Lee Child Trouble

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Inhaltsangabe zu „Trouble“ von Lee Child

Der Ermittler des Thriller-Universums: Jack Reacher auf Rachefeldzug! Eines Tages liegen auf Jack Reachers Konto 1030 Dollar. Der Mann ohne Telefon und festen Wohnsitz weiß sofort: Seine Vergangenheit hat ihn wieder. Er spürt die Frau auf, die ihm den Notrufcode zugespielt hat: seine Expartnerin aus Army-Zeiten, Frances Neagley. Sie hat schlechte Nachrichten. Calvin Franz, ein Mitglied der einstigen Neunergruppe, wurde grausam ermordet. Und es scheint, als sei Franz nicht der Einzige aus Reachers altem Team, der einem gefährlichen Gegner zum Opfer gefallen ist …

Eine Zahnbürste ist alles, was Jack braucht. Aber wehe, man macht sie ihm kaputt. Dann wird der ehemalige Sonderermittler sauer.

— MartinKrist
MartinKrist

Wider Erwarten spannend. Hab's in einem Stück gelesen.

— Feanor
Feanor

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  • Reacher mit seinem alten, eingespielten Team. Unschlagbar!

    Trouble
    Meteorit

    Meteorit

    10. May 2017 um 16:10

    Rezension zu "Trouble" von Lee Child Trouble ist das 11te Buch aus der Reihe um Jack Reacher. Es ist mit 460 Seiten am 15.11.2011 im Blanvalet Verlag erschienen. Inhalt: Eines Tages liegen auf Jack Reachers Konto 1030 Dollar. Der Mann ohne Telefon und festen Wohnsitz weiß sofort: Seine Vergangenheit hat ihn wieder. Er spürt die Frau auf, die ihm den Notrufcode zugespielt hat: seine Expartnerin aus Army-Zeiten, Frances Neagley. Sie hat schlechte Nachrichten. Calvin Franz, ein Mitglied der einstigen Neunergruppe, wurde grausam ermordet. Und es scheint, als sei Franz nicht der Einzige aus Reachers altem Team, der einem gefährlichen Gegner zum Opfer gefallen ist … (Klappentext) Cover: Wie jedes andere Buch von Lee Child: Gewohnt interessantes Cover, zwar nicht wirklich vielsagend, aber im Schrank zusammen mit den anderen Büchern passend und gut aussehend. Meine Meinung: Trouble ist mein zweites Buch, dass ich von Lee Child lesen darf. Davor las ich ,,Wespennest" und das hatte mich damals voll überzeugt. So mussten natürlich weitere Bücher folgen."Bleib weg, Dave. Lass ihn verbluten. Hat keinen Zweck, sich die Schuhe zu ruinieren." S.242Jack Reacher, Hauptperson in dem Buch ist ein typischer Held. Er ist sympathisch, genial und schlau, kann zudem noch mit Waffen umgehen und mit der menschlichen Psyche spielen und ist zudem ein Ex - Armysoldat. So kommt er auch aus jeder brenzligen Situation mehr oder weniger heil heraus. Entweder mit irgendwelchen Tricks oder mit seiner nonverbalen Problemlösung, die scheinbar ganz gut funktioniert."Er schrie kurz auf, dann machte er instinktiv einen weiteren Schritt, auf seinem gebrochenen linken Bein. Er sackte, wild mit den Armen rudern, nach vorn, und das Übergewicht seines schweren Oberkörpers ließ ihn über die Drehachse der steifen Hüften kippen und beförderte ihn durch die offene Tür hinaus: In die von Lärm erfüllte Dunkelheit, in den Sturmstärke erreichenden Rotorabwind, in die Nacht.Tausend Meter über der Wüste." S.10Diesmal wird in diesem Buch mehr seine Vergangenheit aufgegriffen, vor allem im Bezug zu seinen alten Freunden von der Militärpolizei, die er, teilweise auch lebend, wieder trifft. Das fand ich interessant, vor allem auch der Aspekt, dass Reacher wirklich der Einzige ist, der nach der Militärpolizei keinen festen Fuß fassen konnte.Der Schreibstil des Autors überzeugt wieder auf ganzer Ebene. Locker ist er und sehr gut zu lesen. Reacher war zwar nicht in Höchstform, aber trotzdem unterhaltend. Ein bisschen schade, dass das Buch in der Mitte gefühlt einen kleinen Hänger hatte, wodurch die Spannung ein wenig abfiel. Man hätte das Buch auch in 100 Seiten weniger verpacken können.Fazit: Gutes Buch, gutes Cover, überzeugt. Teilweise blieb die große Spannung aus, sodass ich gerade noch so 4 Sterne geben kann.

