Lee Child Wespennest

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Inhaltsangabe zu „Wespennest“ von Lee Child

In einer Bar irgendwo in Nebraska. Jack Reacher bekommt zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt und sich weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist einer der Duncans. Diese Familie ist berüchtigt für ihr erpresserisches und rücksichtsloses Verhalten und geht über Leichen...

Supermann befreit ein ganzes Dorf - ich liebe Jack Reacher ;-))

— Leseratz_8

An der Jack-Reacher-Front nichts Neues. Dieser Mann macht keine Gefangenen. Wie immer spannend und geradlinig.

— handymanjack

...spannend und sehr erfrischend wenn man es im Hochsommer liest.

— twentytwo

Reacher liebt man oder nicht - wenn man es tut, gehört dieser brutal spannende Teil zum Pflichtprogramm!

— LinusGeschke

Direkter Folgeband zu "61 Stunden", gewalttätig, hochgradig spannend und URKOMISCH! Was für eine geniale Mischung!

— Bücherwurm

Tolles Buch mit tollem Hauptcharakter!

— Meteorit

Ein unglaubliches Buch mit einem orginellen Ende.

— Julie99

Reacher, wie man ihn kennt, wenn auch nicht in Höchstform! Solider Krimi, dem ein wenig erotisches Prickeln gut getan hätte ;-)

— SabineNordlicht

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  • Mein erster Reacher! Überzeugt, aber nicht auf ganzer Ebene.

    Wespennest

    Meteorit

    01. May 2015 um 16:27

    Rezension "Wespennest" von Lee Child Wespennest ist das 15te Buch aus der Reihe um Jack Reacher. Es ist mit 448 Seiten am 29.04.14 im Blanvalet Verlag erschienen. Inhalt: In einer Bar irgendwo in Nebraska. Jack Reacher bekommt zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt und sich weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist einer der Duncans. Diese Familie ist berüchtigt für ihr erpresserisches und rücksichtsloses Verhalten und geht über Leichen... (Klappentext) Autor: Lee Child wurde 1954 in Coventry, England geboren. Hinter dem Pseudonym Lee Child verbirgt sich der Thrillerautor Jim Grant, der zunächst Jura studierte und dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen arbeitete. Bei Granada Television betreute er zahlreiche Thrillerserien, u.a. "Prime Suspect" ("Heißer Verdacht") oder "Cracker" ("Für alle Fälle Fitz"), in Summe war er bei der Übertragung von mehr als 40.000 TV-Programm-Stunden beteiligt, bevor er 1995 der Fernsehwelt und England den Rücken kehrte. Child zog in die USA und beschloß Romanautor zu werden. Mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller "Killing Floor" (dt. Titel: "Größenwahn") landete er 1997 gleich einen internationalen Bestseller. Weitere Romane, in deren Mittelpunkt der ehemalige US-Militärpolizist Reacher steht, folgten. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem "Anthony Award", dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur. Lee Child lebt zur Zeit mit seiner Frau Jane in New York. Cover: Das Cover finde ich sehr schön. Allgemein Cover, die die Farbe grün erhalten, finde ich meistens toll, dieses überzeugt aber auf ganzer Linie. Obwohl, ausdrucksstark ist es nicht und es würde fast zu jedem beliebigen Thriller passen. Naja, der Winter ist im Cover und im Buch zumindest vorhanden. Tolle Aufmachung! Meine Meinung: Nun ja, dies ist mein erstes Buch von Lee Child und folglich mein erstes Buch der Reihe "Jack Reacher". Ich habe den Autor schon seit ca. einem Jahr im Blick, wollte mit Größenwahn anfangen, konnte in der Buchhandlung jedoch nicht an diesem schönen Buch vorbeigehen. Ich musste es kaufen und es hat sich gelohnt. Jack Reacher, Hauptperson in dem Buch ist ein typischer Held. Er ist sympathisch, genial und schlau, kann zudem noch mit Waffen umgehen und mit der menschlichen Psyche spielen und ist zudem ein Ex - Armysoldat. So kommt er auch aus jeder brenzligen Situation mehr oder weniger heil heraus. Entweder mit irgendwelchen Tricks oder mit seiner nonverbalen Problemlösung, die scheinbar ganz gut wirkt. Ort des Geschehens ist Nebraska. Jack Reacher ist zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort und löst so ein ganzes Stadtproblem mit den verbundenen Bandenproblemen. Der Schreibstil des Autors überzeugt auf ganzer Ebene. Locker ist er und sehr gut zu lesen. Eigentlich dachte ich hier klar an ein perfektes Buch. Ich habe auch die ganze Zeit mitgefiebert, jedoch... der Nachgeschmack. Nicht gut und somit leider keine 5 Sterne, jedoch ganz nah dran. Ich weiß gar nicht was mir gefehlt hat, vielleicht waren es auch einfach zu viele Zufälle zusammen. Reacher bräuchte eine menschliche Schwachstelle.. Zu viel Superheld teilweise, was ich jedoch zugleich auch gerne mag. Fazit: Gutes Buch, gutes Cover, es werden weitere Bücher von Lee Child folgen!

