Leif Randt

 3,8 Sterne bei 144 Bewertungen
Autor von Allegro Pastell, Schimmernder Dunst über CobyCounty und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Leif Randt

Leif Randt wurde im Jahre 1983 in Frankfurt am Main geboren. Seinen großen Durchbruch feierte er mit seinem Roman "Schimmernder Dunst über CobyCounty", das 2011 beim Berlin Verlag erschienen ist. Für sein literarisches Schaffen wurde Randt mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt, darunter der Ernst-Willner-Preis und der Düsseldorfer Literaturpreis. Der Autor lebt heute unter anderem in Berlin.

Alle Bücher von Leif Randt

Cover des Buches Allegro Pastell (ISBN: 9783462001785)

Allegro Pastell

 (51)
Erschienen am 09.09.2021
Cover des Buches Schimmernder Dunst über CobyCounty (ISBN: 9783833308543)

Schimmernder Dunst über CobyCounty

 (46)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches Planet Magnon (ISBN: 9783462049534)

Planet Magnon

 (28)
Erschienen am 12.01.2017
Cover des Buches Leuchtspielhaus (ISBN: 9783833306471)

Leuchtspielhaus

 (16)
Erschienen am 31.10.2009
Cover des Buches Schimmernder Dunst über CobyCounty (ISBN: 9783462002935)

Schimmernder Dunst über CobyCounty

 (1)
Erschienen am 10.02.2022
Cover des Buches Allegro Pastell (ISBN: 9783864847073)

Allegro Pastell

 (2)
Erschienen am 25.08.2021
Cover des Buches Schimmernder Dunst über CobyCounty (ISBN: 9783864847561)

Schimmernder Dunst über CobyCounty

 (0)
Erschienen am 23.02.2022

Neue Rezensionen zu Leif Randt

Cover des Buches Allegro Pastell (ISBN: 9783462053586)
dominonas avatar

Rezension zu "Allegro Pastell" von Leif Randt

Ich dachte immer nur: passiert da noch was?
dominonavor einem Jahr

Ich habe das Buch enttäuscht nach 100 Seiten abgebrochen, entsprechend meiner 100 Seiten Regel. Ich habe lange nicht mehr solche belanglosen Zeilen gelesen. 

Es soll eine moderne Liebesgeschichte sein, zumindest verstehe ich das so, aber das Buch zeigt nur, wie langweilig sich jemand selbst inszenieren kann und die beiden Protagonisten gehören genau zu den Menschen, die ich nicht in meinem Freundeskreis haben möchte, weil sie alles 'nice' finden und das die höchste Stufe der Gefühle ist. 

Zwischen gelangweilt und zugekokst - braucht man das?  

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Cover des Buches Allegro Pastell (ISBN: 9783462053586)
KataRafs avatar

Rezension zu "Allegro Pastell" von Leif Randt

Moderne Lovestory
KataRafvor einem Jahr

Leif Randt schafft es mit Allegro Pastell eine kitschige Liebesgeschichte ganz und gar unkitschig zu erzählen. Die Sprache und Atmosphäre ist lakonisch-reflektierend, tief emotional, abgeklärt und sensibel zugleich. Es ist mir sehr vertraut, Berlin - Neukölln, zieht mich rein, in die eigene Vergangenheit und in die Gegenwart der lauwarm-kontrollierten Figuren. 


Tanja, erfolgreiche Schriftstellerin aus Neukölln, trifft auf Jerome, Webdesigner, der bei Frankfurt im Bungalow seiner weitergezogenen Eltern lebt. Beide sind von sich selbst eingenommen, attraktiv und doch vorsichtig, verletzlich. Die Liebe wirkt perfekt, symbiotisch, überhöht. Die Distanz und die permanente Kommunikation verstärken die Selbstreferenzen und Selbstreflexionen, die Spiegelung des Selbst in der Liebe. Jerome schwimmt im Glück, Tanja schwankt, zerstört schließlich die Nähe zu ihrer besten Freundin und dann zu Jerome. Sie versteht sich selbst nicht, schließt ihn aus, bekommt wieder Sehnsucht und schreibt ihm wieder. Jerome liebt Tanja und datet inzwischen Marlene, glatt, bürgerlich - hübsch, ehrgeizig, erfolgreich. Ganz beiläufig erahnen wir, dass auch Marlene nicht so selbstsicher ist, wie Sie tut. Marlene bekommt Jerome von außen betrachtet ganz und gar, sein Herz bekommt sie jedoch nicht. 


