Leena Lehtolainen

 3.8 Sterne bei 636 Bewertungen
Autorin von Alle singen im Chor, Zeit zu sterben und weiteren Büchern.
Leena Lehtolainen

Lebenslauf von Leena Lehtolainen

Hochkarätige Spannung von einer erfahrenen Erzählerin: Leena Katriina Lehtolainen wurde am 11. März 1964 in Vesanto, Finnland geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft an der Universität Helsinki und schloss 1995 ab. Im Alter von nur zwölf Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Buch, den Jugendroman »Ja äkkiä onkin toukokuu« (wörtlich: »Und plötzlich ist es Mai«). 1993 begann Sie ihre Laufbahn als Autorin von Kriminalromanen mit dem Buch »Ensimmäinen murhani« (Deutscher Titel: »Alle singen im Chor«). Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet sie auch als Kritikerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie ist mit Mikko Lensu verheiratet und lebt mit ihm und ihren beiden Kindern in Degerby, westlich von Helsinki.

Neue Bücher

Das Ende des Spiels

Neu erschienen am 23.10.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Schüsse im Schnee

 (2)
Neu erschienen am 25.09.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Leena Lehtolainen

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Alle singen im Chor

Alle singen im Chor

 (75)
Erschienen am 01.01.2004
Zeit zu sterben

Zeit zu sterben

 (61)
Erschienen am 01.01.2006
Auf die feine Art

Auf die feine Art

 (56)
Erschienen am 01.07.2004
Die Todesspirale

Die Todesspirale

 (54)
Erschienen am 01.01.2005
Der Wind über den Klippen

Der Wind über den Klippen

 (48)
Erschienen am 02.08.2004
Im schwarzen See

Im schwarzen See

 (45)
Erschienen am 01.09.2007
Weiß wie die Unschuld

Weiß wie die Unschuld

 (45)
Erschienen am 01.07.2003
Wie man sie zum Schweigen bringt

Wie man sie zum Schweigen bringt

 (46)
Erschienen am 01.06.2006

Neue Rezensionen zu Leena Lehtolainen

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Nelings avatar

Rezension zu "Alle singen im Chor" von Leena Lehtolainen

Chorgesang mit tödlichen Folgen?
Nelingvor 7 Monaten

Für Fans skandinavischer Krimis empfehlenswert. Mich hat das Buch nicht vom Hocker gerissen, aber doch ganz gut unterhalten. Schön auch das Gedicht von E. Leino "Stromab treibet mein Boot" 

Leena Lehtolainen aus Finnland schrieb hier ein Buch über ihre Ermittlerin Maria , deswegen hat das Buch auch den Untertitel Maria Kallios erster Fall. Ich kannte die Schriftstellerin bisher noch nicht. 
8 junge Leute singen zusammen in einem Chor. Sie treffen sich an einem Wochenende zum Proben und  Feiern (was man zutreffender eher als Saufgelage bezeichnen könnte)  auf einem Landsitz. Was schwelt hinter der zunächst perfekt anmutenden Chorkulisse, was haben die Sänger und Sängerinnen für Geheimnisse? Abgründe tun sich auf. Die Junge Polizistin, die viele junge Leute des Chores durch eine ehemalige Mitbewohnerin schon kannte, ermittelt.

Mir gefiel besonders das Gedicht, "Stromab treibet mein Boot"  von Eino Leino,  welches am Anfang des  Romans steht und dessen Zeilen jeweils sehr passende Kapitelüberschriften sind.  Das gibt dem Buch noch einen halben Stern hinzu.... es bekommt von mir 3,5 Sterne 

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Corsicanas avatar

Rezension zu "Du dachtest, du hättest vergessen" von Leena Lehtolainen

Sehr finnische Familiengeschichte - gut geschrieben
Corsicanavor einem Jahr

Leena Letholainen ist in Deutschland vor allem bekannt als Krimiautorin. Sie hat die Reihe um die Kommissarin Maria Kallio geschrieben, die ich gerne gelesen habe. In Finnland hat die Autorin noch andere Romane veröffentlicht. Und dies ist einer davon. Denn obwohl es um einen Mord geht, ist dieses Buch doch eher eine Familiengeschichte als ein Krimi - auch wenn der Mord am Ende aufgeklärt wird.


