Leanna Renee Hieber Darker Still

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Inhaltsangabe zu „Darker Still“ von Leanna Renee Hieber

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  • Rezension zu "Darker Still" von Leanna Renee Hieber

    Darker Still

    Ahotep

    18. February 2012 um 21:31

    Auftakt einer Reihe Inhalt Mrs. Northe, eine wohlhabende New Yorkerin, übergibt ihr kürzlich erworbenes Gemälde des mysteriös verschwundenen Lord Denbury dem Metropolitan Museum of Art zur sicheren Aufbewahrung. Natalie lernt diese faszinierende Frau, die das Übernatürliche liebt, durch ihren Vater kennen, da dieser in dem Museum arbeitet, und damit auch Lord Denbury. Zusammen versuchen die beiden Frauen das Gemälde näher zu ergründen, das irgendwie lebendig erscheint. Dann landet Natalie plötzlich in dem Gemälde und steht dem dort gefangenen Lord Denbury gegenüber. Nun muss sie Mut beweisen und ihre Ängste bewältigen, um herauszufinden, ob und wie der junge Lord befreit werden kann. Meinung Die Protagonistin Natalie verlor durch ein dramatisches Ereignis die Fähigkeit zu sprechen und kämpft seitdem mit den dazugehörigen Vorurteilen und Problemen des 19. Jahrhunderts. Diesen Aspekt finde ich lobenswert, da es eher für Nebencharaktere üblich ist, solche Eigenschaften zu erhalten. Vor allem die Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden gesellschaftlichen Problemen kann ich positiv hervorheben, obwohl es das Thema leider nur leicht streift. Bedauerlicherweise behält die Autorin dieses Konzept nicht bis zum Ende, was mich schon sehr gestört hat, da sie so die Stummheit auch hätte weglassen können. Die Geschichte wird anhand des Tagebuchs von Natalie erzählt, das durch Polizeiberichte am Anfang und am Ende abgerundet wird. Der Schreibstil unterstützt dabei das Zeitgefühl, allerdings hätte ich mir ausführlichere Umgebungsbeschreibungen gewünscht, damit ich mir die Schauplätze besser vorstellen kann. Die Romanze ist in diesem Buch die meiste Zeit sehr dezent ausgefallen. Bemerkenswert ist auch, dass sich die Charaktere größtenteils vernünftig verhalten. So steht eher die Lösung des Problems im Vordergrund und damit auch der Fortlauf der Handlung. Zum Ende hin verhält sich das Pärchen bzgl. des 19. Jahrhunderts unangemessen und ihr anfänglicher Anstand ist verschwunden. Außerdem konnte ich die Anziehungskraft der beiden Charaktere nicht spüren, es wurde einfach nur beschrieben und nicht mehr. Die Idee, dass jemand in einem Gemälde eingesperrt ist, gefällt mir sehr. Es ist eine Abwechslung zu diesen derzeit vielen ähnlichen Jugend-Fantasy-Romanen, zumal sich dabei auch das Paranormale in Grenzen hält und es sich ansonsten wie ein historischer Roman liest. Im Laufe des Buches finden sich einige Ungereimtheiten, die mich stutzig machten. Zum einen wird erwähnt, dass sich die Zeit im Gemälde anders zur Außenwelt verhält. Aber anhand der Erzählung erschien es eher, als wäre keine Änderung vorhanden. Außerdem wird der Aspekt nicht behandelt, wie es sein kann, dass sich Denbury im Gemälde bewegen kann und dieses jedoch von außerhalb fix wirkt, er aber durch Änderungen in der Abbildung Natalie Zeichen geben kann. Fazit Auch wenn ein paar Ungereimtheiten und Schwächen in der Erzählweise vorhanden sind, war ich trotzdem ziemlich schnell gefesselt und mir fiel es nur schwer, Pausen einzulegen. Es kann also gut unterhalten und ist eine willkommene Abwechslung, die ich gerne weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Darker Still" von Leanna Renee Hieber

    Darker Still

    DieKirsche

    03. December 2011 um 16:19

    Vor dem Lesen von Darker still hatte ich einige Erwartungen an das Buch. Vor allem habe ich mich auf authentische historische Fantasy gefreut. Man sollte seine Erwartungen nicht immer all zu hoch ansetzten. Die Geschichte beginnt mit dem Auftauchen eines rätselhaften Portraits eines jungen englischen Gentleman, welcher selbst unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Erzählt wird aus Sicht der jungen und seit einem traumatisierenden Ereignis in ihrer Kindheit stummen Nathalie, welche Tagebuch führt. Besagtes Portrait wirkt auf Nathalie, sowie auf jeden anderen eine merkwürdige Faszination aus, da es sehr lebensecht, fast lebendig wirkt. Das in der damaligen Zeit alles Übernatürliche gerade sehr modern war, trägt nur dazu bei, dass die Leute etwas Besonderes in dem Bildnis sehen. Tatsächlich ist es ein Teil des verschwundenen Lord Denbury selbst, der in dem Gemälde gefangen ist. Hier hat sich die Autorin nach eigener Angabe von Oscar Wildes ‚The Picture of Dorian Gray‘ inspirieren lassen. Eine gute Idee, die aus dem momentanen Angebot in der Jugendliteratur heraussticht. Die Protagonistin hingegen weiß nicht so recht zu bestechen. Es ist leider nicht gelungen, sie und ihr Verhalten für die damalige Zeit angemessen darzustellen. Wer Stolz und Vorurteil gelesen hat, wird zum Beispiel arg enttäuscht. Natalie ist kein starker Charakter sondern eher unsicher und dabei wankelmütig. Auch fand ich die Charakterkonzeption etwas platt. Natalie ist die typische schwache Heldin. Sie gehört der weder armen noch besonders reichen Mittelschicht an, hat ihre Mutter früh verloren, ist stumm und trotzdem noch immer nett und gut zu allen, denen es schlechter geht. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen ihr und Lord Denbury entwickelt hat mich am meisten enttäuscht. Durch ständiges rotwerden der Protagonistin soll gezeigt werden, dass es um 1800 noch etwas anderes war, mit einem Mann zu reden. Die beschriebene Liebesgeschichte ist anfangs eher unromantisch und wird dann kitschig. Dann kommt plötzlich eine Wenung in der Denbury wohl vergisst, was sich für einen Gentleman gebührt. Zwei Seiten später, ist das vergesssen. Vielleicht habe ich auch zu sehr etwas in Richtung Stolz und Vorurteil erwartet. Ich war zumindest maßlos enttäuscht, was diesen Aspekt angeht. Ich war zumindest nicht überzeugt, was die Darstellung der viktorianischen Zeit angeht. Einige Dinge passten für mich einfach nicht ins Bild. Die Sprache trifft Leanna Hieber hingegen sehr gut und fängt in ihr auch den Zeitgeist ein. Zumindest hier fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Für mich war das Ende dann auch nicht der Knaller. Jeder, der Harry Potter kennt, wird einen extremen Déjà-vu-Effekt haben. An dieser Stelle nicht so meins. Ansonsten bietet dieses Buch eine nette Mischung aus historischer Fantasy, etwas Mythologie und arbeitet Werke der Epoche auf unterhaltsame Weise auf. FAZIT: Ein Buch für nebenbei, von dem man nicht allzu viel erwarten sollte. Die Idee ist gut, die Umsetzung hat mir an mehreren Stellen nicht gefallen.

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