Lee Child Sein wahres Gesicht

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Inhaltsangabe zu „Sein wahres Gesicht“ von Lee Child

Tiefe Trauer - und erhöhte Wachsamkeit veranlassen Jack Reacher, den genialen Ex-Ermittler, an der Beerdigung seines ehemaligen Vorgesetzten und väterlichen Freundes bei der Militärpolizei, Leon Garber, teilzunehmen. Weshalb ließ dieser nach so vielen Jahren unter dem Namen seiner Tochter Jodie nach ihm fahnden? Und was hat sie, Jacks unerfüllte große Liebe, damit zu tun? Jodie, bildschön und eine clevere Anwältin, steht selbst vor einem Rätsel. Erst die unangenehme Begegnung mit Killern und verstümmelten Leichen bringt die beiden auf eine heiße Spur - und ins Fadenkreuz der Mörder.

Jack Reacher, cool wie immer ;-)

— Caspian
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  • Child wahres Gesicht? - Ich hoffe nicht.

    Sein wahres Gesicht
    Stefan83

    Stefan83

    01. September 2012 um 14:02

    „Sein wahres Gesicht“ prangt auf dem Cover des dritten Bandes aus der Reihe um den Ex-Militärpolizisten Jack Reacher – und man kann nur hoffen, dass sich dieser Titel nicht auf den Autoren selbst bezieht, denn über mehr als 500 Seiten bietet Lee Child äußerst dürftige Kost. Sein Versuch, die Vergangenheit seines Protagonisten näher auszuleuchten und dessen sensible Seiten zu zeigen, geht nicht nur schrecklich in die Hose, sondern entschleunigt auch zusätzlich die ohnehin auf ziemlich wackligen Beinen stehende Geschichte. In dieser klaffen stellenweise Logiklöcher, durch die man ohne größere Probleme einen Airbus durchsteuern könnte. Und obwohl man dies bereits von den Vorgängern gewöhnt ist, fällt dies hier nun umso mehr ins Gewicht, da es an allen Ecken und Enden einfach an dem gewohnten Tempo und der Action fehlt, um diese Scharte auszuwetzen. Stattdessen ellenlange Beschreibungen wie Kaffee gekocht, Schuhe gebunden oder Kleider angezogen werden. Garniert mit immer wiederkehrenden Szenen des turtelnden Reacher, der mit seiner Jugendliebe Jodie die Vorzüge der Liebe genießt, während an anderer Stelle Menschen zu Tode gefoltert werden. Spannung – gänzlich Fehlanzeige. Immer wenn der Leser hofft, es möge gleich doch in irgendeiner Art und Weise zu einer Konfrontation zwischen Reacher und dem Bösewicht kommen, dreht ersterer wortwörtlich ab, um einer ganz anderen Spur zu folgen. Wo man bereits selbst die Hintergründe entschlüsselt hat, was angesichts des allzu simplen Plots auch keine große Herausforderung darstellt, fährt und fliegt der Held weiterhin stirnrunzelnd durch die Vereinigten Staaten, um dem ach so verzwickten Mysterium auf die Spur zu kommen. Nebenbei wird dann noch ein Loblied auf die US-Streitkräfte und den Geist der Truppe besungen, die sich seit Vietnam zu einer aufgeklärten Armee gewandelt und aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Das mag der durchschnittliche amerikanische Leser vielleicht schlucken, dem etwas gebildeteren Leser europäischer Herkunft stellen sich hier jedoch die Nackenhaare auf. Auch wenn sich Child mit dem US-Patriotismus (obwohl er selbst Engländer ist) nie zurückgehalten hat – in „Sein wahres Gesicht“ übersteigt es das erträgliche Maß, da sich der Autor an großer Literatur versucht, diese jedoch mit großen Worten und Pathos verwechselt hat. Herausgekommen ist eine Geschichte, die eines Reachers eigentlich nicht bedarf und welche man zudem auf knapp 300 Seiten weniger hätte erzählen können. Ein Beispiel wie man es richtig macht gibt Richard Stark. Dessen Romane um den Gauner Parker zeigen, dass es keiner großen Rückblenden oder Beschreibungen bedarf, damit eine Figur glaubwürdig ist oder eindringlich auf den Leser wirkt. Child wäre gut beraten zum Stil seines Erstlings zurückzufinden, in dem Reacher ein einsamer, wortkarger, skrupelloser Wolf war, der Frauen lediglich des Vergnügens wegen vernascht und weniger gegrübelt, als vielmehr gehandelt hat. So einen weichen, am Wasser gebauten und geistig statischen Vertreter, wie er uns hier vorgesetzt wird, möchte ich in dieser Sparte des Krimi-Genres einfach nicht lesen. Eventuelle Leser des Romans seien auch gewarnt – es lohnt nicht, die über 500 Seiten durchzustehen, da auch das Ende keinerlei Überraschungen bietet, sondern dem ohnehin kruden Plot noch ein zuckersüßes Krönchen aufsetzt. Viel Arbeit, wenig Unterhaltung also. Und der erhoffte Knalleffekt, der Adrenalinkick, bleibt diesmal gänzlich aus – hoffentlich hat Child das Tal hiermit durchschritten. Noch so ein Rohrkrepierer, und das war es für mich und Jack Reacher. Und das wäre, angesichts des enormen Potenzials dieser Figur und des Talents des Autors, durchaus eine Schande.

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  • Rezension zu "Sein wahres Gesicht" von Lee Child

    Sein wahres Gesicht
    HarryF

    HarryF

    Jack Reacher ist der einsame Wolf, der in allen Männern steckt, der ausbricht, die Gesellschaf thinter sich lässt und sein eigenes Leben lebt. Er ist kein sympathischer Held, auch wenn er Moral hat. Lee Child's Bücher um Jack Reacher sind wahre Männerbücher, so wie vielleicht Twilight Frauenbücher sind. Wir können uns einfach mit dem Kerl identifizieren - und wenn dann auch noch die Story toll ist, war's toll investierte Zeit.

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  • Rezension zu "Sein wahres Gesicht" von Lee Child

    Sein wahres Gesicht
    Golondrina

    Golondrina

    31. July 2011 um 14:33

    Reacher, Ex-Militärpolizist ist nach Monaten der Flucht beim Ausheben von Swimmingpool-Löchern im Süden der USA zur Ruhe gekommen, bis ihn jemand suchen lässt. Dieser Jemand ist sein alter Mentor Garber, Reacher schafft es nur noch zu seiner Beerdigung. Warum liess Garber ihn suchen, wer hat es auf Reacher und Garbers Tochter abgesehen und welche Rolle spielt ein Vietnam-Vermisster? Die Guten sind wieder klar auszumachen bei Child und die Bösen sind sehr sehr böse, zum Teil auch klischeehaft überzeichnet. Raffgier - nur noch einen Coup, um ein paar Milliönchen vom unglücklichen Industriellenpaar Stone zu erpressen - wird bestraft. Strammstehen vor ein paar Knochen von Vietnamkämpfern lassen etwas die Lippen kräuseln aber alles in allem ein spannender Reacher.

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