Lea Nicolai Die Hexen

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Inhaltsangabe zu „Die Hexen“ von Lea Nicolai

Schwarze oder weiße Magie? Entscheide dich!Ihr Leben ist aus den Fugen geraten, seit Ravenna in ihrer Wohnung überfallen wurde. Sie leidet unter Angstzuständen und rätselhaften Erinnerungslücken. Als sie nach einer Ohnmacht im Wald auf einem Pentagramm erwacht, glaubt sie zunächst, ihr Bewusstsein habe ihr erneut einen Streich gespielt. Tatsächlich hat sie ein mächtiger Hexenzirkel ins Mittelalter gerufen. Die Hexen benötigen dringend Ravennas Hilfe, denn es geht um nichts Geringeres, als den Teufel persönlich in Schach zu halten ...

EIn cooler Roman mit spannende Story!

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  • Absolut empfehlenswert: Die Hexen von Lea Nicolai

    Die Hexen
    kleineTatze

    kleineTatze

    23. July 2014 um 17:40

    Vor ein paar Wochen lief am Donnerstag auf Sixx immer "Witches of East End", was ich regelmäßig mit meiner besten Freundin geschaut habe. Nachdem die erste Staffel dann vorbei war, hatte ich unglaublich Lust irgendwas mit Hexen und Magie zu lesen. Da das Buch zu "Witches of East End" wenig mit der Handlung der Serie zu tun hat, fiel das schon mal weg und irgendwie fand ich auch nicht wirklich etwas, was mich begeisterte. Also habe ich einfach mal meine Twitter-Follower gefragt, ob sie mir was empfehlen können und viele Antworten bekommen :) Ein Freund hat mir dann unter anderem auch Die Hexen von Lea Nicolai. Da mich auch der zweite Band total ansprach, habe ich einfach mal auf mein Glück gehofft und bei Heyne angefragt, ob ich die beiden Bände als Rezensionsexemplar bekommen könnte und ein paar Tage später hatte ich die beiden Bücher dann zu Hause. Beim Auspacken war ich dann erst einmal ziemlich erschrocken, weil das zwei richtig dicke Wälzer sind. Dann hatte ich auch noch diese doofe Sommergrippe und lag zwei Wochen komplett flach, aber jetzt habe ich es endlich geschafft und habe Die Hexen durch. Ravenna ist eine Steinmetzin aus Straßburg. Für alle, die -wie ich- nicht wissen, wo Straßburg liegt: das ist eine größere Stadt in Frankreich, nahe an der Grenze zu Deutschland und auf ungefährer Höhe von Stuttgart. Nach einem Überfall auf sie in ihrer eigenen Wohnung, ist ihre Schwester Yvonne zu ihr gezogen. Yvonne ist komplett anders als Ravenna. Während Yvonne alles, was mit Magie zu tun hat, in sich aufsaugt und die Männer ihr zu Füßen liegen, versteckt sich Ravenna immer mehr in ihrem Schneckenhaus und lehnt jede Idee von Magie strikt ab. Doch die Ereignisse des Überfalls lassen Ravenna einfach nicht los. Als es ihr erneut passiert, dass sie einen Zeitverlust erleidet, beginnt sie zu glauben, dass sie den Verstand verliert, während Yvonne davon überzeugt ist, dass Ravenna bei dem Überfall verflucht wurde. Bei einem Ausritt gelangt Ravenna durch ein Zeittor in das Jahr 1253, von wo aus der magische Hexenzirkel der Sieben sie gerufen hat. Ravenna ist ihre einzige Hoffnung den Teufel Beliar zu bezwingen und die Magie so weiter zu erhalten. Gibt es etwa doch Magie in Ravennas Leben und was hat es mit dem jungen Ritter Lucian auf sich, zu dem sie sich irgendwie hingezogen fühlt? Zuallererst macht nicht denselben Fehler wie ich und lasst euch von der Dicke des Buches abschrecken. Ich hatte wirklich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass das Buch langweilig sei oder man einen Teil hätte weglassen könnte. Die Geschichte war unglaublich spannend und ich ärgere mich mittlerweile, dass ich nicht sofort angefangen habe zu lesen. Auch die Charaktere waren unglaublich realistisch beschrieben. Man konnte sich super in Ravenna hineinversetzen und alle ihre Entscheidungen waren für mich nachvollziehbar. Ich konnte mich richtig gut mit ihr identifizieren, das lag vor allem daran, dass ich auch als Frau in einem Männerberuf arbeite, aber auch wegen vielen anderen Dingen. Auch hat mir sehr gut gefallen, dass die Nebencharaktere so gut eingebunden waren. Obwohl es sich um sechs verschiedene Hexen handelt, hatte ich nie das Gefühl irgendeine zu verwechseln oder noch nie von ihr gehört zu haben. Lea Nicolai hat einfach einen mitreißenden und sehr anschaulichen Schreibstil. Selbst die Orte waren für mich sehr lebendig, obwohl sie diese nie extrem detailreich beschrieben hat. Also ich fand das Buch wirklich, wirklich toll und kann es euch nur empfehlen. Daher gebe ich auch 5 von 5 Sterne. @buecherquatsch.blogspot.de