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  • jack reacher does ugly things to bad people.

    Wespennest

    Pashtun Valley Leader Commander

    ich hatte mich auf das "wespennest" gefreut. vor fünf tagen habe ich es beendet. ich habe den titel nicht direkt rezensiert.  mit etwas abstand lässt sich die ganze geschichte wie folgt zusammenfassen. reacher landet diesmal in nebraska. es ist der neunzehnte band der reihe. dass der charme der schauplätze der stories sich immer erster stärker erst auf den zweiten oder dritten blick erschliesst, geschenkt. NEBRASKA..... dies ist der titel eines frühen albums von bruce springsteen. fünf titel sind in diesem buch abgebildet worden. rock meets crime?  reacher schlägt in einem kaff am ende der welt ein. weit draussen im outback. es wird eine zeitreise. standquartier wird das appollo motel. ein übernachtungsbtrieb, der originär der versorgung des arztes des kaffs mit alkohol dient. ein ort der zerbrochenen träume und gebrochenen  biografien. der zauberer von oz hat einen korb landeier genommen und diese mehr oder minder zufällig über der landschaft ausgekippt oder im buch verteilt. die handlung des romans ist scharf und tough. reacher tottelt drch die gegend. eine scheune wird durch einen scharfschützen gesichert, der den auftrag reacher zu töten und das geheimnis der scheune zu bewahren. eine kleinstadt am rande der ökonomischen katastrophe. drei brüder beherrschen die stadt und deren umfeld. sie sind fuhrunternehmer und für alle arten von warenverkehr zuständig will sagen sie halten die hand auf und haben es durch überhöhte preise und kujonieren der kundschaft "zu etwas gebracht", auf den knochen der anderen. sie haben ach einen kleinen sohn der irgendwie irgendwann adoptiert wurde. was am anfang nach einer banalen geschichte über meth kochende rednecks aussieht entwickelt sich zu einem kammerspiel übder die zwänge denen lieferanten illegaler dienstleistungen und produkte ausgesetzt sind, so sie feste lieferverpflichtungen eingegangen sind. reacher wird zur zielscheibe der fuhrknechte. diese geraten in lierferverzug. ein grund ist schnell gefunden. jack reacher himself, sei der grund für den lieferverzug wird deren abnehmern der konterbande kommuniziert.  ein clan italiener, ein clan libanesen und ein clan perser. reacher sich sich auf seinem weg zum homerun, der übermacht besagter auswärtiger krimineller und den zehn angestellten der "ludolfs aus nebraska" ausgesetzt. das on- und offroad fahren mit pickups unterschiedlichen alters und formates hat in diesem buch einen zentralen stellenwert. reacher exponiert sich wieder als meister der nonverbalen konfliktbeseitigung. die erde nebraskas wird zersplitterten knochen und flüssen von blut getränkt. die einzige überraschung im buch ist, dass die drei brüder kein meth kochen sondern in menschenhandel und kinderporno machen. als dies publik wird, tritt das gesamte zur grundreinigung an. was bleibt? kreative ansätze zur verwendung von kraftfahrzeugen als brandbeschleuniger/brander 

