Lee Crutchley

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Neue Bücher

Tagebuch für Schlaflose

Erscheint am 13.02.2019 als Buch bei Kunstmann, A.

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Tagebuch für Schlaflose

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Erschienen am 13.02.2019
Quoteskine

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Erschienen am 01.03.2012
The Art of Getting Started

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Erschienen am 01.11.2013

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Rezension zu "Dieses Buch macht nicht glücklich, aber weniger traurig" von Lee Crutchley

Ein Buch für depressive Denkstörungen.
Hundertmorgenwaldvor einem Jahr

Inhalt:
Ein Buch für depressive Denkstörungen, mit vielen Übungen, die einem helfen sollen, sich mich sich selbst auseinander zu setzen.
Es fängt mit einer Bestandsaufnahme an, wie man sich fühlt, welche Dinge man sehr mag, wohin man will, was einem wichtig ist. Diese Bestandsaufnahme wird in der Mitte und am Ende des Buches nochmal abgefragt.
Weiter geht es mit Fragen und Übungen, sich mit seinen Problemen, Wünschen und Zielen auseinander zu setzen.
Dazwischen gibt es immer mal wieder einen kurzen Text, in dem erklärt wird, warum wir Menschen zB schneller negative Informationen verarbeitet werden, mit Tipps zur Selbstberuhigung und Ermutigungen.

Meine Meinung:
Es ärgert mich mal wieder sehr, dass im Klappentext nicht steht, um was es in dem Buch genau geht - nämlich um Depressionen. Das der Autor an Depressionen leidet und darüber schreibt, wird erst im Laufe des Buches deutlich. Ich frag mich immer, was der Grund ist, so etwas im Klappentext zu verschweigen? Wurde das Buch nicht gelesen? Mich macht das echt fuchsig, weil ich mich veralbert fühle. Ich will nicht die Katze im Sack kaufen.

Generell ist mir der Autor unsympathisch. Es fängt schon mal damit an, dass so wohl er als auch Oliver Burkeman von The Guardian, der das Vorwort geschrieben hat, sich von den Glücksbüchern abgrenzen, die das Glück versprechen. Ich weiß ja nicht, wie es in England ist, aber ich habe schon viele Glücksratgeber gelesen und davon hat mir keiner das Glück versprochen, sondern ganz ähnliche Anregungen gegeben, wie der Autor hier selbst.

Es scheint mir fast, der Autor steckt noch in seiner Depression drinnen, manchmal finde ich ihn jedenfalls etwas zu jammerig. "Ihr Gehirn ist dazu da, Sie am Leben zu erhalten. Es ist ihm sch... egal, ob Sie glücklich sind. " Mir ist das zu negativ.

Ansonsten verallgemeinert er gerne.
"Ich bin nur ein Typ, der manchmal traurig wird, und das letzte Jahr war besonders schlimm. Ich gehe nicht ins Detail, aber Sie können sich sicher vorstellen, was für eine Art von Traurigkeit ich meine." - Äh, nein, kann ich nicht. Hier an der Stelle war auch noch nicht klar, dass er Depressionen hat und darüber schreibt.

Auch redet er öfter von "wir".
"Aus einem unerfindlichen Grund glauben wir, wir müssen pausenlos und auf ewig glücklich sein - und wir wären Versager, wenn wir das nicht schaffen." Also ich glaub weder das eine noch das andere.

Mal von dieser komischen Art des Autors abgesehen, finde ich die Anregungen in dem Buch aber ganz gut.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch für Leute geeignet ist, die keine Therapieerfahrungen haben und sich zum ersten Mal in ihrem Leben selbstkritisch mit sich auseinander setzen wollen.

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