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    • 9
  • Leg dich nicht mit Reacher an!

    Trouble
    MartinKrist

    MartinKrist

    17. November 2015 um 11:53

    Jack Reacher, der einsam Reisende, ist abgebrannt wie immer. Umso überraschender, als er auf seinem Konto eine Überweisung von 1030 Dollar vorfindet. Tausenddreißig. Oder auch: Zehn-dreißig. So lautet der Notruf bei der Militärpolizei, für die Reacher einst im Dienste einer achtköpfigen Sondereinheit kämpfte. Absender der mysteriösen Überweisung ist seine ehemalige Kollegin Frances Neagley. Sie lässt ihn wissen, daß in der kalifornischen Wüste die Leiche ihres einstigen Gefährten Calvin Franz gefunden worden ist. Ihm wurden die Beine gebrochen, bevor man ihn aus einem Hubschrauber warf. Schlimm genug. Doch noch beunruhiger ist, dass auch von drei weiteren Kollegen der alten Sondereinheit jede Spur fehlt. Hat es jemand auf die Militärpolizisten abgesehen? Wer auch immer hinter den Morden steckt, er hat eines nicht bedacht - das Motto der Sondereinheit: Mit der Sonderermittlern legt sich niemand an. Die verbliebenen vier Ex-Militärs durchstreifen das glühend heiße Los Angeles und finden schnell heraus, daß ihre Kollegen einer großen Sache auf der Spur waren; Militär, Korruption, Raketen, Erpressung, Terror - und dass sie genau deshalb sterben mussten. Als Reacher und sein Team in Las Vegas unvermittelt ins Fadenkreuz eines schießwütigen Killers geraten, wird ihnen endgültig klar: Jemand legt sich ganz gezielt mit der Sondereinheit an. Reacher behält, wie gehabt, einen kühlen Kopf. Erst als die Übeltäter seine Zahnbürste kaputtmachen, wird er richtig sauer.   Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern "Sniper" und "Way Out", in denen Lee Child seinen Lonesome-Helden gleich auf den ersten Seiten ins wilde Abenteuer schickt, beginnt der elfte Reacher-Thriller (im Original gibt's bereits 15) behäbig. In etwa so zähflüssig wie der elendige Verkehr in L.A., durch den sich Jack und seine Kollegen immer wieder quälen, wenn sie sich nicht gerade in einem Burgerrestaurant in West-Hollywood treffen, um zu beratschlagen, was sie herausgefunden haben: Und das ist anfangs nicht viel. Erst zur Mitte hin zieht Lee Child das Tempo an und man erlebt seinen Helden mit gewohntem Killerinstinkt und Muskelgedächtnis. Natürlich ist er es auch, der am Ende nahezu alleine die Übeltäter zur Strecke bringt. Denn das Motto der Sondereinheit ist das eine. Reachers Motto das andere: Leg dich nie mit Reacher an!

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  • Buchverlosung zu "61 Stunden" von Lee Child

    61 Stunden
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Bestsellerautor Lee Child hat mit Jack Reacher einen der beliebtesten Helden der Thrillergeschichte geschaffen - jetzt endlich erscheint der 14. Band "61 Stunden" in Deutschland (sowie die Bände 3-13 bei Blanvalet in spannender Neuausstattung): Winter in South Dakota. Der Bus, in dem Jack Reacher unterwegs ist, gerät auf einer Brücke ins Schleudern und landet im Straßengraben. In der Kleinstadt Bolton schlüpft Reacher bei einem Cop unter – und erfährt, dass die Polizei eine Seniorin zu schützen versucht, die Zeugin eines Drogendeals wurde. Reachers Alarmglocken schrillen, als kurz vor der Gerichtsverhandlung eine Gefängnisrevolte ausbricht und ein stillgelegtes Army-Flugfeld vor den Toren der Stadt von Schnee und Eis befreit wird. In klirrender Kälte krempelt Reacher die Ärmel hoch … Leseprobe Gemeinsam mit dem Blanvalet Verlag verlosen wir: 5x den neuen Jack Reacher "61 Stunden" 5x Backlistpakete inklusive aller bisher erschienenen 14 Bände! Ihr könnt also entweder ganz neu in die Reihe einsteigen oder aber endlich Eure Sammlung um den neuesten Band ergänzen! Was Ihr für diesen fantastischen und spannungsgeladenen Gewinn tun müsst?  Schreibt "ICH WILL JACK REACHER - nur 61 Stunden!" in Eure Statusmeldung bei LovelyBooks, Facebook, Twitter oder Google+ und verlinkt dann hier darauf! Am 07. November überprüfen wir die Links d.h. solange muss es online und für uns einsehbar sein (geschützte Accounts sind hierbei leider nicht erlaubt)! Falls Euch Eure Freunde auf das Posting ansprechen, könnt Ihr sie natürlich sehr gerne auf unsere Aktion hinweisen! Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

