Leigh Bardugo Shadow and Bone

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Inhaltsangabe zu „Shadow and Bone“ von Leigh Bardugo

Originally published as The Gathering Dark. The Shadow Fold, a swathe of impenetrable darkness, crawling with monsters that feast on human flesh, is slowly destroying the once-great nation of Ravka. Alina, a pale, lonely orphan, discovers a unique power that thrusts her into the lavish world of the kingdom's magical elite - the Grisha. Could she be the key to unravelling the dark fabric of the Shadow Fold and setting Ravka free? The Darkling, a creature of seductive charm and terrifying power, leader of the Grisha. If Alina is to fulfil her destiny, she must discover how to unlock her gift and face up to her dangerous attraction to him. But what of Mal, Alina's childhood best friend? As Alina contemplates her dazzling new future, why can't she ever quite forget him? Glorious. Epic. Irresistible. Romance. Perfect for fans of Kristin Cashore and Laini Taylor.

Ein wirklich spannender Auftakt einer vielversprechenden Reihe!

— Buecherwunderland

Toller Auftakt, bei dem mir der letzte Funken gefehlt hat. Ich bin gespannt au Teil 2!

— LeonoraVonToffiefee

So ein fantastisches Buch!!

— larasbuecherliebe

Tolle Charaktere in einem russisch-angehauchten Setting. Shadow and Bone macht Lust auf mehr von Leigh Bardugo!

— Cari_f

Eins meiner Highlights im Fantasygenre! Tolle Charaktere und ein unvorhersehbarer Plot.

— Sorlana

Bitte mehr von den Grisha, Kvass und Leigh Bardugo!!!

— ichundelaine

Shadow and Bone ist ein solider erster Band, der Lust auf mehr macht!

— Isabella_

Das Buch macht echt Spaß zu lesen. Toller Schreibstil

— Emilovesbooks

Hat mich absolut süchtig gemacht.

— tinydancingdoll

Eine ganz großartige Geschichte, spannend bis zum Schluss. Ich bin bekennender Darkling-Fan!

— liebling
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Emotionalität über Konstruktion

