Lee Child Der Anhalter

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Inhaltsangabe zu „Der Anhalter“ von Lee Child

Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen ...
Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto anhielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren Kollegen, zumindest vermutete Reacher das. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter …

Jack Reacher ist immer wieder gut...und erstaunlich viele überraschende Wendungen...

— meisterlampe

Reacher ist Klasse, aber die FBI-Agenten... nicht wirklich logisch

— Leseratz_8

Ein grandioser Jack Reacher-Fall, diesmal mit tiefen persönlichen Einblicken!

— BettinaR87

Ein fantastischer Roman über Jack Reacher - mir war er unbekannt, das wird er nie mehr sein!

— Ninasan86

Für Fans der Jack Reacher Reihe ist Der Anhalter höchstwahrscheinlich eine herbe Enttäuschung.

— Influenza-Bookosa

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  • Amerika jenseits der Klischees und der Hochglanzprospekte

    Der Anhalter

    HansDurrer

    07. June 2017 um 12:12

    Lee Child ist bekannt für seine Jack-Reacher-Romane. Ich habe einige von ihnen gelesen, keiner hat mich gelangweilt, im Gegenteil, alle haben mich gefesselt. Wie macht der Mann das bloss? Das ist mehr eine rhetorische Frage, denn Krimis zu analysieren bringt es irgendwie nicht. Jedenfalls für mich nicht. Auch die Frage, ob es sich bei Krimis um Literatur handeln könnte, beschäftigt mich nicht. Weil mich Kategorien nicht (mehr) interessieren. In jungen Jahren lehnte ich alles ab, was Mainstream war. Also alles, was sich verkaufte, was kommerziell erfolgreich war. Das hat sich geändert. Nicht in dem Sinne, dass mich nun alles, was Mehrheiten findet, plötzlich begeistert. Natürlich nicht, schliesslich ist auch Donald Trump mit einer Mehrheit der Elektoren-Stimmen gewählt worden. Und Hillary Clinton, die die Mehrheit der Wähler hinter sich gehabt hat, wäre ja nun auch keine wirkliche Alternative gewesen. Also her mit den Verlierern! Allemal! Doch zurück zu Lee Child beziehungsweise Jack Reacher. Der ist eindeutig Mainstream – und ich bin eindeutig begeistert. Jedesmal. Auch bei „Der Anhalter“. Für die, die ihm bislang noch nicht begegnet sind: Jack Reacher ein Meter fünfundneunzig gross, von kräftiger Statur, ein ehemaliger Militärpolizist, ohne festen Wohnsitz und ohne Hab und Gut. Ein Einzelgänger, der oft per Anhalter unterwegs ist. Er lebt nicht wie andere, hat andere Prioritäten.„Wieso sind Sie nirgends sesshaft?“„Besitzen Sie ein Haus?“„Natürlich.“„Ist das immer ein reines Vergnügen?“„Nein.“„Da haben Sie Ihre Antwort.“ Dieses Mal wird er von zwei Männern und einer Frau mitgenommen. Im Laufe der Geschichte wird klar, dass die beiden Männer Killer sind und die Frau von ihnen gekidnappt wurde. Neben der örtlichen Polizei interessieren sich auch die CIA und das FBI für die Killer. Und dann nimmt der Fall unvermutet noch weit grössere Dimensionen an. „Der Anhalter“ lässt den Leser (und die Leserin) an den Überlegungen der Protagonisten – Jack Reacher, FBI Special Agent Julia Sorenson – teilnehmen; beide spielen jeweils verschiedenste plausible Szenarien im Kopf durch. Das ist lehrreich und unterhaltsam.  So nebenbei erfährt man auch reichlich Interessantes der vielfältigsten Art. Etwa, dass es nur neun US-Grossstädte mit über einer Million Einwohnern gibt oder dass die meisten Leute zwar importierte Kleider tragen, doch Unterwäsche aus ihrem Herkunftsland bevorzugen. „Es ist eine grosse Sache, ausländische Unterwäsche anzuziehen. Fast wie Verrat oder Auswanderung.“ Zudem ist „Der Anhalter“ auch witzig. So heisst etwa der Mann vom Aussenministerium, der sich auch für den Fall interessiert, Lester L. Lester, jr., was den FBI-Agenten Mitchell zur Frage verleitet, ob sein zweiter Vorname auch Lester sei. „Er sagte: 'Das ist er allerdings.' 'Klasse', sagte Mitchell.“Der Manager eines abgelegenen Motel wird so beschrieben: „Der Mann war ungefähr dreissig, vorzeitig kahl, etwa eins fünfundsechzig gross und ungefähr eins sechzig breit.“Mein Lieblingsdialog geht so: „Sie widersetzen sich praktisch ihrer Verhaftung. Würde ich Sie erschiessen, wäre ich im Recht.“„Dann tun Sie's doch. Glauben Sie etwa, dass ich ewig leben möchte?“ Lee Child weiss nicht nur spannend und in einem No-Nonsense-Stil zu erzählen, er vermittelt auch ein Amerika jenseits der Klischees und der Hochglanzprospekte. „Auf seinen Reisen hatte er unzählige geschlossene Motels gesehen. Amerika war voll von ihnen. Sie gleichen kleinen Zeitkapseln erstarrter Relikte aus einer früheren Ära, manchmal schlicht, manchmal abenteuerlich futuristisch, stets Zeugen des langen, traurigen Niedergangs der Kräfte und des Ehrgeizes ihrer Besitzer, stets Beweis dafür, wie der Publikumsgeschmack sich verändert hatte.“ Als „resolut, verantwortungsbewusst, entschlossen, kenntnisreich und scharfsinnig“, schätzt FBI Special Agent Julia Sorenson Jack Reacher ein. Das trifft genau so auch auf „Der Anhalter“ zu.

