Lee Child Ausgeliefert

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Inhaltsangabe zu „Ausgeliefert“ von Lee Child

Ein Mann und eine Frau treffen zufällig auf einer Straße in Chicago zusammen. Plötzlich tauchen zwei Fremde auf und entführen beide mit vorgehaltener Waffe. Mit Handschellen aneinander gekettet, werden sie in einen Lieferwagen geworfen. Ein Horrortrip beginnt.

Gute Unterhaltung, der Held vielleicht etwas zu Perfekt!

— Arun

Leider nicht so gut wie der erste Reacher-Band

— Soeren

Hat mir sehr gut gefallen, hoher Suchtfaktor, in einer Nacht durchgelesen ;-)

— Caspian

Durchschnittlich guter und spannender Thriller, mit wenigen Überraschungen der nach dem Vorgänger etwas ernüchtert.

— Dakdf

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    Ausgeliefert

    ThePassionOfBooks

    11. August 2017 um 16:16

    "Ausgeliefert" ist mein erster Jack-Reacher-Roman aus einer sehr langen Reihe und es wird bestimmt nicht mein letzter sein. Es handelt sich hierbei genauer gesagt um den zweiten Band der Reihe, allerdings hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen, da es sich bei den einzelnen Bänden um in sich geschlossene Story handelt. Das Buch stellt zwar keine besonderen Ansprüche an den Leser, aber dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Jack Reacher muss man einfach mögen. Er hat mich ein wenig an einen einsamen Cowboy erinnert, der nicht nur schießen kann, klug und gefährlich ist, sondern auch jede Frau verführt. Während man Jack zunächst nicht so gut einschätzen konnte, lernt man ihn mit der Zeit immer besser kennen und erhascht einen Blick hinter seine Fassade.Holly Johnson, Tochter eines ranghohen Generals. Viele würden hier nun bestimmt denken, dass sie wehrlos gegenüber ihren Entführern ist, aber die Frau hat in Wirklichkeit so einiges auf dem Kasten. Mehr als einmal hat sie mich mit ihrem Einfallsreichtum und ihrer ruhigen und überlegten Art überraschen können. Sie behält stets die Nerven und verliert ihre Aufgabe nie aus den Augen. Man lernt im weiteren Verlauf die Entführer und ihre Hintergründe näher kennen, was sie mir nicht gerade sympathischer gemacht hat. Auch einige Kollegen von Holly werden näher beleuchtet. Im Großen und Ganzen bleiben diese Figuren aber eher farblos und unbedeutend. Der Hauptfokus liegt ganz klar auf Jack und Holly. Die Geschichte verläuft rasant und Lee Child legt ein hohes Tempo vor. Ich könnte mir das Buch sehr gut als einen wilden Action-Film vorstellen, denn die Ereignisse überschlagen sich nur so. Zum Inhalt möchte ich gar nicht groß eingehen, da ich nur spoilern würde. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven, so erhält man nicht nur Einblick in die Ereignisse rund um Holly und Jack, sondern auch in die Pläne der Bösewichte und des FBI's.

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  • Der Beginn einer langen Wanderung