Vor vielen Jahren hat ein Onkel von Katja seinen eigenen Vater erschlagen. In Notwehr. Der Onkel kam ins Gefängnis und hat sich dort erhängt. Und die Familie hat nie mehr über dieses Thema gesprochen. Und obwohl Katja und ihre Familie an besagtem Abend im Haus der Großeltern waren, kann sie sich nur schemenhaft erinnern.


Gibt es verborgene Dinge, an die sich Katja erinnern sollte? 
Ist in der Familie etwas geschehen, was es Katja heute - mit fast 30 - so schwer macht, richtig im Leben anzukommen?


Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der verschiedenen Familienmitglieder erzählt, Da ist Katjas Mutter, deren Mann sie verließ, als die Kinder noch klein waren. Seitdem ist sie hart zu sich selbst geworden, um die Kinder alleine durchzubringen.


Eine neue Liebe hat ihr ihre komplett durchgedrehte Schwester Sara  vermasselt. Dies kommt mit ihrem Leben nicht zurecht, ist dauernd pleite und führt als Entschuldigung immer die Erlebnisse aus ihrer Kindheit an. Hat sie recht, wenn sie von Missbrauch spricht?


Veikko, der einzige noch lebende Bruder, hat sich in die ländliche Einsamkeit zurückgezogen, schreibt Bücher und hat Bindungsängste. Auch eine Folge der Familiengeschichte?


Und dann ist da noch der Bruder von Katja, der leider mit seinem Start-up mit Freunden pleite gegangen ist und jetzt Taxi fährt. Und der am liebsten nichts von den Familienproblemen hören möchte.


Und Katja, die gefühlte Hauptperson? Sie ist fast 30, hat ihr Studium aber immer noch nicht abgeschlossen. Hat Anorexie und Bulimie hinter sich und ein ernsthaftes Alkoholproblem (wie überhaupt die meisten Leute in diesem Buch - scheint etwas dran zu sein an dem Gerücht mit dem  übermäßigen Alkoholkonsum in Finnland...).


Dieses Buch beschreibt die Situation der Familie sehr genau und sehr realistisch. Eigentlich eine recht normale Familie - nur der Mord am Großvater - der war eher unnormal. Und was ist damals überhaupt wirklich passiert? Als auch noch die Großmutter stirbt und das Haus der Großeltern verkauft wird, macht sich Katja auf Spurensuche. Und löst nicht nur das Rätsel um den Mord - sondern begibt sich vor allem daran, die Rätsel ihrer eigenen Probleme zu lösen.


Obwohl die Geschichte sicherlich keine reine Wohlfühl-Geschichte ist, tut die Lektüre doch gut. Denn bei allen Unzulänglichkeiten der Personen und des Lebens - es gibt doch immer Lichtblicke. Und viel Menschlichkeit.


Also ein "Fast" Krimi mit tiefgründiger Handlung. Für alle, die gerne nordische Literatur lesen, sehr zu empfehlen.

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histerikers avatar

Rezension zu "Auf der falschen Spur" von Leena Lehtolainen

Ein finnischer Krimi
histerikervor einem Jahr

Inhalt:
Maria war früher im Espooer Dezernat für Gewaltdelikte tätig. Jetzt hat sie eine Forschungsstelle und will eigentlich gar nicht zurück. Aber als ein bekannter Sportfunktionär ermordet wird, wird zwangsabgeordnet, um diesen Fall zu lösen.

Bewertung:
Es ist nicht der erste Teil der Reihe aber gut alleine lesbar, wenn es einen nicht stört, dass immer wieder kleine Verweise auf die Vergangenheit auftauchen. Die Personen werden trotzdem ganz gut eingeführt und ich hatte nicht den Eindruck, dass mir irgendwelche Informationen fehlten.
Die Komissarin ist eine interessante Person, etwas genervt hat mich nur ihre ständige Beharrung darauf, dass sie nicht mehr als Polizistein arbeiten will. Vielleicht ist es nicht so nervig, wenn man die anderen Bücher der Reihe kennt, mir kam das etwas übertrieben vor.
Der Fall war interessant, auch wenn zur Hälfte des Buches etwas langatmig. Das legte sich dann aber rasch und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Teilweise kam ich mit den vielen finischen Namen nicht so ganz klar, die kamen mir alle so ähnlich vor, aber das kann auch nur an mir liegen.
Im großen und ganzen ein interessantes Buch.

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Leena Lehtolainen wurde am 11. März 1964 in Vesanto (Finnland) geboren.

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