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  • Guter Thriller

    Der Anhalter

    sChiLdKroEte

    28. February 2017 um 16:39

    Als Jack Reacher an der Straße stand um per Anhalter zu reisen, bemühe er sich möglichst harmlos auszusehen. Dies war aufgrund seiner massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht. Er war sehr froh als endlich ein Auto anhielt um ihn mitzunehmen. Im Wagen saßen zwei Männer und eine Frau. Aus ihrer einheitlichen Kleidung schloss Jack, dass es sich wohl um Kollegen handeln müsse. Reacher ahnt nicht, dass nicht weit entfernt ein Mord geschehen ist und die Insassen des Autos darin verstrickt sein könnten… Bei „Der Anhalter“ handelt es sich um den 17 Band der Reihe um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher. Ich kenne die Vorgängerbücher nicht, somit war mir Reacher zu Beginn völlig fremd. Mir fehlte es an Wissen über seine Person, seine Vergangenheit und seine Lebensweise. Dies warf zwar immer mal wieder ein paar Fragen auf, was mich aber nicht sonderlich störte. Auch wenn ich nach wie vor bei Weitem nicht alles über ihn weiß, war Jack Reacher ein interessanter, sympathischer Protagonist mit Ecken und Kanten. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie war sehr spannend. Nach und nach erfährt der Leser durch die Ermittlungen der Polizei und durch Reachers Rückschlüsse mehr über den Mord und die Rollen der Autoinsassen. Durch diese Portionierung der Informationen wird die Spannung aufrecht erhalten. Besonders interessant fand ich die Schlussfolgerungen, die der ehemalige Militärpolizist aus dem Verhalten seiner Mitfahrer zog. Immer wieder gab es unvorhergesehene Wendungen, die mich im positiven Sinne verwirrten und dazu führten, dass ich das Buch oft nicht aus der Hand legen wollte. Die Auflösung war für mich nicht voraus zu sehen. Der Schreib- und Erzählstil von Lee Child haben mir gut gefallen. Die Handlung war logisch aufgebaut und das Ende schlüssig. „Der Anhalter“ ist ein wirklich guter Thriller. Die Handlung war spannend und konnte mich überzeugen. Dieses Buch hat mich gut unterhalten und mir ein paar tolle Lesestunden beschert. Es ist vorteilhaft das ein oder andere Vorgängerbuch und somit auch Jack Reacher zu kennen, dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Ich kann für dieses Buch eine klare Empfehlung, nicht nur für Reacher-Fans, aussprechen. Es wird auf jeden Fall nicht mein letztes der Reihe gewesen sein.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Der Anhalter