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    • 404
  • Helikopterflug? Nein Danke.

    Trouble
    simonfun

    simonfun

    29. July 2013 um 10:59

    Wieder mal ein echter Reacher. Clevere Schlussfolgerungen, spannende Abschnitte und der zu kurze Schluss. Der bekannte militärisch knappe Schreibstil des Autors runden das Ganze ab. Wie auch immer - lesen!

  • Rezension zu "Trouble" von Lee Child

    Trouble
    Girl56

    Girl56

    Auf Drängen eines Freundes habe ich zum ersten Mal einen Krimi von Lee Child gelesen, und ich muß sagen, es hat Spaß gemacht. "Trouble" ist ein Jack-Reacher-Roman. Diese Figur ist durch mehrere Titel schon eingeführt, man kommt aber völlig problemlos in die Geschichte um acht ehemalige Militärpolizisten, die Jahre nach ihrer gemeinsamen Zeit bei der "Army" wieder zusammen finden, um die Ermordung eines der acht ehemaligen Kollegen aufzuklären.Es fängt eine temporeiche und spannende Handlung an, die mir, die ich Forensiker oder Pathologen als Helden so gar nicht mehr leiden mag, gut gefallen hat. Es gibt Gewalt und auch weitere Tote im Verlauf des Romans, aber eben keine Psychopathen als Protagonisten, sondern nur die"üblichen" Gewalttäter und Verbrecher wie Drogendealer, korrupte Polizisten u.ä.. Die agierenden Helden und Heldinnen um Jack Reacher sind interessant und sympathisch beschrieben, auch in ihrer Gebrochenheit (Reacher ist mehr oder weniger obdach-und besitzlos) und Schwäche. Zum Schluß möchte ich meinen Lieblingskrimikritiker TOBIAS GOHLIS zitieren, der einmal zu dieser Krimireihe schrieb:"Hart - gerecht - Reacher" (crime time).

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    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. June 2011 um 18:12
  • Rezension zu "Trouble" von Lee Child

    Trouble
    thursdaynext

    thursdaynext

    13. March 2011 um 13:17

    Spannend bis zur letzten Seite. Jack Reacher, diesmal als Teil eines Teams
    effizient wie immer. Bedingungslose Lesempfehlung für Fans erstklassiger Action.

  • Rezension zu "Trouble" von Lee Child

    Trouble
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    27. November 2010 um 15:39

