Leander Steinkopf

 3.9 Sterne bei 10 Bewertungen

Neue Bücher

Die andere Hälfte der Heilung

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Neu erschienen am 12.11.2018 als Hardcover bei Mosaik.

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Stadt der Feen und Wünsche

Stadt der Feen und Wünsche

 (9)
Erschienen am 29.01.2018
Die andere Hälfte der Heilung

Die andere Hälfte der Heilung

 (1)
Erschienen am 12.11.2018

Neue Rezensionen zu Leander Steinkopf

Neu

Rezension zu "Die andere Hälfte der Heilung" von Leander Steinkopf

Die Genesung bedarf mehr als nur eine Pille - Krankheit und das Verlangen nach Zwischenmenschlichkei
herrzettvor 2 Monaten

Ich muss gestehen ich hatte an "Die andere Hälfte der Heilung" von Leander Steinkopf  sehr hohe Erwartungen. Steinkopfs Erzählung "Stadt der Feen und Wünsche"  hatte mich Anfang/Mitte des Jahres  inhaltlich wie sprachlich sehr beeindruckt und ein ähnliches Empfinden habe ich nun auch bei diesem Sachbuch erwartet. Steinkopf ist nämlich nicht nur Autor und Journalist, sondern hat auch Soziologie und Psychologie studiert. 
Und ja, dieses Buch hat mich gepackt. Es hat mich auch begeistert, aber mindestens genauso oft aufgeregt. Vieles ist dabei meiner persönlichen Erfahrung und gebildeten Meinung geschuldet, aber ich habe hier mehr oder einfach anderes erwartet. 

"Gesundung ist zwar wichtig, aber die Liebe geht vor.

Bereits der Klappentext stellt interessante Thesen bzw Fragen in den Raum. "Warum helfen Globuli? Warum findet sich für manche Leiden scheinbar keine Ursache? Warum funktioniert Akkupunktur?" Und natürlich spielt bei unzähligen Erkrankungen das Vertrauen in den Therapeuten und Arzt eine sehr große Rolle. Zwischenmenschliche Beziehungen sind in der Genesung beinahe wichtiger als das eigentliche Medikament. Nicht ohne Grund spricht man auch in der Schulmedizin immer wieder von Placeboeffekten und Tests bei denen es Menschen mit einer einfachen Zuckerpille besser geht oder eine vorgegaukelte Operation das eigentliche Leiden des Patienten plötzlich auslöscht. Es gibt auch einen Grund, warum viele Menschen scheinbar immer in ihrem Urlaub krank werden oder Erkältungen sich stets aufs Wochenende verlagern. Doch Symptome sind eigentlich nur Folgen bzw. Reaktionen des Körpers, der sich gerade gegen einen Virus, ein Bakterium, einer Fehlfunktion oder äußeren Einflüssen wehrt.  Diese können dann wiederum bei Außenstehenden sowie einem selbst oft als eine Art 'Aufmerksamkeitswink', einem Wunsch nach Veränderung, Unterstützung oder auch Vorsicht, gedeutet werden kann.
Für vieles gibt es dabei evolutionsbiologische Hintergründe und Entwicklungen auf die Steinkopf in seinem Buch auf eine sehr leicht verständliche Art und Weise eingeht, sensibilisiert und gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt.

"Kranksein ist nicht bloß das isolierte Problem des einzelnen Körpers, sondern ein soziales Phänomen, das auf zwischenmenschlicher Wechselwirkung beruht, genauso wie Paartanz, Fußball oder die Rede vor Kollegen."

"Die andere Hälfte der Heilung" ist ein Buch, mit dem ich mich beim Lesen sehr intensiv auseinandergesetzt habe. Das kann man nun sowohl als positiv, als auch negativ deuten.
Steinkopf studierte Soziologie und Psychologie und genau dies wird auch in diesem Buch deutlich. Es scheint eher eine Hommage an die Psychologie und der damit verbundenen Erwartungshaltung des Menschen in Bezug auf seine Genesung zu sein.  Es gibt unzählige Aussagen, die ich hier eindeutig treffend und evolutionär begründet großartig finde. So gibt es z.B. in Sachen Genesung und Fortpflanzung eine Priorisierung. Auch das offensichtliche Leiden unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen und ist evolutionär bedingt und das Überleben der Gemeinschaft steht stets vor der eigenen Krankheit. 
Aber es gibt eben auch ähnlich viele 'Antworten' und Hypothesen, die einfach zu leicht beantwortet werden und nicht über den Tellerrand der veralteten psychologischen Ansicht hinausgehen oder gänzlich eindimensional betrachtet werden. Genau das ist dann leider auch mein größter Kritikpunkt. In jedem Kapitel habe ich mindestens einmal aufgeregt. Das ganze Thema wird mir in diesem Fall einfach zu westweltlich betrachtet. Es gibt weltweit verschiedene Theorien und Ansätze - In Deutschland, sowie der ganzen westlichen Welt sind diese eher symptomfokussiert, während sie im asiatischen Raum einzelne Symptome eher ganzheitlich gedeutet werden. Das ist mitunter auch ein Grund warum die von Steinkopf beleuchtete Depression und andere psychische Probleme hauptsächlich im westlichen Raum als eigenständige Krankheitsbilder betrachtet werden. 

