Leigh Bardugo Ruin and Rising

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Inhaltsangabe zu „Ruin and Rising“ von Leigh Bardugo

The capital has fallen. The Darkling rules Ravka from his shadow throne. Now the nation's fate rests with a broken Sun Summoner, a disgraced tracker, and the shattered remnants of a once-great magical army. Deep in an ancient network of tunnels and caverns, a weakened Alina must submit to the dubious protection of the Apparat and the zealots who worship her as a Saint. Yet her plans lie elsewhere, with the hunt for the elusive firebird and the hope that an outlaw prince still survives. Alina will have to forge new alliances and put aside old rivalries as she and Mal race to find the last of Morozova's amplifiers. But as she begins to unravel the Darkling's secrets, she reveals a past that will forever alter her understanding of the bond they share and the power she wields. The firebird is the one thing that stands between Ravka and destruction—and claiming it could cost Alina the very future she’s fighting for.   Ruin and Rising is the thrilling final installment in Leigh Bardugo's Grisha Trilogy.

Ein gelungenes, spannendes und herzzerreißendes Finale!

— Buecherwunderland
Buecherwunderland

Ein unfassbar spannendes Finale!

— larasbuecherliebe
larasbuecherliebe

Ein rundes Ende für die Trilogie rund um Alina und den Darkling!

— Isabella_
Isabella_

Wundervoller Abschluss der Grisha-Trilogy

— Hydra29
Hydra29

Für mich der beste Band der Reihe! Gelungener Abschluss!

— Chianti Classico
Chianti Classico

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  • Ein absolut gelungenes Finale!

    Ruin and Rising
    Buecherwunderland

    Buecherwunderland

    08. August 2017 um 14:16

    4.5 Sterne Vorneweg:Ich habe diese Reihe ja ehrlich gesagt nur angefangen, damit ich "Six of Crows" lesen kann, ohne etwas zu verpassen. Ich hätte nie erwartet, dass mich diese Bücher so mitreißen würden. Meine Meinung:Was für ein Finale! Nachdem Band 2 ja ein bisschen schwächer war als der Vorgänger, war ich etwas skeptisch, aber dieses Buch konnte mich wieder richtig überzeugen! Zur Handlung werde ich nichts sagen, da an diesem Punkt wohl alles ein Spoiler wäre ;). In diesem Buch passiert so einiges und es gibt kaum Atempausen. Deswegen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb von nicht mal 24 Stunden durchgesuchtet. Ich habe richtig mit den Charakteren mitgelitten und mitgefiebert! Viele von ihnen wie Nikolai (😍), Mal, etc. sind mir richtig ans Herz gewachsen und es ist fast schon schwer sie gehen zu lassen. Mit dem Ende bin ich zufrieden, denn es passt zu der Reihe :). Fazit:Ich kann euch diese Bücher nur empfehlen! Sie sind wunderschön geschrieben, haben tolle Charaktere und eine spannende Handlung! Ein absolut gelungenes Finale! 

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  • Gelungenes Finale!

