Leah Remini Troublemaker

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Inhaltsangabe zu „Troublemaker“ von Leah Remini

Die Schauspielerin Leah Remini ist mit Scientology aufgewachsen – schon ihre Eltern gehörten der Sekte an und sie wurde bereits als Kind mit der Sektenlehre indoktriniert. Auch auf ihrem harten Karriereweg, von der unbedeutenden Nebenrolle bis zum
gefeierten Serienstar in King of Queens, wurde sie stets von Scientology begleitet.
Als prominentes Mitglied der Sekte lernte sie auch Größen wie Tom Cruise kennen, das wohl bekannteste und umstrittenste Scientology-Mitglied, und war sogar zu dessen Hochzeit mit Katie Holmes in Italien eingeladen.
Vor einigen Jahren begann Remini aber, die kontroversen Aktionen und Repressionen von Scientology zu hinterfragen, wurde zum Troublemaker. Damit machte sie sich zur Zielscheibe von Angriffen. Scientology begann, sie als Bedrohung zu sehen, in der Scientology-Sprache auch unterdrückerische Person genannt. 2013 schließlich brach sie mit der Glaubensgemeinschaft und musste damit auch den Kontakt zu einigen Familienmitgliedern und Freunden abbrechen – für immer.
Nun hat Remini ein Buch über ihre Zeit bei Scientology geschrieben und gibt unverfälschte und erschreckende Einblicke hinter die Kulissen der Sekte. In den USA schlug das Buch große Wellen und avancierte dank der spannenden Story und der schockierenden Enthüllungen zum #1 New York Times-Bestseller.

Erfrischend ehrlich, humorvoll, gefühlsgeladen & zugleich schockierend!Perfekte Einsicht in das Gemeinschaftsleben fern vom „Normalen“.

— SandraSofia

Das Buch war sehr interessant . Zeitweise etwas schwierig zu lesen, da viel mit Abkürzungen gearbeitet wurde.

— Schneeeule129

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  • Ein mutiges und ehrliches Buch

    Troublemaker

    stefanie_sky

    21. November 2016 um 13:02

    INHALT: Leah Remini, bekannt aus der Serie King of Queens, rechnet ab. Seit Kindesbeinen ist sie ein Mitglied der Church of Scientology und hat für dessen Grundsätze eingestanden. Allerdings begann sie eines Tages das System immer mehr zu hinterfragen. Im Jahr 2013 kam dann der Bruch. Wie hart der Weg dahin war und wie sie aus ärmlichen Verhältnissen zum Fernseh-Star aufstieg könnt ihr hier nachlesen. MEINUNG: Wer Leah Remini ein wenig kennt oder auch nur ihre Rolle der Carrie Heffernan, dem dürfte auch ihr trockener, etwas zynisch-überspitzter Humor bekannt sein. Diesen findet man auch in ihrer Biografie durchweg. Selbst eher dramatischen Wendungen in ihrem Leben setzt sie eine Portion schwarzen Humor hinzu. Dadurch wird das Buch nie schleppend oder versinkt in tragischer Melancholie. Man erfährt viel über ihre Kindheit, Jugend und ihre ersten Schauspiel-Erfolge und Miss-Erfolge. Stetiger Begleiter: Scientology. Die Einblicke hinter die Kulissen der Church sind verstörend. Man erfährt mit welchen Mitteln sie hier ihre Schäfchen festhalten und unter Druck setzen. Ein mutiges und ehrliches Buch. PRO & CONTRA: + trotz harter Thematik ein leichtes Lesevergnügen + toller Humor, der King of Queens-Fans gefallen wird + interessante Einblicke hinter die Kulissen von Scientology und Hollywood + viele Fotos im Mittelteil - manchmal zu sprunghaft, bei einigen angeschnittenen Themen hätte man gerne mehr gelesen, bei anderen weniger DRAMARTUGIE: (Die Dramaturgie wird nur bedingt in die endgültige Wertung aufgenommen. Sie soll euch Lesern nur als Hilfe dienen damit ihr wisst, was ihr (nicht) zu erwarten habt. Fehlende Romance oder Action muss also nichts Schlechtes sein ;) ) Spannung: 4/5 Schattenfedern Action: 2/5 Schattenfedern Drama: 4/5 Schattenfedern Romance: 2/5 Schattenfedern Humor: 4/5 Schattenfedern Anspruch: 4/5 Schattenfedern WERTUNG: Cover/Gestaltung: 4/5 Schattenfedern Schreibstil: 4/5 Schattenfedern Handlung:  5/5 Schattenfedern Lesespaß: 5/5 Schattenfedern FAZIT: Ein mutiges und ehrliches Buch, bei dem sich auch Leah Remini selbst nicht nur positiv darstellt. Nicht nur für Fans der Schauspielerin ist diese Biografie wärmstens zu empfehlen.