    Der Anhalter

    Leseratz_8

    25. September 2016 um 13:43

    Bin zur Zeit im Reacher-Fieber... mein drittes Buch in diesem Jahr ;-) Jack Reacher, the lonesome traveler, ist cool wie immer, nur die Rahmenhandlung...Doch der Reihe nach, worum geht es: "Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen ... Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto anhielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren Kollegen, zumindest vermutete Reacher das. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter..."Diese Reihe von Lee Child wird von mir sicher immer sehr gut bewertet werden, denn der einsame Held ist eine Figur, die ich sehr mag. Ich kann sehr gut mit dem Superhelden leben, dem immer alles gelingt und der sich aus jeder Situation befreien kann ;-) Auch in diesem Roman ist das so und ich habe ihn sehr gern gelesen. Doch nun zu meinen Problemen mit der Rahmenhandlung. Die Idee gefällt mir und passt in die paranoide Zeit, in der wir leben. Leider ist mir das Verhalten der FBI-Agenten ziemlich suspekt. Dies kann ich hier nicht genauer begründen, sonst würde ich wie verrückt spoilern. Also selbst lesen und sich ein Bild machen! Denn Reacher hat mich wie immer gut unterhalten, sehr spannend und mit unerwarteten Wendungen. Der Stil: kurz, knackig, auf den Punkt - typisch. In weiten Teilen logisch und nachvollziehbar. Fazit: Ein toller Thriller und den Freunden des einsamen Heldens uneingeschränkt zu empfehlen. Kleinere Macken in der Rahmenhandlung mindern das Lesevergnügen kaum. Für mich heißt es - auf zum nächsten Band!

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  • Vorsicht beim Anhalter!

    Der Anhalter

    Ninasan86

    23. June 2016 um 19:54

    Zum Inhalt:Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen ...Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto hielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren offensichtlich Kollegen, zumindest schloss Reacher das aus ihrer einheitlichen Kleidung. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter...Über den Autor:Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem »Anthony Award«, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.Mein Fazit und meine Rezension:Dieses Buch war mein erstes Buch von Lee Child und auch das erste mit dem Protagonisten Jack Reacher, doch: ich bereue nicht, es gelesen zu haben! Als Leser wird man zunächst zu einem Tatort eines schlimmen Verbrechens geführt und man rätselt zunächst mit den Ermittlern, weswegen das Opfer so brutal getötet wurde. Ziemlich schnell wird aber auch dem Leser klar, dass hier etwas "faul" ist und der Ermordete mehr verheimlicht, als nur seine Identität. Wenig später steht man mit Jack Reacher auf einer Landstraße, lächelt und streckt den Daumen raus. Einige Autos fahren vorbei, würdigen ihn keines Blickes oder aber schauen kurz, um dann mit fast quietschenden Reifen vor dem Mann mit der gebrochenen Nase und dem Blut im Gesicht zu flüchten ... irgendwann aber hat er Glück und er wird von zwei Männern und einer Frau mitgenommen, doch die scheinen auch nicht das zu sein, was sie vorgeben zu sein. Auch hier trügt der Schein.Mir persönlich hat - obwohl ich den Charakter des Jack Reacher noch gar nicht kannte - eben dieser von Anfang an gefallen! Er hat Charakter, nicht nur wegen seines Äußeren (ein Hüne mit gebrochener Nase) und seiner Vergangenheit (Militär), sondern auch wegen seines blitzgescheiten Verstandes und seiner Art und Weise, Probleme zu analysieren und anzugehen. Ich war begeistert, als ich von der Art und Weise der Kommunikation der Frau mit ihm über den Rückspiegel gelesen habe - auf so etwas wäre ich nie gekommen! Im Laufe der Geschichte ist mir der Charakter immer mehr ans Herz gewachsen mit seinen Marotten und Ideen. Er ist vielleicht nicht jedermanns Held, doch meiner ganz bestimmt! Wer hätte schon gedacht, dass man auch bei der Wahl des Anhalters aufpassen muss? Ich persönlich habe noch nie einen Anhalter mitgenommen - davor hätte ich einfach zu viel Angst - doch Jack stellt sich als Gentleman heraus.Der Schreibstil von Lee Child hat mir sehr gut gefallen. Man steigt zwar direkt in die Geschichte ein, hört nicht ewig ein Drumherum, doch man kommt sehr gut in die Geschichte rein! Sein Schreibstil ist flüssig, nie langatmig und immer wenn man denkt, es könnte nichts Spannenderes mehr passieren, wird man vom Gegenteil überzeugt! Ich konnte das Buch nach einer Weile nicht mehr aus der Hand legen und es - trotz dem stattlichen Umfang von 448 Seiten - binnen zwei Tage zu Ende lesen. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich werde nun weiter Ausschau nach weiteren Jack Reacher Romanen halten und Lee Child wird nun in meinem Regal Einzug halten. Mal schauen, wie viele Bücher der Jack Reacher Reihe zum Ende des Jahres in meinem Regal stehen ;)