    Ausgeliefert

    BettinaR87

    24. July 2017 um 21:19

    Eigentlich möchte Jack Reacher nur kurz seine wenigen Kleidungsstücke durch die Wäsche ziehen, bevor er die Stadt verlässt und weiter durch die USA reist. Einer anderen Kundin des Waschsalons fällt die Krücke auf den Boden - nett, wie er ist, hebt er sie ihr natürlich auf. Das allerdings im absolut ungünstigsten Zeitpunkt: Drei Männer stehen vor dem ungleichen Paar und und möchten die Frau - Holly - entführen. Jack steht im Weg und wird daher gleich mitgenommen. So finden sich Holly und Jack plötzlich im Laderaum eines weißen Lieferwagens wieder und treten eine lange Reise ins Ungewisse an. Jack - typisch - will sich das nicht einfach gefallen lassen und ermittelt notgedrungen auf eigene Faust. Er findet heraus, dass Holly nicht nur eine FBI-Agentin ist, sondern auch noch die Tochter eines der wichtigsten Generäle in den USA. Doch das passt alles nicht mit der Entführung und den Tätern zusammen, die Jack Stück für Stück mit unter die Lupe nimmt. Letztendlich kommen die beiden in einem Lager im Wald an, bei dem extreme politische Spannungen herrschen - und die Bewohner dort denken, Holly ist der Schlüssel zu ihrer Freiheit. Die Puzzleteile scheinen sich zu einem Bild zu fügen, aber Jack ist nicht überzeugt: Hier geht etwas größeres und weit schrecklicheres vor sich ... Die Kritik Zu "Ausgeliefert" muss als Erstes gesagt werden, dass dies ursprünglich Band 2 der gesamten Jack Reacher-Reihe war und ist. Dass das Buch das erste Mal 1998 veröffentlicht wurde, sollte bei der Beurteilung mit berücksichtigt werden. Insofern fällt zunächst auf, dass die Person Jack Reacher aus Sicht des Autors damals noch nicht so weit entwickelt war, wie sie es heute ist. Er wirkt noch etwas unpersönlicher, weniger greifbar. Dafür mehr der typische, amerikanische Held: hart im Nehmen, still, groß, gutaussehend, hilft der Dame in Not. Genauso verhält es sich mit der zarten Liebesgeschichte, die hier abläuft oder auch nicht - man ist sich bis zuletzt nicht ganz sicher. Wer andere Reacher-Bücher gelesen hat, erkennt die Entwicklung, die der Autor seither hingelegt hat. Dazu gehört, dass weit ausschweifende Beschreibungen nicht mehr so oft auftreten, wie es in "Ausgeliefert" leider noch vorkommt. Hier ist etwas Geduld seitens des Lesers gefordert. Positiv ist die Linie zu bewerten, die Lee Child offenbar von jeher verfolgt: Ein interessantes Setting, das den Leser wie durch ein Schlüsselloch lugen lässt. Stück für Stück wird er/sie mit weiteren Informationen gefüttert, sodass sich immer mehr Licht durch das Schlüsslloch auf den erzählerischen Boden ergießt. Anders gesagt: Man muss schlichtweg bis zum Ende lesen und darf kein Kapitel auslassen, weil man sonst was verpasst hat. Klug gemacht! Was Lee Child von gängigen Thrillern unterscheidet, ist die herrliche Unaufgeregtheit, mit der er seinen Protagonisten ins Rennen schickt. Da gibt es keine hochdramatischen Psychokiller, sondern einen mit der Gesellschaft verknüpften Hintergrund, der durch eine simpel gehaltene Hauptperson mit dem Leser verknüpft wird. Teilweise mit überraschend akuraten Voraussagen zu technologischen Entwicklungen, frei nach dem Motto "Die Regierung wird alle Menschen zwingen, einen Peilsender mit sich herumzutragen, oh nein!" Was wir mit unseren Smartphones jetzt durchaus freiwillig machen. Das regt gleichzeitig ein wenig zum Nachdenken an. Fazit: Definitiv nicht der beste Jack Reacher, aber für Fans der Reihe durchaus ein interessanter Rückblick auf die frühen Wanderjahre des Ermittlers wider Willen.

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  • Jack Reacher in Hochform

