzeichnis mit weiterführenden Quellen. Eine Zeitleiste und die beiden Stammbäume der maurischen und der christlichen Herrscherfamilien der damaligen Zeit hilft der Orientierung des Lesers. „Die Maurin“ ist ein exotisch, faszinierender Roman, der das europäische Mittelalter der iberischen Halbinsel in den Mittelpunkt stellt. Er ist Abenteuer- und Liebesroman zugleich, bei dem Arglist und Treue ausgewogen miteinander spielen. Man darf auf weitere Romane dieser Art von Lea Korte gespannt sein. © Detlef Knut, Düsseldorf 2011

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Marfa

    02. October 2011 um 14:46

    "Die Maurin" spielt im Andalusien des 15. Jahrhunderts. Die spanische Königin Isabella und ihr Mann Ferdinand sind dabei, die noch von Mauren beherrschten Gebiete zurückzuerobern. In dieser Zeit wächst in Granada Zahra heran. Ihre Familie gehört zu den einflussreichen in Granada und Zahra selbst ist eine Vertraute von Aisha, der Frau des Emirs. Zahras Vater hat die damals üblichen Pläne für sie: an einen, der ein gutes Angebot macht, verheiraten. Zahra ist damit allerdings gar nicht einverstanden, und so erklärt sie sich bereit, die ein oder andere, auch durchaus gefährliche Mission für Aisha zu erfüllen, solange sie damit die Verwirklichung der Pläne ihres Vaters hinauszögern kann. Dabei begegnet sie mehrmals einem Kastillier, der ihr viel sympatischer und netter erscheint, als der maurische Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Doch werden die beiden in dieser Zeit eine Zukunft haben. Wenn Christen und Mauren sich gegenseitig bekämpfen? Der Roman ist gut erzählt, allerdings kann ich mir Zahra nicht wirklich in dieser Zeit vorstellen. Sie erscheint mir zu modern in ihren Ansichten und vor allem in ihrem Verhalten. Und auch nicht wirklich konsequent. Widerstrebt es ihr ziemlich, als sie es soll, die christliche Kleidung mit großzügigem Dellekote anzuziehen und unverschleiert herumzulaufen, hat sie kaum einen Gedanken an ihre Ehre verwendet, als es um noch ganz andere Dinge geht, als nur die Kleidung. Auch dass ihr späterer Lebensstil allen Kriegswirren zum Trotz von ihr und ihrer Familie so akzeptiert wird, kommt mir leicht unwahrscheinlich vor. Wen das bei einem historischen Roman nicht stört, wird gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Siiri