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  • Was wäre, wenn...

    Die Hexen
    joleta

    joleta

    25. February 2014 um 22:01

    „Folge der Magie in dir!“ Seit Ravenna in ihrer Wohnung überfallen worden ist, leidet sie an Angstzuständen. Dunkle Träume und Visionen suchen sie Heim, im Zuge derer sie „zeitliche Ausfälle“ hat (Stunden oder Tage, wo sie unauffindbar ist und selbst auch keine Erinnerungen hat). Darum ist auch ihre Schwester Yvonne zu ihr gezogen. Yvonne betreibt mit ihren Freundinnen Magie, sie hat die „Gabe des Rufens“. Yvonne ist fest davon überzeugt, daß auch Ravenna magische Fähigkeiten hat, doch diese tut das ganze für Quatsch ab. Als Ravenna auf einem Ritt durch den Wald vom Pferd in einen Hexenkreis fällt, kommt sie an gleicher Stelle auf einem Pentagramm im Jahr 1253 wieder zu sich. Der mächtige Zirkel der sieben Hexen vom Odilienberg haben eine Hexe zu sich gerufen, die ihre eigene Macht übertrifft. Sie brauchen ihre Hilfe im Kampf gegen niemand geringeren als den Teufel persönlich. Innerhalb weniger Tage erhält Ravenna Lektionen, um ihrer Magie auf die Sprünge zu helfen und erweist sich dabei als Naturtalent im Erlernen der weißen Magie. Es stellt sich heraus, daß sie eine Tormagierin ist. Zusammen mit dem Ritter Julien beginnt sie Aufgaben zu erfüllen um dem Zirkel zu helfen und „reist“ dafür auch zwischen den Jahren 1253 und 2011 hin und her. Ein sehr gelungenes, äußerst spannend geschriebenes Werk der Autorin Lea Nicolai . Die Handlung fesselt einen so sehr ans Buch, daß man gut über ein paar kleinere Patzer hinweg sehen kann. (Auf den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, daß sich die Autorin in einigen Nebenhandlungen widerspricht, am Ende kommt sehr oft die Äußerung: „...da merkte Ravenna plötzlich...“ vor.) Leider findet man bislang zu dieser Autorin nichts im Internet (Website oder ähnliches), so daß man nicht in Erfahrung bringen kann, ob es einen zweiten Teil geben wird. Das Buch an sich könnte so abgeschlossen sein, läßt aber auch die Möglichkeit für einen zweiten Teil offen. Ich persönlich würde gern mehr von dieser Autorin lesen.

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  • Ein toller Hexenroman, der sich leider ziemlich in die Länge zieht