    Ruin and Rising
    larasbuecherliebe

    larasbuecherliebe

    12. July 2017 um 11:51

    Allgemeine Infos Titel: Ruin and RisingAutor: Leigh BardugoGenre: Young Adult, FantasyVerlag: Henry Holt & CoEinband: HardcoverPreis: 18,99€ Seitenanzahl: 432Reihe: 3. Band der Grisha TrilogieISBN: 9780805094619 Inhalt Soldier. Summoner. Saint.The nation’s fate rests with a broken Sun Summoner, a disgraced tracker, and the shattered remnants of a once-great magical army.The Darkling rules from his shadow throne while a weakened Alina Starkov recovers from their battle under the dubious protection of the zealots who worship her as a Saint. Now her hopes lie with the magic of a long-vanished ancient creature and the chance that an outlaw prince still survives.As her allies and enemies race toward war, only Alina stands between her country and a rising tide of darkness that could destroy the world. To win this fight, she must seize a legend’s power—but claiming the firebird may be her ruin.Quelle: https://us.macmillan.com/books/9781250063168 Meine Meinung Zu sagen, ich mochte das Buch wäre ziemlich untertrieben. Ich liebe die von Leigh Bardugo erschaffene Welt und die vielen Plottwists sowie Charaktere einfach. Das Buch startet, wo Band 2 aufgehört hat. Alina und ihre Freunde wurden vom Apparat in die unterirdischen Höhlen Ravkas gebracht und "genießen" nun seine "Gastfreundschaft". Dieser möchte Alina nicht gehen lassen, da sie zu wertvoll ist und keine Kraft mehr besitzt. Sie ist geschwächt, nur noch eine Hülle ihrer selbst. Der Apparat benutzt dies gemeinerweise für seine Zwecke. Schon nach ungefäher 10% des Buches hätte ich ihm den Hals umdrehen können, er war ein so nerviger Charakter und nicht selten habe ich bei seinen Handlungen die Augen verdreht. Aber keine Sorge, nach kurzer Zeit gibt es einen Lichtblick. Die Protagonistin Alina mochte ich in diesem Buch sehr gern. Seit den vorherigen Büchern hat sie sich sehr verändert und eine starke Entwicklung durchgemacht. Zu Beginn von Band 1 war sie eine unscheinbare Kartografin, ein wenig überfordert mit den vielen neuen Eindrücken und ihren Fähigkeiten. Durch die Geschehnisse ist sie pragmatischer, skrupelloser und abgehärteter geworden. Und trotzdem ist sie noch fähig Liebe und Mitleid zu empfinden. Dafür bewundere ich sie! Besonders gut gefallen hat mir aber, dass sie keine von diesen perfekten, selbstlosen Protagonistinnen war (auch wenn es durchaus toll sein kann, wenn eine Prota diese Eigenschaften besitzt). Alina hat Fehler, Ecken und Kanten. Sie liebt und lebt einfach, ein ganz normales Mädchen, das vor allem an andere Menschen