Leah Wilson The Girl Who Was on Fire: Your Favorite Authors on Suzanne Collins' Hunger Games Trilogy

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Inhaltsangabe zu „The Girl Who Was on Fire: Your Favorite Authors on Suzanne Collins' Hunger Games Trilogy“ von Leah Wilson

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  • Rezension zu "The Girl Who Was on Fire: Your Favorite Authors on Suzanne Collins' Hunger Games Trilogy" von Leah Wilson

    The Girl Who Was on Fire: Your Favorite Authors on Suzanne Collins' Hunger Games Trilogy

    Zwischen-den-Zeilen

    10. January 2013 um 23:10

    Ich denke den meisten von euch werden, genau wir mir, die Tribute von Panem-Bücher noch eine ganze Weile nach dem Lesen im Gedächtnis geblieben sein. Doch was genau hat uns zum Nachdenken gebracht? Was hat Suzanne Collins Reihe, was andere Jugendbücher und andere Dystopien nicht haben? In "The Girl Who Was On Fire" haben sich sechzehn amerikanische Jugendbuchautoren kritisch mit den verschiedensten Themen und Aspekten der Panem-Story auseinandergesetzt und ihre Gedanken in kurzen Essays niedergeschrieben. Wir lernen zum Beispiel, was die Rebellion der Distrikte mit dem amerikanischen "Krieg gegen den Terror" gemeinsam hat. Weshalb die Dekadenz des Kapitol unweigerlich zu dessen Untergang führen musste. Wie Posttraumatisches Stresssyndrom die Überlebenden der Hungerspiele zu seelischen Wracks macht, die die Arena praktisch nie wieder richtig verlassen. Welche Rolle Mode für die Charaktere und das System spielt. Oder warum die Frage "Peeta oder Gale?" gar nicht so schwer zu klären war und vielleicht auch gar nicht so wichtig für die Reihe ist. Die Autoren beschäftigen sich auch mit der Frage, wie sehr wir Zuschauer dafür verantwortlich sind, dass immer neue Realityshows den Markt überfluten. Ob unsere Welt genauso schreckliche genetisch veränderte Kreaturen hervorbringen kann. Wie stark einen die Liebe machen kann. Und weshalb das Kapitol selbst schuld ist, dass Katniss ihnen schliesslich zum Verhängnis wurde. Der Schreibstil ist durchweg leicht verständlich und sehr flüssig geschrieben, so dass man auch den komplexeren Gedankengängen und fachlichen Erklärungen folgen kann. Gut gefallen hat mir außerdem, dass man beim Lesen sofort merkt, wie viel den Autoren an der Trilogie liegt und wie sehr sie hinter ihrer Argumentation stehen. Jeder dieser Aufsätze gewährt neue Einblicke und Sichtweisen in die Philosophie, Politik und Gesellschaft von Panem und regt zum Nachdenken an. Ihr werdet Dinge erfahren, die euch beim Lesen der Bücher vielleicht bisher gar nicht aufgefallen sind. Ihr werdet vielleicht merken, dass es sogar viele Gemeinsamkeiten zwischen unserer Welt und Panem gibt. Wenn ihr die Tribute von Panem-Trilogie mochtet, werdet ihr an diesem Buch und den Ideen, die hier vorgestellt werden großen Spaß finden. Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen und bin immer noch begeistert. Es hat mir einige "Aha"- Momente beschert, die die Panem-Trilogie in meinen Augen noch lesenswerter gemacht haben. Zeit für einen Reread ;) Ein toller Sammelband voller intelligenter und interessanter Aufsätze rund um Die Tribute von Panem. Jedes Essay beleuchtet eine andere Facette der Trilogie und der vielen politischen, literarischen und gesellschaftlichen Aspekte, die hinter der Geschichte um Katniss, Peeta und den Hungerspielen stehen und die fiktive Welt Panems für die Leser so erschreckend und gleichzeitig faszinierend real wirken lassen. Solltet ihr euch also für die Hintergründe der Story interessieren und gut in Englisch sein, dann lohnt sich ein Blick in dieses Buch für euch auf jeden Fall, denn es ist eine wunderbare Ergänzung zur Trilogie, die euch vieles beim nächsten Lesen in neuem Licht betrachten lassen wird.