    Die Hexen
    Nova7

    Nova7

    15. December 2013 um 17:01

    Mehr Rezensionen auf Zuckerwattewelten Klappentext "Schwarze oder weiße Magie? Entscheide dich!Ihr Leben ist aus den Fugen geraten, seit Ravenna in ihrer Wohnung überfallen wurde. Sie leidet unter Angstzuständen und rätselhaften Erinnerungslücken. Als sie nach einer Ohnmacht im Wald auf einem Pentagramm erwacht, glaubt sie zunächst, ihr Bewusstsein habe ihr erneut einen Streich gespielt. Tatsächlich hat sie ein mächtiger Hexenzirkel ins Mittelalter gerufen. Die Hexen benötigen dringend Ravennas Hilfe, denn es geht um nichts Geringeres, als den Teufel persönlich in Schach zu halten ..." Quelle: Heyne Verlag Erster Satz "Elinors Atem dampfte, als sie den Namen des Teufels aussprach." aus "Die Hexen" von Lea Nicolai, Heyne Verlag, S. 9 Meinung Ravenna lebt zusammen mit ihrer Schwester Yvonne in Straßburg. Sie macht sich immer wieder über den Hexenzirkel ihrer Schwester lustig und hält sie für ein bisschen durchgeknallt. Bis sie eines Tages durch ein Zeittor geschleudert wird und 400 Jahre in der Vergangenheit wieder zu sich kommt. Dort wird sie von dem Hexenzirkel der "Sieben" gefunden, die sie ausbilden und zu einer richtigen Hexe machen wollen. Ravenna ist natürlich total überfordert und denkt, dass das alles ein mittelalterliches Theaterspiel sei. Doch da täuscht sie sich und muss begreifen, dass sie eine große Rolle in der Geschichte der Magierinnen spielen wird. Während dessen sucht Yvonne überall nach ihrer Schwester, doch sie wird das Gefühl nicht los, dass Ravenna sich in einem anderen Zeitalter befindet. Auf ihrer Suche trifft sie auf schwarze Magie und macht bei mysteriösen Riten mit. Ob das der richtige Weg ist...? Lea Nicolais Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich alles sehr gut vor dem inneren Auge vorstellen. Man erfährt die Geschichte aus der Perspektive beider Schwestern, immer abwechselnd im Mittelalter und im Heute. Der Autorin ist es sehr gut gelungen zwischen diesen beiden Zeitaltern zu wechseln und das spiegelt sich auch sehr im Schreibstil wieder. Die Geschichte selbst finde ich eigentlich total interessant und auch die Zeitsprünge sind sehr gut und sehr glaubwürdig beschrieben. Leider zieht sich das erste Drittel im Buch sehr. Ich finde, da hätte man einiges kürzen können. Zum Beispiel umfassen 3-4 Tage, in denen nicht wirklich sonderlich viel passiert, ganze 300 Seiten. Da braucht man einen langen Atem. Viel besser gefallen haben mir die Abschnitte, die in der Gegenwart spielen. Ich hatte immer das Gefühl, dass diese viel wichtiger sind und das dort auch viel mehr "Action" zu finden ist. Das kann aber auch daran liegen, dass in diesen Passagen der Schreibstil viel lockerer ist und es leichter zu lesen ist. Die Protagonisten finde ich eigentlich ganz interessant, obwohl Ravenna mich anfangs mit ihrem Selbstmitleid etwas genervt hat und mir auch ein wenig unglaubwürdig erschien. Yvonne hingegen bleibt bis zum Schluss unberechenbar und selbst jetzt, weiß ich immer noch nicht, wie ich sie einschätzen soll. Das wird alles wohl im zweiten Band kommen. Fazit 4/5 Eulen Mir hat "Die Hexen" eigentlich ganz gut gefallen, obwohl sich manche Passagen doch ziemlich in die Länge gezogen haben. Wäre das nicht der Fall, hätte es bestimmt einen halben Punkt mehr gegeben. Ansonsten ist "Die Hexen" ein toller Roman, in dem es viele Zeitreisen und spannende Abenteuer gibt. Jedoch sollte man einen langen Atem haben. Serie Band 1: Die Hexen (07/11) Band 2: Tore der Zeit (12/13)

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  • Eine fantastische Zeitreise von der Gegenwart ins Mittelalter. Ein tolles Debüt!

