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Daniliesing

vor 6 Jahren

Bewerbung zur Leserunde

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Jugendbuch aus dem Aufbau Verlag vorstellen. Es heißt "Die Nacht von Shyness" und ist von der australischen Debütautorin Leanne Hall. Ihr dürft euch auf eine wundervolle Liebesgeschichte an einem Ort in stetiger Dunkelheit freuen.

Mehr zum Inhalt des Buches:
Es gibt Dinge, die kannst du nur im Dunkeln sagen.

»Wusstest du, dass die Sonne hier nicht aufgeht?«
Sie lacht laut und herzhaft. Dann verebbt ihr Lachen. »Das ist dein Ernst, oder?«
Ich nicke. »In ganz Shyness. Völlige Dunkelheit.«
Sie stützt den Kopf auf. Ich sehe ihr an, dass sie überlegt, ob sie mir glauben soll. Ob ich spinne oder nicht.
Ich weiß nicht, wie lange ich noch dasitzen kann, ohne sie zu berühren.

Am Stadtrand von Shyness, wo ewige Dunkelheit herrscht, trifft Wolfboy ein merkwürdiges Mädchen. Sein Name ist Wildgirl und es erklärt Wolfboy zum Fremdenführer für eine Nacht. Auf ihrer Tour durch Shyness kommen sie nicht nur den zuckerabhängigen Kidds in die Quere, sondern auch verrückten Affen, ewigen Träumern, Döner-verkaufenden Wahrsagerinnen, teuflischen Psychiatern und einer großen Liebe – denn eine Nacht ist lang genug, um zwei Leben zu verändern.

"Die Nacht von Shyness" ist ein wirklich außergewöhnliches und ideenreiches Jugendbuch. Wenn ihr mal wieder etwas richtig Originelles lesen möchtet, dann könnt ihr euch gleich hier als Testleser bewerben. Insgesamt vergeben wir 25 Leseexemplare. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr Zeit für den Austausch in der Leserunde sowie das abschließende Schreiben einer Rezension habt. Die Leserunde beginnt, sobald die Bücher bei den Gewinnern eintreffen. Mitlesen darf aber auch jeder, der sich das Buch selbst besorgt.

Beantwortet für eure Bewerbung im Bereich "Bewerbung zur Leserunde" folgende Frage:

Was fällt euch spontan zum Thema 'Dunkelheit' ein? Verbindet ihr bestimmte Erinnerungen in eurer Vergangenheit damit? Welche Assoziationen ruft das Wort bei euch hervor?

Die 25 Testleser gebe ich dann am 22. März 2012 bekannt.

Autor: Leanne Hall
Buch: Die Nacht von Shyness

Daniliesing

vor 6 Jahren

Los geht's :-)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Bewerbung zur Leserunde

spontan würde mir grade einfallen, ich seh nix, wo sind die leute um mich herum? fühlen sich so blinde menschen? die leseprobe und cover gefallen mr auch sehr gut, wäre gerne mitdabei

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Jajena

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit
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Das Cover:
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Hardcoverbuch, das im dunkeln leuchtet und somit "den perfekten Rahmen" für diese Geschichte bildet. Eine leuchtende Stadt über der vereinzelte Wolken ziehen und ein leuchternder Mond, der diese totale Finsternis erhellt. Die beiden schüchtern wirkenden Hauptcharaktere sind in rot hervorgehoben, wie auch der verschnörkelte Buchtitel, der wohl einen geheimnisvollen Eindruck machen soll. Das gesammte Bild ist aufgestanzt/hervorgehoben, so das man Erhebungen fühlen kann.

Der Inhalt:
Inhaltlich fand ich das Buch jedoch weniger gelungen. Es wirkte für mich zu spontan und unstrukturiert, als hätte die Autorin am Ende nichtmehr über ihre Geschichte darübergelesen und verbessert. Die Geschichte zeigt einige Ideen auf, die meiner Meinung nach aber viel zu schnell wieder fallen gelassen werden. Alles wirkt sehr oberflächlich und etwas blass. Dafür das es eine Fantasy-Geschichte sein sollte, gab es zu diesem Genre enttäuschend wenig zu lesen. Dafür gab es eine langsam anlaufende Romanze. Hin und wieder wurden einige Fetzen ihrer Vergangenheit erzählt, wodurch man sich ein wenig in die beiden Charaktere einfühlen konnte.