denkt, aber doch egoistische Gedanken zulässt. Dadurch, dass die Bücher aus der Sicht Alinas geschrieben wurden, lernt man sie sehr gut kennen, baut eine Bindung zu ihr auf und versteht die leichte Kälte, die sie als Selbstschutz nach Außen hin aufgebaut hat. Trotzdem schimmert immer wieder ihre Wärme und ihr Licht durch, sie liebt ihre Freunde und würde alles für diese tun. Ich denke, sie ist im Laufe der Geschichte erwachsen geworden. Mit Mal, Alinas bestem Freund, konnte ich mich nicht zu 100% anfreunden. Versteht mich nicht falsch, er ist ein unglaublich toller, lieber Charakter und ich liebe es, wie er und Alina zusammen funktionieren. Aber für mich ist er eben nur ein bester Freund und kein Freund. Eine der wichtigsten Rollen spielt auch in diesem Band wieder der Darkling. Wie immer ist er sehr düster und geheimnsivoll, aber zum ersten Mal lernen wir hier eine verletzlichere Seite von ihm kennen sowie wir auch ihn als Person näher kennenlernen. In Band 2 kommt ja ein Charakter hinzu, den ich einfach nur liebe. Dies war auch hier wieder der Fall! Sein Humor, seine Charakterzüge, seine ganze Art... umwerfend! Mit seinem Witz und Charme hat er mich gefangen. Er besitzt diesen einzigartigen Optimismus und eine Unbesonnenheit, so als könnte ihn nichts erschüttern. Leider ist in Band 3 etwas mit ihm passiert, das mein Herz zerissen hat... Die Nebencharaktere habe ich alle in mein Herz geschlossen. Man erfährt immer wieder Details über sie, die sich am Ende zu einem großen Bild zusammensetzen. Alle sind so liebevoll beschrieben und jeder von ihnen ist einzigartig. Die Handlung ist mal wieder phänomenal und unfassbar spannend. Was habe ich nach Band 1 und 2 auch anderes erwartet? Verrat, angespannte Auseinandersetzungen, Liebe, Freundschaft, falsche Fährten, Kämpfe, Licht, Dunkelheit und Hoffnung werden in diesem finalen Band vereint. Leigh Bardugos Schreibstil war auch in diesem Buch unglaublich! Ich liebe es, wie sie die Sachen einfach auf den Punkt bringt und keine langen Beschreibungen benötigt, um eine düstere Welt auf der Suche nach Licht zu erschaffen. Zusammenfassend hat mir die Grisha Trilogie unfassbar gut gefallen! Besonders die immer wiederkehrende plötzliche Spannung und die Charaktere habe ich geliebt. Ich hatte zwar die Hoffnung, dass Alina am Ende mit jemand anderem zusammenkommt, aber trotzdem bin ich zufrieden, denn der Schluss war dennoch wunderschön. Ich bin froh, dass ich die Trilogie endlich gelesen habe und dass ich einen weiteren Namen auf die Liste meiner Lieblingsautoren setzen kann. Nun bin ich gespannt auf die Six of Crows Duologie! Bewertung 4,5 von 5 Sternen

