Lea Saskia Laasner

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Wihteblacks avatar

Rezension zu "Allein gegen die Seelenfänger" von Lea Saskia Laasner

Mut und Kraft zu fliehen
Wihteblackvor 2 Jahren

Das Buch hatte ich auf der Strasse gefunden, und mich hat das Cover und den Titel gleich in den Bann gezogen. Finde es ein sehr gut beschriebenes Buch das mich gefesselt hat und Gänsehaut bekam. Finde es mutig und Wahnsinnig wichtig und richtig das sie den mut hatte zu sich zu stehen und es nicht zu verleugnen das ist ein Prozess denn man durchmacht. Auf jeden Fall ein super Buch zum empfehlen👍

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Paradises avatar

Rezension zu "Allein gegen die Seelenfänger" von Lea Saskia Laasner

Fesselnd und sehr Bewegend.
Paradisevor 5 Jahren

Ich habe das Buch während einer Shoppingtour in einem Laden gefunden. Das Cover und der Titel haben mich gleich angesprochen und als ich mir dann die Inhaltsangabe durchlas, wusste ich, ich musste das Buch lesen.

Schon als ich die erste Seite las, konnte ich das Buch nicht mehr weg legen. Ich las es an einem ganzen Abend durch.

Die Schreibweise fand ich sehr schön und dazu war es immer sehr spannend. Es las sich sehr flüssig und ohne langweilige Etappen.

Die Lebensgeschichte von Lea hat mich sehr berührt. Dadurch das man einen Einblick von einer nicht ausstehenden Person erlangt, kann man einiges besser nachvollziehen. Ich konnte mir nie so recht vorstellen, was in den Köpfen dieser Leute vorging. Um ehrlich zu sein, habe ich mich auch nie wirklich mit diesem Thema beschäftigt. Jetzt kann ich wenigsten ein paar gedankengänge verstehen, doch wirklich nachvollziehen werde ich es wohl nie können.

Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen. Es hat mich zutiefst berührt und ich empfand es als sehr spannend, noch mehr über die Lebensgeschichte von Lea zu erfahren.


Von mir also 5 von 5 Punkten.

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Irelands avatar

Rezension zu "Allein gegen die Seelenfänger" von Lea Saskia Laasner

Meine Seele bekommt ihr nicht
Irelandvor 5 Jahren

Als Lea knapp 13 Jahre alt ist, beschließt ihre Mutter, dass die gesamte Familie sich der Kultbewegung Ramtha anschließen wird. So verkaufen sie ihr Haus in der Schweiz und der Vater schließt sein Architekturbüro. Nach Aufenthalten in Österreich, Deutschland und Portugal kauft die Großfamilie, wie sie von ihrem Guru Benno genannt wird, eine große Ranch im zentralamerikanischen Belize. Getarnt als Hilfsorganisation werden Spenden gesammelt und Politiker sonnen sich im Licht der Organisation.

Mit 13 Jahren wird Lea von Guru Benno, der mehr als 25 Jahre älter ist als sie, auserwählt und von ihm über Jahre hinweg sexuell missbraucht. Als sie mit 15 Jahren äußert, dass sie die Gemeinschaft verlassen will, wird sie von der gesamten Gruppe psychisch so unter Druck gesetzt, dass sie zusammenbricht und ihr Bleiben ankündigt. Ohne Schule oder Berufsausbildung ist die Pflege der Tiere und besonders der Pferde der einzige Lichtblick für sie. Körperlich und seelisch am Ende denkt sie zwischenzeitlich sogar an Selbstmord. Doch dank ihres rebellischen Charakters ist ihr Drang nach Freiheit doch größer. Und mit 21 Jahren gelingt ihr schließlich die Flucht.

„Allein gegen die Seelenfänger“ ist die dramatische Lebensgeschichte der jungen Lea, die ihre Jugend in einer Sekte verbringen muss und erst nach fast 10 Jahren aus dem Teufelskreis aus seelischer Abhängigkeit, sexuellem Missbrauch und Psychoterror fliehen kann. Gemeinsam mit Hugo Stamm, einem Sektenexperten, hat Lea Saskia Laasner ihre Geschichte aufgeschrieben und somit wie sie selbst sagt einen großen Beitrag zu ihrer eigenen Heilung beigetragen.

In bewundernswerter Weise schildert sie ihre Aufnahme in die Sekte, den sexuellen Missbrauch, den enormen psychischen Druck, dem sie durch Benno und Janet, den Sektenführern, aber auch der gesamten Gruppe ausgesetzt ist. Erstaunlich ist, dass Lea, wie Hugo Stamm in seinem einfühlsamen Nachwort schreibt, die Unterdrückung und den sexuellen Missbrauch ohne traumatische Prägung überstanden hat. In der Zwischenzeit lebt Lea wieder in der Schweiz und hat eine Berufsausbildung gemacht.

Schwere Kost - aber ich empfinde große Bewunderung für diese junge Frau, die von ihren eigenen Eltern in die Sekte gebracht wurde, und trotz ihrer Jugend nie aufgegeben und schließlich einen Ausweg gefunden hat und nun ihr „zweites Leben“ lebt.

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