    Shadow and Bone

    Wortmagie

    29. August 2017 um 13:07

    Ich bin vermutlich die letzte, die „Shadow and Bone“ von Leigh Bardugo liest. Der Trilogieauftakt erschien 2012 und löste einen verrückten Hype aus, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich kaufte das Buch 2014, lies es dann aber drei Jahre warten. Nicht, weil es mich nicht mehr interessierte, sondern weil ich die Vorfreude darauf voll auskosten wollte. Die Aussicht auf ein High Fantasy – Universum, das vom zaristischen Russland inspiriert wurde, war einfach zu delikat, um kopfüber in die Geschichte zu stürzen. Manchmal ändert ein einziger Moment alles. Seit Alina Starkov, Waise und mittelmäßige Kartografin beim Militär von Ravka, ihrem besten Freund Malyen und ihrem Trupp im Schatten-Spalt das Leben rettete, erkennt sie sich selbst kaum wieder. Als sie in der schwärenden Wunde tiefster Dunkelheit angegriffen wurden, brach etwas aus ihr hervor: eine Macht, von der sie nicht wusste, dass sie sie besitzt. Verwirrt und desorientiert wurde sie dem Dunklen vorgeführt, dem Anführer der Grischa, der magischen Elite des Landes. Er sandte sie in die Hauptstadt Os Alta und riss sie brutal aus ihrer Existenz. Nun wird Alina als Grischa ausgebildet, weit entfernt von Mal und allem, was ihr vertraut ist. Ihre Fähigkeiten sind selbst für eine Magierin einzigartig. Große Hoffnungen lasten auf ihren Schultern. Sie könnte Ravkas Kriege beenden. Sie könnte den Hunger in ihrem Land bekämpfen. Gemeinsam mit dem Dunklen könnte sie sogar den Spalt schließen. Aber kann sie dem Dunklen und ihren neuen Kräften überhaupt vertrauen, ohne Mal an ihrer Seite, der sie daran erinnert, wer sie ist? Ich möchte nicht schon wieder die alte Leier spielen. Also werde ich nicht schreiben, dass „Shadow and Bone“ dem Hype nicht gerecht wird. Stattdessen schreibe ich: der Hype um „Shadow and Bone“ ist übertrieben. Leigh Bardugo ist gewiss auf einem guten Weg und der Auftakt der „Grisha“-Trilogie hat mich gut unterhalten, doch angesichts all der Aufregung hatte ich definitiv mehr Feuerwerk erwartet. Mir reichen die unausgegorenen positiven Ansätze nicht aus, um mich in Begeisterungsstürme verfallen zu lassen. Ich erkenne die vielversprechenden Aspekte, über die andere Leser_innen schwärmen, aber meiner Meinung nach sind diese nicht in aller Konsequenz ausgearbeitet. Betrachten wir zum Beispiel das Worldbuilding. Die zaristisch-russischen Einflüsse sind prägnant, was mir wirklich gut gefiel, weil es eine erfrischende Abwechslung zu den zahllosen mittelalterlichen High Fantasy – Welten darstellt. Ich habe in einem Interview mit Leigh Bardugo gelesen, dass bestimmte Merkmale des Landes Ravka für sie von Beginn an feststanden – die extreme Diskrepanz zwischen Arm und Reich, die Unfähigkeit zur Industrialisierung, die truppenstarke, zwangsverpflichtete Armee – sie jedoch nach einer kulturellen Inspirationsquelle suchte, die diesem skizzenhaften Konzept Leben einhauchen würde. Das imperialistische Russland bot sich nahezu zwingend an und ich finde, sie transportiert die damit einhergehende Atmosphäre hervorragend. Meiner Vorstellung nach könnte Ravka tatsächlich ein Landstrich im Russland zur Zarenzeit sein. Leider hilft mir dieses stabile Bild allerdings nicht, die Situation in Ravka zu verstehen. Das Land führt seit Generationen Krieg gegen seine Nachbarnationen. Wieso? Worum geht es? Rohstoffe? Territorium? Ich weiß es nicht und ich bin bedauerlicherweise nicht überzeugt, dass Leigh Bardugo es weiß. Ich habe den Eindruck, dass sie Ravka kaum besser kennt als ich, weil sie – dem strengen Korsett der YA folgend – die Ausschlachtung der Liebesgeschichte der detaillierten Ausarbeitung ihres Universums vorzog. Emotionalität über Konstruktion. Natürlich gibt es ein Liebesdreieck. Die Protagonistin Alina ist hin- und hergerissen zwischen ihrem reizenden besten Freund Mal und dem nebulösen Oberhaupt der Grischa, dem Dunklen. Ich mochte Alina anfangs sehr gern. Ich fand sie rotzig, schlagfertig und frech, voller spitzer, scharfer Ecken und Kanten, ohne verletzend zu sein. Das Mädchen hatte Persönlichkeit. Dann offenbart sich ihr magisches Talent und sie wird für ihre Ausbildung in den Kleinen Palast geschickt, wo sie sich in eine langweilige, schale, stereotype Version ihrer selbst verwandelt, in eine weitere, austauschbare YA-Heldin, die nichts hinterfragt. Ich war unglaublich enttäuscht. Im letzten Drittel von „Shadow and Bone“ erhält sie zwar etwas von ihrem Biss zurück, wird aber nie wieder die Alina, die mich zu Beginn beeindruckte. Das einzige, das mir während ihrer Ausbildungszeit gefiel, war die minutiöse Beschreibung des Erlebens ihrer Kräfte. Hier war Leigh Bardugo sehr explizit, was vermutlich daran liegt, dass ihr überraschend wissenschaftlich angehauchtes Magiesystem im Gegensatz zu ihrem Worldbuilding vollständig ist. Die Vorliebe der Young Adult – Literatur für Trilogien ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits erhalten Autor_innen mehr Raum, um Handlung, Charaktere und Setting überzeugend zu entwickeln, andererseits wird diese Möglichkeit leider viel zu selten genutzt. Ich habe das Gefühl, Universen werden nicht mehr vorbereitet, geplant und konstruiert, sondern impulsiv beim Schreiben zusammengeschustert. Nicht so wild, bleiben viele Fragen im ersten Band ungeklärt, es kommen ja noch zwei Folgebände. Nun, für mich ist das wild. Für mich ist das ein Makel, den ich nur schwer verzeihen kann, weil ich finde, dass zwar nicht alle Fragen im ersten Band einer Trilogie geklärt werden müssen, Autor_innen jedoch zumindest die Antworten kennen sollten. Dessen bin ich mir bei Leigh Bardugo nicht sicher. Deshalb kann ich „Shadow and Bone“ nicht höher als mit drei Sternen bewerten. Obwohl ich Spaß daran hatte, fühlte sich die Lektüre fragmentarisch an. Die „Grisha“-Trilogie erhält von mir noch eine Chance, doch sollte der zweite Band „Siege and Storm“ die Lücken nicht plausibel schließen, könnte ein Abschied ins Haus stehen.