    Ausgeliefert

    jenny_wen

    12. June 2017 um 07:58

    Inhalt: Es ist kurz nach 12 in Chicago und eine Frau wird vor einer Reinigung entführt, zusammen mit einem Mann, den sie nicht kennt, der aber scheinbar zu den anderen Männern in dem Wagen gehört. Die Fahrt endet einige Meilen weiter und sie werden aneinander gekettet in einen Lieferwagen gezerrt. In diesem Lieferwagen verbingen sie Stunde um Stunde, der Weg? Unbekannt. Wie heraus kommt, ist die entführte Frau Holly Johnson, die Tochter der ranghöchsten Generäle in Washington. Doch was steckt hinter dieser Entführung? Und was hat Jack Reacher damit zu tun, der mit Holly hinten im Lieferwagen sitzt? Ich muss sagen, Jack Reacher hat mir von Anfang an gefallen, und ich habe bisher drei Bücher gelesen. Dies ist das zweite Buch der Jack-Reacher Reihe und wurde neu aufgelegt. Damals ist das Buch im Jahre 1998 erschienen. Diese Reihe kann man definitiv durcheinander lesen. Jack Reacher lernt man im Laufe des Buches immer näher kennen. Lee Child hat die Hauptfigur sehr authentisch gezeichnet. Er ist fast 2 Meter groß, wiegt um die 100 kg und ist dennoch ein Genie. Mathematisch sehr begabt, so berechnet er aufgrund der Geschwindigkeit die eventuell zurück gelegten Meilen in dem Transporter. Er war in einer Elite-Einheit und weiß daher, wie er sich in diversen Situationen zu verhalten hat, bzw. auf was er achten muss bei seinem Gegner um ihn einschätzen zu können. Die Geschichte hat eigentlich sehr viel Potenzial gehabt. Allerdings muss ich sagen, ich habe echt lange an diesem Buch gesessen, weil es für mich zuviele Längen hatte. Ich glaube, das Buch hätte gut und gerne zwischen 70 und 100 Seiten weniger haben können. Es wird immer wieder zwischen dem Vater und der Ermittlungseinheit von Holly, sowie den Rebellen hin und hergeswitcht.  Die Charaktere, die Lee Child ins Leben gerufen hat, waren in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet, seien es die Rebellen gewesen, oder aber eben auch die FBI-Agenten. Mein Fazit: Zuviele Längen in meinen Augen, das kostet einen Stern. Schade, denn eigentlich mag ich die Bücher von Lee Child. 4 Sterne für "Ausgeliefert".

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  • Leider nicht so gut wie der erste Reacher-Band

    Ausgeliefert

    Soeren

    24. September 2016 um 09:12

    Mit dem großartigen ersten Jack-Reacher-Roman „Größenwahn“ hatte Autor Lee Child die Messlatte ziemlich hoch gelegt. So hoch, dass es schwierig sein würde, eine ebenbürtige Fortsetzung herauszubringen. Leider ist ihm das auch nicht gelungen.Keine Frage, „Ausgeliefert“ hat (wenn man von einigen bemühten Zufällen absieht) ein interessantes Szenario und einen durchaus ansprechenden Geschichteneinstieg. Dennoch baut sich nicht ganz so viel Spannung wie beim Vorgängerband auf. Noch dazu war der erste Teil ausschließlich aus der Ich-Perspektive geschrieben, der zweite Band hingegen ist in der dritten Person verfasst und es gibt mehrere Handlungsebenen und Figurensichtweisen. Das ist schon eine gewisse Umgewöhnung.Das Ende von „Ausgeliefert“ erschien mir etwas zu konstruiert und absichtlich in die Länge gezogen. Außerdem wurden es irgendwann zu viele Belehrungen über Ballistik und Taktik. Gegen ein bisschen gut eingebaute Militärtheorie würde ich nichts sagen, nur übertrieben sollte man es in einem Roman damit nicht.

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  • Buchverlosung zu "61 Stunden" von Lee Child