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  • Ein toller Abschluss

    Ruin and Rising
    Isabella_

    Isabella_

    29. May 2016 um 16:55

    4,5 SterneIch schätze mich sehr glücklich, die Grisha-Trilogie nur mit wenigen Unterbrechungen gelesen haben zu können. Die meisten Buchreihen, die ich beginne, sind nicht vollständig, oder sie sind vollständig und ich komme doch nie dazu, die Folgebände zu bestellen. Hier war das ganz anders: kaum hatte ich den einen Band begonnen, war der nächste bereits unterwegs. Hätte ich gewusst, dass ich so gut mit der Trilogie klar komme, hätte ich auch alle auf einmal bestellen können. ;)Jetzt aber zurück zu Ruin und Rising, dem - leider - finalen Band rund um Alina, Mal und den Darkling. Das Buch schließt beinahe nahtlos an seinen Vorgänger an und man befindet sich sofort wieder mitten in der Geschichte. Alina ist abermals eine Art Gefangene - nun allerdings in den Händen des Apparats, der fest entschlossen ist, Alina in ihre Rolle als Heilige zu pressen...Ich glaube, ich habe es nie erwähnt, aber ich finde die Art und Weise, wie Alina in den Büchern behandelt wurde, unglaublich spannend. Meistens werden die Protagonisten höchstens als Helden bezeichnet, in den Grisha-Büchern wird jedoch regelmäßig "Sankta Alina! Sankta Alina!" geschrien. Ich habe noch nie von einer Protagonistin gelesen, die wirklich als Heilige verehrt wurde, und auch wenn der Fanatismus mancher Anhänger gelegentlich befremdlich war, so fand ich diesen Aspekt doch sehr neuartig und faszinierend.Zu Alina habe ich mich bereits in den vorhergehenden Rezensionen genug ausgelassen, deshalb werde ich mich kurz fassen: Trotz der massiven Veränderungen, die sich durchläuft, bleibt sie bis zur letzten Seite eine Protagonistin, die ich gut leiden kann. Alina ist alles außer perfekt und erscheint mehr störrisch als die große Charmeurin, aber gerade das macht sie in meinen Augen so bodenständig und angenehm.Mal hingegen... Ich habe wirklich, wirklich lange über ihn nachgedacht. Meine Aversion ist im letzten Band auch nicht wirklich verschwunden, auch wenn ich dazu übergegangen bin, ihn schlichtweg zu "akzeptieren". Vermutlich liegt es daran, dass seine Beweggründe für mich immer schwer nachzuvollziehen blieben, aber das ist okay. Die Art und Weise, wie Leigh Bardugo seine Beziehung mit Alina beschrieben hat, war in Ordnung - aber für mich mehr ein Randelement der Geschichte.Nikolai hingegen... <3 Mehr kann ich nicht sagen. Ein toller Anwärter auf den Thron - sehr charismatisch, sehr optimistisch. Er hat immer etwas Leichtigkeit in die oft sehr düstere Geschichte gebracht.Mein kleines Highlight ist allerdings immer noch der Darkling - ein fantastischer Antagonist, bei dem auch mal humane Seiten durchblitzen, wenn man auch letzten Endes deutlich sagen kann, dass ihm der Wahn zu Kopf gestiegen ist. Und bevor das eine endlose Charakterauflistung wird (tut mir leid) - die Nebencharaktere, vor allem Genya, Zoya aber auch Baghra, waren ebenfalls klasse und fügten sich perfekt in das Bild ein.Was ich mir im Nachhinein bei Ruin und Rising gewünscht hätte, wäre tatsächlich etwas mehr Länge gewesen. Ich weiß, bei Shadow and Bone habe ich noch Bardugos Fähigkeit, auf den Punkt zu kommen, gelobt, aber als ich die letzte Seite umblätterte, wollte ich am liebsten noch mehr Geschichten, noch mehr über Alina und die anderen lesen. Die Bücher waren so schnell und einfach zu lesen, dass ich jetzt fast etwas wehmütig bin, dass es so schnell vorbeiging.Letzten Endes hat mir auch Ruin und Rising sehr viel Unterhaltung geboten - sogar etwas mehr als seine beiden Vorgänger, da ich einfach beeindruckt davon bin, was für eine komplexe Welt/Geschichte Leigh Bardugo geschaffen hat.

