Lee Child Personal

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Inhaltsangabe zu „Personal“ von Lee Child

Jack Reacher walks alone. Once a go-to hard man in the US military police, now he's a drifter of no fixed abode. But the army tracks him down. Because someone has taken a long-range shot at the French president. Only one man could have done it. And Reacher is the one man who can find him. This new heartstopping, nailbiting book in Lee Child's number-one bestselling series takes Reacher across the Atlantic to Paris - and then to London. The stakes have never been higher - because this time, it's personal.

Nicht der beste Jack Reacher Thriller aller Zeiten, aber auf jeden Fall unterhaltsam und spannend

— Elwe

Mit einem Mittelmaß an Spannung, viel zu viel Gerede und Politisierung fand ich diesen Thriller passabel.

— Lesen_ist
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  • Personal - Jack Reacher #19 - Lee Child

    Personal

    Lesen_ist

    20. January 2015 um 19:10

    Inhalt Jack Reacher walks alone. Once a go-to hard man in the US military police, now he’s a drifter of no fixed abode. But the army tracks him down. Because someone has taken a long-range shot at the French president. Only one man could have done it. And Reacher is the one man who can find him. This new heartstopping, nailbiting book in Lee Child’s number-one bestselling series takes Reacher across the Atlantic to Paris – and then to London. The stakes have never been higher – because this time, it’s personal. Deutsch: Jack Reacher ist ein Einzelgänger. Früher war er bei der US Militärpolizei, jetzt ist er Bummler ohne fixen Wohnsitz. Doch das Militär hat ihn aufgespürt. Jemand hat einen Schuss auf den französischen Präsidenten abgegeben, aus großer Distanz. Nur ein Mann hätte es machen können und Reacher ist derjenige, der ihn finden kann. Diesmal muss Reacher über den Atlantik nach Paris und dann nach London. Es geht um einen sehr hohen Einsatz, weil es diesmal persönlich ist. Meine Meinung Ich habe alle 18 Jack Reacher Bücher gelesen da war Nummer 19 natürlich auch Pflicht. Seit seinem Abschied aus der Armee wandert Reacher durch die USA. Er hat keinen festen Wohnsitz und besitzt nur das was er am Leib trägt. Wenn seine Kleidung schmutzig ist, kauft er einfach neue und schmeißt seine alten Sachen weg. Er reist per Anhalter oder Bus kreuz und quer durchs Land, mal dahin mal dorthin. Gelegenheitsjobs, billige Motels und Diners – das ist sein Leben und so mag er das. Er ist 1,98 m groß, hat von Natur aus eine kräftige Statur und schmutzig blonde Haare. (Das genaue Gegenteil von Tom Cruise, nur so nebenbei ;-)) Wie 5 von den vorherigen Büchern wird auch dieses aus der Ich-Perspektive von Reacher erzählt. Er war in San Francisco, dann Portland, ein paar Tage in Oregon und schlussendlich im Bus unterwegs nach Seattle. In der Nähe von Fort Lewis steigen 2 uniformierte Frauen aus dem Bus und lassen ein Exemplar der Zeitung »Army Times« zurück. Reacher blättert durch die Zeitung zu den Kleinanzeigen, wo er seinen Namen findet: »Jack Reacher call Rick Shoemaker«. Reacher weiß, dass Shoemaker General O’Day‘s Mann ist. Reacher steht aber in Shoemaker‘s Schuld, also ruft er an. Er wird abgeholt und nach North Carolina geflogen. Er erfährt, dass ein Scharfschütze aus einer Distanz von 1400 Yards (umgerechnet ca. 1,2 km) auf den französischen Präsidenten geschossen hat, der aber hinter einer dicken kugelsicheren Glaswand stand. Das Glas hat gehalten und der Präsident wurde in Sicherheit gebracht. Die Liste der möglichen Scharfschützen besteht aus nur 5 Männer weltweit. Einen davon hat Reacher vor 16 Jahren ins Gefängnis gebracht. Seit einem Jahr ist wieder draußen. Reacher wird um Hilfe gebeten, weil ein G8-Gipfel bevorsteht, in London, und ein Anschlag wird befürchtet. Ich liebe die Jack Reacher Reihe. Ich mag Reacher und seinen Lebensstil, seit er die Armee verlassen hat, seinen Sinn für Recht und Gerechtigkeit und seine ruhige Art Probleme zu lösen mit seiner detektivischen Logik. Die meisten Reacher Thriller sind auch temporeich und sehr spannend. Dieser aber nicht. Erst nach 150 Seiten landet Reacher überhaupt endlich in London! Und auch hier ist die Handlung weit weg von rasant. Ja, es gibt brenzlige Situationen. Ja, Reacher muss natürlich ein paar böse Jungs aus dem Weg räumen. Aber irgendwie ist alles ganz gemütlich. Ich will nicht sagen, dass das Buch langweilig ist, weil das sicher nicht zutrifft, aber Hochspannung ist hier nicht zu finden. Es gibt in Paris eine Szene, die mich fast zu Tränen rührt, etwas das mir noch nie bei einem Reacher Thriller passiert ist! Es gibt wieder einen interessanten Einblick in seine Vergangenheit. Reacher fliegt nicht allein nach London, er wird von einer Frau begleitet und sie sollen zusammenarbeiten. Das ist schon mal nicht sein Stil. Reacher arbeitet am besten allein. Dann geht es auch viel um Politik, Verschwörungen und Spionage. Es wird zu viel geredet, es gibt Prahlereien darüber, wer wen abhört und wie hoch hinaus. Man bekommt das Gefühl, dass Reacher nur ein Bauer in einem Schachspiel ist. Er geht zum Teil unter, auch wenn er selbst erzählt. Es erscheint auch nicht sehr realistisch, dass nur Jack Reacher die Welt vor dem Chaos retten kann, in dem er einen Scharfschützen findet und ausschaltet. Er ist auf den Highways, Freeways und Nebenstraßen der USA viel besser und glaubwürdiger unterwegs als hier. Auch wenn Reacher diese Geschichte selbst erzählt, erfährt der Leser nicht, was er denkt und er hält das Wichtigste immer zurück. Darum sind das Ende und die Auflösung des Falles anders, als man denkt. Nicht nur das, es ist auch etwas lahm. Ich bin Anderes und Besseres gewohnt von Lee Child. Mit einem Mittelmaß an Spannung, viel zu viel Gerede und Politisierung fand ich diesen Thriller passabel. Ich hoffe, das nächste Buch in der Reihe zeigt wieder den echten, originalen, charmanten, authentischen Jack Reacher, so wie seine Fans ihn lieben. Ach ja, Reacher hat einen neuen Spitznamen: Sherlock Homeless ;-)

