Lea Singer

 4 Sterne bei 57 Bewertungen
Autorin von Anatomie der Wolken, Konzert für die linke Hand und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lea Singer

Lea Singer ist das Pseudonym der deutschen Autorin Eva Gesine Baur. Sie studierte nach dem Abschluss einer Kochausbildung Kunstgeschichte, Literatur- und Musikwissenschaften und Gesang und promovierte 1991 an der Universität München. Nach ihrem Studium arbeitete sie als stellvertretende Chefredakteurin und Chefredakteurin bei verschiedenen Zeitschriften. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Journalistin. Unter ihrem Pseudonym Lea Singer veröffentlichte Baur im Jahr 2000 ihr Debüt »Die Zunge« über die im 18. Jahrhundert spielende Lebensgeschichte von Alexandre Balthasar Laurent Grimod de la Reynière und als letztes bei Hoffmann und Campe 2008 den Titel »Konzerte für die linke Hand«. über das Schicksal Paul Wittgensteins. Sie wurde mit dem »Hannelore-Greve-Literaturpreis« ausgezeichnet.

Alle Bücher von Lea Singer

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Lea SingerAnatomie der Wolken
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Anatomie der Wolken
Anatomie der Wolken
 (17)
Erschienen am 10.02.2017
Lea SingerKonzert für die linke Hand
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Konzert für die linke Hand
Konzert für die linke Hand
 (8)
Erschienen am 01.10.2011
Lea SingerVerdis letzte Versuchung
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Verdis letzte Versuchung
Verdis letzte Versuchung
 (6)
Erschienen am 09.09.2013
Lea SingerDie Zunge
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Die Zunge
Die Zunge
 (8)
Erschienen am 01.02.2002
Lea SingerDas nackte Leben
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Das nackte Leben
Das nackte Leben
 (5)
Erschienen am 01.10.2007
Lea SingerMandelkern
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Mandelkern
Mandelkern
 (4)
Erschienen am 01.09.2013
Lea SingerDer Opernheld
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Der Opernheld
Der Opernheld
 (3)
Erschienen am 12.05.2011
Lea SingerVerdis letzte Versuchung: Roman
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Verdis letzte Versuchung: Roman
Verdis letzte Versuchung: Roman
 (2)
Erschienen am 24.09.2012

Neue Rezensionen zu Lea Singer

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huckelberrys avatar

Rezension zu "Die Zunge" von Lea Singer

Naja...
huckelberryvor 3 Jahren

Ist zwar schön geschrieben. Wird auch nicht langweilig.

Aber nach der Hälfte habe ich mich ernsthaft gefragt, worum es eigentlich geht. Essen? Ok, bei dem Titel hätte ich da auch schon früher drauf kommen können. 

Achtung, jetzt wird's gemein:

Ein Buch, das sich ohne rechte Handlung komplett nur ums Essen dreht... ich weiß ja nicht. Wahrscheinlich habe ich es nicht verstanden. Meiner Meinung nach ist es nicht sehr erbaulich, über einen Menschen mit Handicap zu lesen, der sich in die Welt der Genüsse flüchtet, um wenigstens ein bisschen zweifelhafte Anerkennung als verrückter "Fresssack" (und nicht etwa als Anwalt oder Theaterkritiker) zu erlangen.  

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vielleser18s avatar

Rezension zu "Anatomie der Wolken" von Lea Singer

Interessant !!
vielleser18vor 3 Jahren

1810 und die folgenden Jahre. Der alternde Johann Wolfgang von Goethe kann sich nicht mit dem älter werden abfinden. Ihn schrecken Krankheit und Tod, damit möchte er nicht in Berührung kommen. Im Gegenteil, ihn ziehen die jungen Frauen an, die Lebenslust und Gesundheit versprühen. Und er sucht sich eine neue Aufgabe: Die Wissenschaft der Wolken.
Anders hingegen der wesentlich jüngere Caspar David Friedrich, der am Rande des Existenzminimus lebt. Am liebsten streift er durch die Natur und beobachtet die Wolken, ihre Vergänglichkeit, ihre Veränderlichkeit.  Ihn interessiert nicht die Wissenschaft, er ist Romantiker. Zu Hause malt er dann - vor allem Bilder mit "seinen" Wolken und wenigen Menschen.
Verbinden tut die beiden die junge Malerin Luise Seidler, die versucht zwischen den beiden zu vermitteln.