    12. August 2011 um 13:09

    Inhalt: Andalusien, 1478. Die junge Maurin Zahra, Tochter einer wohlhabenden Adelsfamilie, ist Hofdame und Vertraute der Sultanin Aischa. Da Aischas Ehemann, der Emir Hassan, ihr das Verlassen des Comaresturms in der Alhambra nicht gestattet, beauftragt sie Zahra, für sie am Hof zu spionieren und sie so mit Neuigkeiten bezüglich der politischen Geschehnisse zu versorgen. Auf diese Art dringen besorgniserregende Nachrichten zu ihnen: die Mauren wollen sich fortan weigern, ihre Tributzahlungen an ihre christlichen Lehnsherren zu entrichten. Dies kann nur eines bedeuten: die friedlichen Zeiten sind fortan vorbei und ein Krieg zwischen Mauren und Christen naht. Aischa, die schon lange beeindruckt ist von Zahras Ungestüm und ihrem Mut, betraut sie immer wieder mit riskanten Aufträgen, die für Zahra nicht selten sogar lebensbedrohlich sind. Hinzu kommen ihre Gefühle für einen Kastilier, mit dem sie aufgrund der Gesetze ihres Glaubens keine Verbindung eingehen darf. Vielmehr soll sie nach dem Willen ihres Vaters mit dem reichen Ibrahim verheiratet werden, der sich bereits bei ihrem ersten Zusammentreffen als Widerling entpuppt. Kann Zahra diesem Schicksal entgehen und ihre Träume von Freiheit und Selbstbestimmtheit verwirklichen? Wird ihr alles gelingen, was Aischa ihr aufträgt? Meine Meinung: „Die Maurin“ war der erste historische Roman über die maurische Geschichte, den ich gelesen habe und er hat es geschafft, mein Interesse für diese faszinierende Zeit und diese faszinierende Kultur zu wecken, so dass ich mich in Zukunft noch vertiefend mit diesem Thema beschäftigen möchte. Die Handlung des Romans beginnt im Jahre 1478 in Zahras Heimatstadt Granada. Der Leser lernt Zahras respekt- und doch auch vertrauensvolle Beziehung zu der Sultanin Aischa kennen, die diese schon seit ihrer Kindheit kennt. Auch wird Zahras Familie gelungen eingeführt und ich spürte sofort das innige Verhältnis, das Zahra zu den meisten ihrer Familienmitglieder, insbesondere aber zu ihrer älteren Schwester Hayat hat. Somit konnte ich nicht umhin, das ganze Buch über mit Zahra und ihren Lieben zu hoffen und zu bangen und die Protagonisten schnell in mein Herz zu schließen. Das Buch hat es problemlos geschafft, mich die gesamten 650 Seiten lang bei der Stange zu halten und die Seiten flogen nur so dahin. Anhand der fiktiven Figur Zahra und deren Familie zeigt Lea Korte die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des blutigen Religionskrieges zwischen den Muslimen und den Christen auf – eine Thematik, die leider auch heute noch große Aktualität hat. Dabei ergreift sie weder für die Mauren noch für die Christen Partei, sondern hebt vielmehr immer wieder hervor, dass es auf beiden Seiten skrupellose und grausame Fanatiker gibt, aber zum Glück auch tolerante und hilfsbereite Menschen. Bisweilen nimmt der Leser auch selbst die Perspektive der anderen Seite ein, nämlich diejenige der Christen, da einige Passagen aus der Sicht des Kastiliers Gonzalo geschrieben sind. Während Zahra und die Ihren fiktive Figuren sind, spielen auch historisch verbürgte Persönlichkeiten eine Rolle, so zum Beispiel die Sultanin Aischa, deren Sohn und späterer Emir Boabdil, die katholische Königin Isabel von Kastilien und deren Ehemann Fernando sowie der oben bereits genannte Gonzalo und noch einige andere. Sie alle sind glaubwürdig dargestellt, so dass für mich kein Zweifel bestand, dass sich die Geschehnisse genauso oder ganz ähnlich wie in dem Buch geschildert abgespielt haben könnten. Zudem bringt Lea Korte ihren Lesern die maurischen Sitten und Gebräuche näher und gewährt uns einen aufschlussreichen Einblick in die muslimische Kultur der damaligen Zeit. Der Roman ist voll von lehrreichen Informationen, die jedoch so geschickt eingestreut werden, dass es nie aufdringlich oder überladen wirkt. Der Leser merkt dem Roman an, dass die Autorin äußerst sorgfältig und genau recherchiert hat und die historischen Ereignisse und die damaligen politischen Verhältnisse so realitätsgetreu wie möglich wiedergibt. In der Nachbemerkung am Ende des Buches erfährt man, wo kleine Anpassungen vorgenommen wurden. Ein großes Lob verdienen auch die liebevoll und facettenreich gezeichneten Charaktere, die es mir leicht machten, mit ihnen zu leiden und zu zittern. Viele von ihnen machen während der Zeitspanne, in der das Buch spielt, eine persönliche Entwicklung durch, die mich so manches Mal zu überraschen wusste. Bis zum Schluss kann die Autorin den aufgebauten Spannungsbogen halten und auch der Schluss selbst ist sehr emotional und stimmungsvoll und lässt mich mit dem Gefühl zurück, einen wirklich guten historischen Roman gelesen zu haben. Die geplante Fortsetzung des Romans erwarte ich denn auch mit großer Vorfreude, wobei ich auch anmerken möchte, dass „Die Maurin“ sehr wohl in sich abgeschlossen ist und deshalb problemlos auch von solchen Lesern gelesen werden kann, die keine Fans von Mehrteilern sind und Einzelbände bevorzugen. Lobend hervorheben möchte ich schließlich auch noch die Ausstattung des Taschenbuches: vom Personenverzeichnis über eine Zeittafel, den Stammbäumen des Hauses Aragón-Kastilien und der letzten Emire des Königreichs der Nasriden von Granada bis hin zu einem hilfreichen Glossar ist so ziemlich alles dabei, was das Leserherz begehrt. Der eigentlichen Geschichte wird ein Abschnitt „Was zuvor geschah…“ vorangestellt, was besonders für Leser, die (wie es bei mir der Fall ist) nicht so gut über die spanische Geschichte Bescheid wissen sehr hilfreich ist, um in das Buch zu finden. Die Lektüre von „Die Maurin“ hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, da mich das Buch einerseits natürlich hervorragend unterhalten hat, mir aber gleichzeitig auch eine historische Epoche und Kultur nähergebracht hat, mit der ich mich vorher noch nicht beschäftigt hatte. Somit konnte ich durch das Buch auch gleich meinen Horizont wieder einmal ein Stück erweitern.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 09:05