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  • nicht ganz so eigenbrödlerischer Jack Reacher

    Personal

    takaronde

    02. September 2014 um 16:31

    Der 19. Jack Reacher. Ein Muss, für jeden Fan, finde ich. Allerdings finde ich auch, dass sich dieser Jack Reacher gewaltig von den vorherigen Bänden unterscheidet. Jack arbeitet diese Mal nicht alleine, sondern darf mit einer Gruppe europäischer Geheimdienstmitarbeiter nach einem Scharfschützen suchen, der auf den französischen Präsidenten geschossen hat. Selbstverständlich läuft das Ganze nur vornehmlich harmonisch ab. Kein Geheimdienst traut wirklich dem anderen, aber immerhin ist der Ort des Attentats Paris und so kann man sich bildlich gedanklich alles super vorstellen. (Wer noch nicht in Paris war, einfach Internet an und die Orte anschauen beim Lesen). Zwar liegt der Hauptaugenmerk in Paris auf den versuchten Anschlag auf den Präsidenten, dem Tod eines Der Geheimdienstmitarbeiter durch einen Scharfschützenschuss, doch wir erfahren auch etwas über Jack. Seine Mutter liegt in Paris auf einem Ehrenfriedhof begraben. Dann geht die Jagd weiter nach London, denn ein potentielles Ziel ist das G8 treffen. Man fürchtet, der Scharfschütze (oder die zwei Scharfschützen) würden sich dort auf ihre potentiellen Opfer vorbereiten. Dazu kommen dann noch rivalisierende Gangs, die allen das Leben schwer machen und wohl auf die ein oder andere Art mit den Scharfschützen zu tun haben. Jack Reacher wird begleitet von Mrs. Nice (nein kein Scherz, die heißt so), die einen geheimen Schatz an Zoloft-Tabletten mit sich herumträgt. Letztere sind immer wieder Gesprächsstoff zwischen Jack und ihr. Leider hat Lee Child da seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht. Dieses Antidepressiva braucht 2 Wochen Vorlaufzeit, um im Stoffwechsel in ausreichender Form enthalten zu sein und kann in der ersten Einnahmezeit Ängste verschlimmern, eine Mehrfacheinnahme wie im Buch geschildert ist daher weder ratsam noch unbedingt beruhigend für Mrs. Nice. Im Gegenteil ein Teil von Patienten reagiert mit verstärkten Ängsten auf dieses Mittel als Nebenwirkung. Was mir gefallen hat, sind der Schreibstil und die Schauplätze des Geschehens, Auch die persönliche Involvierung von Jack Reacher fand ich klasse (Na, wer hat wohl den amerikanischen Scharfschützen damals Richtung Kittchen befördert ?!). Doch die Veränderung der Figur Jack Reacher vom Einzelgänger weg -so fühlt es sich für mich an- finde ich nicht gelungen. Auch fehlt Jack der gewohnte Überblick. Er wirkt auf mich manchmal planlos. Mir fehlen die Seiten wo er seine Gedanken sammelt und alles selbst durchdenkt, um für sich die richtige Entscheidung zu fällen. Daher gibt es diesmal nur 4 Sterne (ich glaube, das ist der erste Jack Reacher, den ich so schlecht bewertet habe ), weil ich auf gar keinen Fall möchte, dass Jack das wird, was ein bestimmter Hollywoodschauspieler aus ihm gemacht hat.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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