    61 Stunden

    DieBuchkolumnistin

    Bestsellerautor Lee Child hat mit Jack Reacher einen der beliebtesten Helden der Thrillergeschichte geschaffen - jetzt endlich erscheint der 14. Band "61 Stunden" in Deutschland (sowie die Bände 3-13 bei Blanvalet in spannender Neuausstattung): Winter in South Dakota. Der Bus, in dem Jack Reacher unterwegs ist, gerät auf einer Brücke ins Schleudern und landet im Straßengraben. In der Kleinstadt Bolton schlüpft Reacher bei einem Cop unter – und erfährt, dass die Polizei eine Seniorin zu schützen versucht, die Zeugin eines Drogendeals wurde. Reachers Alarmglocken schrillen, als kurz vor der Gerichtsverhandlung eine Gefängnisrevolte ausbricht und ein stillgelegtes Army-Flugfeld vor den Toren der Stadt von Schnee und Eis befreit wird. In klirrender Kälte krempelt Reacher die Ärmel hoch … Leseprobe Gemeinsam mit dem Blanvalet Verlag verlosen wir: 5x den neuen Jack Reacher "61 Stunden" 5x Backlistpakete inklusive aller bisher erschienenen 14 Bände! Ihr könnt also entweder ganz neu in die Reihe einsteigen oder aber endlich Eure Sammlung um den neuesten Band ergänzen! Was Ihr für diesen fantastischen und spannungsgeladenen Gewinn tun müsst?  Schreibt "ICH WILL JACK REACHER - nur 61 Stunden!" in Eure Statusmeldung bei LovelyBooks, Facebook, Twitter oder Google+ und verlinkt dann hier darauf! Am 07. November überprüfen wir die Links d.h. solange muss es online und für uns einsehbar sein (geschützte Accounts sind hierbei leider nicht erlaubt)! Falls Euch Eure Freunde auf das Posting ansprechen, könnt Ihr sie natürlich sehr gerne auf unsere Aktion hinweisen! Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

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    • 404
  • You can run, but you can't hide