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  • I wouldn't want to have it any other way

    Ruin and Rising
    Hydra29

    Hydra29

    03. May 2016 um 20:40

    Das Ende der Trilogie und es hat mich noch mal richtig mitgerissen. Obwohl ich besonders Probleme mit dem Mittelteil hatte, der doch etwas langatmig wurde, da er mich zu sehr an Teil 2 erinnert hat, bin ich zufrieden und glücklich. Das Ende hat alles wieder rausgerissen und so sollte man den Abschluss einer Trilogie gestalten. Es hatte ein nahezu perfektes Ende :) 

  • Rezension: Ruin and Rising von Leigh Bardugo

    Ruin and Rising
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    03. April 2016 um 09:34

    Alina ist noch geschwächt von ihrem Kampf mit dem Darkling, doch viel Zeit zum Ausruhen hat sie nicht. Der letzte von Morozovas Amplifiers wartet irgendwo in Ravka auf sie und damit die Chance den Darkling endgültig zu besiegen... "Ruin and Rising" ist der dritte und finale Band von Leigh Bardugos Grisha Trilogie und wird wieder aus der Sicht von Alina erzählt. Der zweite Band hat mich nicht direkt enttäuscht zurückgelassen, aber ich fand es schade, dass das Buch viel zu lange gebraucht hat, um spannend zu werden. Trotzdem gefällt mir Geschichte richtig gut, denn die Welt der Grisha, die Leigh Bardugo aufgebaut hat, finde ich einfach spannend und die Bücher haben etwas Besonderes an sich, das mich begeistert! Also habe ich gehofft, dass mich "Ruin and Rising" so richtig packen kann und ich hatte Glück, denn für mich ist der dritte Band auch der beste der Reihe! Wo der zweite Band zu viele Längen aufwies, konnte mich der dritte Band mit einer spannenden und dichten Handlung fesseln! Nach ihrem Kampf mit dem Darkling hat Alina bei dem Apparat Zuflucht gefunden, doch richtig erholen kann sie sich nicht, da sie sich in der White Cathedral befindet, einem Ort, der sich meilenweit unter der Erde befindet und Alina vom Sonnenlicht abschneidet, dass sie für ihre Regeneration dringend benötigt. Alina muss zurück an die Oberfläche, auch um sich endlich auf die Suche nach dem Firebird zu machen, den dritten und letzten von Morozovas Amplifiers. Die Geschichte geht sofort spannend los und konnte mich durchgehend packen. Es passiert so viel in diesem Finale und man lernt so viel neues über die Welt der Grisha, was mir echt gut gefallen hat! Außerdem bin ich wirklich damit zufrieden, wie das Buch endet. Ich habe hier absolut nichts auszusetzen! Auch Alinas Entwicklung fand ich wirklich gelungen! In den vorherigen Bänden merkte man, wie unsicher sie in ihrer neuen Rolle war und dadurch ließ sie sich doch sehr von anderen beeinflussen. Im ersten Band vom Darkling und im zweiten Band von Nikolai. Im dritten Band ändert sich das, weil sie ihre eigenen Entscheidungen trifft. Sie wirkt insgesamt viel stärker und ist entschlossen den Darkling gegenüberzutreten und ihn endgültig zu besiegen. Fazit: "Ruin and Rising" von Leigh Bardugo ist für mich der stärkste Band der Grisha Trilogie und ein Abschluss, der mich mehr als zufrieden zurücklässt. Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden konnte mich die Handlung durchgehend fesseln und auch Alinas Entwicklung konnte mich begeistern! Insgesamt hat mir die Grisha Trilogie richtig gut gefallen, sie hat einfach etwas Besonderes an sich, das mich begeistern konnte. Für diesen gelungenen Abschluss einer tollen Trilogie gibt es fünf Kleeblätter!

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  • I am not ruined. I am ruination.