Hier treffen nicht nur verschieden alte Menschen aufeinander, sondern auch verschiedene Ansichten.  Lea Singer lässt eine verblassende Epoche wieder aufleben, bringt uns Lesern nicht nur Goethe, sondern auch den Maler Friedrich näher. Dazu tauchen im Roman bekannte Namen wie Bettina von Arnim, Clemens Brentano, die Humbold-Brüder und andere auf.

Die Autorin lässt uns abwechselnd teilhaben an den fiktiven Gedanken von Goethe und Friedrich, aber am Schluß kommt auch die Malerin Luise Seidler "zu Wort".

Mir hat es neue Eindrücke und Erkenntnisse über die Protagonisten gegeben, ich habe mich wohl gefühlt mit diesem Buch.  Ein schön zu lesender Schreibstil, und vor allem scheint es mir ein gut recherchierter und fundierter Roman zu sein. Man lebt durch ihre Worte in einer anderen Zeit und lernt  viel über die berühmten Protagonisten.
 

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czytelniczka73s avatar

Rezension zu "Anatomie der Wolken" von Lea Singer

Goethe privat
czytelniczka73vor 3 Jahren

"Das macht nichts,dass Sie das nicht begreifen,sagte Friedrich.Ich glaube,dass die Geheimnisse der Natur für uns Sterbliche unbegreifbar bleiben müssen."(Seite 86)

 

Inhalt:

"Johann Wolfgang Goethe, das alternde Universalgenie der Klassik, und der junge, wilde Romantiker Caspar David Friedrich: zwei Künstler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Als sie sich 1810 begegnen, ist der eine auf dem Zenit seines Ruhms, während der andere mit allen Konventionen seiner Zeit bricht und in seinen Bildern die Natur mit neuen Augen sieht. Fasziniert sind sie von derselben Frau ... Goethe verschafft dem viel jüngeren Maler, dessen Bilder die Kunstwelt verstören, gönnerhaft einen Preis. Als Friedrich eins seiner Gedichte malt, sieht der Geheimrat nur Wolkengebirge, wo er das Klagelied eines Schäfers verdichtet hat. Luise Seidler, eine junge Porträtmalerin, die beiden nur allzu gut gefällt, arrangiert schließlich ein Treffen zwischen den zwei Künstlern, die einander fremd bleiben, obwohl sie die Größe des anderen erkennen. In der Auseinandersetzung um die Anatomie der Wolken kristallisiert sich der Bruch zwischen Klassik und Romantik."

 

Meinung:

"Anatomie der Wolken" ist eine wunderbare Zeitreise die uns nach Weimar um 1810 entführt und Goethe zeigt,wie wir ihm noch nicht gesehen haben.Ein alternder Herr,der nicht einsehen will,dass seine Ruhmzeiten langsam vorbei sind,verbissen,eingesinnig,bisschen lüstern...Der junge Maler Friedrich ist dem Herr Geheimrat ein echtes Dorn im Auge,je mehr über Friedrich gesprochen wird,desto schärfer Goethe`s Kritik...Ein Roman über zwei großartige Persönlichkeiten,die verschiedener nicht sein könnten.Jung und Alt,Wohlstand und Armut,Klasik und Romantik,Wissenschaft und Kunst-hier prallen wirklich zwei Welten auf einander.Die Geschichte ist ziemlich ruhig,das Herzstück ist nicht die Handlung(da nicht wirklich viel passiert),sondern die Gedanken der Künstler und die Gespräche und natürlich die wunderbare,künstlerische Atmosphäre .Sehr schön geschrieben,die Sprache fand ich sehr passend und "vollwertig".Für mich war es einfach faszinierend wieder mal in einer Welt einzutauchen in der Kunst noch von großer Bedeutung war und für Gespräche und Diskussionen sorgte.

 

Fazit:

Ein Künstler-Roman der für mich ein purer Lesegenuss war.

 

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