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  • Ein wirklich spannender Auftakt

    Shadow and Bone

    Buecherwunderland

    18. July 2017 um 10:20

    4.5 🌟 Vorneweg: Nachdem ich mir vor einiger Zeit "Six of Crows" gekauft habe, nur um festzustellen, dass es ein Spin-Off dieser Trilogie ist, habe ich mich entschlossen die Grisha-Trilogie zuerst zu lesen. Meine Meinung: Ich war zu Beginn ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch, denn ich habe sehr gemischte Meinungen über diese Reihe gehört.Das hat sich schnell geändert, denn Alina ist eine sehr sympathische, starke und bodenständige Protagonistin. Obwohl sie durch ihre Fähigkeiten etwas "Besonderes" ist, bleibt sie trotzdem sie selbst, freundet sich mit den Leuten an, die sie mag und versucht sich nicht verbiegen zu lassen (mehr oder weniger erfolgreich).Mit Mal konnte ich dafür gar nichts anfangen. Er ist der typische Kindheitsfreund, der zu einem "tollen" Mann heranwächst und leider teilweise ziemlich eingebildet und überheblich. Vielleicht ändert sich das ja noch in den Folgebänden, aber bisher mag ich ihn einfach nicht sonderlich."The Darkling" hat mich richtig fasziniert. Er ist ein schweigsamer, ruhiger und mysteriöser Charakter. Zu Beginn dachte ich, dass er bestimmt mein Lieblingscharakter wird, aber irgendwas an ihm stört mich ;). Die Handlung geht gleich spannend los und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht! Es gab auch einige Überraschungen bzw. habe ich einiges so einfach nicht erwartet :).Teilweise hatte ich allerdings ein bisschen Schwierigkeiten mit den Namen und den Bezeichnungen der einzelnen Grisha Gruppierungen. Mittlerweile bin ich bei Band 2 und kann mir manches immer noch nicht merken. Das ist mir bisher bei noch keinem Buch passiert, aber da werde ich mich wohl auch noch dran gewöhnen ;).Fazit: Ich bin wirklich froh, dass ich diese Reihe begonnen habe und ich kann sie euch nur empfehlen!

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  • Wieso alle Zweifler dieses Buch lesen müssen!