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht

    Der Anhalter

    Influenza-Bookosa

    25. January 2016 um 15:12

    Für Fans der Jack Reacher Reihe ist Der Anhalter höchstwahrscheinlich eine herbe Enttäuschung. Mir bescherte das Buch jedoch ein paar angenehme Lesestunden und nahm mich mit auf eine nächtliche Reise durch die USA, die zumindest phasenweise überzeugte.

  • die innere Struktur des FBI

    Der Anhalter

    Bücherwurm

    03. December 2015 um 18:46

    "Der Anhalter" schliesst wieder nahtlos an den Vorgänger an. Reacher stoppt wie üblich einen Wagen um weiter zu kommen. Nicht einfach mit dem verletzten Gesicht. Nach Stunden hält endlich ein Wagen mit 3 Personen, aber das Verhalten, die Äusserungen und die Bekleidung der Mitfahrer lässt Reacher aufhorchen. zumal sie ständig durch Strassensperren aufgehalten werden. Offenbar wird jemand gesucht, aber warum, wieso und was ist passiert? Es wäre nicht Reacher, wenn er nicht trotz gebrochener Nase eben diese in fremde Sorgen stecken würde. Und es wäre nicht Reacher, wenn er sich nicht ständig verantwortlich fühlen würde, für Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen. Ruhiger, dafür tödlicher nimmt der Autor Lee Child in diesem Thriller die Arbeit des FBI ins Visier. Nicht ganz so atemlos, nichtsdestotrotz spannend liest sich die Fortsetzung, ich muss gestehen, ich bin dem Reacher Fieber verfallen. Dabei kann ich den Reiz der Serie nicht wirklich fassen: Jack Reacher, ein obdachloser Landstreicher, der keinerlei Verbindlichkeiten eingeht, der zwar intelligent und erfahren, trotzdem schusslig und fehlerhaft ziemlich grausam mit dem Schicksal anderer Menschen umgeht ... ich kann meine Finger nicht von diesen Büchern lassen. Zudem wundert es mich, wie oft Lee Child das amerikanische System angreift, die Verlogenheit der Army, hier die üblen Machenschaften des FBI, ohne ebendieses Land verlassen zu müssen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Reise weitergeht und werde bei Gelegenheit die fehlenden Bände ergänzen.

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  • Lost in translation????

