Leif Randt Leuchtspielhaus

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Inhaltsangabe zu „Leuchtspielhaus“ von Leif Randt

'Die mitreißende Durchdringung einer Weltoberfläche. Darunter zittert: Verletzlichkeit.' Der Tagesspiegel
'Leif Randt vereinigt Witz und Experiment - ein Highlight in unserer literarischen Welt.' Deutschlandradio Kultur
Beas Spuren finden sich in allen Bezirken Londons: Statements, leuchtende Sonnen, Pandas und Astronauten. Sie ist die bedeutendste Künstlerin Europas. Daran glaubt mit Eric und Helen auch die Avantgarde des East End. Doch Bea ist verschwunden. Eric, der eine zerrissene Existenz zwischen südhessischen Videoclips und neuen britischen Frisuren lebt, begibt sich auf eine Suche in London, Osteuropa und der Schweiz. Leif Randts Debüt öffnet eine vielfarbige Welt zwischen Gegenwart und Trash-Fiktion; gestochen scharf und betörend schön.

"Leif Randt vereint Witz und Experiment - ein Highlight in unserer literarischen Welt!" (Deutschlandradio Kultur)

— Nil

Christian Kracht meets Matias Faldbakken (den Sprachfetischisten, nicht den Misanthropen) at your local Hochschule für Gestaltung. Merkwürdig verstiegen, aber faszinierend, originell, radikal.

— KollegeKraftwagen

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    Leuchtspielhaus

    Eiseisbaby

    19. October 2013 um 15:24

    [START PLAYING SOCIAL] Leif "Flyboy" Randts Debüt ist Pop in seiner kristallinen Form. So hart und so zerbrechlich wie ein Herz aus Glas. In jeder Szene, in jedem Satz spürt man den unbedingten Willen zu Form und Haltung. Das setzt Anstrengung voraus, Disziplin und den Glauben an die Existenz einer Ästhetik des Gegenwärtigen. Im Leben wie in der Literatur. Das macht "Leuchtspielhaus" so schön wie eine zitternde, mintgrüne Neonröhre (natürlich ohne Ton, wird im Bonusmaterial der BluRay als Film-Fehler Nr. 2010 vermerkt). *

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  • Rezension zu "Leuchtspielhaus" von Leif Randt

    Leuchtspielhaus

    Nil

    08. April 2011 um 11:48

    Abgefahren! Gegenwartsliteratur at its best. Ein Roman der definitiv kreativ, innovativ und sehr verwegen daher kommt mit einem Gespür für unkonventionelle Sprache. Es geht um einen jungen Mann, Eric, der nach London geht und dort mit einer Bekannten, Helen, einen künstlerischen Friseursalon eröffnet. Dort werden nur "Members" mit Haarschnitten versehen und auch nur die Haarschnitte des Monats. Obskur genug, aber Helen schreibt auch an einem Drehbuch, dass Eric immer wieder liest. Wir als Leser lesen dann an dieser Stelle mit und haben somit 2 Erzählstränge. Zum einen die Geschichte um Eric & Helen und zum anderen Helenes abgefahrenes Drehbuch. Zu all dem verehrt London zu dieser Zeit eine Schweizer Künstlerin, bea, die ihre Spuren im Stadtgebiet hinterläßt, aber selbst nie in Erscheinung tritt. Die Protagonisten des Romans haben eine wahnsinnig kunstvolles Verständnis für ihre Gegenwart und drücken sich auch genauso sensibel und überlegt aus. ...."in einem besseren Land würden die reichen Städte ihre Obdachlosen zu bunten Gegenentwürfen ausbilden". oder auch "Manchmal sah [...] er wie ein echter Vorstädter aus, ironisch und bescheiden. Von seinen Talenten war dann nichts zu ahnen." Genial ist auch dieser Ausspruch: "Beim Sport zu fluchen ist retro. Ich bin NewSchoolSportler." Das grandiose an diesem Roman sind diese gestochen scharfe Kommentaren die er seinen Figuren in den Mund legt. Leif Randt zeigt hier seine Sensibilität für die eigene Generation. Es strotzt vor Zeitgeist! Nicht auf Facebook sein, dass ist mittlerweile hip, seine Emailadresse aufgeben, all diese Dinge die unterschwellig schon als Randbewegung vorhanden sind, greift er auf. Der Autor des Romans, Leif Randt, hat bereits sein Talent bewiesen da er schon einige Preise für seine Texte gewinnen konnte. Unerkenntlich ist auch seine Geburtsort Frankfurt am Main im Roman vertreten, wenn er über die Skateboarder an der Hauptwache nachdenkt und seine Tante immer den Raum hatte ein Ladengeschäft in der Berger Str in Bornheim zu eröffnen. LESENSWERT für alle die mal "was anderes" lesen wollen! :0)

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