    Andalusien im 15. Jahrhundert: Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe – Kämpfe, die auch das Leben der jungen Zahra nicht unberührt lassen. Als Hofdame und enge Vertraute Aischas, der Hauptfrau des Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel aus Intrigen und rücksichtslosen Machtkämpfen. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Kastilier Gonzalo – eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt … Eine spannende historische Epoche und eine verbotene Liebe (Quelle: Amazon) Frau korte schafft mit diesem Werk einen historischen Roman der es in sich hat. Sie erzählt die Geschichte der Mauren, des alten muslemischen Volkes, über das es nach ihrer Auskunft nur wenige Dokumente aus dieser Zeit gibt. Historisches schmückt sie mit eigenen Figuren und macht daraus eine Geschichte die es in sich hat. Der Fokus liegt hierbei zunächst klar auf den Familiengeschichten . Die Beziehung der Familienmitglieder zueinander,ihre Moral und Wertvorstellungen geprägt durch ihre Kultur wird genaustens durchleuchtet. Das die ein oder andere Figur vom Klischee und Muster jender Zeit abweicht ist daher schon fast ein Muss. Frau Korte erzählt alles in allem ungefähr 10 Jahre, da werden aus Mädchen Frauen und aus Jungen Männer so dass natürlich Liebesdinge wenn wundert es auch eine Rolle spielen. Genau so werden die typischen brutalen Eroberungskämpfe in aller Genauigkeit geschildert. Der Stil macht die Geschichte flüssig und locker lesbar, durch die vielen Familiengeschichten und Nebenschauplätze fand ich das Buch trotz eines gewissen Charmes manchmal anstrengend zu lesen. Das ein oder andere Mal hätte ich mir einen kürzeren Spannungsbogen gewünscht. Dennoch muss ich zugeben das gerade die Außergewöhnlichkeit einiger Charaktere das Buch reizbar macht und den Leser doch irgendwie verführt weiter zu lesen. FAZIT : Ein nicht ganz gewöhnlicher historischer Roman der auch viele andere Facetten zu jener Zeit durchleuchtet und nicht auf das reine Kampfgeschehen reduziert werden darf.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Henriette

    06. May 2011 um 11:35

    Die Maurin spielt hauptsächlich in Granada (Andalusien) im 15. Jahrhundert. Die Geschichte begleitet Zahra as-Sulami in der wohl aufregendsten Zeit ihres Lebens. Zahra kommt aus einem maurisch, muslimischen Elternhaus. Ihr Vater ist Maure, ihre Mutter war eine christliche Sklavin. Es herrscht nun grausamer Krieg zwischen den Christen und den Mauren. Und Zahra erlebt alles hautnah mit, da sie Hofdame bei Aischa, der Hauptfrau des Emirs, ist. Während Verhandlungen und Machtkämpfen zwischen Christen und Mauren lernt Zahra den christlichen Kastilier Gonzalo kennen. Und verliebt sich in ihn. In Büchern, die im Ausland spielen und in denen es viele landestypische Namen gibt, habe ich häufig Schwierigkeiten mit der „Aussprache“ der Namen. Für mich waren es früher richtige Stolperfallen, mit denen ich mich inzwischen aber angefreundet habe. Die Maurin hat zu Beginn ein sehr umfassendes Personenverzeichnis. Zu Anfang der Lektüre habe ich oft nachgeschaut, wer wie mit wem zusammenhängt. Ein sehr aufwendiges Unterfangen. Schnell bin ich aber in die Geschichte herein gekommen und hatte recht bald den Überblick über die wichtigsten Personen. Lea Korte hat mich mit ihrer Geschichte über Zahra und deren Liebe zu ihrer Heimat, der erst unerwiderten Liebe zu einem Andersgläubigen gefesselt. Durch den hervorragend leichten Schreibstil habe ich das Buch sehr gut und flüssig lesen können. Es ist ein historischer Roman, der historisch belegte Ereignisse mit schriftstellerischer Freiheit sehr gut verflochten ist. [B]Fazit:[/B] Für diese gute und spannende Unterhaltung kann ich besten Gewissens fünf von fünf Sternen vergeben. Der Roman ist empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Zara