    Der Anhalter

    Pashtun Valley Leader Commander

    Vielleicht war es ein Fehler den Anhalter nicht in Englisch zu lesen..... Es ist der gefrühlt 25. Band der Reihe (tatsächlich der 16.) und nun weiss ich nicht ob ich mich darübewr freuen soll, dass Puerto Rico kein Gleidstast ist. Konkret heisst dies, noch 35 Bände, dann ist er durch der Reacher, mit den Bundesstaaten der USA. Herr Jauch hätte seine Freude, seine Freude an einem ehemaligem Militärpolizisten, der mittels enzyklopädischem Wissen, Täter ausschliesst oder Verdächtige in den Fokus nimmt. Blass ist er. Blass sind die Charaktere und was am Anfang durch die sparsame Inszenierung athosphärisch dicht wirkt verläuft sich mitten in der Belanglosigkeit, dort oben irgendwo in Iowa..... Es ist irgendwann beliebig.... Kleinstadt.... erinnert an "Wild at heart"... schnelle Schnitte und dann irgendwann das grosse Metzeln.... Hin- und Hersausen.... Jack im Kampf um das Vertrauen einer FBI-Agentin (das ist die mit dem Plan) um gemeinsam die klingonische Weltverschwörung aufzuhalten.... Die Inuit schicken ihre Alten auf Eis, die Elefanten gehen ij die Sümpfe, und Jack Reacher.... Arne Dahl würde im Krebs anhexen und so, ja so es hat etwas am Ende von "Vergeltung" von Winslow... "Dungeoncleaning" für Blöde.... Popp Popp Popp Popp Was bleibt die Frage des in Würde alterns.... Beispiel EINS ;-) Beispiel Zwei ;-) Beispiel Drei..... Keine Sau erinnert sich mehr an welche Schneider, aber die Butter... Hoffentlich bleibt Reacher die beleetristische Patina erspart...

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    • 3

    thursdaynext

    22. October 2015 um 10:56
  • Mein erster Jack Reacher...

    Der Anhalter

    Minerva

    05. September 2015 um 18:00

    Meinung: Mein erster Jack Reacher-Roman ist zugleich der neueste von zig weiteren. Wieder erweiteret sich mein SUB um gefühlt eineinhalb Meter ;) Ich kannte die Figur noch nicht, doch kam mir die Vorstellung von Jack ziemlich kurz und rauh vor. Das passte dann mit der Darstellung von seinem Auftreten im ganzen Roman überein. Jack - ein unkonventioneller Mann und ehemaliger Army-Soldat - wartet auf einen Anhalter der ihn näher seinem Zielort, Virginia, bringt. Ein moderner Wagen hält an und zwei freundliche Herren und eine Dame im identischen Firmenoutfit laden ihn zu sich ein. Sie wissen nicht wer er ist und er weiß nicht was sie vorher veranstaltet haben. Doch 2 Stunden vorher wurde unweit vom Startpunkt seiner Reise ein Mann brutal ermordet. Dieser war wichtiger V-Mann der Regierung, Police Detective Julia Sorenson ermittelt und trifft in Ihrer Untersuchung auf auf Jack, der ihr nicht nur bei den Ermittlungen hilft. Spannend geschrieben, da hier viele Rezis eher negativ zu diesem Reacher-Roman ausfielen, freue ich mich schon auf die 18 anderen Romane von ihm die dann ja um weiten "besser" sein müssten ;) Ich fand diesen hier gut und lesenswert.

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  • Hör doch ma einer aufn alten Mann!

    Der Anhalter

    BettinaR87

    25. July 2015 um 16:42

    Steht ein Mann mit gebrochener Nase an der Interstate und hält den Daumen raus ... Klar, da wundert sich selbst Reacher nicht, dass niemand ihn mitnehmen will. Der mann mit der zusammenklappbaren Zahnbürste in der Hosentasche ist auf dem Weg nach Virginia, wo er endlich die Frau zu der Stimme kennenlernen will, die er bei seinem vorletzten Fall kennengelernt hat. Und jetzt? Sitzt er hinter dem Lenkrad eines  Wagen, von dem er sich ziemlich sicher ist, dass es ein Fluchtfahrzeug ist. Die Frau auf der Rückbank ist ein Entführungsopfer und die beiden Typen? Einer ist eindeutig psychopathisch veranlagt, der andere erschießt ihn nicht, als er es eigentlich tun sollte. Und weil Reacher eben Reacher ist, außerdem sein Grundsatz "Wir sind alle Menschen" greift, hilft er der Frau auf der Rückbank. Die eigentlich nicht wirklich Hilfe braucht. Dann tauchen FBI, CIA, NSA und sonstige Regierungsorganisationen auf, um sich mit dem Fall zu befassen - das Chaos ist perfekt. Die Kritik Wie immer ist Lee Childs Beschreibung von Reacher durch elegantes Understatement geprägt. Warum kompliziert, wenn es auch so simpel sein kann: Weil wir alle Menschen sind. Weil wir anders aussehen, aber alle rot bluten. Mit diesen Maximen wird Reacher zum Glück nie zu dem großen, starken, blonden, patriotischem Held, der so US-typisch wäre. In anderen Worten: Er ist kein Captain America-wannabe. In der Hinsicht also auch in diesem Band alles entspannt und sympathisch.