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    • 6

    Pashtun Valley Leader Commander

    05. September 2014 um 16:03
  • Die etwas andere Rebellion

    Wespennest

    BettinaR87

    Nebraska, der Staat der endlosen Maisfelder. Einst verschwand hier ein kleines Mädchen spurlos, der Fall wurde nie geklärt. Die Verdächtigen des vermeintlichen Verbrechens sind Duncans, eine Familie vor Ort. In all den Jahren ist sie seither zur heimlichen Macht des Countys aufgestiegen. Alles in Butter für die Duncans, bis so richtig schwere Gewitterwolken heraufziehen: Jack Reacher ist gerade per Anhalter angekommen. Wirbelsturm per Anhalter Eigentlich ist er nur auf der Durchreise. Er, der Mann ohne Gepäck, nur mit etwas Bargeld und einer zusammenklappbaren Zahnbürste in der Hosentasche. In der Bar des Motels, in dem er übernachten wird, betrinkt sich gerade der einzige Arzt des Orts. Gerade jetzt geht ein Notruf ein und Reacher bekommt gerade noch mit, dass der Arzt das Opfer nicht behandeln will. Jack, der ehemalige Militärpolizist, nimmt sich der Sache an – und kreiert damit einen Wirbelsturm, der den kompletten Ort aus den Angeln heben wird. Denn das Opfer ist niemand anderes als Eleanor Duncan, deren Ehemann Seth es dem Doktor verboten hat, sie nach seiner Misshandlung zu behandeln. Zu viele Köche … Reachers Anwesenheit und seine Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt setzen die Duncans allmählich unter Druck. Unfähig, ihn und seine Absichten einzuschätzen, sehen sie ihr kriminelles Geschäft in Gefahr. Ihre Kunden werden ebenfalls nervöser und so kommt es, dass einige nervöse Finger am Abzug mehr rund um die Familie Duncan erscheinen. Doch was ist deren Die Kritik Jack Reachers Fälle sind immer einfach, aber fesselnd. Sie bestechen geradezu durch ihren klassischen Krimicharakter. Lee Child beweist mit jedem weiteren Roman, dass es keine tiefenpsychologische Erklärungen und abartige „menschliche Monster“ braucht, um einen spannenden Krimi zu schreiben. Im Vergleich zum Vorgänger „61 Stunden“ ist der Fall in „Wespennest“ aber um einiges härter. Die Abgründe der Menschheit, das Thema Selbstjustiz und die Abhängigkeit in einer Parallelgesellschaft sind nur drei Beispiele einer vielschichtigen Erzählung. Absolut positiv ist, dass Reacher ursprünglich gar kein Interesse an dem alten Verbrechen vor zig Jahren hat. Man merkt zwar schon, dass es im Fokus des Plots stehen muss. Aber letztendlich rückt es erst recht spät in den Vordergrund. Damit sorgt der Autor für eine ordentliche Spannungskurve. Der Titel ist passend gewählt, denn sobald der finale Stich ins Wespennest der Erzählung gestochen wird, entfaltet sich die Lösung rapide und ist so viel weitläufiger als ursprünglich vermutet. Witzig auch: Endlich kommen Smartphones vor. Der gute Reacher hat es ja nicht so mit Technologie und ein simples Handy kann den harten Kerl schon mal überfordern. Das macht den Charakter ja schon so ein bisschen putzig. Und gibt unserem Superhelden den Makel, den einfach jeder Held braucht – oder kennt ihr einen, der keine Achillesferse hat? Daraus ergibt sich natürlich eine Frage: Stößt Jack Reacher irgendwann auf einen Endgegner, der um diese Schwäche weiß?