    15. April 2011 um 21:34

    Ich musste schon Schmunzeln, als ich den Klappentext gelesen hatte. Da heißt ja die Hauptprotagonistin wie ich (ok, anders geschrieben, aber trotzdem). Das war schon mal der Grund, warum ich dieses Buch lesen musste. Die Geschichte hat mich richtig gefesselt. Es gibt romantische Abenteuer, wilde Kämpfe, religiöse Streitigkeiten und überraschende Wendungen. Für mich ein toller Roman, den ich gerne weiterempfehle. Gerade durch die verschiedenen Protagonisten wird es einem nie langweilig. Sie sind alle sehr detailliert und liebevoll beschrieben. Meine Lieblingsfigur ist übrigens Hayat. Keine Religion wurde besser hingestellt, als die andere. Das hat mir auch besonders gut gefallen. Ich hätte sonst bestimmt abgebrochen, denn ich finde, dass alle Religionen ihre Berechtigung haben. Zum Glück war es schön ausgewogen. Ich hatte nie den Eindruck, dass eine Situation erzwungen wurde, der ganze Roman ließ sich super lesen. Zwischen fiktiver und realer Geschichte hätte ich nicht unterscheiden können, denn es hätte tatsächlich alles so passieren können.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    Binea_Literatwo

    21. January 2011 um 15:42

    „…Wege, die sie einfach nur zu gehen wagen müsste…“ Hoffnung und Furcht begleiten Lea Kortes Protagonistin Zahra ihr ganzes Leben lang. Ich begleite Zahra dabei und befinde mich mit ihr im 15. Jahrhundert in Andalusien. Zahra ist Maurin und der Krieg gehört zu ihrem Leben dazu, denn täglich wird gekämpft. Christen gegen Mauren, Mauren gegen Christen. Zahra will kein Leben, wie sie es leben müsste, möchte nicht verheiratet werden. Außerdem ist sie verliebt. Gonzalo ist aber unerreichbar für sie, er ist Kastilier. Zahra hat etwas Freiheit von ihrer Familie, da sie Hofdame von Aischa ist. Aischa ist die Hauptfrau des Emirs von Granada und mit Zahra eng vertraut. Viele Pläne und inoffizielle Informationen bekommt Zahra von Aischa und führt außerdem für diese einige Spionageaufträge aus. Für einen ganz speziellen Auftrag wählt Aischa Zahra aus. Dieser ist nicht ungefährlich, aber Zahra kommt er gerade Recht, denn dieser könnte sie etwas unabhängiger machen und mit diesem könnte sie die Hochzeit etwas herauszögern. Zahra begibt sich auf den Weg und kommt von einer Gefahr in die andere. Zahra ist eine unglaublich sympathische Protagonistin die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Unglaublich tapfer stellt sie sich jeder Gefahr und legt ihre Hand für ihre Freunde und ihre Familie ins Feuer. Ihr Leben ist turbulent und hält wenig Sonnenschein in den kriegsbelasteten Zeiten bereit. Die Gewalt und die Kämpfe stehen im Mittelpunkt und die Frauen haben wenig Sprachrecht. Zahra lässt sich nicht viel verbieten und versucht sich einen eigenen Lebensweg freizukämpfen. Lea Korte hat keinen verstaubten historischen Roman geschrieben, sondern begeistert mit frischen Worten die in den Bann ziehen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, zu sehr ist mir Zahra ans Herz gewachsen und ich wollte mit ihr gemeinsam die Höhen und Tiefen ihres Lebens bestreiten. Ein absolut spannendes Abenteuer mit zwar bekanntem geschichtlichem Hintergrund, aber einer charakterstarken fiktiven Protagonistin, die es sich lohnt kennen zu lernen.

