Leena Lehtolainen , Gabriele Schrey- Vasara Zeit zu sterben

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Inhaltsangabe zu „Zeit zu sterben“ von Leena Lehtolainen

Maria Kallio, von ihrem Publikum geliebt und mit jedem Buch erwartet, wird in diesem Roman in einen Fall verwickelt, der mysteriöser nicht sein könnte: Säde, eine junge Therapeutin, beschließt, zukünftig nicht mehr nett zu sein und den misshandelten Frauen, die sie betreut, auf eine ungewöhnliche Art zu helfen. Eine mörderische Therapie nimmt ihren Lauf. (Quelle:'Flexibler Einband/02.01.2002')

Lehtolainen geht das Thema häusliche Gewalt in diesem ungewöhnlichen Krimi sensibel, sehr direkt, aber gut lesbar an.

— Barbara62

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  • Ein ungewöhnlicher Krimi

    Zeit zu sterben

    Barbara62

    Säde Vasara, 35-jährige Sozialarbeiterin im Frauenhaus Schutzhafen in Helsinki, war Zeit ihres Lebens ein braves Mauerblümchen: Ersatzmutter für die kleinen Brüder, Liebling der Lehrer, Notenwartin im Chor und für die Umwelt fast unsichtbar. Brav hat sie jahrelang die Linie ihres Chefs mitvertreten, der unter allen Umständen die Ehen und Familien der misshandelten Frauen erhalten wollte. Doch als eine ihrer Dauerklientinnen von ihrem Mann zu Tode geprügelt wird, platzt ihr der Kragen und sie beginnt, die Probleme der Frauen auf ganz andere Art zu lösen... Zeit zu sterben ist für mich der beste Krimi der exzellenten finnischen Autorin Leena Lehtolainen, obwohl die sympathische Kommissarin Maria Kallio hier nur eine Nebenrolle spielt. Lehtolainen geht das Thema häusliche Gewalt sensibel, sehr dirkt, aber gut lesbar an. Die Ich-Erzählerin Säde wird nicht zur brutalen Killerin, sondern hilft lediglich dem Schicksal hier und da à la Ingrid Noll etwas nach und wartet am Ende selber mit einer großen Überraschung auf. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: "Das Schicksal regelt die Angelegenheiten unserer Klientinnen neuerdings mit ziemlich drastischen Mitteln" (Maisa, Sozialarbeiterin im Frauenhaus Schutzhafen).

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  • Rezension zu "Zeit zu sterben" von Leena Lehtolainen

    Zeit zu sterben

    erdbeerpflueckerfan

    Meiner Meinung nach ist Zeit zu sterben einer der besten Krimis überhaupt, weil man sich so perfekt in die "Täterin" hieinversetzen kann und versteht warum sie so handelt. Besonders der Schluss, der ihre Taten in gewisser Weise rechtfertigt, ist gut gelungen.

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  • Zeit zu sterben in Finnland

    Zeit zu sterben

    Daphne1962

    Zeit zu sterben. Für wen? Leena Lehtolainen hat hier einen Krimi der etwas anderen Art geschrieben. Hier erzählt eine Täterin die Story, Säde arbeitet im Frauenhaus und betreut als Therapeutin misshandelte Frauen und versucht sie wieder zu stabilisieren so gut es irgendwie geht. Sädes Chef ist der Auffassung man muss den Familien eine Chance geben. Trennung vom prügelnden Ehemann sei nicht immer die Lösung, sondern alle müssen gemeinsam an einem Strang ziehen und sich therapieren lassen und sich den Problemen stellen. Als es aber nicht mehr bei der Prügel bleibt, sondern einen Todesfall gibt, reicht es Säde. Sie entwickelt einen innere Wut auf die Täter, das auch sie zu einer Täterin wird. Aber die Autorin beschreibt hier einen menschlich begangenen Rachefeldzug, der durch die emotional belastende Tätigkeit entsteht. Auch durch die persönlich entgangenen Freuden von Säde und ihrem Leben. Sie hat das sogenannte Helfersyndrom ohne jemals von anderen etwas zurück zu bekommen.   Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Maria Kallio, die bisherige Hauptfigur von Leena Lehtolainen ist bei der Polizei und spielt hier nur eine Nebenrolle. Das macht das Buch auch andersartig und lesenswert.

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    • 2
  • Fesselnder Finnland-Krimi!

    Zeit zu sterben

    Igela

    23. June 2014 um 14:58

    Im Frauenhaus "Im Schutzhafen" betreut Säda Vasara misshandelte Frauen. Sie setzt ihr ganze Energie und Kraft ein,damit die Frauen von ihren schlagenden Männern oder Söhnen weg kommen. Doch meist ist ihre Mühe vergebens, denn die Frauen kehren nach Hause zurück und müssen kurz darauf wieder im Frauenhaus Unterschlupf suchen. Säde will den Frauen zu helfen und ermordet die Männer nacheinander. Als sie durch ihre entlaufende Katze ihren Nachbarn Kalle näher kennen lernt , erfährt sie , dass er den Vater ermordet hat , weil dieser seine Mutter wieder und wieder misshandelt hat , und er dafür auch im Gefängnis war. Vertraut sich Säde ihm an? Dieser Krimi spielt in Finnland und hat mich restlos begeistert. Die Geschichte ist in Ich Form aus der Sicht der Mörderin geschrieben und dadurch versteht (und entschuldigt?) man als Leser ihr Motiv für die Morde. Säda will helfen und befreit ihre Klientinnen von den sie schlagenden Männern.Ein Wechselbad der Gefühle!!!! Der Krimi, der eigentlich keiner im üblichen Sinn ist fesselt enorm .Ich habe dieses Buch inhaliert!

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  • Rezension zu "Zeit zu sterben" von Leena Lehtolainen

    Zeit zu sterben

    BertieWooster

    06. March 2009 um 23:51

    In diesem Buch steht nicht Maria Kallio im Mittelpunkt, sondern die "Täterin", die in einem Frauenhaus arbeitet, dabei mitbekommt, wie brutal Männer ihre Frauen oder auch Mütter behandeln und sich der Männer "annimmt". Dabei verliebt sie sich in den Bruder eines ihrer Opfer.

  • Rezension zu "Zeit zu sterben" von Leena Lehtolainen

    Zeit zu sterben

    Samaire

    10. August 2008 um 15:18

    "Zeit zu sterben" ist ein etwas anderer Krimi. Die Hauptperson ist nicht der ermittelnde Kommisar, sondern der Täter selbst. Und es handelt sich auch nicht um den 0815 Täter, sondern um ein Porträt einer Frau, die in viellerlei Hinsicht beschließt, etwas in ihrem Leben ändern zu müssen und dabei weiter geht, als sie gedacht hätte. Spannend, anders und gut geschrieben. Ich kann "Zeit zu sterben" nur weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Zeit zu sterben" von Leena Lehtolainen

    Zeit zu sterben

    Carlimaus

    31. March 2007 um 14:49

    Dieses Buch ist meiner Meinung nach das bisher beste aus Leena Lehtolainen's Krimiserie. Diesmal wird die Geschichte nicht aus der Perspektive der Hauptkommissarin Maria Kallio geschrieben, sondern aus der Sicht der Mörderin. Bei jeder Tat ist man dabei und niemand kann es Säde verübeln, dass sie diese Morde begeht. Ein mitreißendes, spannendes Buch über eine Frau, die den Entschluss gefasst hat, nie wieder brav zu sein. Absolut lesenswert!!!

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