Lee Child Ausgeliefert

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Inhaltsangabe zu „Ausgeliefert“ von Lee Child

Unversöhnlich, unerbittlich, unschlagbar: Jack Reacher, der eigenwilligste Ermittler der amerikanischen Thrillerliteratur. Ein Mann und eine Frau treffen zufällig auf einer Straße in Chicago zusammen. Plötzlich tauchen zwei Männer auf und entführen die beiden mit vorgehaltener Waffe. Sie werden mit Handschellen aneinandergekettet, in einen Lieferwagen geworfen und in die tiefen Wälder Montanas gebracht. Die Frau ist Holly Johnson, Agentin des FBI und Tochter eines der ranghöchsten Generäle Washingtons. Der Mann ist Jack Reacher …

Mag spannend sein für Waffenliebhaber und Militaristen. Für mich war es eine wirre Geschichte mit seitenlangen langweiligen Beschreibungen.

— antonmaria
antonmaria

Nicht der beste, aber interessanter Rückblick auf einen jüngeren Reacher.

— BettinaR87
BettinaR87

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    Ausgeliefert
    ThePassionOfBooks

    ThePassionOfBooks

    11. August 2017 um 16:16

    "Ausgeliefert" ist mein erster Jack-Reacher-Roman aus einer sehr langen Reihe und es wird bestimmt nicht mein letzter sein. Es handelt sich hierbei genauer gesagt um den zweiten Band der Reihe, allerdings hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen, da es sich bei den einzelnen Bänden um in sich geschlossene Story handelt. Das Buch stellt zwar keine besonderen Ansprüche an den Leser, aber dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Jack Reacher muss man einfach mögen. Er hat mich ein wenig an einen einsamen Cowboy erinnert, der nicht nur schießen kann, klug und gefährlich ist, sondern auch jede Frau verführt. Während man Jack zunächst nicht so gut einschätzen konnte, lernt man ihn mit der Zeit immer besser kennen und erhascht einen Blick hinter seine Fassade.Holly Johnson, Tochter eines ranghohen Generals. Viele würden hier nun bestimmt denken, dass sie wehrlos gegenüber ihren Entführern ist, aber die Frau hat in Wirklichkeit so einiges auf dem Kasten. Mehr als einmal hat sie mich mit ihrem Einfallsreichtum und ihrer ruhigen und überlegten Art überraschen können. Sie behält stets die Nerven und verliert ihre Aufgabe nie aus den Augen. Man lernt im weiteren Verlauf die Entführer und ihre Hintergründe näher kennen, was sie mir nicht gerade sympathischer gemacht hat. Auch einige Kollegen von Holly werden näher beleuchtet. Im Großen und Ganzen bleiben diese Figuren aber eher farblos und unbedeutend. Der Hauptfokus liegt ganz klar auf Jack und Holly. Die Geschichte verläuft rasant und Lee Child legt ein hohes Tempo vor. Ich könnte mir das Buch sehr gut als einen wilden Action-Film vorstellen, denn die Ereignisse überschlagen sich nur so. Zum Inhalt möchte ich gar nicht groß eingehen, da ich nur spoilern würde. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven, so erhält man nicht nur Einblick in die Ereignisse rund um Holly und Jack, sondern auch in die Pläne der Bösewichte und des FBI's.

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  • Der Beginn einer langen Wanderung