    Shadow and Bone

    BooksOfTigerlily

    09. July 2017 um 15:13

    Wieso? Wieso nur habe ich mit dieser Reihe so lange gewartet? Ich habe nach dem Lesen des ersten Bandes das Gefühl, auf einen Schatz gestoßen zu sein. Mit dieser Meinung scheine ich im Netz wohl nicht alleine zu sein, die positive Resonanz ist riesig! Die Grischa-Reihe von Leigh Bardugo gehört sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Übersetzung nicht nur wegen der schwer erhältlichen deutschen Hardcover zu den am meisten gehypten Bücher der letzten Jahre. In der Regel bin ich bei solchen Hypes entweder schwer skeptisch oder von Anfang an mit Enthusiasmus mit dabei – bei Grischa war es lange Zeit so, dass ich nicht recht wusste, ob das Setting etwas für mich ist. Das Buch spielt in Ravka, einer fiktiven Welt, die stark russisch angehaucht ist. Jede Seite atmet den eisigen Hauch der Tundra, man riecht Nerzmäntel, fühlt klirrende Kälte und flimmernde Magie. Leigh Bardugo schafft es, den Leser mit wenigen Seiten völlig in ihre Welt zu ziehen! Und ja, diese ist so bezaubernd, so besonders auf dem Buchmarkt, dass ich froh bin, sie nicht verpasst zu haben. Protagonistin ist die Kartenmacherin Alina, eine Waise, die gemeinsam mit ihrem besten Freund Mal und der ersten Armee auf dem Weg zur mysteriösen Unsea ist, ein Gebiet voller dunkler Magie und Schrecken. Als sie und Mal in eine gefährliche Situation geraten, entdeckt Alina Kräfte, von denen sie nicht zu träumen wagte. Als Grischa wird sie nun dem Darkling unterstellt und ausgebildet. Doch die machtvolle Welt der Grischa ist anders als gedacht… Die Story beginnt gleich mit einer ordentlichen Portion Action, welche auch im weiteren Verlauf auf einem konstant hohen Niveau bleibt. Dabei kommen Charakterdarstellung und Storybuilding nicht zu kurz. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Dabei dachte ich zu Beginn des Buches, dass sich eine recht vorhersehbare Dreiecksbeziehung entwickeln würde… und war an einer gewissen Stelle sogar etwas enttäuscht, weil mir bei einer Entwicklung zwischen zwei Personen etwas die Raffinesse fehlte – aber weit gefehlt! Eben jene Szene ist mit Bedacht so gewählt, der Leser als auch die Protagonistin mit Absicht auf den Holzweg geführt! Gerade diese Szene, bei der ich zuerst enttäuscht über die Lieblosigkeit und Fantasielosigkeit von Leigh Bardugo war, entwickelt sich zur späteren Schlüsselszene, bei deren Auflösung man begeistert der Autorin seine Zustimmung zurufen möchte. Auf einmal wird die scheinbar vorhersehbare Story zu etwas größerem, die Autorin spielt derart geschickt mit Erwartungen und Klischees, dass man sich selbst ertappt fühlt und erleichtert ist, dass dieses Buch einfach anders, ja einfach mehr ist. Gemeinsam mit der Protagonistin Alina erlebt man diese Kehrtwende, wird mit Wahrheiten konfrontiert und muss auf einmal sein Weltbild neu ordnen – und muss raus aus seiner Comfort Zone, muss selbst mutig sein und handeln. Genau dies möchte das Buch mit leisen Tönen vermitteln – dass man sich selbst treu bleiben muss, man auf sein Bauchgefühl hören,  für sich selbst, für die Gerechtigkeit und für seine Lieben einstehen sollte. Das Buch entwickelt sich zu einem dramatischen Showdown, der einen sprachlos zurück lässt und den Leser fragen lässt, wie denn nun bloß alles wieder gut werden soll. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es weiter geht und welche Überraschungen die Reihe weiterhin bereit hält. Die Grischa-Trilogie ist im englischen Original erschienen bei Orion Children`s Books, Square Fish und in der deutschen Übersetzung beim Carlsen Verlag. Im sogenannten Grishaverse veröffentlichte die Autorin weitere Werke wie etwa Six of Crows oder language of Thorns. Das Buch ist im englischen Original für fortgeschrittene Anfänger geeignet.

