Eine bewundernswerte Lebensleistung des Pianisten Paul Wittgenstein wird hier erinnert, sein Weg zurück ins Leben nach dem Verlust des rechten Armes im 1. Weltkrieg und zurück auf die Konzertbühne wird gut recherchiert auDie fgezeigt.
Flüssig und lebendig im Sprachgebrauch, lebendig auch durch das Wechselspiel der Akteure innerhalb der großen, damals sehr bekannten Familie Wittgenstein.Karl als Patriararch der Familie nebst Ehefrau Poldi, die einzelnen Geschwister und deren Vitae, alles wird sehr genau beschrieben .Die bösartigen Familienstreitereien, die Zeit der Verfolgung als Juden, bzw Halb- Juden und ihr Arrangement zur Nazizeit,werden neutral,sachlich vorgestellt.
Die Musiker,Komponisten , mit denen Paul Wittgenstein zusammenarbeitet, oder für sich arbeiten lässt, sind zu zahlreich, um in der Handlung vorgestellt zu werden, das erfolgt dann in einem ausführlichen Anhang im Buch.
Eine sehr sorgfältige Rechercheleistung der Autorin liest sich heraus. Somit werden auch die Konflikte und Zerwürfnisse nicht fiktiv zur Unterhaltung, sondern sind wohl tatsächlich so geschehen. Wobei, es ist ein Roman, kein Sachbuch.
Das Buch liest sich zügig, trotz zahlreicher Seiten, gelegentliches Überblättern der Zwistigkeiten ist erlaubt, .Interessant.
Frau Heidenreich hat dazu eine Laudatio geschrieben,