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    • 2

    wandablue

    13. June 2014 um 00:37
  • Hätte Besseres erwartet

    Wespennest

    funne

    Es ist ein seltsamer Ort, an dem Jack Reacher dieses Mal landet. Ein Doktor, der sich sinnlos besäuft, anstatt seine Pflicht zu tun. Eine Frau, die geschlagen wird, doch diesmal war es nicht ihr Mann. Und die Duncans, eine Familie, die über das County herrscht wie ein König. Nicht mehr lange, entscheidet Reacher, während er die Lage peilt. Denn diese Familie ist eine Plage. Eine Plage, die zudem noch seit mehreren Jahrzehnten in abartige, kriminelle Machenschaften verwickelt ist, die weit über die Erpressung ihrer Nachbarn hinausgeht… Meine Meinung: Ich habe schon Einiges über Lee Child und seinen Serienhelden Jack Reacher gehört, großteils Gutes. Für mich war „Wespennest“ jedoch der erste Reacher-Roman, und ich konnte mir nun meine eigene Meinung bilden: Ich finde, Jack Reacher ist ein interessanter Charakter, der sehr geheimnisvoll rüberkommt, was ihn auf eine gewisse Weise sehr interessant macht. Allerdings macht es ihn auch seltsam. Und er ist manchmal geradezu nervtötend arrogant, was man ihm verzeihen könnte, wenn er nicht gleichzeitig auf Dauer langweilig werden würde mit seinen besserwisserischen psychologischen Denkspielchen. Diese darf der Leser sogar zweimal lesen. Das erste Mal, wenn der Feind seinen Plan ausheckt, das zweite Mal wenn Reacher diesen Plan natürlich aufs Genaueste vorkonstruieren kann. Natürlich ein, zwei Kleinigkeiten verändert, damit Reachers Kombinationsgabe nicht allzu übertrieben perfekt wirkt. Aber gut… hier denke ich mir, dass es vielleicht nicht die beste Idee war, mit dem fünfzehnten Teil einer Reihe anzufangen, und dass man Reacher ab ersten Band kennenlernen sollte, um sich wirklich ein Urteil über ihn bilden zu können. Was das Buch allgemein betrifft, so muss ich leider sagen, dass ich es oft langweilig und vor allem sehr langwierig fand. Es passiert eine Menge in sehr wenigen Tagen, vieles davon besteht jedoch aus Warten und Gesprächen, die sich oftmals um ein und dasselbe Thema drehen. Kommt es zu Handgreiflichkeiten, ist meistens vorauszusehen wer der Gewinner sein wird. Erst gegen Ende wird es so spannend, dass man einfach nur weiterlesen möchte, weil man Antworten auf seine Fragen haben möchte. Was ist aus dem Mädchen geworden? Was befindet sich in der Scheune? Was transportieren die Duncans? Aber wenn ich ganz ehrlich bin sind das auch die einzigen wenigen Punkte, die ich gut fand an diesem Buch. Selbst die vielen Perspektivenwechsel haben mir hier nicht gefallen, da man damit quasi in Echtzeit jeden einzelnen Schritt und die Gedanken der Feinde mitbekommen hat, was der Spannung den ganzen Wind aus den Segeln genommen hat. Ich finde Reacher in erster Linie zu unsympathisch, und das Buch allgemein viel zu oft viel zu langweilig, um es gut finden zu können. Vielleicht ist dieses Buch eine Ausnahme in dieser Reihe was die Spannung und die Unterhaltung angeht; ich weiß es nicht; aber „Wespennest“ war nicht wirklich mein Ding.

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    • 2
  • Ein weiterer überzeugender Jack-Reacher-Roman!

    Wespennest

    merlin78

    Wie gewohnt, bekommt es Jack Reacher auch in diesem Thriller mit ein paar sehr bösen Menschen zu tun und sticht bei seinen tatkräftigen Nachforschungen tatsächlich in ein wahres Wespennest. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht aber auch Schicksal. Jedenfalls macht Reacher auf seinem Weg nach Virginia in einem kleinen Nest halt, das von der Familie Duncan beherrscht wird. Diese Familie bestimmt über die Farmer, denn sie kontrollieren das einzige Fuhrunternehmen, das es hier gibt. Keine Abtransporte, keine Einnahmen. Deshalb schaut eine ganze Gemeinschaft weg, wenn die Duncans ihren dunklen Geschäften nachgehen. Doch Reacher wäre nicht Reacher, wenn er seine Nase nicht in andere Leute Angelegenheiten stecken würde. Und schnell wird dieser fündig und entdeckt dabei ein paar sehr alte Leichen im Keller der dominanten und ominösen Familie Duncan. „Wespennest“ ist inzwischen der 15. Band der Roman-Reihe um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, der gerne selbst das Recht in die Hand nimmt und sich dabei für die schwachen und verletzten Menschen einsetzt. Auch in diesem Buch ist Reacher eine großartige Persönlichkeit, der durch verbale, aber auch tatkräftige Aktionen für beste Unterhaltung sorgt. Sein Charakter ist nicht leicht zu fassen, viele Geheimnisse umschwirren seine Vergangenheit und er selbst gibt nur das von sich preis, was genannt werden muss. Alles andere bleibt hinter seiner Fassade versteckt. Doch darüber hinaus ist er ein sehr sympathischer Mann, zu dem es leicht fällt, einen guten Bezug aufzubauen. Seine Ideen und Umsetzungen sind nicht immer besonders konventionell, doch das will auch kein Fan der Reihe lesen. Vielmehr ist Jack Reacher ein Held, der trotz allem menschliche und glaubwürdige Züge an den Tag legt. Dieses Buch enthält eine wunderbare Geschichte, die kurz nach Abschluss des vorherigen Romans „61 Stunden“ ansetzt. Reacher wird ein weiteres Mal spontan zwischen die Fronten geraten und eine selbstsichere Figur abgeben. Durch relativ kurze Kapitel fällt es leicht, das Buch schnell zu lesen. Dabei muss sich der Leser ab und zu ein wenig bremsen, um nicht über die Seiten zu fliegen. Denn durch eine aufregende Erzählung, fesselt das Buch bis zum Schluss. Auch für Neueinsteiger der Reihe ist dieses Buch ein wahres Lesehighlight, denn jeder Teil beinhaltet eine in sich abgeschlossene Handlung. Natürlich lernt der Leser im Verlauf der Bände den Charakter Jack Reacher immer besser kennen, doch auch ohne dieses Wissen, ist dieser Roman ein ideales Lesevergnügen, das für perfekte Unterhaltung sorgt. Fazit: Das Buch „Wespennest“ ist ein aufregender und überzeugender Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite für wunderbare Spannung sorgt. Durch einen idealen Hauptprotagonisten und eine tolle Story wird dieses Buch zu einem wahren Page-Turner, der sich schnell liest und jeden Leser in eine atemlose Atmosphäre versetzt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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    • 2