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  • Rezension zu "Die Maurin" von Lea Korte

    Die Maurin

    buecherelfe

    15. January 2011 um 23:12

    Meine Meinung Anfangs war ich sehr skeptisch, weil es ein historischer Roman noch nie zuvor in meine Büchersammlung geschafft hatte, doch nach einigen Kapiteln war meine Skepsis verflogen. Die Angst, dass der Roman in einem alten Deutsch geschrieben ist, war verschwunden, denn Lea Korte schreibt die Geschichte in einer sehr verständlichen Sprache, die man sehr gut mitverfolgen kann. Sie erinnert absolut nicht an diese Zeit. Im Gegenteil: Daher passt sie auch gut zu der mordernen Frauengestalt in Form von Zahra, denn die junge Frau passt nicht ins Bild der typischen, mittelalterlichen Muslima. Sie ist in gewisserweise rebellisch und dennoch sich ihres Glaubens sehr bewusst und fühlt sich diesem sehr verbunden. Jeder ihrer Schritte wird hinterfragt und abgewägt, ob Allah es gut heißen würde. Auch ihre Schwester Hayat fügt sich in dieses Bild. Nachdem sie sich in den christlichen Sklaven Miguel verliebt, flüchtet sie mit ihm, weil sie mit ihren Mann in Fes nicht glücklich ist. Allgemein wurden die Frauen sehr schlecht behandelt zu dieser Zeit bei den Mauren. Sie wurden geschlagen und vergewaltigt. Die Männer durften auch mehrere Frauen haben, doch damals zählte noch nicht, dass sie alle Frauen gleich behandeln mussten. An Aischas und Zainabs Beispiel ist zu sehen, wie schlecht eine Frau behandelt wurde. Aischa wurde von ihrem Mann Hassan in einen Turm gesperrt, während er mit seiner christlichen Zweitfrau im Palast lebt. Zainab wird von Ibrahim kaum noch aus dem Haus gelassen. Sie kann sich lediglich wegschleichen, um so ihrer Schwester Zahra und deren Mann Jaime sowie den Kindern zu helfen. Heute wurde man diese Behandlung der Frauen als menschenunwürdig oder sogar menschenverachtend bezeichnen. Ich könnte noch ewig über den Inhalt schreiben und interpretieren, aber ich möchte niemandem etwas vorweg nehmen, der das Werk noch nicht gelesen hat, aber es noch tun wird. Deswegen möchte ich nun etwas allgemeiner werden. Es gibt sehr viele kleine Lesehilfen, die Lea Korte bereitstellt. Zum einen zwei Stammbäume sowie ein Glossar am Ende des Romans und zum anderen eine Landkarte auf ihrer Homepage. Für den Leser ist das eine Erleichterung, denn ansonsten würde man bei den Personenkonstellationen verwirrt werden, was mir anfangs passiert ist, weil ich nicht auf die Stammbäume gesehen hatte. Was noch hervorgehoben werden sollte, sind die Beschreibungen. Die Autorin beschreibt sehr gut und doch nicht langatmig. Vorallem die Kampfszenen sind sehr spannend umschrieben und laden zum Weiterlesen ein. Gerade das Ende der Geschichte um Zahra habe ich einfach verschlungen und so 200 Seiten ab Stück gelesen. Normalerweise lese ich meist nur 100 Seiten oder 150. Fazit Die Geschichte um Zahra und ihre Familie lädt zum Leben ein und ist ein echter Pageturner. Lea Korte schafft es daneben dem Leser die spanische Geschichte und die Kultur des Islam näher zu bringen. Mein Interesse an diesen Themen wurde sehr geweckt und ich werde mehr Geschichten aus dieser Zeit lesen

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