    Die Hexen
    katie1984

    katie1984

    20. November 2013 um 18:54

    Worum geht's? >>"Der Teufel ist nichts weiter, als eine Spiegelung über der Hitze des Feuers, er ist der Schatten, den wir werfen, wenn wir Magie wirken. Darum halte dich immer im Licht."<< Schwarze oder weiße Magie? Entscheide dich! Seit Ravenna in ihrer Wohnung von einem unbekannten Mann überfallen wurde plagen sie Angstzustände und immer wiederkehrende Erinnerungslücken. Unterstützung bekommt sie von ihrer Schwester Yvonne, die bei ihr einzieht, um ihr Sicherheit zu geben. Doch auch sie kann nicht verhindern, dass Ravenna unheimliche Visionen heimsuchen und ihr Zustand immer schlechter wird. Um Abstand vom Alltag zu bekommen und zu entspannen reist Ravenna kurzerhand zu ihren Eltern. Zunächst genießt sie den Urlaub, doch bei einem Ausritt hört sie plötzlich seltsame Stimmen, ihr Pferd scheut und sie stürzt. Als sie aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht muss sie feststellen, dass nichts mehr so ist wie es war. Gerufen vom Hexenzirkel der Sieben findet Ravenna sich plötzlich im Mittelalter des Jahres 1253 wieder. Sie erfährt, dass sie die Erbin einer der mächtigsten Hexen des Zirkels ist, eine besondere Gabe besitzt und die Existenz des Kreises und der weißen Magie durch den Fürsten der Finsternis, Beliar, kurz vor der Zerstörung steht. Kann Ravenna die Geschichte verändern und die Welt vor den dunklen Mächten schützen? Alle Hoffnung ruht auf ihre Gabe, denn die intriganten Fäden des Teufels reichen bis in die Gegenwart... Wichtige Charaktere und Darstellung: Ravenna ist die, unfreiwillige, Heldin in diesem Fantasy Epos. Sie ist ganz und gar nicht davon überzeugt, dass gerade sie etwas bewirken kann. Außerdem glaubt sie zunächst nicht mal an Hexen und Magie. Nach und nach lernt sie, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als sie je für möglich gehalten hätte und wächst in ihre Aufgabe rein. Und genau diese Entwicklung macht die Hauptprotagonistin äußerst sympatisch und authentisch. Ihre Schwester Yvonne ist das genaue Gegenteil von Ravenna. Sie ist extrovertiert, selbstbewusst und versucht immer ihren Willen durchzusetzen. Im Gegensatz zu Ravenna ist sie der magischen Welt von Beginn an zugetan und lebt ihre Seite als Wicca aus. Ihre Schwester liebt sie über Alles und als sie verschwindet versucht sie sie mit allen Mitteln aufzuspüren. Dabei kommt sie mit Mächten in Berührung die sie eigentlich fürchten sollte. Lucian ist ein junger und starker Ritter und Ravennas Auserwählter und Gefährte, der sie überall hin begleitet und mit seinem Leben verteidigt. Doch er birgt seit seiner Kindheit ein dunkles Geheimnis, welches er seiner Hexe nicht anvertrauen kann. Aber nicht nur Ravenna's Aufmerksamkeit zieht er auf sich und die Bindung zwischen ihnen wird auf eine harte Probe gestellt. Beliar wurde vom Zirkel der Sieben auf lange Zeit verbannt. Nach seiner Befreiung sinnt er nach Rache und ist mächtiger als jemals zuvor, denn an seiner Seite hat er eine mächtige Schwarzmagierin und einen finsteren Plan. Elinor's größter Wunsch war eine Hexe vom Zirkel der Sieben zu werden und sie wurde erfolgreich ausgebildet. Doch die letzte Prüfung sollte ihr nie gelingen, denn die große Hexen Göttin Morrigan zeigte sich ihr nicht. Verbittert wandte sie sich der schwarzen Magie zu und wurde verbannt. Seitdem wollte sie sich an ihren ehemaligen Schwestern rächen. Sie befreit Beliar und ahnt nicht, dass sie damit das Letzte verliert, was ihr lieb ist und sie einen Pakt mit dem Teufel schließt. Die Charaktere in dieser umfangreichen Geschichte wurden absolut brillant in Szene gesetzt. Die Autorin hat die Rollen bis ins kleinste Detail durchdacht, verbildlicht und dargestellt. Daraus ist eine perfekte Charakter Mischung entstanden, die mit authentischen und nachvollziehbaren Gedankengängen und Handlungen überzeugt. Schreibstil/Aufbau/Idee: Der Debüt Roman "Die Hexen" von Lea Nicolai hat auf ganzer Linie mit seinem Bild gewaltigen, detailreichen und leicht verständlichen Schreibstil überrascht. Schauplätze und Figuren wurden liebevoll ausgearbeitet und konnten mich nach anfänglichen Schwierigkeiten in eine andersartige und magische Welt entführen. Der ganze Aufbau, der den Leser immer wieder von der Gegenwart ins frühe Mittelalter eintauchen lässt, ist absolut fesselnd. Auf über 700 Seiten hat die Autorin ein Werk mit vielen Wendungen, Spannung, immer wieder neuen Ideen und mystischen Elementen aufgebaut, welches bis zum Schluss perfekt durchdacht wurde. Die eingebaute Liebesgeschichte wirkt nicht überladen und viele Geheimnisse und Rätsel haben die Neugier ständig angetrieben. Der grandiose Abschluss macht dieses Fantasy Epos perfekt, denn er beinhaltet kein erzwungenes glückliches Ende, sondern zeigt sich passend, zum Rest, nachvollziehbar und realistisch und macht zudem neugierig auf Mehr. Kritik gibt es bei der Umsetzung nur dafür, dass einige Stellen kürzer gefasst ausgereicht hätten, während an anderer Stelle ein bisschen mehr Tiefgang interessant gewesen wäre. Fazit: Ich glaube ich habe noch nie ein so grandioses Erstlingswerk einer deutschen Autorin in die Hände bekommen. "Die Hexen" von Lea Nicolai überzeugt nicht nur mit einer tollen Covergestaltung, sondern vor Allen mit einer von Anfang bis Ende perfekt durchdachten Grundidee, einer Bild gewaltigen Ausdrucksweise und authentischen Charakteren. Ich habe dieses, über 700 Seiten fassende, Werk innerhalb von 2 Tagen verschlungen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Aufmerksam geworden auf dieses Buch bin ich erst durch die Fortsetzung "Tore der Zeit" und freue mich nun umso mehr den Folgeband direkt (weiter) lesen zu können. Bewertung: Inhalt: 5/5 Charakterdarstellung: 5/5 Schreibstil: 5/5 Aufbau: 4/5 Gesamturteil: 5 von 5 ©Katies fantastische Bücherwelt