    Arun

    16. May 2014 um 09:27
  • Jack Reacher - legendär und Maßstäbe setzend!

    Wespennest

    Havers

    13. May 2014 um 18:35

    Gerade noch ist Jack Reacher in „61 Stunden“ in South Dakota dem Tod von der Schippe gesprungen, und schon ist er in „Wespennest“, dem neuen Thriller von Lee Child, per Anhalter auf dem Weg nach Virginia, als er von einer seiner Mitfahrgelegenheiten irgendwo im Nirgendwo im ländlichen Nebraska abgesetzt wird. Für die Nacht sucht er Unterschlupf in einem heruntergekommenen Motel und hört zufällig an der Bar das Telefonat des Dorfarztes mit, der sich weigert, eine verprügelte Frau zu behandeln. Aber wenn jemand Hilfe braucht, ist Reacher nicht weit, und zwingt den Arzt, die brutal Misshandelte zu versorgen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Ehemann so zugerichtet wurde. Und so kommt unser Protagonist zum ersten Mal mit den Duncans in Kontakt, die nicht nur ihre Familien sondern die ganze Gegend tyrannisieren und im Laufe der Jahre ein weit verzweigtes kriminelles Netzwerk aufgebaut haben, mit dem sie seit Jahrzehnten die Landbevölkerung in Schach halten - und wehe, es muckt jemand auf! Dann werden Existenzen vernichtet, angebliche Unruhestifter verprügelt oder sogar ermordet. Jack Reacher wäre aber nicht der, den wir kennen, wenn er diesem Treiben ungerührt zuschauen würde, denn dort, wo Unrecht zu Recht wird und die „kleinen Leute“ drangsaliert werden, ist der Ex-Marine nicht zimperlich und greift mit aller Härte durch – auch wenn er damit in ein Wespennest sticht. „Wespennest“ ist die Nummer 15 in der Reacher-Reihe, und Nebraska ist nur eine weitere Station auf dem Weg unseres Protagonisten durch die amerikanischen Bundesstaaten, fünfzig an der Zahl – also sind noch genügend Handlungsorte für die nächsten Jahre vorhanden. Und die Art und Weise, wie es Lee Child, dem Autor der Reihe, immer wieder gelingt, nicht nur die geo- sondern auch die ethnografischen Besonderheiten der jeweiligen Landstriche samt Bevölkerung abzubilden, ist immer wieder erstaunlich. Denn diese Bilder, die während der Lektüre vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, intensivieren die ohnehin spannende und mit zahlreichen Cliffhangern gespickte Geschichte ungemein. Die Story ist sehr gut geplottet, der Autor hat ein Händchen für das richtige Timing und die Länge bzw. Kürze der Kapitel animieren zum zügigen Verschlingen des Buches. Dazu dann Jack Reacher, der Moralist und sympathische Einzelgänger, legendär und Maßstäbe setzend in diesem Genre. So muss ein guter Thriller sein!

