Leanne Shapton Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…

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Inhaltsangabe zu „Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…“ von Leanne Shapton

Vor drei Jahren besucht die Autorin Leanne Shapton die Versteigerung von Truman Capotes Nachlass. Sie ist fasziniert von den Dingen, mit denen Capote sich umgeben hat, ersteigert einen Regenmantel (den sie noch heute trägt), und während sie im Auktionskatalog blättert, sich die Fotos und Beschreibungen ansieht, fällt ihr auf, dass sich das Ganze wie eine Autobiographie liest.Das bringt sie auf die Idee für dieses Buch. Sie erzählt die Geschichte einer Beziehung auf noch nie da gewesene Weise - über einen fiktiven Auktionskatalog, der über 300 Fotos samt Beschreibungen von Privatgegenständen versammelt, die von der Beziehung eines New Yorker Paares, Lenore und Harold, übrig geblieben sind: Möbel,Schmuck, gemeinsam geklaute Salz- und Pfefferstreuer, ein ausgestopftes Eichhörnchen,Schlafanzüge, ein Scrabble-Spiel, zwei Pudelfiguren, ein Italien-Reiseführer, Briefe und Bücher. Es ist die Chronik einer herzzerreißenden Liebe, ihrer Rituale,ihrer wachsenden Intimität, die über diese Besitz- und Erinnerungsstücke aufscheint - vom ersten Rendezvous bis zur Trennung. Ein ganz und gar großartiges Buch über das, was bleibt, wenn die Liebe geht.

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  • Rezension zu "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…" von Leanne Shapton

    Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…
    Collaroy

    Collaroy

    25. October 2010 um 15:42

    Zugegeben, ich war skeptisch, als mein Freund mir dieses Buch geschenkt hat, vor allem, weil seine Erklärung dazu etwas verworren klang: "Die Geschichte einer Beziehung als Auktionskatalog- habe den Tip aus dem Radio". Mittendrin aufgeschlagen wirkte es auf den ersten Blick auch etwas langweilig- Schwarz-Weiss-Bilder von irgendwelchen trivialen Alltagsgegenständen... naja. Aber sobald ich einmal angefangen hatte, das Buch richtig zu lesen (will sagen: von Anfang an), konnte ich es gar nicht mehr weglegen! Vom allerersten Treffen an dokumentiert dieses Buch durch eben diese Alltags-Bilder die Entstehung (und auch das Ende) einer Beziehung, und zwar wie ich fand viel treffender, als so manch normales Buch das schafft. Denn was von einer Beziehung übrigbleibt, das sind Theaterprogramme, geschenkte Klamotten, geklaute Salzstreuer, Fotos, Briefchen, Partyeinladungen etc.- und es ist erstaunlich, wie viel so etwas über ein Paar aussagen kann. Spätestens auf Seite 10 hatte man ein sehr genaues Bild von den beiden Hauptpersonen- und das alles dank einiger Fotos sowie kurzen Erklärungen dazu. Ich habe dieses Buch verschlungen, denn selten ist mir eine echtere Chronik über eine Beziehung begegnet. Der einzige Wermutstropfen ist, daß alles in schwarz-weiß gehalten ist- aber wahrscheinlich passt gerade dies in das Auktionskatalog-Konzept. Aber das ist definitiv kein Grund für einen Punktabzug- allein die innovative Idee macht dies wieder wett.

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  • Rezension zu "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…" von Leanne Shapton

    Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…
    Ailis

    Ailis

    30. April 2010 um 11:28

    Der volle Titel dieses Buches lautet "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke aus der Sammlung von Lenore Doolan und Harold Morris, darunter Bücher, Mode und Schmuck" und es ist genau das, wonach es sich anhört: ein Auktionskatalog! Unter den Hammer kommen hier die Besitztümer, die das Paar in einer mehrjährigen Beziehung angehäuft hat, die Erinnerungen an gemeinsame Zeiten. Jedes der rund 330 Objekte ist Teil einer Geschichte und der Leser kann sich dieses Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. Es gibt Notizen der beiden, Briefe, E-Mails, Geschenke, Bilder und vieles mehr, was für sich allein genommen kaum einen Wert zu haben scheint, zusammen aber die Biographie einer Beziehung ergibt, ihre Höhen und Tiefen und schließlich ihr Ende. Dafür macht die Autoren auch nicht Halt vor so skurrilen Dingen wie zum Beispiel dem Objekt 1234, welches eine Fotoserie darstellt, die in 20 Aufnahmen Harolds Füße am anderen Ende der Badewanne zeigt oder Objekt 1299, welches nichts anderes ist, als aus Wolle gestrickte Lebensmittel. Da sieht man auch mal, wie viel Plunder sich im Laufe eines Lebens ansammeln kann, wobei das, wie ich hier gelernt habe, kein Plunder ist, sondern Vintage. ;) Die Autorin wagt mit diesem Buch etwas Neues und es gelingt ihr erstaunlich gut. Noch nie habe ich die Geschichte einer Liebe auf derartige Weise präsentiert bekommen und mit jeder Seite wunderte ich mich mehr, wie sehr diese auf den ersten Blick doch sehr nüchterne Herangehensweise einen in den Bann ziehen kann. In meinen Augen ist das Experiment gelungen, der Preis dieses Büchleins ist allerdings mit 19,90 € recht stattlich. Bewerten würde ich es gerne mit 3,5 Sternen, aber das geht ja leider nicht. *g*

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  • Rezension zu "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…" von Leanne Shapton

    Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…
    goldfisch

    goldfisch

    09. February 2010 um 19:59

    Dieses Buch ist Literatur und "Bilderbuch" in einem. Nicht leicht zu beschreiben, was den Leser/die Leserin erwartet. Morris und Doolan lernen sich kennen, verlieben sich, bilden ein Paar ....und trennen sich wieder. Das machen sie nicht im wahren Leben, nicht in einem Roman, nein sie hinterlassen ihre Spuren in einem Auktionskatalog. Alles aus dieser Liebesbeziehung muß weg,wird fotografiert und soll versteigert werden. Anhand der Objekte erfahren wir, wie die Liebe der Beiden begann, was sie lasen, im Theater sahen,welche Gegenstände sie sich geschenkt haben, was sie liebten...und woran ihre Liebe vielleicht scheiterte.Leanne Shapton hat ein ansprechendes "Objekt" erschaffen, eine Geschichte, einen Katalog, einFotoalbum. Alles in einem Buch. Ich fand die Idee, eine Geschichte so zu erschaffen und darzustellen, hervorragend.

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  • Rezension zu "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…" von Leanne Shapton

    Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke…
    Buecherkai

    Buecherkai

    06. February 2010 um 09:29

    Lenore Doolan und Harold Morris haben sich getrennt. Und weil in einer Beziehung eben der ein oder andere Gegenstand mit oder ohne Geschichte - Wichtiges, Emotionales, Alltagsgegenstände, Kitsch - zusammenkommt, wird er zur Auktion gebracht. Dieses Buch, in Aufmachung eines Auktionskataloges, ist mit seinen Bildern, seinen kurzen Texten zu den Gegenständen und in seiner eindringlichen, abgeklärten Art, jedem Gegenstand einen vermeintlichen Geldwert zu geben, der Roman einer gescheiterten Liebe. Ihre Geschichte erzählen die Bilder und unsere Phantasie.

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