So erfährt man mit der Zeit von Wildgirl (Nia), das sie derzeit eine wirklich schlimme Schulzeit durchlebt und am liebsten weit weg möchte. Am schlimmsten für sie ist aber diese ganz bestimmten Mädchenqulieke, die ein Foto von ihr manipuliert hat auf dem es so aussieht als ob sie "inflagranti erwischt" worden sei. Letztendlich haben sie es in der Schule herumgeschickt, damit es jeder sehen kann.

Wolfboy (Jethro) hat ebenso eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Sein Bruder trennte sich damals von seiner Freundin und begang Selbstmord. Die Familie riss auseinander und inzwischen lebt er ganz alleine und auf sich gestellt.

Ein Stadtteil Namens Shyness in dem es niemals Tag wird, eine Döner verkaufende Wahrsagerin Namens Lupe, eine Bande aus Kindern die sich "Kidds" nennt und ein verrückter Doktor Namens Gregory, der wie ich finde leider zu selten vorkam.

Fazit:
Es wurden wie bereits oben erwähnt viele Aspekte angesprochen, die jedoch sprunghaft und lückenhaft wirkten. Hauptgeschehen war Wolfboys Feuerzeug, ein Erbstück das er von seinem Bruder hatte zurückzuholen, während sich langsam und allmählich eine Liebesgeschichte aufbaute. Was sich alles in allem bis hin zum Ende ewig zu ziehen schien und meiner Meinung nach mit der Zeit langweilte. Mir kam es zudem so vor, als würde sich die Geschichte aus ihrer Vergangenheit häufiger mal wiederholen, was zwar gut ist um sie nicht zu vergessen, aber teilweise auch einen einfallslosen Eindruck machte. Spannung kam kurzzeitig mal auf, als die beiden Doktor Gregory gegenüber standen, der mir sowieso schon vorher komisch erschien. Vielleicht hätte man da mehr machen können, denn auch dieser Punkt kam mir etwas zu kurz. Fazit ist das interessierte Leser sich auf einen zweiten Teil einstellen können, ich hingegen mir überlegen würde ob es überhaupt lohnenswert ist weiter zu lesen.

Lieben Dank dafür das ich zu den Gewinnern gehörte und mitlesen durfte, auch wenn mich die gesammte Geschichte eher wenig angesprochen hatte.

RoccosMom

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit
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1000 x Entschuldigung für die verspätete Rezension. Ich war sehr krank und bin nun gerade langsam auf dem Weg der Besserung und schlafe nicht mehr ständig bei meinem Medikamenten ein. Nun arbeite ich gerade alles liegen gebliebene ab. Ich hatte euch aber nicht vergessen:

„Es gibt Dinge, die kannst du nur im Dunkeln sagen“

Träumer,die : Eine Art Kult. Sie wollen nichts als schlafen und träumen. Am Anfang schlucken sie jede Menge Tabletten, damit sie länger schlafen und mehr träumen können. Sie sind überzeugt, dass Träume die eigentliche Realität sind.“

Am Stadtrand, wo man vom Tag in die Nacht schauen kann, treffen ein Mädchen und ein Junge in der Disco aufeinander. Kurze Zeit später wird Wolfboy für Wildgirl der Fremdenführer durch Shyness. Einem Ort, wo die Sonne niemals aufgeht, zuckerabhängige Kidds mit dressierten Affen auf die Jagd gehen, wo dir an einem Dönerstadt die Zukunft voraus gesagt wird und die Träumer einen eigenen Schlafkult bilden. Es wird eine unvergessliche Nacht mit Jahrmarktsrealität und faszinierenden Gestalten, die das Leben von Wildgirl und Wolfboy verändert.