    Ruin and Rising
    BloodyBigMess

    BloodyBigMess

    12. November 2015 um 20:21

    Meine Meinung: Fangen wir erst einmal mit den guten Aspekten an: Ruin and Rising war durchaus ein gelungener Abschluss zur Grisha Trilogy. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass Trilogien nie genau so enden, wie ich mir das gewünscht und vorgestellt hätte und es manchmal durchaus kleine Enttäuschungen gibt -- und die gab es hier zwar auch, aber dennoch war es spannend, gefühlserregend; solide. Ich finde ja den Schreibstil von Leigh Bardugo klasse und auch hier war das durchaus wieder der Fall. Obwohl ich finde, dass sie noch viel mehr in die Tiefe gehen und Alina's Welt hätte ausbauen können und auch die Grishas als "Spezies", hat sie mich auch so fasziniert. Dieser Band hat mich gefesselt und ich war ziemlich rasch durch - es war fesselnd und fließend. Alinas Figur war in den letzten beiden Bänden meiner Meinung nach ein halbleerer Behälter, der von anderen beeinflusst und somit 'gefüllt' wurde. Im ersten Band war es der Darkling, der ihr Gedanken in den Kopf gepflanzt hat und im zweiten Band wurde sie von Mal geleitet. In diesem Band finde ich, hat Alina eine Entwicklung durchgemacht. Sie war nicht mehr so einfach zu manipulieren und ihr Charakter und ihre Selbstsicherheit wurden stärker, sodass sie sich endlich selbst 'ausgefüllt' hat. Neben dem Erlebtem und das daraus gelernte, lag das vermutlich u.A. daran, dass sie in diesem Band Freundschaften geknüpft hat, die sie nicht nur auf Mal isolieren und stärken. Ihre Freundschaft mit den anderen Mädchen fand ich wirklich super und ich hätte sogar gern noch mehr darüber gelesen. Nun zu dem eigentlichen Ende: So bitter es auch klingt, mir hat es durchaus gefallen, dass im Grunde jede Figur in diesem Band etwas verloren hat, geschmerzt hat, Narben trägt und vielleicht nie mehr der oder die Selbe sein wird. Denn sie waren nun mal in einem 'Krieg' und ich kann es gar nicht ab, wenn solche Sachen immer in Friede, Freude, Eierkuchen enden. Der Darkling hat es mir nie so angetan wie so manch anderen. Ich finde er war kein Antiheld, der einem in Erinnerung bleibt. Er hat weder übertrieben positive noch negative Gefühle bei mir ausgelöst. Im Grunde war er absolut vergessbar und ehrlich gesagt versteh ich nicht, was so viele an ihm finden. Ich finde seine Backstory fiel eigentlich ziemlich lasch aus. Und was so viele ja oft als Grund für ihr Mögen vom Darkling nennen, ist das er sich in einer moralischen Grauzone befindet, und da stimme ich gern zu, aber eigentlich habe ich bessere Figuren der Art gelesen. Deshalb fand ich es letztendlich ganz gut wie es mit ihm geendet hat. Mit Alinas Ende sieht es da bei mir leider bisschen anders aus. Ich mochte die Tatsache, dass Alina am Ende des Buches nicht in der Öffentlichkeit stehen und das Ganze hinter sich lassen wollte. Ich finde, dass war durchaus nachvollziehbar und Alina ist durchaus eine Person, die eher in die Schatten als in das Rampenlicht einer Gesellschaft gehört. Jedoch mochte ich nicht die Tatsache, dass Alina ihre Kräfte verloren hat. Ich finde es gab keinen triftigen Grund dahinter, wieso das geschehen musste, außer das Leigh Bardugo Alina passender für Mal machen wollte. Allgemein finde ich, dass mit Alina ziemlich viel am Ende geschehen ist, was nicht wirklich ihrer Figur Recht tut, sondern sie einfach nur mehr auf Mal runter reduziert. So mag ich, wie gesagt, dass Alina sich zurückgezogen hat, allerdings mag ich es gar nicht, dass sie fortan ein Leben gelebt hat, welches Mal für sie beide erträumt hat, aber vielleicht nicht ganz zu ihr passt. Es wurde komplett ignoriert, dass Alina sich im ersten Buch mit ihrer Kraft zum ersten mal Wohl in ihrer Haut gefühlt hat und welche Entwicklung sie durchgemacht hat und das Mal vielleicht gar nicht mehr der Richtige für sie ist. Ich finde Mal ist eine sehr weinerliche und manipulative Person, die Alina nur bremst. Ich finde nicht, dass Alina mit Mal hätte enden sollen. Abgesehen davon, ist mir eigentlich nichts besonders missfallen. Ich finde nur, dass Alina ein klein wenig Unrecht mit ihrem Ende angetan wurde. Letztendlich war aber die einzige Figur, die vollkommen mein Herz erobert hat, Nikolai Lantsov. Und ich bin nur froh, das er lebt und da gelandet ist, wo er hingehört. Ehrlich gesagt würde ich sogar super gerne eine Novella nur über ihn lesen, oder ein ganzes Buch oder gar eine ganze Reihe... Ich mein ja nur. Alles in allem, ein gutes Ende und ich bin nur froh, dass rechtzeitig zu meinem Beenden dieser Reihe der erste Band zu Leigh Bardugos neuer Reihe erschienen ist, die ich mir bald holen werde. Ich bin ein Fan von ihr.