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  • Rezension zu "Die Hexen" von Lea Nicolai

    Die Hexen
    KerstinWe

    KerstinWe

    10. August 2012 um 10:01

    Inhalt: . Prolog – Elsass im Jahre 1253 . Elinor, die Herrin von Hoenkungsberg schreitet auf den Linien des Pentagrammes, dass sich im Burggarten befindet und ruft den Teufel an. Sie will sich an den Sieben rächen, die sie aus dem Konvent der Hexen verstoßen haben. . Die Beschwörung gelingt und der Teufel erscheint. Doch er tötet Cedric, den Markgrafen als Opfer für die Beschwörung. Die Seele von Elinor gehört nun dem Teufel, der sich nun Marquis Beliar de Hoenkungsberg, Markgraf auf Burg Hohenkönigsstein nennen wird… . ************************** . Die Geschichte springt nun ins heutige Straßburg. . ************************** . Ravenna, eine junge Steinmetzin lebt zusammen mit ihrer Schwester Yvonne in einer kleinen Wohnung. Yvonne ist zu ihr gezogen, nachdem Ravenna in ihrer Wohnung von einem Mann überfallen worden ist und schlimme Dinge erlebt hat. . Yvonne ist eine Wicca – eine weiße Hexe und beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit Magie und magischen Ritualen. . Vor einiger Zeit ist Ravenna eines Tages verschwunden, erst später wieder aufgetaucht und konnte sich an nichts mehr erinnern. Teilweise fehlen ihr auch Stunden in ihrer Erinnerung. So auch eines Tages bei der Arbeit an einer Statue… Auf einmal befindet sie sich nicht mehr in der Gegenwart, sondern im Straßburg der Vergangenheit und kommt erst Stunden später wieder in der Gegenwart zu sich. . Dies alles macht Ravenna große Angst und sie wendet sich an einen Therapeuten. Er schlägt ihr vor, sich von ihm hypnotisieren zu lassen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ravenna lehnt aber ab. Als sie nach Hause kommt, erzählt sie Yvonne davon und diese wird sehr ärgerlich. Danach sprechen die beiden Frauen über ihre Vergangenheit bei Ihrer Großmutter und erinnern sich daran, dass sie in ihrer Kindheit beide eine magische Begabung hatten. . Ravenna besucht für ein paar Tage ihre Eltern und reitet zum Odilienberg – dem Ort, an dem sie das erste Mal verschwunden ist. Beim Reiten gerät sie mit ihrm Pferd in einen Hexenring (einem Ring aus Pilzen) und wird abgeworfen. Als sie wieder zu sich kommt, ist ihr Pferd verschwunden und sie bemerkt, dass ihre Umgebung sich verändert hat. . Es stellt sich heraus, dass sie wieder in der Vergangenheit gelandet ist – bei den 7, einer Gruppe von Hexen. . Ravenna wurde von den 7 gerufen und soll helfen, Melissende, eine ihrer Vorfahren im Ring der Hexen zu ersetzen, damit Beliar bekämpft werden kann. Sie soll nun in nur wenigen Tagen lernen, eine Hexe zu sein. . Inzwischen gerät Ravennas Schwester Yvonne in der Gegenwart unter den Einfluß von Beliar und gerät in den Sog der schwarzen Magie ….. . So, damit will ich es zum Inhalt genug sein lassen ;) . Meine Meinung zum Buch: . Ein sehr fesselndes und flüssig geschriebenes Buch – man mag es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte findet abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit statt. Die Kapitel haben einen Zusatz mit Jahreszahl, sodaß man gleich erkennt, in welcher Zeit es weitergeht. . Bis zum Schluß ist das Buch sehr spannend und das Ende ist nicht voraussehbar. Das Ende ist auch so geschrieben, dass man auf eine Fortsetzung hoffen kann. . Ein abschließendes Wort zum Cover: Sehr schön gestaltet und paßt gut zum Buch. . Mir hat das Buch sehr gut gefallen

