Lea Schmidbauer

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Lea Schmidbauer

Lebenslauf von Lea Schmidbauer

Lea Schmidbauer wurde im Dezember 1971 in Starnberg geboren. Nach einem abgebrochenen Amerikanistik-Studium bewarb sie sich an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, die sie elf Jahre später mit dem Kurzfilm "Reality Check" abschloss. Gemeinsam mit Kristina Henn erhielt sie 2007 eine Drehbuchförderung für das Drama "Der rechte Winkel" und sie schrieben gemeinsam das Drehbuch zu dem Film "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" 2010. Seit 2012 schreiben sie gemeinsam an den Drehbüchern der "Ostwind"-Filme, deren Romane ebenfalls zu Bestsellern wurden. Schmidbauer wohnt in München und in einem kleinen Dorf in Mittelfranken, wo sie als Teilzeitlandwirtin arbeitet.

Neue Bücher

Ostwind - Aris Ankunft

Erscheint am 11.03.2019 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Ostwind - Aris Ankunft

Erscheint am 11.03.2019 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Ostwind - Der große Orkan

 (4)
Neu erschienen am 29.10.2018 als Hardcover bei Alias Entertainment. Es ist der 6. Band der Reihe "Ostwind".

Ostwind. Die große Box

 (2)
Neu erschienen am 29.10.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Lea Schmidbauer

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Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach

Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach

 (93)
Erschienen am 08.03.2016
Ostwind - Aufbruch nach Ora

Ostwind - Aufbruch nach Ora

 (46)
Erschienen am 09.11.2015
Ostwind - Auf der Suche nach Morgen

Ostwind - Auf der Suche nach Morgen

 (25)
Erschienen am 24.10.2016
Ostwind - Aris Ankunft

Ostwind - Aris Ankunft

 (11)
Erschienen am 23.10.2017
Ostwind - Der große Orkan

Ostwind - Der große Orkan

 (4)
Erschienen am 29.10.2018
Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach

Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach

 (14)
Erschienen am 18.05.2015
Ostwind - Auf der Suche nach Morgen

Ostwind - Auf der Suche nach Morgen

 (11)
Erschienen am 24.10.2016
Ostwind

Ostwind

 (8)
Erschienen am 25.03.2013

Neue Rezensionen zu Lea Schmidbauer

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Rezension zu "Ostwind - Der große Orkan" von Lea Schmidbauer

Welch eine tolle Sprecherin!
danielamariaursulavor 10 Tagen

Mikas Rückkehr aus den Vereinigten Staaten ist angekündigt und alle machen sich Gedanken, wie Ari in diese besondere Beziehung zwischen ihr und Ostwind hinein passt. Doch eigentlich bleibt gerade keine Zeit, weil ein Sommersturm angekündigt ist und alle damit beschäftigt sind die Pferde hereinzuholen und den Hof sturmfest zu machen. Alle, außer Ari und das stinkt dieser gewaltig! Wegen der Auflagen des Jugendamtes hat sie den Auftrag das Telefon zu hüten, während selbst Marianne die Köchin mit den Pferden hilft. Als der Notruf eines Trupps einer Reitershow eingeht, deren Wagen einen Unfall hatte und die Pferde nun panisch durchs Gelände jagen, denkt Ari nicht lange nach. Sie sattelt Ostwind und reitet in den Sturm. Sie, die keine Angst zu kennen scheint, fängt auch tatsächlich einige der Pferde ein und kann sie davor bewahren auf die Straße zu laufen und bringt sie eigenmächtig nach Kaltenbach. Dort staunt sie beim Anblick der Proben der Kunstreiter, aber auch daß deren Showstar „der große Orkan“ ihrem Ostwind verblüffend ähnlich sieht. Allerdings prallen hier zwei Welten aufeinander, die wenig Verständnis für einander haben und die jede die andere für Tierquäler hält. Zum Abschied bedanken sich die Artisten mit Freikarten, die aber niemand außer Ari und Fanny nutzen will. Natürlich kommt es zu komplizierten Verwicklungen, wenn ausgerechnet die zwei auftauchen!