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  • Rezension zu "The Girl Who Was on Fire: Your Favorite Authors on Suzanne Collins' Hunger Games Trilogy" von Leah Wilson

    The Girl Who Was on Fire: Your Favorite Authors on Suzanne Collins' Hunger Games Trilogy

    Eltragalibros

    20. July 2011 um 18:34

    Inhalt: The Girl who was on Fire ist eine Anthologie von Young Adult Autoren und Autorinnen, die ebenso wie viele Leser von Suzanne Collins dystopischer Trilogie The Hunger Games begeistert waren. Auf 210 Seiten hat Leah Wilson, die Herausgeberin der Anthologie, dreizehn Aufsätze versammelt, die sich mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten beschäftigen und dabei Bezüge zu unserer heutigen Gesellschaft herstellen. Meinung: In der Buchwelt haben die Hunger Games wohl ein Begeisterungsfeuer ausgelöst, das nicht jede Trilogie so einfach schafft. Obwohl ich anfangs eher skeptisch war und mir dachte, wenn diese Bücher wirklich beinahe jedem Leser gefallen, dann kann das Nichts für mich sein. Dennoch bin ich froh den Schritt gewagt zu haben, sie zu lesen – nein, man müsste wohl eher sagen – sie zu verschlingen. Mit Katniss Everdeen bin ich durch Dick und Dünn, habe mit ihr gelitten, mit ihr gehadert, aber auch mit ihr gestritten. Sie ist eine so vielschichtige Figur, die eigene Charakterzüge trägt, die nicht immer mit der Lesererwartung kongruent sind, sondern auch diese Erwartungen brechen und somit die gesamte Handlung in andere Bahnen lenkt. Es war eine gefühlsmäßige Berg- und Talfahrt, die ich während der Lektüre der drei Bände erlitten habe und ein um’s andere Mal sind auch Tränen geflossen, was für mich bei Büchern doch etwas Besonderes ist, denn selten rührt mich ein Buch so sehr, dass ich zur Taschentuchbox greifen muss. Aber was macht die Hunger Games so besonders? Welchen Reiz versprühen sie? Ist es die Idee? Wohl eher weniger, denn solche Todesspiele wurden schon häufiger in den Medien verarbeitet. Diese Frage stellt sich Sarah Rees Brennan, verbunden mit möglichen Antworten. Wer ist Katniss Everdeen wirklich? Was für ein Mädchen, welchen Charakter muss dieses haben, um die Hunger Games überleben zu können und gleichzeitig das System in sich zusammenfallen zu lassen? Die Autorin Jennifer Lynn Barnes hat ein neues Team gegründet: Team Katniss. Was haben V wie Vendetta und die Hunger Games gemeinsam? Oder welche Bezüge lassen sich zwischen Buffy, der Vampirjägerin und Katniss herstellen? Ist es möglich, dass unsere Gesellschaft der von Panem gar nicht so unähnlich ist, sondern unsere heutigen Reality-Shows (vor allem im us-amerikanischen Fernsehen) schon nahe an die Arena des Capitols heranreichen? Diese und andere Fragen werden in den Aufsätzen aufgeworfen. Teilweise waren diese wirklich lesenswert und interessant. Es ist toll zu entdecken, dass auch Young Adult AutorInnen manchmal die gleichen Gedankengänge haben, wie man selbst als Leser. Andere warne wiederum völlig uninteressant, oder sogar – meiner Meinung nach – vollkommen überflüssig. Aber das gute an einer Anthologie ist eben auch, dass man solche Stellen einfach überspringen kann und mit dem nächsten Aufsatz beginnen kann, der diese eine Trilogie wieder in vollkommen anderem Licht präsentieren kann. Fazit: Dreizehn verschiedene Autoren, dreizehn verschiedene Texte und deshalb beinahe dreizehn verschiedene Meinungen, von denen ich versucht habe Einige wiederzugeben. The Girl who was on Fire ist definitiv für alle Hunger Games Fans geeignet, die sich um die Reihe schon selbst ihre Gedanken gemacht haben. Die Anthologie mag einige davon unterstützen und sogar erweitern, teilweise neue – und auch interessante – Perspektiven aufwerfen, manchmal aber auch einfach nur abstrus und völlig abwegig sein. Insgesamt ein nettes Buch für Zwischendurch, aber auch nicht unbedingt ein Lese-Muss. Eben ein Fan-Buch schlechthin!

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