    Ausgeliefert

    Stefan83

    Sie bevorzugen verwinkelte und realitätsnahe Plots, lieben bodenständige, authentische Figuren und haben besonders an psychologisch ausgefeilten Wendungen innerhalb der Handlung ihre Freude? Dann lassen Sie lieber mal schön die Finger vom zweiten Roman aus der Feder von Lee Child – denn „Ausgeliefert“ bietet, wie auch schon der Erstling, geradlinige und in erster Linie auf Unterhaltung ausgelegte Kriminalliteratur. Und wie bei einem Film aus der „Stirb langsam“-Reihe, tritt da die Logik schnell in den Hintergrund. Überraschungsmomente werden patronengeschwängerten Action-Szenen geopfert, Dialoge räumen ihre Platz für ausführliche Beschreibungen von Kugellaufbahnen. Es ist diese Art amerikanischer Thriller, welche mir mit ihrem triefenden Patriotismus, dem Ehre-und-Pflicht-Palaver und den strahlenden, muskelbepackten Helden eigentlich normalerweise zutiefst zuwider ist. Wie gesagt normalerweise, denn der muskelbepackte Held ist in diesem Fall ein gewisser Jack Reacher – und der ist schlichtweg Kult und macht süchtig. Völlig egal, dass die Geschichte so vorhersehbar wie ein „James-Bond“-Streifen und der Tod des Antagonisten bereits bei der Lektüre des Klappentexts beschlossene Sache ist. Und wen interessiert es schon, dass die Bösen mit ihrem Plan dank des dazwischen funkenden Jack Reachers auf jeden Fall Schiffbruch erleiden werden? Ein Band aus der Serie um den Ex-Militärpolizisten und „Lonesome Wolf“ lebt weniger von der „Wie geht’s aus?“ als vielmehr von der „Wann legt Reacher endlich richtig los?“-Frage. Und genau aus dieser bezieht der Plot letztlich auch seine Spannung. Diese stetig ansteigende Erwartung, die unter der Oberfläche brodelnde Gewalt, das Sehnen nach dem unvermeidlichen Ausbruch treiben die Story voran und lassen vergessen, dass die eigentliche Handlung mit wenig Tiefgang aufwartet und die Figuren allesamt nach stereotypen Schablonen-Muster gezeichnet wurden. Vom sowohl in Gestalt als auch in Grausamkeit überproportionalen Bösewicht über den tumben Handlanger bis hin zur toughen FBI-Agentin, die letztlich doch als „damsel in Distress“ von Reacher gerettet werden muss – Child setzt dem Leser altbekannte Hausmannskost vor und macht am Herd wenig Experimente. Aber – und das ist sein Erfolgsrezept – es schmeckt. Und es macht Laune, da trotz teils ausschweifender Erklärungen, Beschreibungen und Inneneinsichten die Geschichte stetig vorangetrieben wird, die inszenierten Höhepunkte fast allesamt zünden. Das liegt schlichtweg daran, dass Child seine literarischen Fähigkeiten punktgenau einzusetzen weiß und nicht mehr will, als er letztlich kann. Und was er kann ist letztlich mehr als ausreichend, um in den Bann zu ziehen, wenngleich man deutlich sagen muss, dass „Ausgeliefert“ qualitativ nicht an den Erstling heranreicht. Auch weil die Handlung, größtenteils in den Bergen von Montana angesiedelt ist, ein paar Längen zu viel aufweist und es zu lange dauert, bis Reacher endlich in Action tritt. Wenn er dies dann endlich tut, ist alles viel zu schnell vorbei. Und der an diesem Punkt so verhasste Bösewicht tritt viel schneller ab, als er angesichts seiner Gräueltaten verdient gehabt hätte. Dies ist jedoch wohl auch ein Zugeständnis an die Hauptfigur – Jack Reacher ist Pragmatist. Er setzt nur soviel Gewalt wie nötig ein, springt (wie auch sein Schöpfer) nicht höher als er muss, um sein Ziel zu erreichen. Getreu dem Motto: Warum auf Schnellfeuer stellen und Kugenl verschwenden, wenn ich die drei Gegner mit drei Schüssen in den Kopf zu Boden schicken kann. In der Konzentration des Ganzen auf Reacher besteht jedoch auch stets eine Gefahr, denn mit ihm steht und fällt die Geschichte. Das wird in „Ausgeliefert“ immer dann deutlich, wenn Child seinen Blick weg von Montana schweifen lässt und der Leser den deutlich hinterher hinkenden FBI-Agenten über die Schulter blicken muss. 100 Seiten weniger hätten dem vorliegenden Buch da gut getan und das Tempo höher gehalten. Pluspunkte gibt’s aber diesmal für die Idee der isolierten Unabhängigkeitsbewegung, deren Mitglieder, gespeist aus örtlichen Milizen und hinterwäldlerischen „White-Trash“-Bürgern, an den Grundpfeilern der amerikanischen Demokratie sägen will. So weit hergeholt das für den ein oder anderen wirken wird – Lee Child dürfte hier näher an der Realität sein, als den meisten bewusst und lieb ist. Insgesamt ist „Ausgeliefert“ grundsolide, unterhaltsame Popcorn-Literatur, die Reachers Einfallsreichtum einmal mehr auf die Probe und an den Leser keine allzu hohen Ansprüche stellt. Ein Buch von einem Mann über einen Mann für Männer. Viel Testosteron, viel explizite Gewalt, viel Geballer – mir gefällt es, ich schnapp mir gleich den nächsten.

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    thursdaynext

    19. September 2012 um 14:05
  • Rezension zu "Ausgeliefert" von Lee Child

    Ausgeliefert

    luckytom1970

    27. April 2012 um 20:25

    Typisch amerikanischer Action-Thiller mit viel Blut und Toten. In der Mitte des Buch etwas langweilig und zäh zu lesen. Aber alles in allem ganz ok.

  • Rezension zu "Ausgeliefert" von Lee Child

    Ausgeliefert

    Schneider89

    09. December 2008 um 04:30

    Geiles Buch... Einfach lesenswert für alle die Krimis mögen!

  • Rezension zu "Ausgeliefert" von Lee Child

    Ausgeliefert

    coursy

    07. September 2008 um 19:23

    War ein Notkauf im Urlaub, da mir die Bücher ausgegangen sind.
    Intressante Geschichte mit mehreren Wendungen. Man will dann schon wissen, wies ausgeht.

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