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  • Spannung, Action und Geheimnisse

    Der Anhalter

    dorothea84

    25. July 2015 um 06:21

    Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Doch dann hält ein Auto um ihn mitzunehmen. Zwei Männer und eine Frau sitzen im Wagen. Nach der Kleidung zu Urteilen waren es Kollegen, schloss Reacher daraus das alle einheitliche Kleidung trugen. Doch die zwei Männer sind auf der Flucht, da sie einen Mord begangen haben. Ich muss sagen das es mein erster Jack Reacher Roman ist. Denn Film hatte ich schon geschaut und wusste es auch Bücher gibt. Der Anfang war sehr interessant und spannend, doch zum Ende hin ging die Spannung etwas verloren. Aber zum Glück war die Action dann vermehrt vorhanden die einiges gerettet hat und zum Glück kam die Spannung wieder auf. Bis zum Schluss war es sehr interessant, mit vielen Geheimnissen gespickt. An manchen Stellen fand ich es etwas übertrieben. Doch ich werde mir jetzt erst einmal die ersten Bänder der Reihe holen. Man sollte nicht gerade mit Band 16 einer Reihe anfangen. Obwohl ich wirklich kein Problem hatte der Geschichte zu folgen. 

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  • Trotz kleiner Defizite ein wahrer Thriller!

    Der Anhalter

    merlin78

    20. July 2015 um 14:46

    Mehr durch Zufall gerät Jack Reacher in eine kuriose und gefährliche Autofahrt, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Als Reacher per Anhalter versucht nach Virginia zu gelangen, wird er von einem ungleichen Team mitgenommen. Vorne im Auto sitzen zwei Männer, McQueen und King, die so überhaupt nicht zu der Dame auf der Rücksitzbank zu passen scheinen. Im Verlauf der Fahrt wird Reacher schnell klar, dass hier einiges im Argen liegt. Doch ist es dann schon zu spät? Im 17. Roman aus der Jack-Reacher-Reihe erzählt Lee Child ein weiteres spannendes Abenteuer des Actionhelden, der durch seine lockere, aber äußerst berechnende Art und Weise überzeugt und den Leser regelrecht an die Seiten bannt. Im Original ist das Buch unter dem Titel „A Wanted Man“ erschienen. Auch in diesem Band wird die Rolle des Jack Reachers zu einem zentralen Fixpunkt, denn um ihn herum ereignen sich die Geschehnisse in der Geschichte. Er ist auch in diesem Part ein sehr interessanter Mensch, der nur die Informationen von sich preis gibt, die er geben möchte. Seine Verschlossenheit ist ein fester Bestandteil seiner Charakterisierung. Trotz allem ist er überzeugend und passt perfekt in die Rolle des groben, aber gerechten ehemaligen Militärpolizisten ohne festen Wohnsitz. Die Geschichte beginnt gleich mit Jack Reachers Versuch einen Wagen zum Anhalten zu bewegen. Damit ist ein perfekter Anfang gelungen, denn der Leser ist direkt mitten im Geschehen. Neueinsteiger der Reihe müssen die vorherigen Bände nicht kennen, denn jeder einzelne Teil erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung. Also eignet sich das Buch sehr gut auch für Quereinsteiger, die einfach mal einen Blick auf die Abenteuer des Jack Reachers werfen wollen. In diesem Roman wird relativ schnell ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, der sich während der gesamten Lesezeit hält. Immer wieder zaubert Lee Child ein paar kleine und größere Überraschungen aus dem Gepäck, so dass es nicht von vornherein klar ist, wie die Geschichte ausgehen könnte. Das Werk ist aufregend und lebendig erzählt, die Handlung gut durchdacht und voller Ideen. Dennoch fehlt gerade im letzten Drittel das gewisse Etwas, wenn Reacher hier erneut zum Alleinretter mutiert und sich von den anderen Protagonisten absetzt. Hier wird aus der zu Beginn sehr flüssigen und leichten Erzählweise leider ein etwas zähes und ermüdendes Leseerlebnis. Die gerade zu Anfang große Dramatik kühlt sich nach der ersten Hälfte etwas ab und wechselt dann in einen anderen Stil. Dennoch bleibt die Spannung erhalten, wenn sich auch die Handlung ein wenig verändert. Fazit: Trotz kleiner Defizite ist auch dieser Roman ein wahrer Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite für gute Unterhaltung sorgt. Jack Reacher ist ein Mann, der mit Nerven aus Stahl jeden Leser überzeugt und so für ein ideales Lesevergnügen sorgt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und die Vorfreude auf neue Werke von Lee Child.