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  • Leider nicht so gut wie die Vorgänger

    Wespennest

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2014 um 16:47

    Jack Reacher und Jack Bauer könnten Brüder sein - beide sind quasi unkaputtbar. Hat mich der letzte Roman ( ich glaube es war 61 Stunden) noch mit jeder Seite fesseln können - dieser tat es leider nicht. Woran es gelegen hat kann ich noch nicht mal genau sagen - außer vielleicht dass mir bei diesem Roman extrem aufgefallen dass sich die Aufmachung zu einem Jack Reacher Roman immer gleichen. Ganz nach dem Motto: Man nehme eine Kleinstadt, eine Ungerechtigkeit/ Mord/ Entführung und schon ist das Umfeld für Jack Reacher geboren. Wenn mich das Buch wenigstens gut unterhalten hätte - hat es aber leider irgendwie nicht. Schade eigentlich.

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  • Noch härter

    Wespennest

    michael_lehmann-pape

    09. May 2014 um 13:47

    Noch härter „„Ich weiß“, sagte Reacher. „Ich kehre euch den Rücken zu. Ihr könntet mich von hinten angreifen.“ „Nun ja……“. „Aber ihr werdet es nicht tun“. „Wieso sollten wir es nicht tun?““. Das werden die beiden Männer im Fond des Wagens, in den Reacher gerade vorne eingestiegen ist, ebenso umgehend erfahren, wie der Leser. Klar, direkt, endgültig werden es alle Beteiligten erfahren. Wie Reacher selbst mit seiner Art der wenigen Worte und der dafür eindeutigen Handlungen aufzeigt, so bildet sich darin auch der Stil des gesamten Buches ab (wie in jedem Jack Reacher Thriller). Auch die Zutaten ähneln sich natürlich sehr. Ein gottverlassener Ort, zwar nicht außerhalb der Welt, doch sehr abgelegen. Die nächste Polizei findet sich 60 Meilen entfernt (und von denen kommt nie einer vorbei). Eine „Männerrunde“ von drei älteren, gestandenen Brüder und einem Sohn (und Neffen) hat die harte Hand auf der gesamten kleinen Gemeinschaft von Farmern. Und noch anderes wird sich an diesen Händen finden lassen. Reacher strandet, wie so oft, eher zufällig an diesem Ort. Befindet sich nach kurzer Zeit mitten drin im Konflikt, wird einfach nicht in der Ruhe gelassen, die er eigentlich für sich selber sucht. Ebenso, wie seine ausgeprägte Antipathie gegen Unrecht und Drangsal einfach nicht abgestellt werden kann. Vor 25 Jahren, zudem, verschwand am Ort ein kleines Mädchen. Ein Geschehen, dass bis in die Gegenwart hinein Wunden offen gelassen hat und nie geklärt wurde. So geht Reacher den Dingen nach. Auf seine Art. Einer, der austeilen und einstecken kann, der austeilen wird (nicht zu knapp) und der einstecken werden muss (ebenfalls nicht zu knapp), der am Ende aber, wie immer, mehr ausgeteilt als eingesteckt haben wird. In dieser klaren Geschichte, die breite Kreise zieht, die bis aus Las Vegas heraus harte Männer in dieses Nest in Nebraska bringen wird. Alles wie gehabt und alles, ebenso wie gehabt, spannend, klar, unterhaltsam und stringent aufgebaut, das Erfolgsmodell der Reacher Romane eben. Mit zwei, man kann sagen, Erweiterungen, die doch Fragen offen lassen. Zum einen hat Lee Child selten so drastisch und kühl Gewalt geschildert. Nicht nur als „fairer Kampf“ (der mit Reacher eh kaum möglich ist, da in alle Welt ständig unterschätzt), sondern mit einer fast Lust an kühler Darstellung brechender Knochen, zerstörter Knie, deformierter Nasen und gebrochener Hände, die sehr drastisch im Buch beschrieben werden. Zudem mittlerweile oft auch „einen Schritt darüber hinaus“. Über einen Kampf, über ein sich Wehren Reachers, über ein Ablassen, wenn der Kampf vorbei ist. Ja, der ein oder andere bekommt seine Chance von Reacher, aber gerade, was den Schluss des Buches angeht, finden hier einfach eine Treibjagt und kühle Morde statt, die bei näherem Überlegen den „einsamen Kämpfer für das Gute“, Reacher, zu einem berechnenden Mörder machen (ohne unbedingte Not). Ankläger, Richter und Henker in einem. Eine Tendenz zur umfassenden Selbstjustiz, die latent immer bereits vorhanden war, in diesem Buch aber zu weit geht. Wie immer geradlinige und beste Unterhaltung mit dennoch einem hier deutlich schalen Nachgeschmack.

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