Leif GW Persson Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters

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Inhaltsangabe zu „Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters“ von Leif GW Persson

Stockholm, im November: Ein amerikanischer Journalist ist aus dem 15. Stock eines Studentenwohnheims gesprungen – und hat einen äußerst poetischen Abschiedsbrief hinterlassen. War es ein Unfall oder Mord? Für die herbeigerufene Polizei ist die Sache schnell klar: Der Mann ist freiwillig aus dem Leben geschieden. Nur einer zweifelt daran und beschließt, der Sache nachzugehen – Kriminaldirektor Lars M. Johansson.

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  • Rezension zu "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters" von Leif GW Persson

    Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters

    Jens65

    21. July 2008 um 21:13

    Für meine Begriffe ein geniales Buch, leider mit einigen kleinen Fehlern: Zum einen: Offensichtlich aus "Promotion"-Gründen äußern sich auf dem Umschlagrücken Liza Marklund unf Anne Holt - überschwenglich - zu diesem Buch. Wer nun ähnliche Stoffe und Spannungsbögen wie in den Büchern dieser Autorinnen erwartet, wird enttäuscht. Zum anderen: Dass das Buch Mitte der 80ger Jahre spielt, habe ich erst im letzten Drittel herausgelesen. Es gibt keine Hinweise dazu - oder doch?? Zumindest erschließen sich erst mit diesem Wissen Zusammenhänge. In der Annahme, ein Buch, das 2002 als Comeback eines Schriftstellers gefeiert wird, spiele auch in der Jetzt-Zeit, liest es sich zugegeben etwas angestaubt. Und zum dritten: Wer sonst gern mal "flüchtig" liest, um einer spannenden Story mit Siebenmeilenstiefeln zu ihrer Auflösung hin zu enteilen, wird auch wenig Spaß haben. (Für alles zusammen gibt's von mir einen Punkt Abzug in der Gesamtbewertung) Aber alle anderen, werden es genial finden müssen.

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  • Rezension zu "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters" von Leif GW Persson

    Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters

    kfir

    16. October 2007 um 14:53

    Ich mag dicker Bücher, da sich eine Geschichte vollends entfalten und man eine Vielzahl an Hintergrundinformationen erwarten kann. Ich wurde nicht enttäuscht. Anfangs geht sich die Gerschichte etwas zäh an und die vielen Personen leisten das ihre dazu bei, das ganze langatmig erscheinen zu lassen. Doch der Spannungsbogen baut sich bis zum Schluss stetig auf. Die Schilderung der Personen und der Handlungen ist oft sehr umfangreich und verlangt einem einiges ab. Zumal manche Personen nur deshalb eingebunden sind, damit der Leser etwas über die eigentlichen "Helden" des Buches erfährt. In vielen anderen Krimis oder Thrillern sucht man nach diesen Stilmitteln vergebens. Man erfährt einiges über die schwedische Aussen- und Innenpolitik beginnend mit dem zweiten Weltkrieg bis heute. Wenn man da nicht bewandert ist oder kein Interesse daran hat, dann wird es schnell langweilig oder undurchsichtig - ich empfehle wikipedia. Doch wenn man sich in die Hintergründe und Machtspielchen vor und während des kalten Krieges einliest, dann wird es richtig spannend. Was mich an dem Roman etwas stört, sind seine manchmal doch recht platten Allgemeinplätze. So scheinen hier Journalisten nur Böses zu wollen und die wahren Hintergründe nicht zu verstehen. Alle Politiker sind korrupt, durchtrieben und nur nach Macht aus. Und die schwedischen Bullen denken den ganzen lieben langen Tag nur ans Essen und Trinken oder Sex. Auch der Kommissar in seinem ständigen Blues scheint mir eine nur allzu gern benutzte Platitüde zu sein. Insgesamt ein guter Schmöker für lange Winterabende.

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