    Trouble – Ein Jack Reacher Roman – Lee Child Mit der Figur des eisenharten Jack Reacher, hat Lee Child einen Charakter geboren, der an Härt und Gewalt seines Gleichen sucht. Jeder Psychologe, würde bei dem geistigen Status, des ehemaligen Elitepolizisten zweifelsfrei die Diagnose Soziopath diagnostizieren, dazu noch erweitert, um ein hohes Maß an ausgeprägter Gewaltbereitschaft. Um es auf den Punkte zu bringen: Jack Reacher ist ein hochgefährlicher Mann, der aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner militärischen Ausbildung zu einer tödlichen Waffe werden kann. Man ist also besser dran, wenn man diesen Einzelgänger nicht zum Feind hat, ansonsten steigt die Wahrscheinlichkeit eines gewaltsamen Todes zu sterben in exorbitante Höhen. Lee Child involviert seinen (Anti)Helden Jack Reacher in seinen neuesten Roman „Trouble“ diesmal viel persönlicher, als in seinen letzten Auftritten. Inhalt Jack Reacher ist ruhe- und rastlos. Persönliches Eigentum oder Statussymbole sind ihm fremd und bedeuten ihm wenig. Weder hat er einen festen Wohnsitz, noch eine Familie an der sich bindet. Auf sich alleine gestellt, dabei aber auch nicht unglücklich lässt er sich durch die Städte treiben, ohne wirklich ein Ziel vor Augen zu haben. Er lebt von seinen „Ersparnissen“ die aber langsam zu neige gehen, und er weiß, dass er bald irgendeinen Job annehmen muss, jedenfalls ist dies allzu ersichtlich wenn er sich seinen aktuellen Kontostand betrachtet. Doch als er eines Tages in Portland – Oregon, auf seinen Kontoauszug blickt, staunt er nicht schlecht, denn sein Kontostand ist durch die Gutschrift einer Bareinzahlung um 1030 $ höher. Nach kurzer Überlegung, ist ihm schnell klar, dass es sich hier nicht um einen Irrtum oder einen Fehler der Bank handeln kann. Die Zahl – 1030 ist eine persönliche und dadurch direkte Botschaft, die ihn nun erreicht hat. Der ehemalige Offizier einer militärischen Sondereinheit wird mit diesem Notrufecode konfrontiert und diesen hat er seit Jahren nicht mehr vernommen. Als Reacher seine Exkollegin Frances Neagley kontaktiert und aufsucht, offenbart sich ihm eine verstörende und beängstigende Erklärung. Einer seiner Kollegen und ebenfalls Mitglied der Sondereinheit die Reacher geleitet ist tot. Calvin Franz wurde gefoltert, seine Beine mit brutalen Schlägen gebrochen und wenig später wurde er über der Wüste Nevadas, aus einem Helikopter in den sicheren Tod gestürzt. Eiskalte Wut überkommt Jack Reacher. Niemand wirft einen seiner besten Freunde und Kollegen aus ca. Fuß Höhe kaltblütig aus einem Helikopter. Für Reacher sind die Mörder wandelnde Tote, sie wissen es nur noch nicht. Zusammen mit Frances Neagley ruft er die überlebenden Mitglieder seiner alten Einheit zusammen, doch auch hier, erfahren sie wenig später, sind nicht mehr alle am Leben. Es gibt vermisste die sich trotz aller Anstrengungen nicht mehr auffinden lassen. Für Jack Reacher und die überlebenden Mitglieder seiner alten Einheit wird es nun persönlich, und getrieben von Wut rüsten sie sich zu einem vernichtenden Rachefeldzug. Egal wer es auch sein mag – Reacher wird zum Todesengel... Kritik Wer schon einige Romane der Jack Reacher Reihe aus der Feder des Autors Lee Child gelesen hat, weiß dass der Sonderermittler nicht zimperlich ist mit seinem Mitteln und Methoden um ggf. Gerechtigkeit walten zu lassen. Doch in „Trouble“ ist der Titel alleine eine Merkmal und ein ernstgemeintes Thema und ein fingerpoint für die Handlung des Romans. Für Jack Reacher wird es nun persönlich und da versteht der recht zynische und humorlose Mann keinen Spaß. Aber Jack Reacher so kalt, grausam und brutal er auch immer sein mag, hier werden ihm durch die Einberufung des ehemaligen Teams, auch sein eigener Charakter und seine sehr individuelle Entwicklung wie ein Spiegel vor Augen geführt. Seine ehemaligen Kollegen haben Fuß fassen können, draußen in der „normalen“ Zivilisation, sie haben sich durch Hochbezahlte Jobs in der Gesellschaft akklimatisiert. Viele sind verheiratet, haben Kinder und dadurch auch einen festen Wohnsitz. Solche Bindungen kann Reacher nur schwerlich nachvollziehen, doch zeigt es