Leif GW Persson

 3,3 Sterne bei 104 Bewertungen

Lebenslauf von Leif GW Persson

Leif GW Persson gilt als Großmeister der skandinavischen Kriminalliteratur. Persson, der lange Zeit als Profiler im Polizeidienst tätig war, ist Professor der Kriminologie, Medienexperte und seit mittlerweile 30 Jahren einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Er wurde mehrfach mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet, daneben erhielt er den Dänischen und den Finnischen Krimipreis. Seine Romane stehen regelmäßig auf Platz 1 der Bestsellerliste und verzeichnen Millionenauflagen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Leif GW Persson

Cover des Buches Der sterbende Detektiv (ISBN: 9783442753079)

Der sterbende Detektiv

 (15)
Erschienen am 20.04.2011
Cover des Buches Eine andere Zeit, ein anderes Leben - (ISBN: 9783442736560)

Eine andere Zeit, ein anderes Leben -

 (12)
Erschienen am 04.06.2007
Cover des Buches In guter Gesellschaft (ISBN: 9783442738236)

In guter Gesellschaft

 (16)
Erschienen am 05.05.2008
Cover des Buches Wer zweimal stirbt (ISBN: 9783442757473)

Wer zweimal stirbt

 (8)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Der glückliche Lügner (ISBN: 9783442714681)

Der glückliche Lügner

 (7)
Erschienen am 13.03.2017
Cover des Buches Zweifel (ISBN: 9783442740208)

Zweifel

 (6)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Die Profiteure (ISBN: 9783442733767)

Die Profiteure

 (5)
Erschienen am 05.12.2005

Neue Rezensionen zu Leif GW Persson

Cover des Buches Verrat (ISBN: 9783442799541)walli007s avatar

Rezension zu "Verrat" von Leif GW Persson

Der Tip
walli007vor 7 Monaten

Die schwedische Sicherheitspolizei erhält eine Information vom britischen Kollegen. Ein Attentäter mit somalischen Wurzeln soll am schwedischen Nationalfeiertag ein Attentat planen. Die Abteilung von Lisa Mattei ist in Aufruhr. Diese Sache müssen sie unbedingt verhindern. Doch das erweist sich als nicht so einfach. Sie haben nur wenige Wochen Zeit und der vermeintliche Attentäter verhält sich dermaßen normal, dass es erstmal keinen Ansatzpunkt gibt.Bald schon kommt der Verdacht auf, es könne in den eigenen Reihen eine undichte Stelle geben. Lisa Mattei muss sich nach allen Seiten absichern und gleichzeitig die Untersuchung voranbringen. 


Lisa Mattei ist eine moderne Frau Anfang 40. Sie will ihren sehr einnehmenden Beruf mit ihrer Familie bestehend aus Mann und Tochter unter einen Hut bringen. Scheitern ist fast vorprogrammiert, doch wenn die Arbeit mal wieder wichtiger sein musste, vergeben ihre Lieben ihr ohne zu zögern. Und gerade jetzt ist die Arbeit oft wichtiger. Mattei muss einen Stab zusammenstellen, dem sie vertrauen kann. Darüberhinaus muss sie gewisse Vorgaben des britischen Geheimdienstes beachten, die allerdings der Geheimhaltung unterliegen. Das Leben ist nicht einfach und die Ermittlungen zu dem möglichen Attentat gestalten sich schwierig. Der Verdächtige wirkt wie ein Schwede von nebenan, nur eben ein eingebürgerter Schwede eben.


Eine Frau in führender Position, ihr Dilemma, zwischen Beruf und Familie Prioritäten setzen zu müssen, wird sehr gut dargestellt. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, irgendwen muss sie immer vernachlässigen. Wenn es dann um ein Attentat von nationaler Bedeutung geht, wird es häufiger die Familie sein und Mattei folgt ihrer Räson und fühlt sich häufig nicht gut dabei. Zu Beginn dieses Thrillers gibt es allerdings nur wenige Fortschritte und bei einem Buch von ungefähr 600 Seiten bekommt man schon den Eindruck, dass einige Untersuchungszüge und Hintergründe etwas gestrafft hätten werden können. Wenn man später langsam durchschaut, wie die Fäden zusammenlaufen, gewinnt der Roman einiges an Fahrt. Der Autor ist wahrlich ein versierter Komponist von verzwickten Sachverhalten. 


3,5 Sterne

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Cover des Buches Wer zweimal stirbt (ISBN: 9783442757473)E

Rezension zu "Wer zweimal stirbt" von Leif GW Persson

Fauler Kommissar, Leiche mit Vergangenheit
evaczykvor einem Jahr

Kommissar Evert Bäckström mag ja der bekannteste Polizist Schwedens sein, aber seine Einsatzbereitschaft ist eher auf den eigenen Genuss focussiert: Im Büro verbringt er so wenig Zeit wie möglich, die widmet er lieber dem Essen und Trinken sowie Frauen, es dürfen auch durchaus Professionelle sein.  Da ist es doch praktisch, wenn ein neuer Fall gewissermaßen an der Haustür klingelt. Im Fall von "Wer zweimal stirbt" von Leif Gw Persson jedenfalls türmt der Nachbarsjunge Edvin, ein liebenswerter Nerd, aus dem Pfadfinderlager, um dem bewunderten Kommissar in einer Plastiktüte einen Schädel sowie seine Schlussfolgerungen zu präsentieren.