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  • Rezension zu "Die Hexen" von Lea Nicolai

    Die Hexen
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    08. May 2012 um 10:21

    Seit Ravenna in ihrer Wohnung überfallen wurde, quälen sie dunkle Träume und Visionen. Alles Vertraute scheint ihr mit einem Mal fremd. Bei einem Ausflug in den Wald stürzt sie vom Pferd und findet sich auf einem Pentagramm wieder. Frauen des nahegelegenen Konvents nehmen sie bei sich auf und Ravenna erkennt: Ein mächtiger Hexenzirkel hat sie ins Mittelalter gerufen. Noch ahnt sie nicht, welche Aufgabe ihr bevorsteht ... ZUR AUTORIN: (Quelle: Heyne) Lea Nicolai (geb.1972) liebt ihren Kräutergarten, ihre drei Katzen, ihre Bibliothek, Kerzenschein und Musik. Sie studiert Musikwissenschaft und singt in einem Jazzchor. Das Thema Hexen fasziniert sie seit langem, weil es Magie, Mystik und Wirklichkeit verbindet. Für den Roman „Die Hexen“ ging sie auf Zeitreise ins Elsass. EIGENE MEINUNG: „Der Teufel ist nichts weiter als eine Spiegelung über der Hitze des Feuers, er ist der Schatten, den wir werfen, wenn wir Magie wirken. Darum halte dich immer im Licht.“ (S.628) Mysteriös und geheimnisvoll, sind die zwei Adjektive, die Lea Nicolais Debüt „Die Hexen“ am treffendsten beschreiben. Rund um das Thema Hexerei kreiert sie eine Geschichte, die sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart spielt und diese beiden Zeiten so gekonnt miteinander verbindet, dass der Roman an keiner Stelle aufgesetzt oder unwirklich erscheint. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die beiden Schwestern Ravenna und Yvonne, die sehr unterschiedliche Charaktere und Lebensweisen haben. Beide führen Magie in ihren Genen, denn schon ihre Großmutter konnte damit umgehen. Während Ravenna allerdings ein solides Leben als Steinmetzin führt und sich von Hexerei lieber distanziert, lebt Yvonne diese aus in dem sie sich für Heilkunst interessiert und einem Hexenzirkel beiwohnt. Als die psychisch etwas angeschlagene Ravenna immer mal wieder das Gedächtnis verliert und plötzlich in der Vergangenheit erwacht, wird sie auf ganz neue Art mit Hexerei konfrontiert. Ins Mittelalter wurde sie von „den Sieben“ gerufen, einem mächtigen Hexenzirkel im Straßburg des 13. Jahrhunderts. Grund dafür ist der drohende Untergang der "weißen Magie" im Kampf gegen einen teuflischen Gegner. Nur mit Ravennas Hilfe können die Hexen versuchen diesen zu bekämpfen. Doch die junge Frau hat eigentlich nur einen Wunsch: zurück ins 21. Jahrhundert und alles was mit Hexen, Magie und Zauberei zu tun hat, hinter sich lassen. Während Ravenna im Mittelalter auf eine gewisse Art zu sich selbst findet, driftet Yvonne während der Suche nach ihrer Schwester vom Weg ab und bekommt ein teuflisches Angebot. Beide Schwestern geraten in einen gefährlichen Sog, der nicht nur die Hexen, sondern sowohl Vergangenheit, als auch Gegenwart bedroht. Wer nicht weiß, dass „Die Hexen“ Lea Nicolais Debüt ist, dem wird dies auch während des Lesens kaum auffallen. Es gibt zwar hier und da den ein oder anderen Gedankengang, der ein klein wenig ausgereifter sein könnte, dennoch ist der Roman sowohl sprachlich, als auch inhaltlich ein Lesespaß, den ich nicht missen möchte. Ich bin beeindruckt, wie es der Autorin gelingt in einer Zeitreise Geschichte Gegenwart und Vergangenheit so gut zu verknüpfen, dass man eigentlich gar nicht mehr weiß in welche Zeit die Handlung nun eigentlich hineingehört. Ich habe das Gefühl in der Literatur ist das Thema „Hexen“ derzeit wieder Brand aktuell. In letzter Zeit habe ich einige Bücher darüber gelesen, darunter sogar ein weiterer Zeitreiseroman. Von dieser Hochkonjunktur lässt sich Lea Nicolai nicht vom weg abbringen und kreiert ihre ganz eigene Geschichte um dieses Thema herum. Die Autorin konnte mich ohne Probleme fesseln und ruck zuck hatte ich die fast 700 Seiten verschlungen, ohne dabei das Gefühl zu haben auf Elemente zu treffen, die ich schon, aus vorangegangenen Büchern dieser Thematik, kenne. Besonders gern mag ich als Fan von historischen Romanen natürlich die Elemente, die im Mittelalter spielen, hätte mir da allerdings noch ein klein wenig mehr mittelalterliches Flair gewünscht. Besonders gut gefällt mir das Cover des Buches, das bestens das Ambiente der Geschichte, das Mysteriöse und Geheimnisvolle, das ich darin so mochte, wiederspiegelt. Der letzte Satz des letztens Kapitels, der lautet „Die Jagd hatte begonnen“ macht mir ein bisschen Hoffnung, dass die Geschichte um Ravenna und Yvonne, die ungleichen Schwestern, wohl weiter gehen wird. FAZIT: „Die Hexen“ ist ein Debüt, das nicht nur mit sympathischen Charakteren, einer tolle Liebesgeschichte und sehr viel Spannung überzeugen weiß, sondern seine Leser mit mysteriösen Geheimnissen verzaubern kann.