Der Einstieg in die Geschichte war rasant und gerade mit Fanny und ihren Versuchen in der Bibliothek den einen genialen Artikel für ihre Bewerbung für die Journalistenschule zu schreiben auch witzig. Fanny gefällt mir mit jedem Band besser, Wildfang Ari aber auch. Wer die zwei kennt, dem ist auch klar, dass es wieder einiges an Chaos und Turbolenzen geben wird. Und tatsächlich spielt dieser Band diesmal weniger auf Kaltenbach, in Andalusien oder auf einer Ranch in den Staaten, sondern im und um eine fahrende Pferdeshow. Natürlich zieht Ari heimlich mit Ostwind bei der Truppe von Equleuus ein, doch soviel Talent und Energie lassen sich natürlich nicht verbergen. Der Blick hinter die glitzernde Zirkuswelt ist faszinierend und ernüchternd zugleich. Die Hoffnung auf Ruhm und Ehre ist allgegegenwärtig, auch wenn sie eher unbegründet ist. Alltagssorgen drücken aufs Gemüt und der leere Geldbeutel bestimmt über die tierärztliche Versorgung. Da stellt sich mir immer wieder die Frage: Was ist besser, sich eine solche Show anzusehen, um mit der finanziellen Versorgung die Pflege von Tieren und Mitarbeitern zu sichern, oder sie zu boykottieren? Eine eindeutig richtige Antwort habe ich für mich noch nicht gefunden. Allerdings stellen auch die Artisten die Welt des Pferdeleistungssport und seine Methoden in Frage und sprechen Mika damit aus der Seele, ohne daß sie einander begegnet sind.

Der Schreibstil von Lea Schmidbauer ist wirklich packend. Sowohl was die Schilderungen des Showlebens angeht, als auch die kleinen Tricks, mit denen Maria Kaltenbach mal wieder hinters Licht geführt werden soll. Doch die ist zwar fast 75, aber nicht so arglos wie manche meinen. Dieses Abenteuer ist sehr viel spannender als viele Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist mir zwar klar, daß es gut ausgehen wird, wie das aber gehen soll ist mir jedoch absolut schleierhaft gewesen und trieb mich unaufhaltsam voran. Meine Tochter war nicht ganz so begeistert, daß ihre Mutter vor lauter Spannung beim Lesen immer wieder verstummte und heimlich weiterlas... Das Problem hat Anja Stadlober für sie gelöst. Sie liest absolut brillant, viel besser als ich. Sie schaffte es wunderbar alle Charaktere stimmlich von einander abzugrenzen. Besonders gelungen finde ich diesmal die Neuzugänge Nicolai Colombo und Yiri, den charismatischen aber durchtriebenen Herr der Pferdeshow. Sie schafft es ihren Akzent und ihre Sprechweise völlig individuell einzufangen, ohne dabei verstellt oder überzogen zu wirken. Sie klingt einfach, wie die zwei klingen müssen, scheinbar ganz mühelos schafft sie den sprachlichen Spagat zwischen den Geschlechtern. Hierdurch hört man diese Hörbücher gerne immer und immer wieder, auch wenn man das aufregende Ende schon zig mal gehört hat. Sie gibt dem Hörbuch eine ganz eigene Qualität, auch wenn man das Buch schon kennt. Uns hat es auch emotional gepackt. Herrn Kaans Geschichten von den Seelen der Pferdemenschen, die ihre Kräfte mit den Pferden teilen und diesen helfen, sind zwar fantastisch, aber auch sogleich faszinierend und sind wunderbar mit dieser Serie verwoben.

Bei der Einführung Aris in die Reihe, dachte ich ja, daß Mika aussteigen würde, da die Schauspielerin Hanna Binke nicht weitermachen wolle, aber Mika bleibt beständig und Ari verjüngt die Serie einfach nur wieder, um der Zielgruppe nicht zu entwachsen. Außerdem ist Mika inzwischen schon deutlich „gezähmter“, wenn auch noch nicht ganz, wenn es um ihre geliebten Pferde und allen voran Ostwind geht, kennt sie kein Pardon. Auch der sechste Band zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen oder deutet ein Ende der Serie an. Noch ist Ostwinds Geschichte nicht auserzählt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Geschichten und werden uns bis dahin dann Ende Februar den 4. Film im Kino ansehen.

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Rezension zu "Ostwind - Auf der Suche nach Morgen" von Lea Schmidbauer

Ora ist weg
Emma.Woodhousevor 20 Tagen

Inhalt:
Mika scheint ihren Platz gefunden zu haben als Pferdetherapeutin und Oras Mutter. Doch Fr. Kaltenbach kommt mit den Veränderungen nicht so gut klar und überredet Mika, Ora bei einer Pferdeshow mitmachen zu lassen. Und dann passiert es  - Ora ist verschwunden. Eine spannende Jagd beginnt und ein wunderschöner, schwarzer Hengst spürt in Andalusien das er gebraucht wird ...