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  • Für Fans und Neueinsteiger

    Der Anhalter

    Havers

    08. July 2015 um 21:29

    Lee Child, der britische Wahlamerikaner, hat 1997 seinen ersten Jack Reacher-Thriller veröffentlicht (Killing Floor, dt. Größenwahn). Seither erscheint mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks jedes Jahr ein weiterer Band mit dem unkonventionellen Ex-Militär, der außer seiner Zahnbürste keine weltlichen Besitztümer hat. Mittlerweile gibt es im Original neunzehn Bände, der zwanzigste erscheint im September 2015. In der deutschen Übersetzung liegt mittlerweile mit „Der Anhalter“ nummerisch der sechzehnte Thriller vor, wobei hier die 2011 erschienene Nr. 16 der Originalreihe „The Affair“ (ein Prequel, in dem die Gründe für Reachers Ausscheiden aus dem Militärdienst erklärt werden) ausgespart wurde. Die Geschichte des „Anhalters“ startet damit, dass ein großgewachsener Mann mit gebrochener Nase im Mittleren Westen mitten in der Nacht trampend unterwegs ist. Überraschenderweise hält ein PKW, der mit zwei Männern und einer Frau besetzt ist. Fahrer und Beifahrer kennen sich wohl, aber die Frau im Fond macht auf Reacher den Eindruck, als ob sie mit den beiden nichts zu tun hätte. Dieser Eindruck bestätigt sich im Laufe der Fahrt, bei der sie einige Kontrollposten der Polizei passieren müssen, denn offenbar wird nach den Mördern eines Mannes gefahndet, die ein Fahrzeug gestohlen haben und nun auf der Flucht sind… Wieder einmal folgt Lee Child den gewohnten Mustern, die wir aus seinen Thrillern kennen: auf der einen Seite Jack Reacher, der einsame Wolf und Ex-Militär mit Superkräften, auf der anderen Seite die bösen Buben und ein Mensch in Not, den es zu retten gilt. So weit, so bekannt. Wenn man sich allerdings die Story als solches anschaut, fallen speziell in der ersten Hälfte einige spannungsarme und langatmige Passagen auf, was unüblich für die Thriller dieser Reihe ist. Die zweite Hälfte bringt dann wieder die gewohnten und erwarteten Actionsequenzen, gepaart mit der bekannten Ermittlungsarbeit des Protagonisten. Von diesem Zeitpunkt an kann man auch wieder von der Existenz einer Spannungskurve sprechen, die sich bis zu dem furiosen Finale kontinuierlich steigert, auch wenn dieses etwas aus dem Hut gezaubert scheint. Gute Thriller-Unterhaltung nicht nur für Jack Reacher Fans sondern auch für Neueinsteiger in die Reihe.

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