Eines vorweg: dieses Buch muss man mögen. „Die Nacht von Shyness“ ist eine der Geschichten, die man entweder ganz oder gar nicht mag. Die recht ungewöhnliche Lektüre lässt sich gut lesen und bietet einiges an Überraschungen, da man nie so genau weiß, was als nächstes passieren wird. Dennoch fehlte ein Quäntchen Spannung um das Ganze abzurunden.
Am Ende des Buches gibt es übrigens ein lesenswertes Interview, mit der sympathischen Autorin Leanne Hall.

Die Handlung ist aus zwei unterschiedlichen Ich-Perspektiven geschrieben. Einmal von Wolfboys Warte aus und einmal aus Wildgirls Sicht.
Wildgirl und Wolfboy sind beide ziemlich speziell. Während Wolfboy sehr introvertiert ist, ist Wildgirl mit ihrer aufgeschlossenen und lauten Art eher das Gegenteil. Jedoch bieten beide Charaktere aufgrund ihrer Komplexität einiges an Potenzial. Beide sind mir dadurch auf ihre eigene Weise sympathisch.
Wildgirl trägt trotz ihrer klugen und offenen Art ein Geheimnis mit sich herum, das man unbedingt ergründen möchte und am Schluss unspektakulärer ist, als man es die ganze Zeit dachte.
Die beide bauen im Laufe der Handlung Vertrauen zueinander auf und lernen voneinander. Es ist nur eine Nacht, doch sie verändert beide gleichermaßen.

Das Buchcover ist wirklich toll. Lediglich in den Farben Schwarz, weiß und rot gehalten, wirkt es wie ein nächtlicher Scherenschnitt. Man sieht Wildgirl und Wolfboy in der Mitte von Shyness stehen. Während Wildgirl einen kecken Eindruck erweckt sieht Wolfboy eher gedrückt aus, was gut die Charaktereigenschaften der beiden wiederspiegelt. Als besonderes Bonbon sind alle weißen Teile des Covers aus fluoreszierendem Material und leuchten nachts richtig hell.
Dem Buch liegt sogar ein passendes Notizheftchen dabei, in dem man seine eigenen Nachtgedanken einschreiben kann.
Auch der Vorsatz ist schön anzuschauen, mit den sich zuneigenden Hochhäusern.

Dieses merkwürdige Werk, mit seiner Jahrmarktsrealität, ist einfach verrückt. Nicht alles macht Sinn, aber das braucht es auch nicht, weil sonst die ganze Geschichte in sich zusammen fallen würde. Die Andersartigkeit ist es, die den Reiz von „Shyness“ ausmacht und uns in eine Welt entführt, die wir uns sonst nur erträumen könnten.
Für die Fortsetzung „Queen ot he night“ (an welcher die Autorin gerade schreibt) wünsche ich mir lediglich etwas mehr Spannung.

Sarlascht

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit
@RoccosMom

Glaube, dafür brauchst du dich wirklich nicht entschuldigen. Hauptsache es geht dir jetzt wieder ein bisschen besser und du bleibt auf diesem Weg.
Finde deine Rezension auf jeden Fall gelungen - es sagt eigentlich alles, was nennenswert wäre. Gehe Herzen auf dein Profil verteilen :)

RoccosMom

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit

Danke schön! Aber unangenehm ist es ja trotzdem. Man hat das Buch ja gewonnen :-)

CarinaZ

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit
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RoccosMom schreibt:
Jahrmarktsrealität

Kannte das Wort noch nicht. Finde es sehr passend, um die Atmospähre des Buchs zu beschreiben!

RoccosMom

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit

Das Wort habe ich aus dem Interview mit Leanne Hall und fand es auch sehr passend. Da habe ich es einfach mal übernommen.

CarinaZ

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit
@RoccosMom

Ach tatsächlich? Da scheine ich es überlesen zu haben. Wie gut, dass du es mir in Erinnerung gerufen hast, ich liebe schöne/ seltene Worte :D

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