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  • Rezension zu "Die Hexen" von Lea Nicolai

    Die Hexen
    jucele

    jucele

    21. August 2011 um 14:53

    "Wisse, du bist nicht allein" (Gisela Graichen - Die neuen Hexen) . Straßburg 2011. Nach einem Überfall in ihrer eigenen Wohnung hat sich das Leben für Ravenna komplett geändert. Die Angst sitzt ihr als beständiger Begleiter ständig im Nacken und nicht nur einmal ist es ihr passiert, dass sie einen Filmriss von mehreren Stunden hatte und dunkle Visionen sie heimsuchen. Da Ravenna sich in ihrer Wohnung nicht mehr sicher fühlt, ist ihre jüngere Schwester, die Wicca Yvonne samt ihrer Katzen bei ihr eingezogen. Um ihren Ängsten zu entfliehen, wagt Ravenna einen Ausritt. Ravenna reitet zu einem alten Kloster am Odilienberg, als ihr Pferd scheut und Ravenna in einen magischen Hexenring stürzt ... . Straßburg 1253. Auf dem Odilienberg leben "die Sieben", ein mächtiger Hexenzirkel, mit ihren Hexenschülerinnen in einem Konvent außerhalb der Stadtmauern Straßburgs. Seit die abtrünnige Elinor aus Rache, da sie nicht in den Kreis der Sieben aufgenommen wurde, den Dämon Beliar beschworen hat, kämpfen die Sieben gegen das übermächtige Böse. Beliar und Elinor wollen die Welt in die Finsternis stürzen und in ihrer Not rufen die Sieben eine Hexe aus der Zukunft, die mächtig genug scheint, Beliar zu stürzen. . Ravenna findet sich nach ihrem Sturz auf einem Pentagramm wieder und die Sieben lehren Ravenna, die bisher kaum mit Magie in Berührung kam, Hexenkunst zu wirken. Ravenna nimmt ihr Schicksal und das Erbe ihrer Vorfahren an, weil sie keine andere Wahl hat. Doch nichts hat sie auf das vorbereitet, was sie erwartet ... . Kritik . Mit ihrem Debütroman "Die Hexen" hat die Autorin Lea Nicolai einen fesselnden Roman um eine junge Frau, die lernen muss, mit ihren geheimnisvollen Kräften umzugehen, um das Böse in der Welt zu bekämpfen, geschrieben. . Ein klarer Satzbau mit treffender Wortwahl sorgt für jede Menge Lesespaß. Lea Nicolai bedient sich einem besonders flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil, der ausführlich die Handlung, aber auch die Umgebung charakterisiert. Den größten Raum nimmt dabei die Handlung ein, sodass dem Leser nie langweilig wird. Ein intelligent eingewobener Spannungsbogen hält sich konstant über die komplette Geschichte, wobei geschickt eingesetzte Spannungsspitzen es schwer machen, dieses Buch zur Seite zu legen. Zwei Zeitzonen, die heutige Zeit und die Ereignisse um 1253, sind gut aufeinander abgestimmt und die Umgebung und die jeweilige Zeit werden lebendig. Die Atmosphäre ist gerade in der Vergangenheit passend düster wiedergegeben. . Der interessante Plot, der sich mit dem alten heidnischen Hexenglauben beschäftigt, gewährt glaubwürdige Einblicke dieser naturverbundenen Religion in der damaligen Zeit, am Rande aber auch zu der heutigen. Nebenhandlungen passen perfekt zum Inhalt und ergänzen diesen sinnvoll. Nach einem atemberaubenden Showdown ist diese Geschichte noch nicht zu Ende, im Epilog kommt es zu einem Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt. . Neutral erzählt ein Beobachter die Geschehnisse, wobei dieser zwischen den Schwestern