Leah Mercer Was von uns geblieben ist

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Inhaltsangabe zu „Was von uns geblieben ist“ von Leah Mercer

Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste, das zwei Menschen passieren kann – das wissen Zoe und Edward, seit ihr kleiner Sohn vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Doch die beiden müssen nicht nur den Verlust ihres Kindes verkraften, sondern auch die Tatsache, dass Zoe an dem tragischen Tod des Kleinen eine Mitschuld trägt. Jeder trauert auf seine Weise und ihre Ehe droht in Sprachlosigkeit und Wut zu versinken. In einem letzten Versuch, wieder zueinander zu finden, reisen die beiden nach Paris, um sich in der Stadt der Liebe wieder näher zu kommen. Doch aus dem romantischen Wochenende wird nichts, denn am Gare du Nord verlieren Zoe und Edward sich aus den Augen. Vielleicht ist die Suche nacheinander genau das, was das einst glückliche Paar jetzt braucht.

Ein berührendes Buch, das mich nachdenklich zurück lässt

— wortgeflumselkritzelkram
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    Was von uns geblieben ist

    wortgeflumselkritzelkram

    10. April 2017 um 07:51

    "Was von uns geblieben ist" von Leah Mercer ist 2017 bei Amazon Crossing erschienen.Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste, das zwei Menschen passieren kann – das wissen Zoe und Edward, seit ihr kleiner Sohn vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Doch die beiden müssen nicht nur den Verlust ihres Kindes verkraften, sondern auch die Tatsache, dass Zoe an dem tragischen Tod des Kleinen eine Mitschuld trägt. Jeder trauert auf seine Weise und ihre Ehe droht in Sprachlosigkeit und Wut zu versinken. In einem letzten Versuch, wieder zueinander zu finden, reisen die beiden nach Paris, um sich in der Stadt der Liebe wieder näher zu kommen. Doch aus dem romantischen Wochenende wird nichts, denn am Gare du Nord verlieren Zoe und Edward sich aus den Augen. Vielleicht ist die Suche nacheinander genau das, was das einst glückliche Paar jetzt braucht.Ich habe tatsächlich ein wenig überlegt, ob ich dieses Buch lesen möchte, ist es doch für mich als Mutter unendlich schwer von dem Verlust eines Kindes zu lesen. Trotzdem hat mich dieses Buch irgendwie gereizt und ich wurde nicht enttäuscht.Die Autorin schafft es, dass dieses Buch nur in den allerseltensten Momenten in leichten Kitsch abrutschen zu droht. Statt dessen gelingt es ihr, in wirklich sehr eindrucksvoller Weise, das unendliche Leid von Zoe und Edward zu schildern. Als die zwei in Paris getrennt werden, wird gerade Zoes Sprachlosigkeit für mich so deutlich beschrieben, dass ich tatsächlich zwischendurch Gänsehaut bekam. Und auch Edwards Wut und Hilflosigkeit wurde sehr deutlich spürbar, sowie der innere Konflikt der beiden, sich nicht wieder annähern zu können.Mercer schreibt flüssig und berührend und verleiht den zwei Protagonisten viel Tiefgang und Authentizität. Erzählt wird in kurzen Kapiteln jeweils aus Sicht von Zoe und Edward, was sie gerade in Paris erleben und erfühlen, unterbrochen von Rückblenden auf ihre gemeinsame Vergangenheit.Dies ist wirklich ein empfehlenswertes Buch, das mich nachdenklich und bewegt zurück lässt.

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  • Die Folgen des Todes

    Was von uns geblieben ist

    Dreamworx

    01. April 2017 um 13:14

    Der kleine Milo stirbt bei einem Autounfall. Edward und Zoe können es nicht fassen, die Trauer um ihren kleinen Sohn droht sie zu ersticken, die Welt hat aufgehört, sich zu drehen. Ihre gemeinsame Welt, ihre kleine Familie ist zerbrochen. Sowohl Edward als auch Zoe werden mit ihrem Schmerz einfach nicht fertig, aber auch Wut, Ungläubigkeit, Hilflosigkeit sowie Schuldzuweisungen lassem sie regelrecht verzweifeln. Jeder der beiden versucht auf seine eigene Art, mit der Realität fertig zu werden, dabei verlieren sie sich immer mehr als Paar aus den Augen. Sie sprechen nicht miteinander und spenden sich auch nicht gegenseitig Trost. Eine Reise nach Paris soll helfen, alles gemeinsam zu verarbeiten und als Ehepaar wieder zusammen zu wachsen. Die Hoffnungen sind groß, doch es kommt bekanntermaßen immer anders als man denkt. Wird es Edward und Zoe gelingen, ihre Trauer hinter sich zu lassen und wieder zueinander finden?Leah Mercer hat mit ihrem Buch „Was von uns geblieben ist“ einen sehr emotionalen und tief berührenden Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll, manchmal etwas melancholisch. Die Autorin versteht es hervorragend, den Leser durch sämtliche Emotionen zu jagend und dabei mit ihrer Beobachtungsgabe in Bezug auf Menschen zu punkten. Die Gefühle und Gedanken der Charaktere sind meisterhaft geschildert und bauen eine ganz eigene Spannung auf, um die Dramatik des Unglücks deutlich zu machen.Die Charaktere sind sehr schön ausgestaltet und in Szene gesetzt worden, sie wirken so lebendig und authentisch in ihrem Verhalten und mit ihren Gefühlen, dass man als Leser gar nicht anders kann als mit ihnen zu leiden, zu trauern und sich ihnen verbunden zu fühlen. Zoe und Edward sind beide auf ihre ganz eigene Art sympathische Charaktere. Sie müssen ein Schicksal verkraften, dass man Eltern niemals wünscht, nämlich den Tod des geliebten Kindes zu verarbeiten und weiterzuleben. Zoe treibt aber nicht nur die Trauer um, sondern auch Schuldgefühle. Sie kann sich nicht verzeihen, bekommt von Edward aber auch nicht den Halt, den sie sich erhofft. Edward ist nicht fähig, Zoe zu vergeben, für ihn hat Zoe seinen Sohn auf dem Gewissen. Er frisst die Trauer in sich hinein, macht Zoe aber auch Vorwürfe und lässt sie spüren, was sie ihm „angetan“ hat. Das gesamte Gefühlsbarometer durchlaufen nicht nur die Protagonisten, sondern auch der Leser nimmt aufgrund der exzellenten Beschreibung der Autorin an diesen Emotionen hautnah teil.Mit „Was von uns geblieben ist“ ist Leah Mercer ein wunderschöner und sehr berührender Roman gelungen, der von der ersten Seite an zu fesseln weiß und mitten ins Herz trifft. Absolute Leseempfehlung für ein Buch, dass man nicht so schnell vergißt!  

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