Du dachtest, du hättest vergessen

von Leena Lehtolainen 
3,3 Sterne bei17 Bewertungen
Du dachtest, du hättest vergessen
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Inhaltsangabe zu "Du dachtest, du hättest vergessen"

Denn keine Familie ist ohne Schuld.
Finnland im Spätsommer. Katja fährt zur Beerdigung ihrer Großmutter ins abgelegene Pielavesi. Sie ahnt, dass nicht nur der Abschied von einem geliebten Menschen ansteht. Schon zu lange lastet ein schreckliches Geheimnis auf ihrer Familie. Als Katja versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, stellt sie bald fest, dass die Schuld nicht nur einen trifft.
'Nach dem Erfolg ihrer Krimiserie mit Kommissarin Maria Kallio ist Leena Lehtolainen nun ein Roman gelungen, der immer tiefer in den Morast eines gutgehüteten Familiengeheimnisses eindringt.' Brigitte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499234989
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.02.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Corsicanas avatar
    Corsicanavor 9 Monaten
    Sehr finnische Familiengeschichte - gut geschrieben

    Leena Letholainen ist in Deutschland vor allem bekannt als Krimiautorin. Sie hat die Reihe um die Kommissarin Maria Kallio geschrieben, die ich gerne gelesen habe. In Finnland hat die Autorin noch andere Romane veröffentlicht. Und dies ist einer davon. Denn obwohl es um einen Mord geht, ist dieses Buch doch eher eine Familiengeschichte als ein Krimi - auch wenn der Mord am Ende aufgeklärt wird.


    Vor vielen Jahren hat ein Onkel von Katja seinen eigenen Vater erschlagen. In Notwehr. Der Onkel kam ins Gefängnis und hat sich dort erhängt. Und die Familie hat nie mehr über dieses Thema gesprochen. Und obwohl Katja und ihre Familie an besagtem Abend im Haus der Großeltern waren, kann sie sich nur schemenhaft erinnern.


    Gibt es verborgene Dinge, an die sich Katja erinnern sollte? 
    Ist in der Familie etwas geschehen, was es Katja heute - mit fast 30 - so schwer macht, richtig im Leben anzukommen?


    Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der verschiedenen Familienmitglieder erzählt, Da ist Katjas Mutter, deren Mann sie verließ, als die Kinder noch klein waren. Seitdem ist sie hart zu sich selbst geworden, um die Kinder alleine durchzubringen.


    Eine neue Liebe hat ihr ihre komplett durchgedrehte Schwester Sara  vermasselt. Dies kommt mit ihrem Leben nicht zurecht, ist dauernd pleite und führt als Entschuldigung immer die Erlebnisse aus ihrer Kindheit an. Hat sie recht, wenn sie von Missbrauch spricht?


    Veikko, der einzige noch lebende Bruder, hat sich in die ländliche Einsamkeit zurückgezogen, schreibt Bücher und hat Bindungsängste. Auch eine Folge der Familiengeschichte?


    Und dann ist da noch der Bruder von Katja, der leider mit seinem Start-up mit Freunden pleite gegangen ist und jetzt Taxi fährt. Und der am liebsten nichts von den Familienproblemen hören möchte.


    Und Katja, die gefühlte Hauptperson? Sie ist fast 30, hat ihr Studium aber immer noch nicht abgeschlossen. Hat Anorexie und Bulimie hinter sich und ein ernsthaftes Alkoholproblem (wie überhaupt die meisten Leute in diesem Buch - scheint etwas dran zu sein an dem Gerücht mit dem  übermäßigen Alkoholkonsum in Finnland...).


    Dieses Buch beschreibt die Situation der Familie sehr genau und sehr realistisch. Eigentlich eine recht normale Familie - nur der Mord am Großvater - der war eher unnormal. Und was ist damals überhaupt wirklich passiert? Als auch noch die Großmutter stirbt und das Haus der Großeltern verkauft wird, macht sich Katja auf Spurensuche. Und löst nicht nur das Rätsel um den Mord - sondern begibt sich vor allem daran, die Rätsel ihrer eigenen Probleme zu lösen.


    Obwohl die Geschichte sicherlich keine reine Wohlfühl-Geschichte ist, tut die Lektüre doch gut. Denn bei allen Unzulänglichkeiten der Personen und des Lebens - es gibt doch immer Lichtblicke. Und viel Menschlichkeit.


    Also ein "Fast" Krimi mit tiefgründiger Handlung. Für alle, die gerne nordische Literatur lesen, sehr zu empfehlen.

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    Engelsgesicht77s avatar
    Engelsgesicht77vor 8 Jahren
    Rezension zu "Du dachtest, du hättest vergessen" von Leena Lehtolainen

    Als ich nur noch vier Seiten zu lesen hatte, freute mich sehr, dass ich endlich ein anderes Buch anfangen kann.
    Habe von der Autorin die Maria Kallo-Reihe gelesen, diese finde ich viel besser. Daher dachte ich, ich versuche mal mit dem Buch, aber ich wurde sehr enttäuscht.
    Bei dem Buch hatte ich den Eindruck, dass alles irgendwie in die Länge gezogen wird und was mich am meistens gestört hat, dass es fünf Erzähler/innen gab. D. h. z. B. im Kapitel 1 erzählt Katja, im 2. Kapitel erzählt Sara usw.
    Bin gespannt, was die anderen Leser das Buch bewerten und auf deren Rezis.

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    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 8 Jahren
    Rezension zu "Du dachtest, du hättest vergessen" von Leena Lehtolainen

    Ich kenne bislang nur die Maria Kallio Serie der Autorin, welche mir ausnahmslos gut gefällt und nun versuche ich mal ein Einzelwerk. Puh das zieht sich, so lange habe ich selten für ein Buch gebraucht und breche es jetzt ab, da ich keine Lust habe das Buch weiterzulesen !!! Komme auch nach 10 Tagen einfach nicht rein.

    Kommentare: 2
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    Polarkreiss avatar
    Polarkreisvor 2 Jahren
    Fina_GRs avatar
    Fina_GRvor 2 Jahren
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    mistellorvor 4 Jahren
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    fischkindvor 5 Jahren
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    Elfenblumevor 5 Jahren
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    Gosilinevor 6 Jahren
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    mithrilvor 7 Jahren

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