Ravenna und Yvonne wechselt. Leicht können die Wechsel verfolgt werden, da diese sich meist durch einen Wechsel der Zeit ankündigen. Der Leser erhält so einen umfassenden Einblick auch in die Motivation der Figuren. . Glaubwürdige Protagonisten, wenn diese auch manchmal leicht durchschaubar sind, wurden von der Autorin vielschichtig konzipiert. Auch wenn das Böse hier klar definiert ist, ist bei den meisten Charakteren alles möglich. Detailliert und anschaulich werden die Figuren beschrieben und besitzen eigene Charaktereigenschaften, Motive und Ziele, die die jeweilige Person ausmachen. Auch die Entwicklungen, die die Hauptdarsteller im Verlauf der Geschichte durchmachen, sind glaubwürdig und nachvollziehbar ausgearbeitet. . Die Schwestern Ravenna und Yvonne sind nicht nur äußerlich grundverschieden. Ravenna wirkt, auch aufgrund ihrer Erlebnisse, recht scheu und kann nur wenig mit Magie anfangen. Warum gerade sie auserwählt ist den Orden der Sieben zu unterstützen, kann Ravenna erst kaum nachvollziehen. Ihre jüngere Schwester Yvonne dagegen ist lebhaft und eigenwillig. Erste Erfahrungen mit dem Wicca-Kult machen Yvonne ihrer Meinung nach zu einer voll ausgebildeten Hexe. Trotz der geschwisterlichen Liebe die Yvonne, für die stille Ravenna empfindet, verändert Yvonne sich und nicht nur Neid ist hier der Auslöser. . In der heutigen Zeit gibt es recht wenige wichtige Darsteller. Dafür aber in der Vergangenheit, neben den Mitgliedern des Hexenordens wird die Geschichte auch von den Rittern des Lichts, diese sind die Gefährten der Hexen und selbstverständlich den mächtigen Widersachern, getragen. . Der 697 Seiten starke Roman ist in Prolog, Epilog und dazwischen, in mehrere Kapitel unterteilt. Wo es zu Zeitsprüngen kommt, wird dieses in der Überschrift vermerkt. Die Überschriften passen immer zu den Ereignissen und werden am Beginn durch ein Inhaltsverzeichnis vorgestellt. . Mystisch mutet die Gestaltung des Covers an, ein düsterer Waldweg, auf dem eine in rotem Mantel verhüllte Gestalt wandelt, passt zum Plot. Auf den Umschlaginnenseiten wird ebenfalls ein düsterer Waldabschnitt gezeigt, geschmückt von einem Anhänger, der ein Pentagramm zeigt. . Autorin . Lea Nicolai (geb. 1972) liebt ihren Kräutergarten, ihre drei Katzen, ihre Bibliothek, Kerzenschein und Musik. Sie studierte Musikwissenschaft und singt in einem Jazzchor. Das Thema Hexen fasziniert sie seit Langem, weil es Magie, Mystik und Wirklichkeit verbindet. Für den Roman "Die Hexen" ging sie auf Zeitreise ins Elsass. . Fazit . Lea Nicolais Debütroman "Die Hexen" überzeugt durch einen mystischen Plot, authentische und sympathische Protagonisten und eine faszinierende sowie spannende Handlung. Die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart gepaart mit der ereignisreichen Handlung ist absolut empfehlenswert. . Obwohl das Buch in sich abgeschlossen wirkt, lässt ein reizvoller Cliffhanger darauf hoffen, dass diese Geschichte fortgesetzt wird. Lesern, die sich für den heidnischen Glauben der Wicca-Kultur interessieren, ist "Die Hexen" ans Herz zu legen. . Taschenbuch: 704 Seiten ISBN-13: 978-3453533899 www.randomhouse.de/heyne

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