Meinung:
Ostwind - die Cover sind immer anders und doch ähnlich. Ich finde auch dieses wieder sehr gelungen und konnte es gar nicht erwarten die Geschichte zu hören.
Auch in diesem Abenteuer ist die Sprecherin Anja Stadlober. Für mich ist sie die perfekte Sprecherin und wenn ich an Mika denke, höre ich sogleich ihre Stimme. Ich mag ihre ruhige und doch so emotionsgeladende Stimme. Sie schafft es das richtige Gefühl und die passende Stimmung zu vermitteln, sodass man sich vollkommen auf die Geschichte einlassen kann.
Oras Geburt war heftig und noch immer machen mich die Erinnerungen traurig umso fröhlicher stimmt einen Ora. Dieses Fohlen ist ein richtiger Filou und hat ständig Unsinn im Kopf. Man muss einfach Schmunzeln bei diesem Fohlen.
Aber so locker und leicht es auch beginnt, wird es schnell ernst als Ora verschwindet. Das Abenteuer was damit beginnt ist mal wieder sehr überspitzt aber dennoch sehr spannend und vor allem unterhaltsam. Man fiebert mit, man bangt, man ist eins mit der Geschichte.
Die Ostwind-Reihe hat einfach ihren ganz eigenen Zauber und das sieht man bei diesem Band auch wieder.
Mika wird auch hier wieder reifer und erwachsen. Es ist schön zu sehen, wie sie ihren Weg geht und was sie dabei alles erlebt. So freut man sich auch immer über einen Auftritt von Fanny, so eine Freundin braucht einfach jeder.
Besonders gefallen hat mir das es auch hier um Ostwinds Stammbaum ging, um seine Herkunft. Das wurde im vorherigen Teil schon thematisiert und hat hier sogar eine noch größere Rolle.
Es fällt einem schwer aus der Geschichte aufzuwachen.
Ich bin jetzt schon gespannt wie es weiter geht denn da gibt es noch einiges zu erzählen.
Für Pferdefans ein absolutes Muss.

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Rezension zu "Ostwind - Der große Orkan" von Lea Schmidbauer

Spannende Fortsetzung!
Tine_1980vor 23 Tagen

Ein Sommersturm zieht über Kaltenbach auf und bringt einen Pferde-Wanderzirkus mit sich, der auf dem Gestüt Schutz vor dem Unwetter sucht. Ari ist von der faszinierenden Welt des Kunstreitens magisch angezogen worden, doch sieht sie auch die Schattenseiten, die das Zirkusleben für die Pferde bereit hält. Zusammen mit Ostwinds Hilfe fasst sie den waghalsigen Plan, einem alten Showpferd zu helfen – dann steht endlich Mika überraschend wieder vor ihr …

 

Dies war mein erstes Buch von Ostwind, die restlichen Teile habe ich alle als Hörbuch gehört und wollte nun mal einen Vergleich zu den Büchern haben.

Die Geschichte selbst beginnt rasant, aber nach dem Sturm bleibt es eher beim langsameren Tempo.

Ari lernt das Showleben kennen, lieben und hassen zugleich, denn kann sie sich endlich mal fühlen, als würden alle Augen nur auf sie schauen, so lernt sie auch die Schattenseiten kennen. Vom harten Training für Artisten und Pferde, über enge Ställe und dem Ausnutzen der Tiere bis ins hohe Alter, wird hier alles detailliert aufgezeigt. Man bekommt ein gutes Gefühl für die Zirkus-Welt vermittelt und kann sich dem Sog ab der zweiten Hälfte kaum noch entziehen.

Ari ist halt Ari und will eigentlich nur helfen, doch dieses Mal geht doch einiges schief und so wird das Ganze zum Ende hin richtig spannend.

Mika ist immer mal wieder Teil der Geschichte, aber wird durch Ari als Hauptperson abgelöst. Sie ist etwas geerdeter geworden, doch wenn es um Ostwind geht, ist sie noch immer die Person, die alles für ihn tun würde.

Auch im Buch konnte man an bestimmten Stellen das besondere Prickeln beim  Lesen empfinden und auch die Verbindung zwischen Mika, Ostwind und Ari war gefühlvoll beschrieben.

Der Schreibstil ist flüssig, packend und die Beschreibung der Szenen sehr ausgereift und faszinierend dargestellt. Einzig die Kapitellänge fand ich viel zu lange.

 

Spannende Fortsetzung, die mir in der Umsetzung sehr gefallen hat, nur bis die Handlung richtig anfing, war für mich etwas zu langsam. Für Fans der Reihe und Pferdenärrinnen unbedingt zu empfehlen!

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Zusätzliche Informationen

Lea Schmidbauer wurde am 20. Dezember 1971 in Starnberg (Deutschland) geboren.

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