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  • Ein fantastisches Buch!

    Shadow and Bone

    larasbuecherliebe

    01. July 2017 um 16:13

    Allgemeine Infos Titel: Shadow and BoneAutor: Leigh BardugoGenre: Young Adult, FantasyVerlag: Henry Holt & CoEinband: HardcoverPreis: 18,99€ Seitenanzahl: 356Reihe: 1. Band der Grisha-TrilogieISBN: 9780805094596 Inhalt Englisch:Soldier. Summoner. Saint. Orphaned and expendable, Alina Starkov is a soldier who knows she may not survive her first trek across the Shadow Fold—a swath of unnatural darkness crawling with monsters. But when her regiment is attacked, Alina unleashes dormant magic not even she knew she possessed.Now Alina will enter a lavish world of royalty and intrigue as she trains with the Grisha, her country’s magical military elite—and falls under the spell of their notorious leader, the Darkling. He believes Alina can summon a force capable of destroying the Shadow Fold and reuniting their war-ravaged country, but only if she can master her untamed gift.As the threat to the kingdom mounts and Alina unlocks the secrets of her past, she will make a dangerous discovery that could threaten all she loves and the very future of a nation.Welcome to Ravka . . . a world of science and superstition where nothing is what it seems.Quelle: https://us.macmillan.comDeutsch:Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Unscheinbar und still lebt sie im Schatten ihres Kindheitsfreunds Maljen, dem erfolgreichen Fährtenleser und Frauenschwarm. Keiner darf wissen, dass sie heimlich in ihn verliebt ist, am allerwenigsten er selbst. Erst als sie ihm bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich Alinas Dasein auf einen Schlag. Man munkelt, sie hätte übermenschliche Kräfte, und nicht zuletzt der Zar selbst wird nun auf sie aufmerksam …Quelle: www.carlsen.de Meine Meinung Ich muss sagen: Ich hätte etwas ganz anderes erwartet! Aber dieses Buch hat mich umgehauen! Die Handlung ist wirklich neu und originell. Die Ansiedlung des Geschehens in Russland ist sehr interessant, genau wie die russischen Geschichts- und Mythenelemente. Die Idee ist meiner Meinung nach sehr gelungen! Die Geschichte ist unvorhersehbar und spannend, mit einer Wendung, die ich wirklich nicht erwartet hätte. Außerdem ist das Buch unfassbar aufregend, es gibt viele Szenen mit extrem viel Spannung, sodass man einfach immer weiter lesen muss. Es passiert so viel, allerdings ohne, dass man sich gehetzt fühlt. Die Informationen, die man bekommt, sind perfekt abgeschätzt. Man erfährt nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, der Spannungsgrad ist so einfach perfekt. Durch den Schreibstil der Autorin findet man sich mitten in einer kalten und besonderen Welt wieder. Leigh Bardugo braucht keine langen Beschriebungen, um dem Leser eine komplette Welt mit vielschichtigen Charakteren vor Augen zu führen und bringt die Sache einfach auf den Punkt. Die Protagonistin Alina war mir sofort sympathisch, ich konnte mich von Anfang an in sie hineinversetzen. Das lag größtenteils auch daran, dass die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, wodurch dem Leser ein tiefer Einblick in ihre Gefühle und Gedanken gewährt wird. Alina ist wirklich besonders, aber doch so normal. Sie ist keine Rebellin oder große Kämpferin, sie ist keine Zicke oder kleines Dummchen. Alina ist einfach eine kompetente, bodenständige junge Frau, die sich selbst finden muss, um "the Unsea" zu zerstören. Es lastet ein ziemlich großer Druck auf ihr, denn nur sie kann dies vollbringen, da sie der sogennante Sun Summoner ist, also eine sehr starke und einzigartige Form der Grisha. Durch ihre Macht begibt sie sich in unbekannte und gefährliche Situationen, bei denen sie die Dinge nicht einfach akzeptiert, sondern hinterfragt und wissen will, was um sie herum geschieht. Das macht sie für mich zu einer starken Protagonistin. Auch Mal war mir sehr sympathisch. Er ist Alinas bester Freund, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist, auch wenn sie sich jetzt ein wenig aus den Augen verloren haben. Im Laufe der Geschichte erfährt man allerdings immer mehr über ihn. Eine wichtige Rolle in der Grisha-Trilogie spielt der "Darkling". Er ist wirklich unglaublich interessant und geheimnisvoll. Mal denkt man, er ist gut, aber dann ist er wieder böse und ich bin einfach so gespannt darauf, mehr über ihn zu erfahren, da ich ihn einfach nicht einschätzen konnte. Das hat die Spannung der Geschichte auch nochmal gesteigert. Zusammenfassend kann ich sagen, dass Leigh Bardugo eine Geschichte geschaffen hat, die mich gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. Die Welt ist sehr eigen und neuartig und die Charaktere unglaublich interessant. Mit der Protagonistin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, durchlebt man ein großes Abenteuer und ein spannendes, verwirrendes Spiel. Ein großartiger Auftakt! Bewertung 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Shadow and Bone" von Leigh Bardugo