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  • gelungener Abschlussband der Grisha Trilogie

    Ruin and Rising
    annlu

    annlu

    04. August 2015 um 20:09

    “It´s true,” I said softly. “You are stronger, wiser, infinite in experience.” I leaned forward and whispered, my lips brushing the shell of his ear. “But I am an apt pupil.” Abschlussband der Grisha-Trilogie Seit dem Aufeinandertreffen Alinas mit dem Darkling verbringen sie und die wenigen Überlebenden ihre Zeit in den Höhlen unter Ravka. Abgeschnitten von der Sonne, der Quelle ihrer Magie, muss sich Alina den Machenschaften des Apparts unterwerfen und für ihn die Heilige spielen. Mit Hilfe ihrer Freunde kann sie sich befreien und macht sich auf die Suche nach dem dritten amplifier um dem Darkling endgültig gegenüberzutreten. Der Band präsentiert eine neue Alina, pragmatischer und skrupelloser, die vom Leben enttäuscht scheint und nur noch ein Ziel hat – den Darkling zu besiegen. Die Stimmung zwischen ihr und Mal ist angespannt, einerseits spüren beide, dass das Schicksal scheinbar unterschiedliche Ziele für sie hat, andererseits sind ihre Gefühle noch von den Ereignissen des letzten Bandes verletzt. Obwohl sie kein Paar mehr sind, können sie nicht wirklich voneinander loslassen. Neben ihnen und dem bösen Gegenpart tauchen viele bekannte Nebencharaktere wieder auf. Darunter die Grisha Zolya, Genya und David, die beiden Zwillinge Tolya und Tamar und der rebellische Prinz Nikolai. Die neue Stimmung unter den Charakteren baut eine Spannung auf, die sich über den ganzen Band hält. Das Abfinden mit ihrer Situation trägt dazu bei, dass sie auch Witze darüber machen können und somit entstehen einige Situationen, die überraschend sarkastisch waren. Die neue Reife der Charaktere und die anhaltende Spannung haben das Buch zu einem würdigem Abschlussband gemacht, der mit einem schönen Ende aufwartet.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Ein zufriedenstellender Schluss, der zu den ersten beiden Bänden passt

    Ruin and Rising
    Deengla

    Deengla

    31. August 2014 um 15:30

    Kurzmeinung Als Abschlussband für diese Reihe völlig in Ordnung, konnte mich jedoch wie seine Vorgänger leider nicht begeistern. Für mich eine durchschnittliche Trilogie mit einigen Schwächen. Inhalt Alina versteckt sich in den Tunneln. Nicht nur vor ihrem Feind, sondern auch vor den Leuten, die sie als Heilige verehren. Dabei müssen sie und Mal doch endlich den letzten Amplifier (Verstärker ihrer magischen Kräfte) finden, um in den entscheidenen Kampf ziehen und das Königreich Ravka retten zu können. Meine ausführlichere Meinung War ich schon von Band 1 und Band nicht wirklich überzeugt, konnte mich leider auch der dritte Band der Reihe nicht begeistern. Es spielte sich alles routiniert ab und die ach so großen Überraschungen (etwa, was das Geheimnis um den letzten Amplifier angeht) sind für versierte Fantasy-Leser meiner Meinung nach absolut vorhersehbar gewesen. Wenigstens wurde die Figur Alina im letzten Band für mich ein klein wenig interessanter und sympathischer, aber erstens war das viel zu spät und zweitens für meinen Geschmack lange noch nicht ausreichend. Die interessanteste Figur ist und bleibt für mich der Darkling. Auch die Welt, die geschaffen wurde, blieb für mich erstaunlich blass, obwohl sie doch einiges an Potenzial hatte. Meiner Meinung nach hat die Autorin nicht wirklich viel riskiert, sich an beliebte und erfolgreiche Muster gehalten, diese leicht abgewandelt und dann wirklich Schritt für Schritt befolgt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine Verfilmung mir mehr zusagen würde als das Buch - die Kostüme und einige Kampfszenen bieten sicherlich auf der Leinwand mehr Unterhaltung als im Buch. Fazit Eine Trilogie, die zumindest mich nicht begeistern konnte. Die Charaktere blieben mir zu blass, die Handlung war vor allen Dingen in Band 2 regelrecht langweilig und die ach so großen Plot Twists waren doch sehr vorhersehbar. Einzig und allein der Darkling wird mir in Erinnerung bleiben.

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