    Ausgeliefert
    BettinaR87

    BettinaR87

    24. July 2017 um 21:19

    Eigentlich möchte Jack Reacher nur kurz seine wenigen Kleidungsstücke durch die Wäsche ziehen, bevor er die Stadt verlässt und weiter durch die USA reist. Einer anderen Kundin des Waschsalons fällt die Krücke auf den Boden - nett, wie er ist, hebt er sie ihr natürlich auf. Das allerdings im absolut ungünstigsten Zeitpunkt: Drei Männer stehen vor dem ungleichen Paar und und möchten die Frau - Holly - entführen. Jack steht im Weg und wird daher gleich mitgenommen. So finden sich Holly und Jack plötzlich im Laderaum eines weißen Lieferwagens wieder und treten eine lange Reise ins Ungewisse an. Jack - typisch - will sich das nicht einfach gefallen lassen und ermittelt notgedrungen auf eigene Faust. Er findet heraus, dass Holly nicht nur eine FBI-Agentin ist, sondern auch noch die Tochter eines der wichtigsten Generäle in den USA. Doch das passt alles nicht mit der Entführung und den Tätern zusammen, die Jack Stück für Stück mit unter die Lupe nimmt. Letztendlich kommen die beiden in einem Lager im Wald an, bei dem extreme politische Spannungen herrschen - und die Bewohner dort denken, Holly ist der Schlüssel zu ihrer Freiheit. Die Puzzleteile scheinen sich zu einem Bild zu fügen, aber Jack ist nicht überzeugt: Hier geht etwas größeres und weit schrecklicheres vor sich ... Die Kritik Zu "Ausgeliefert" muss als Erstes gesagt werden, dass dies ursprünglich Band 2 der gesamten Jack Reacher-Reihe war und ist. Dass das Buch das erste Mal 1998 veröffentlicht wurde, sollte bei der Beurteilung mit berücksichtigt werden. Insofern fällt zunächst auf, dass die Person Jack Reacher aus Sicht des Autors damals noch nicht so weit entwickelt war, wie sie es heute ist. Er wirkt noch etwas unpersönlicher, weniger greifbar. Dafür mehr der typische, amerikanische Held: hart im Nehmen, still, groß, gutaussehend, hilft der Dame in Not. Genauso verhält es sich mit der zarten Liebesgeschichte, die hier abläuft oder auch nicht - man ist sich bis zuletzt nicht ganz sicher. Wer andere Reacher-Bücher gelesen hat, erkennt die Entwicklung, die der Autor seither hingelegt hat. Dazu gehört, dass weit ausschweifende Beschreibungen nicht mehr so oft auftreten, wie es in "Ausgeliefert" leider noch vorkommt. Hier ist etwas Geduld seitens des Lesers gefordert. Positiv ist die Linie zu bewerten, die Lee Child offenbar von jeher verfolgt: Ein interessantes Setting, das den Leser wie durch ein Schlüsselloch lugen lässt. Stück für Stück wird er/sie mit weiteren Informationen gefüttert, sodass sich immer mehr Licht durch das Schlüsslloch auf den erzählerischen Boden ergießt. Anders gesagt: Man muss schlichtweg bis zum Ende lesen und darf kein Kapitel auslassen, weil man sonst was verpasst hat. Klug gemacht! Was Lee Child von gängigen Thrillern unterscheidet, ist die herrliche Unaufgeregtheit, mit der er seinen Protagonisten ins Rennen schickt. Da gibt es keine hochdramatischen Psychokiller, sondern einen mit der Gesellschaft verknüpften Hintergrund, der durch eine simpel gehaltene Hauptperson mit dem Leser verknüpft wird. Teilweise mit überraschend akuraten Voraussagen zu technologischen Entwicklungen, frei nach dem Motto "Die Regierung wird alle Menschen zwingen, einen Peilsender mit sich herumzutragen, oh nein!" Was wir mit unseren Smartphones jetzt durchaus freiwillig machen. Das regt gleichzeitig ein wenig zum Nachdenken an. Fazit: Definitiv nicht der beste Jack Reacher, aber für Fans der Reihe durchaus ein interessanter Rückblick auf die frühen Wanderjahre des Ermittlers wider Willen.

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  • Jack Reacher in Hochform

    Ausgeliefert
    jenny_wen

    jenny_wen

    12. June 2017 um 07:58

    Inhalt: Es ist kurz nach 12 in Chicago und eine Frau wird vor einer Reinigung entführt, zusammen mit einem Mann, den sie nicht kennt, der aber scheinbar zu den anderen Männern in dem Wagen gehört. Die Fahrt endet einige Meilen weiter und sie werden aneinander gekettet in einen Lieferwagen gezerrt. In diesem Lieferwagen verbingen sie Stunde um Stunde, der Weg? Unbekannt. Wie heraus kommt, ist die entführte Frau Holly Johnson, die Tochter der ranghöchsten Generäle in Washington. Doch was steckt hinter dieser Entführung? Und was hat Jack Reacher damit zu tun, der mit Holly hinten im Lieferwagen sitzt? Ich muss sagen, Jack Reacher hat mir von Anfang an gefallen, und ich habe bisher drei Bücher gelesen. Dies ist das zweite Buch der Jack-Reacher Reihe und wurde neu aufgelegt. Damals ist das Buch im Jahre 1998 erschienen. Diese Reihe kann man definitiv durcheinander lesen. Jack Reacher lernt man im Laufe des Buches immer näher kennen. Lee Child hat die Hauptfigur sehr authentisch gezeichnet. Er ist fast 2 Meter groß, wiegt um die 100 kg und ist dennoch ein Genie. Mathematisch sehr begabt, so berechnet er aufgrund der Geschwindigkeit die eventuell zurück gelegten Meilen in dem Transporter. Er war in einer Elite-Einheit und weiß daher, wie er sich in diversen Situationen zu verhalten hat, bzw. auf was er achten muss bei seinem Gegner um ihn einschätzen zu können. Die Geschichte hat eigentlich sehr viel Potenzial gehabt. Allerdings muss ich sagen, ich habe echt lange an diesem Buch gesessen, weil es für mich zuviele Längen hatte. Ich glaube, das Buch hätte gut und gerne zwischen 70 und 100 Seiten weniger haben können. Es wird immer wieder zwischen dem Vater und der Ermittlungseinheit von Holly, sowie den Rebellen hin und hergeswitcht.  Die Charaktere, die Lee Child ins Leben gerufen hat, waren in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet, seien es die Rebellen gewesen, oder aber eben auch die FBI-Agenten. Mein Fazit: Zuviele Längen in meinen Augen, das kostet einen Stern. Schade, denn eigentlich mag ich die Bücher von Lee Child. 4 Sterne für "Ausgeliefert".

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