Lee Child Personal

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Inhaltsangabe zu „Personal“ von Lee Child

Jack Reacher walks alone. Once a go-to hard man in the US military police, now he s a drifter of no fixed abode. But the army tracks him down. Because someone has taken a long-range shot at the French president.§§Only one man could have done it. And Reacher is the one man who can find him.§§This new heartstopping, nailbiting book in Lee Child s number-one bestselling series takes Reacher across the Atlantic to Paris and then to London. The stakes have never been higher - because this time, it s personal.§ (Quelle:'Flexibler Einband/23.04.2015')

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  • nicht ganz so eigenbrödlerischer Jack Reacher

    Personal

    takaronde

    02. September 2014 um 16:31

    Der 19. Jack Reacher. Ein Muss, für jeden Fan, finde ich. Allerdings finde ich auch, dass sich dieser Jack Reacher gewaltig von den vorherigen Bänden unterscheidet. Jack arbeitet diese Mal nicht alleine, sondern darf mit einer Gruppe europäischer Geheimdienstmitarbeiter nach einem Scharfschützen suchen, der auf den französischen Präsidenten geschossen hat. Selbstverständlich läuft das Ganze nur vornehmlich harmonisch ab. Kein Geheimdienst traut wirklich dem anderen, aber immerhin ist der Ort des Attentats Paris und so kann man sich bildlich gedanklich alles super vorstellen. (Wer noch nicht in Paris war, einfach Internet an und die Orte anschauen beim Lesen). Zwar liegt der Hauptaugenmerk in Paris auf den versuchten Anschlag auf den Präsidenten, dem Tod eines Der Geheimdienstmitarbeiter durch einen Scharfschützenschuss, doch wir erfahren auch etwas über Jack. Seine Mutter liegt in Paris auf einem Ehrenfriedhof begraben. Dann geht die Jagd weiter nach London, denn ein potentielles Ziel ist das G8 treffen. Man fürchtet, der Scharfschütze (oder die zwei Scharfschützen) würden sich dort auf ihre potentiellen Opfer vorbereiten. Dazu kommen dann noch rivalisierende Gangs, die allen das Leben schwer machen und wohl auf die ein oder andere Art mit den Scharfschützen zu tun haben. Jack Reacher wird begleitet von Mrs. Nice (nein kein Scherz, die heißt so), die einen geheimen Schatz an Zoloft-Tabletten mit sich herumträgt. Letztere sind immer wieder Gesprächsstoff zwischen Jack und ihr. Leider hat Lee Child da seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht. Dieses Antidepressiva braucht 2 Wochen Vorlaufzeit, um im Stoffwechsel in ausreichender Form enthalten zu sein und kann in der ersten Einnahmezeit Ängste verschlimmern, eine Mehrfacheinnahme wie im Buch geschildert ist daher weder ratsam noch unbedingt beruhigend für Mrs. Nice. Im Gegenteil ein Teil von Patienten reagiert mit verstärkten Ängsten auf dieses Mittel als Nebenwirkung. Was mir gefallen hat, sind der Schreibstil und die Schauplätze des Geschehens, Auch die persönliche Involvierung von Jack Reacher fand ich klasse (Na, wer hat wohl den amerikanischen Scharfschützen damals Richtung Kittchen befördert ?!). Doch die Veränderung der Figur Jack Reacher vom Einzelgänger weg -so fühlt es sich für mich an- finde ich nicht gelungen. Auch fehlt Jack der gewohnte Überblick. Er wirkt auf mich manchmal planlos. Mir fehlen die Seiten wo er seine Gedanken sammelt und alles selbst durchdenkt, um für sich die richtige Entscheidung zu fällen. Daher gibt es diesmal nur 4 Sterne (ich glaube, das ist der erste Jack Reacher, den ich so schlecht bewertet habe ), weil ich auf gar keinen Fall möchte, dass Jack das wird, was ein bestimmter Hollywoodschauspieler aus ihm gemacht hat.

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