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  • Ein Blick hinter die Kulissen von Scientology

    Troublemaker

    Marakkaram

    25. September 2016 um 19:22

    *Eins vorweg, dies ist meine subjektive, ganz persönliche Meinung über einige vorkommende Personen* Muss man Fan von Leah Remini sein? Nein, aber es hilft einem wahrscheinlich durch die ersten hundert Seiten zu kommen, die zwar auch von Scientology geprägt sind, für einen Nichtkenner der Sekte -wie mir- waren sie manchmal etwas zu unspezifisch und gingen teilweise zu wenig ins Detail bzw. bestanden aus Momentaufnahmen und Personen, denen ich manchmal nur sehr konzentriert folgen konnte. Interessant waren sie trotzdem. Dieser Roman ist eine Mischung aus Biographie und einem "Look behind the Scences of Scientology". Letzteres beginnt ab dem Moment tiefergehend, an dem Leah Remini beginnt, Fragen zu stellen und Dinge infrage zu stellen. Sollte man dieses Buch als Fan von Tom Cruise lesen? Ja, wenn man bereit ist hinter die Strahlemann-Fassade zu schauen und auch an seiner, vielleicht nicht ganz so rühmlichen, Seite interessiert ist. Klar, kennt man den Menschen Tom Cruise auch nach dem Lesen dieses Buches nicht, aber für mich persönlich haben sich weitere Puzzleteile zusammengefügt, über einen Menschen, der mir schon immer etwas suspekt war. Ob das Bild nun schöner geworden ist.... aber auf jeden Fall klarer und irgendwie auch bestätigter. Manch einer mag ihr mit Sicherheit vorwerfen, dass sie ihn und ihre Geschichte mit ihm zum Gegenstand des Buches genommen hat, um sich in irgendeiner Weise wichtig zu machen. Ich glaube das nicht und ich denke, dass es sogar noch eine reduzierte Version dessen ist, was da eigentlich noch alles aus ihr herausbrechen wollte. Das er bzw. die Begegnungen mit ihm, immer wieder kleine Steinchen ins Rollen gebracht und sie zum Nachdenken angeregt haben. Eigentlich muss man doch sagen: Danke, Tom! Mit ihm beginnt der zweite Teil (nach der Fotostrecke) und hier geht es wirklich ins Eingemachte der Sekte. Man bekommt einen kleinen Einblick über die Machenschaften, Gehirnwäschen und auch Geldsummen, die von allen Mitgliedern gefordert werden. Das war ja selbst mir seit Jahren klar, hat mich doch aber nochmal umgehauen, da es nicht nur um Großverdiener geht. Was mir - völlig wertneutral und vielleicht für manch einen unverständlich - sehr gut gefällt, ist, dass immer mal wieder einfliesst, was wohl LRH dazu sagen würde. Ich kann das nicht beurteilen, vielleicht ist Scientology irgendwann mal von ihrem eigentlichen Pfad abgekommen - allerdings nicht erst nach seinem Tod. Vielleicht wäre LRH heutzutage tatsächlich entsetzt - vielleicht wäre er aber auch stolz... Mich hat unheimlich viel in dem Buch sehr zum Nachdenken angeregt, auch der Verbleib von Shelley Miscavige und dass das wahrscheinlich weder ein Einzelfall noch ein unübliches Szenario ist, sondern Sekte, Gehirnwäsche und Manipulation pur. Fazit: Ich empfehle dieses Buch gerne jedem, der Mal einen kurzen Einblick bekommen möchte und dies in der gewohnt lockeren, kodderigen Art einer Leah Remini, die auch sich selbst und ihren Mann in diesem Buch weder schont noch beschönigt.

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  • Troublemaker

    Troublemaker

    Melody80

    22. September 2016 um 18:54

    Leah Remini wird den meisten als "Carrie Heffernan" aus der langlebigen Comedy-Serie King of Queens ein Begriff sein. Nach der Serie wurde es still um die Schauspielerin. Ein paar Nebenrollen hier und da, bis sie 2015 mit dem Buch "Troublemaker" mit Hollywood und Scientology aufräumte.Ich muss zugeben, dass meine Sympathien zu Frau Remini schwanden, als ich hörte, dass sie Scientology angehörte. Umso erfreuter war ich, als ich hörte, dass sie nun der Sekte (und nichts anderes ist Scientology), den Rücken gekehrt hat.Das Buch ist einerseits eine Biografie und andererseits eine Abrechnung mit Hollywoods berühmtester Sekte.Leah Remini schildert ihr 30-jähirges miteinander mit Scientology. Schon von Kindesbeinen taten sie und ihre Familie alles zum Wohle von L. Ron Hubbard und halfen mit, den Planeten zu "klären". Stundenlange Sitzungen mussten sie jeden Tag über sich ergehen lassen jeden Tag, Spenden gingen natürlich immer direkt an die Kirche.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und meine Neugierde über Scientology ist endlich befriedigt worden, denn jetzt ist mir ein für alle Mal klar (sollte Frau Remini die Wahrheit schreiben und ich denke, das tut sie) was Scientology ist: Eine Sekte. Mit den best ausgebildeten Mitarbeitern, die wiederum die wirksamsten Manipulationstechniken mit im Gepäck haben.Mein FazitWem noch nicht so ganz klar ist, welche Botschaft Scientology vermitteln möchte, dieses Buch liefert Antworten.

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