sich, dass hinter einer rauen Schale, auch ein weicher Kern existieren kann. In einigen Dialogen wird es ein wenig offensichtlich das Jack Reacher neidisch auf seine Kollegen ist, die ihre Nische offensichtlich gefunden haben, natürlich mit allen angenehmen und auch unangenehmen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens. Jack Reacher ist außerordentlich wütend, und nur noch getrieben von Rachegedanken ist ihm jedes Mittel recht um die Mörder seiner Freunde zu liquidieren. „Trouble“ ist um einiges härter, als man es ohnehin schon aus den anderen Titeln her kennt. Das Rache süß sein kann, interessiert Reacher nicht, für ihn ist Rache ein Gericht das entweder scharf gewürzt oder aber auch eiskalt serviert wird, ohne sich den Luxus einer Vor- und Nachspeise zu gönnen. Seine Konzentration und Willenskraft scheint übermenschlich zu sein, und wie ein treues Uhrwerk gleich, tickt Reacher und sein Team wie eine Zeitbombe. Auch in „Trouble“ hält sich Reacher nicht lang mit Worten auf. In Sekundenbruchteilen spielt er sich als Ankläger, Richter und Henker auf, so das der eine oder andere Leser durchaus mit Schrecken feststellt, dass Reacher hier zwar der „good Guy“ ist, aber manchmal durch seinen Ausflug in seinem „Bad Boy“ Auftreten nicht gerade durch Sympathie punktet. Auf seinem Rachefeldzug hinterlässt er schon mal „verbranntes Land“, aber so richtig tangiert es ihm nicht, es ist ihm total egal. Seine anderen Kollegen dagegen zeigen schon mal Verletzlichkeit und Sensibilität, auch wenn sie wie ihr alter und neuer Chef nur auf Rache aus sind. In „Trouble“ wird offensichtlich welche Führungsfigur Jack Reacher in seinem alten Beruf war, und mit welcher Person ihn mehr als berufliche Interessen verband. Aber das sind auch schon die wesentlichen charakteristischen Merkmale Reachers. Sicherlich mehr wie in den anderen Romanen, aber auch ganz sicherlich ist „Trouble“ einer der härtesten Thriller aus der Reihe. Seine drei anderen Kollegen überzeugen durch ganz unterschiedliche aber auch ausgeprägte Eigenschaften, doch sind sie nichts anderes als willkommene Werkzeuge und lassen sich gerne von Jack Reacher an die Hand nehmen. Die Handlung ist erstklassig spannend, manchmal allerdings gibt es kleinere Klippen die der Autor aber geschickt umschifft, wenn er den Leser die Dialoge zwischen den Charakteren vor Augen hält und so mit einiges aus der Vergangenheit präsentiert. Explosiv und auch in hier im Verhältnis zu den anderen Romanen wie „Sniper“ und „Way out“ anders, konzentriert sich Lee Child nicht nur auf ein abschließendes Showdown. Als Schwachpunkt anzusehen sind diesmal die Gegner Reachers, die bei ihm Nachhilfestunden und Brutalität und Kaltblütigkeit buchen könnten. Etwas blass und hilflos wirken diese manchmal und mit der Situation sichtlich überfordert. Ein „Bösewicht“ der in der gleichen Liga wie Reacher selbst spielt, ist bestimmt schwierig zu konzipieren, doch es wäre auch interessant zu sehen, wie sich Reacher gegen einen gleichwertigen Gegner verhält!? Fazit „Trouble“ lebt von und mit seiner Figur des Jack Reachers. Mit dieser Figur schafft der Autor Lee Child einen Charakter der wohl in der literarischen Thrillerwelt seinesgleichen suchen muss. Spannend und abwechslungsreich überzeugt „Trouble“, ohne ins klischeehafte abzudriften. Lee Child Stil eine Handlung plakativ als Leser zu erleben und mitzufiebern, wirkt überzeugend. Doch wohin soll die Reise von Jack Reacher wohl noch gehen? Wann und vor allem wer könnte der Gegner sein, der den Militärpolizisten wirklich herausfordert? In „Trouble“ konnte der Leser schon erleben, wie psychopathisch Reacher sein kann, und hier zeigen sich erschreckende Züge im Charakter. Aber vielleicht ist das genau der Kernaussage des Autors!? „Trouble“ bietet Spannung und Action auf höchstem Niveau. Brutal – Eiskalt – Unmenschlich – aber ein Garant für Gänsehaut. Hart, Härter – Reacher...eine Steigerung die Programm zu sein scheint. Prädikat: Lesen Sie „Trouble“ und lernen sie weitere dunkle Eigenschaft von Jack Reacher kennen. Kristallklar zu empfehlen. Michael Sterzik

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