"Aus evolutionärer Perspektive dienen depressive Symptome dazu, soziale Probleme anzugehen; der Verlust eines Kooperationspartners, Überlastung durch eine große Herausforderung, der Umgang mit dem großen Scheitern vor den Augen der anderen."

Die versprochene "neue Perspektive", die Krankheit und Heilung beleuchtet blieb so leider aus. Es ist eher ein Ansatz und wissenschaftliche Begründung warum Menschlichkeit in der heutigen Medizin so unterschätzt und dennoch wichtig ist. Er deklariert dabei alle nicht schulmedizinischen Therapien als Humbug und doch als wirksam. Ein Gegensatz, der zwar logisch betrachtet, sicherlich auch richtig ist, aber dem keine wirkliche tiefgründige Auseinandersetzung mit der energetischen Ebene, Einflüsse der Ernährung und deren Verarbeitung und Einfluss auf Gefühle und Gedanken oder Möglichkeit, die hinter dem eigentlichen Hokuspokus zu Grunde liegt. Auch in puncto Evolution ist es eindeutig, dass sich das Gehirn erst nach dem Darmhirn gebildet hat und ihm eigentlich eine eher untergeordnete Funktion zuteil wird. Zwar ist das Thema in diesem Fall eindeutig die Zwischenmenschlichkeit, allerdings erwarte ich dann auch, wenn es z.B. um Erkrankungen wie Depressionen geht, diese nicht so einseitig dargestellt werden. Entzündungen, die anfänglich auch als Ursache gelten könnten, werden einfach im frühen Anfangsstadium der Analyse erwähnt und dann gänzlich bzw. mit der Nennung, dass  möglicherweise zukünftig Antidepressiva mit Entzündungshemmer entwickelt und eingesetzt werden könnten, fallen gelassen. Es ist ein großes Thema, was in diesem Buch den Rahmen sprengen würde, allerdings erwarte ich, wenn solche Faktoren Erwähnung finden, einfach etwas mehr. Was ist mit sonstigen Einflüssen? Vitaminen? Zwischenmenschlichkeit und Gefühle, die verschiedene Stoffwechsel und Hormonproduktionen fördern? Ruhe und Selbstheilung? Ablenkungen? Die Welt der Psyche und ihre Einflüsse ist sehr groß und je nachdem mit wem man spricht, erhält man auch hier verschiedene Antworten, selbst Psychologen unterscheiden sich da teilweise stark von einander. Da mir selbst das Fachliche fehlt, kann ich bei vielen mir fraglichen Hypothesen an dieser Stelle keine weitere Auskunft geben. Steinkopf belegt vieles mit Studien, wobei diese Studien auch wieder nur aus der westlichen Welt stammen und ich mich mit der wirklichen unparteiischen Glaubwürdigkeit dieser nicht weiter beschäftigt habe. 

Insgesamt ist es dann in dem gewählten Rahmen ein wirklich gut durchdachtes, fachlich entsprechendes, und theoretisch tolles Buch, allerdings ist es für mich einfach nicht umfassend genug oder ausreichend begründet. 

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Rezension zu "Stadt der Feen und Wünsche" von Leander Steinkopf

Stadt der Feen und Wünsche
Bibliomaniavor 7 Monaten

Als Empfehlung habe ich dieses kleine Büchlein gelesen, in dem Leander Steinkopf von einem Mann erzählt, der sich durchs Leben treiben lässt. Er spaziert am liebsten beobachtend durch die Berliner Stadtteile und findet in jedem etwas besonders schönes, tolles, oder Abneigung. Der Erzähler mag die einsamen Stunden wenn es nicht so voll in der Stadt ist, wenn sich Ruhe ausbreitet, was in Berlin leider eher selten der Fall ist. So kommt es, dass er zu den unmöglichsten Nacht/Frühmorgenstunden durch die Stadt läuft und sich über alles Mögliche Gedanken macht oder seine Gedanken schweifen lässt. Ein gewisser Pessimismus bleibt dabei nicht unbemerkt.