    Shadow and Bone

    Cari_f

    23. February 2017 um 22:21

    Shadow and Bone ist der Auftakt zu Leigh Bardugos Grisha-Trilogie. Das Buch gibt den Lesern einen ersten Einblick in die Welt der Grisha, in der auch Bardugos wunderbare Six of Crows-Dilogie spielt. Six of Crows und Crooked Kingdom habe ich letztes Jahr gelesen und war begeistert. Und doch habe ich mich während des Lesens immer wieder an bestimmten Begriffen und Hintergründen vor allem im Zusammenhang mit den Grisha und den Ländern östlich von Ketterdam aufgehängt. Inzwischen bereue ich es, die Grisha-Trilogie nicht vor diesen beiden Büchern gelesen zu haben. Als der beste Freund des unscheinbaren Waisenmädchens Alina bei einem Angriff in Lebensgefahr schwebt, offenbart sich eine ungesehene Kraft in ihr, mit der sie sein Leben rettet. Doch sie kann nicht nur ihn retten, sondern auch ihr gesamtes Heimatland Ravka aus den Klauen eines scheinbar endlosen Krieges befreien. Doch dafür muss sie lernen, diese Kraft zu beherrschen und wird dazu vom mächtigsten der Grisha, dem Darkling, in das Machtzentrum Ravkas gebracht. Die Handlung von Shadow and Bone spielt in einem Land, dessen Kultur und Namen von Russland inspiriert wurden. Eine Tatsache, die mich ein wenig zögern ließ, das Buch zu lesen, die die Grisha-Trilogie aber klar von den zahllosen anderen YA Fantasy Büchern der letzten Jahre abhebt. Das Setting hat eine ganz eigene Atmosphäre. Von dem schier überfließenden Reichtum in den Schlössern der Herrschenden bis hin zur entbehrungsreichen Kahlheit der Tundra ist alles geboten. Der Verlauf der Handlung verspricht, dass man im Laufe der Trilogie auch mehr von der Welt außerhalb Ravkas zu sehen bekommt. Die Fähigkeiten der Grisha sind faszinierend und besitzen ein klares und durchdachtes System – auch wenn nach dem Buch noch ein paar Fragen offengeblieben sind. Mir gefällt der Gedanke, dass diese Fähigkeiten einen physikalisch/chemischen Hintergrund haben. Die Ich-Erzählerin Alina macht während des Buchs eine große Entwicklung durch, die sie mir immer sympathischer werden ließ. Sie nicht perfekt; Alina macht Fehler und muss mit den Konsequenzen leben – aber sie gewinnt immer mehr die Kontrolle über ihr eigenes Leben, was mich sie insgeheim anfeuern ließ. Leigh Bardugos Schreibstil macht es leicht, sich in Alinas Gedanken hineinzuversetzen und ihre Beweggründe nachzuvollziehen. Besonders die Momente, in denen Alina ihre Fehler realisiert, sind schön beschrieben. Zwar gibt es ein klischeeartiges Beziehungsdreieck, aber Leigh Bardugo lässt es zum Glück nicht zum Schwerpunkt der Handlung werden. Und noch wichtiger: sie macht Alina nicht zu einer der unzähligen Romanheldinnen, die sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden können und erst einmal zweigleisig fahren, bis sich ein Umstand ergibt, er sie zu einer Entscheidung zwingt. Mal ist einer dieser typischen Kindheitsfreunde, die sich mit den Jahren zu einem wahren Frauenschwarm entwickelt haben, aber nicht erkennen, wie die Gefühle ihrer Freundin über die Jahre zu mehr geworden sind. So lange bis sie ihm genommen wird. Der Humor den die beiden teilen, hat mich nicht nur einmal grinsen lassen. Der Darkling ist einer der Gründe, wieso ich mir dieses Buch zugelegt habe – viele haben ihn neben Warner aus Shatter Me oder Rhysand aus A Court of Thornes and Roses in die Liste ihrer Bad-Boy-Book-Boyfriends aufgenommen. Er ist mächtig, undurchsichtig und vor allem böse. Und doch strahlt er etwas aus, das ihn unwiderstehlich macht. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen – und mir gleich auch schon den zweiten Band Siege and Storm bestellt. Shadow and Bone hat mich positiv überrascht und ich will wissen, wie es mit den Charakteren im Verlauf der Trilogie weitergeht. Auch wenn die Handlung dem YA-typischen Schema folgt, ist es sehr unterhaltend und hat einige Überraschungsmomente. Eine klare Leseempfehlung!