Der Mischung aus Intelligenz und kindlichem Charme erliegt auch die eigentlich sehr toughe Annika Carlsson, von Bäckström mit der eigentlichen Arbeit betraut, die ungeahnte mütterliche Schutzinstinkte für den Jungen entwickelt. Nach dem Fund des Schädels vor einem Fuchsbau stößt der forensische Suchtrupp in einem verborgenen Erdkeller auf den Rest des Skeletts. Dank des gut erhaltenen perfekten Gebisses ist eine DNA-Untersuchung möglich.

Doch die Ergebnisse verblüffen: Die Tote, die seit fünf oder sechs Jahren auf der Insel mit dem passenden Namen "Unheilinsel" lag, kam offiziell bei dem Tsunami im thailändischen Urlauberort Khao Lak ums Leben, wurde nicht nur von ihrem schwedischen Ehemann und ihrer Familie eindeutig identifiziert, sondern auch von schwedischen Ermittlern mit Hilfe eines DNA-Tests. Und zweimal sterben - das geht ja nicht.

Die Suche nach der Antwort, wieso die Leiche einer angeblich schon vor Jahren in Thailand gestorbenen Frau, die obendrein verbrannt wurde, in Schweden auftauchen konnte, hat einige vermeidbare Längen. Der Krimileser hätte da schließlich auf Anhieb gleich ein paar Theorien, auf die doch auch die erfahrenen Ermittler kommen müssten, ohne hundert Buchseiten dazwischen. Auch die Querelen zwischen Bäckström und einer Staatsanwältin hätten jetzt nicht so ausführlich geschildert werden müssen, wenn ich auch zugebe, dass Bäckström da sehr perfide-kreativ vorgeht.

Ein paar Seitenhiebe auf schwedisch-finnische Animositäten, einige eher kauzige Nebenfiguren, ein harnäckiges Ermittlerteam (mal abgesehen von Bäckströms Faulheit) - da kommt spannende Unterhaltung zustande, nicht so düster-zeitgenössisch wie bei anderen schwedischen Autoren, aber trotz der erwähnten Längen lesenswert. Die Covergestaltung mit der Seelandschaft im Zwielicht stimmt schon mal gut auf die fast 600 Seiten Text ein, mit der Erkenntnis: Tiefen und Untiefen gibt es nicht nur im Mälarsee, sondern auch im Miteinander eines "match made in hell".

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Cover des Buches Wer zweimal stirbt (ISBN: 9783442757473)Schmusekatze69s avatar

Rezension zu "Wer zweimal stirbt" von Leif GW Persson

Niemand stirbt zweimal
Schmusekatze69vor einem Jahr

Edvin, ein junger Pfadfinder, stolpert, auf einer kleinen Insel, über einen Totenkopf. 

Da er ja ein Nachbarsjunge von Kommissar Evert Bäckström ist, weiß er auch sofort was zu tun ist und tütet ihn ein. Verschwindet aus dem Segelcamp und bringt ihn sofort seinen freund Evert Bäckström. Er übernimmt sofort diesen Fall und setzt sein Team drauf an, herauszufinden, wem dieser Schädel gehört. Dabei stößt er auf ungeahnte Schwierigkeiten, einer Tatsache - die nicht sein kann und auf einen unglaublichen Fall von……… Nein, das werde ich hier nicht sagen. Das muss jeder selbst rausfinden. 

Dieser Schwedischer Thriller enthält nur wenige Hinweise, kommt mit wenigen Indizien aus und trotzdem baut sich daraus ein echt spannendes Buch auf. Das Team um Evert Bäckström muss oft um die Ecke denken bzw. der Fantasie freien Lauf lassen. Das bei nicht geraden optimalen Arbeitsbedingungen. Einem Chef, der arrogant ohne Ende ist, macht was er will und dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Aber man muss auch gestehen, ein echt helles Köpfchen ist. 

Am Anfang des Buches nimmt die Handlung schnell fahrt aus und es ist echt spannend.  Aber irgendwie fällt alles schnell wieder in sich zusammen. Ich dachte manchmal, warum und was hat Bächströms komische Art nun mit allem zu tun. Was hat das alles mit den Russen zu tun…… Ich denke, wenn dieser Cliffhänger nicht gewesen wäre, hätte das Buch volle Punkte bekommen. Zum Glück fängt sich das Buch dann wieder und es kommt zu einem wirklichen, spannenden Ende. Trotz baldiger gedanklicher Lösung des Falles, gibt es immer wieder viele Überraschungen. 

Mein Fazit:

„ Wer zweimal stirbt“ enthält eine atmosphärische Spannung, einen gut durchdachten Fall und kann mit Witz und Sarkasmus echt punkten. Der Schreibstil ist großartig mit tollen kurzen Kapiteln. Trotz Durststrecke in der Mitte, ist es empfehlenswert zu lesen. 

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Zusätzliche Informationen

Leif GW Persson wurde am 12. März 1945 in Stockholm (Schweden) geboren.

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