Aber eines bleibt auch: Man möchte ihm am liebsten folgen, sehen, was der Erzähler, der Denker sieht, der ein wenig ein Misanthrop zu sein scheint. Man möchte hören, was er denkt. Über Berlin, über seine Freunde, von denen er selbst weiß, dass er viele schon "verloren" hat, wenn auch aus eigenem Antrieb heraus.
In diesem schmalen Büchlein findet man einfach eine interessante Sicht auf Berlin und ich auch ein wenig Mitleid für den Erzähler.

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Rezension zu "Stadt der Feen und Wünsche" von Leander Steinkopf

Stadt der Feen und Wünsche
Bibliomaniavor 7 Monaten

Als Empfehlung habe ich dieses kleine Büchlein gelesen, in dem Leander Steinkopf von einem Mann erzählt, der sich durchs Leben treiben lässt. Er spaziert am liebsten beobachtend durch die Berliner Stadtteile und findet in jedem etwas besonders schönes, tolles, oder Abneigung. Der Erzähler mag die einsamen Stunden wenn es nicht so voll in der Stadt ist, wenn sich Ruhe ausbreitet, was in Berlin leider eher selten der Fall ist. So kommt es, dass er zu den unmöglichsten Nacht/Frühmorgenstunden durch die Stadt läuft und sich über alles Mögliche Gedanken macht oder seine Gedanken schweifen lässt. Ein gewisser Pessimismus bleibt dabei nicht unbemerkt.

Aber eines bleibt auch: Man möchte ihm am liebsten folgen, sehen, was der Erzähler, der Denker sieht, der ein wenig ein Misanthrop zu sein scheint. Man möchte hören, was er denkt. Über Berlin, über seine Freunde, von denen er selbst weiß, dass er viele schon "verloren" hat, wenn auch aus eigenem Antrieb heraus.
In diesem schmalen Büchlein findet man einfach eine interessante Sicht auf Berlin und ich auch ein wenig Mitleid für den Erzähler.

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Gespräche aus der Community

Neu
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Buchverlosung zu "Und wo ist dein Herz zuhause?" von Anne Kröber (Bewerbung bis 21. Dezember)
- Leserunde zu "Miep & Moppe" von Stine Oliver (Bewerbung bis 26. Dezember)

( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.    
Letzter Beitrag von  Sofieevor einem Tag
Hallo, ihr Lieben, dann stelle ich mich jetzt auch einmal hier vor, weil ich die Chance natürlich nicht ungenutzt lassen möchte, ein bisschen auf mich, aber vor allem auf mein Buch, aufmerksam zu machen :) Vielleicht erst einmal zu mir: Ich wurde am 13. Februar 2001 in Mülheim an der Ruhr geboren, bin mit meinen siebzehn (fast achtzehn) Jahren also noch sehr jung, doch das konnte mich nicht davon abhalten, mich neben der Schule auch dem Schreiben zu widmen. Angefangen zu schreiben habe ich eigentlich schon, seit ich schreiben kann, und Deutsch war in der Schule auch gleich in der ersten Klasse mein bestes Fach (und leider habe ich oft das Gefühl, dass Deutsch mein einzig gutes Fach ist, weil ich wirklich schlecht in der Schule bin). Ich weiß aber, dass das auch daran liegt, dass bei mir das Schreiben einfach oberste Priorität hat, und das ganz besonders seit zwei Jahren. Vor zwei Jahren begann ich nämlich mit meinem ersten Roman, den ich am unbewusst witzigen Datum, dem 22.11. 2018, beim Selfpublishing-Verlag tredition veröffentlichte. Ich sage immer, dass ein Künstler – und dazu zählen Autoren ohne Frage – einen Knacks haben muss, und ich habe wohl auf alle Fälle einen :D. Ich war schon immer ein sehr stiller Typ, der auch eher beobachtet, anstatt sich selbst zu beteiligen, und wenn ich zu einem Kindergeburtstag eingeladen wurde, habe ich praktisch gehofft krank zu werden, um nicht hingehen zu müssen. Ich bin bis heute ein Einzelgängertyp und habe eine Zeit lang auch wirklich darunter gelitten, doch mittlerweile stehe ich dazu: denn mein erster Roman war in gewisser Hinsicht wie eine Therapie für mich. "Lonely – nicht einmal sie hält es aus, einsam zu sein", heißt mein ganzer Stolz. Lonely, so wird die fünfzehnjährige Aylin Rahde genannt, mit der bisher jeder Leser, der mich kennt, mich selbst identifiziert hat, und das nicht zu unrecht, denn Aylin ist ebenfalls ein stiller Einzelgängertyp mit allerlei Knacksen. Ihre einzige Bezugsperson ist ihr Großvater, die Eishockeytorhüter-Legende Michael Rahde (hier endet übrigens meine Deckungsgleichheit mit Aylin) und Aylin selbst spielt auch leidenschaftlich Eishockey – doch dann stirbt Michael und Aylins Welt bricht zusammen. Sie zieht sich immer mehr zurück und spielt auch kein Eishockey mehr. Doch mit unverhoffter Hilfe von überraschenden Personen scheint sie die Freude am Leben vielleicht doch wiederbekommen und am Tod ihres Großvaters wachsen zu können … Ihr merkt schon selbst, dass das kein leichtes Thema ist, und ich habe in den knapp zwei Monaten, in denen das Buch jetzt veröffentlicht ist, bereits gemerkt und bin mit meinem Vater, der auch gleichzeitig mein unglaublicher Lektor ist :) darüber einig geworden, dass das "Jugendbuch"/ Drama, als das ist es betitelt und vorgestellt hatte, auch und vielleicht auch gerade für Erwachsene geeignet ist, denn eines möchte ich euch nicht vorenthalten: das ist kein Buch, das man entspannt einfach mal so eben runterlesen kann. Man muss schon darüber nachdenken und vielleicht auch mit einem etwas analytischen Auge daran gehen. Versteht mich nicht falsch, auch von Jugendlichen habe ich schon sehr gutes Feedback erhalten, aber man muss sich eben darüber im Klaren sein, dass das nicht unbedingt belanglose Entspannungslektüre ist. Ich möchte um Himmels Willen damit jetzt keine übersteigerten Erwartungen wecken, ich möchte lediglich falsche Erwartungen vermeiden. Ihr könnt jetzt auch mit gerunzelter Stirn oder einem verächtlichen Schmunzeln vorm Computer sitzen, was eine Siebzehnjährige da von sich gibt – vielleicht seid ihr aber neugierig geworden und möchtet euch ein eigenes Bild machen. Das hoffe ich persönlich natürlich sehr :) Man selbst muss als Autor mit seinen Werk zufrieden sein und ich denke, dass man gerade als noch unbekannter, neuer Autor auch in erster Linie für sich selbst schreibt. Und glaubt es mir oder nicht: ich habe "Lonely" genauso geschrieben, wie es letztendlich geworden ist, weil mir bei vielen Büchern der Einblick in die Psyche fehlt und die Möglichkeit, sich selbst beim Lesen besser kennenzulernen und noch im Nachhinein an Themen zu knabbern. Vielleicht geht es dem ein oder anderen ja ebenso, und genau für euch habe ich mein erstes Buch dann probiert – ob es mir gelungen ist, müsst ihr mir hinterher sagen :) Hier ist einmal ein Link zu einer Leseprobe, falls ihr neugierig geworden seid: https://www.amazon.de/Lonely-nicht-einmal-h%C3%A4lt-einsam/dp/3748201222/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1547496655&sr=8-1#reader_3748201222 Ihr könnt das Buch dann unter "Lonely – nicht einmal sie hält es aus, einsam zu sein" von Sofie Schankat in allen bekannten Buchonlineshops wie Amazon, Thalia oder Mayersche bestellen. Und dann verlinke ich noch mal die Leserunde, die momentan läuft (die Bewerbungsfrist ist leider schon abgelaufen) https://www.lovelybooks.de/autor/Sofie-Schankat/Lonely-nicht-einmal-sie-h%C3%A4lt-es-aus-einsam-zu-sein-1887231224-w/leserunde/1945566039/ Ich würde mich sehr freuen, das Interesse des ein oder anderen geweckt zu haben und ich wünsche allen Autoren und denjenigen, die ebenfalls von diesem Ziel träumen, ganz viel Glück und Kraft. Wir teilen ein ganz besonders tolles und grenzenloses Hobby, dem jeder vollkommen einzigartig nachgehen kann – um andere Menschen dadurch zu erreichen. Das ist das Großartige an Kunst :) Eure Sofie
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