Zeitweise wollte ich das Lesen gar nicht mehr unterbrechen, diese Atmosphäre besonders im ersten Drittel nicht verlassen. Mit Abstand zum Lesen bin ich überascht, dass sich so Viele an den Figuren, besonders an Tanja reiben, empfinde ich sie als offen, ehrlich und auch etwas tragisch, da sie auf Dauer nicht halten kann, was sie liebt. 


Leif Randt - Allegro Pastell @kiwi_verlag 2020

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Cover des Buches Allegro Pastell (ISBN: 9783462001785)
Moguls avatar

Rezension zu "Allegro Pastell" von Leif Randt

Ist das nun ein gutes Buch?
Mogulvor 2 Jahren

Tanja ist eine Schriftstellerin in Berlin, die unter einem Schreibstau leidet, 29 Jahre alt, sehr attraktiv und sexuell ziemlich aktiv. Ja, und sie führt mit Jerome eine Fernbeziehung, der als Webdesigner arbeitet, etwas älter als Tanja ist und auf dem Land wohnt. Was die beiden verbindet, ist ihre seltsame Art, über sich selbst und alle anderen zu reflektieren. Und ihre eigenartige, irgendwie unverbindliche Beziehung zu führen. Die Beiden wirken total verkorkst, innerlich völlig zerfleddert, haben äußerlich alles soweit unter Kontrolle solange es noch cool und locker wirkt. Denn wer will schon ein Kontrollfreak sein, außer er/sie macht es gerade zu seinem/ihrem Markenzeichen oder Spleen.

Drogen, Sex, wechselnde Partner, Beziehungen, neue Medien, etwas Selbstreflexion, einfach alles gut durchgerührt sowie ausreichend geschüttelt und anschließend zwischen zwei Buchdeckel gut strukturiert verpackt. Reicht das für ein gutes  Buch? Ich weiß es nicht. Finde ich das Buch gut? Ehrlich gesagt weiß ich auch das nicht. Schlecht finde ich es jedenfalls nicht, aber vom Hocker hat es mich auch nicht gehauen. Vielleicht ist das Buch etwas zu belanglos, vielleicht auch etwas zu speziell geschrieben. Aber auch da, die Sprache ist nicht abstoßend, aber sie überzeugt mich auch nicht wirklich.

Mein Leseeindruck: Die Figuren sind allesamt überzeichnet, berechnend, stark auf ihren Vorteil und ihre äußerliche Wirkung bedacht und trotzdem der Welt gnadenlos ausgeliefert. Vielleicht geht es in dem Buch am Ende ja auch um die Unmöglichkeit, das Nicht-Kalkulierbare wie zum Bespiel die Liebe, durch strenge, aber völlig abwegige Selbst- und Fremdanalyse sowie eine daraus anscheinend stringent folgende Verhaltenskontrolle, in den Griff zu bekommen. Und vielleicht geht es darum, wie man sein Leben in Einklang mit allen Tipps, Tricks und Trends der marketingverseuchten Medien und professionell orchestrierten Kommunikation in allen Bereichen designen soll, um dabei absurderweise als freies, autonom entscheidendes, sich selbst entsprechend der ausgewählten Richtlinien als sich individualisierendes Mitglied der menschlichen Gemeinschaft zu erfahren und am Ende auch als solches zu reüssieren. Reüssieren über was? Vielleicht geht es im Buch um diese Themen, aber vielleicht ist diese Einschätzung zu überkandidelt geraten, und ich habe das Buch nicht verstanden. Vielleicht ist das Buch einfach ein missratenes Gedankenexperiment oder ein Schlüsselroman einer Generation. Ich weiß es nicht, aber mir kommt der Text etwas zu arg konstruiert und ausgefeilt, ja und auch zu sehr als Lehrstück daher. 

Fazit: Lesen - warum eigentlich nicht? Vielleicht ist es wirklich ein guter Text.

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