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  • A different YA

    Shadow and Bone

    ichundelaine

    22. May 2016 um 09:05

    Shadow and Bone is the debut of Leigh Bardugo and the first book of the Grisha trilogy. In contrast to many other young adult novels, the setting is one of the main features which captured me right away.Ravka ( I guess this is supposed to be an imaginary Russia), a once great nation, is divided by the Shadow Fold, an inhospitable stretch of land, where horrible creatures live -  I have to admit that I am a sucker for story set in a Russian or Russian-like setting so I was instantly excited. It is that very Fold that shuts the nation off from the sea. Within Ravka there live the Grisha, an order of magicians that are heavily involved with the reign of the King and the maintenance of his power.Alina Starkova, and Mal Oretsev, two orphans who grew up together, work for the Army and one day when their brigade ventures into the Shadow Fold, Alina, who assumed to have no special traits, discovers her hidden talent. She is ishipped off to the King's court, entering a world of secrets, backstabbing and intrigues and feels instantly attracted to the Darkling, the leader of the order of the Grisha. It becomes obvious that Alina has a very special talent which can be used to destroy the Shadow Fold and save Ravka, but there are darker forces at work that the ones populating the barren land.The book is about love (of course) and attraction to people better left alone, it is about power and what you do with it once you have it and on the whole a very coherent first part of a well-written trilogy that definitely wants you to read MORE of this. 

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  • Ein guter Reihenauftakt!

    Shadow and Bone

    Isabella_

    01. May 2016 um 10:22

    Shadow and Bone gehört zu den Büchern, die ich eigenständig niemals angerührt hätte. Es war Mara von Cakes and Colors, die mich letzten Endes so neugierig machte, dass ich den ersten Band bestellte. Und so viel sei vorweggenommen: Shadow and Bone war binnen drei Tagen ausgelesen. Den Folgeband bestellte ich direkt hinterher. ;)Obwohl die Grischa-Trilogie schon verhältnismäßig lange auf dem Markt ist, wurde ich seltsamerweise nie gespoilert. Ich wusste nicht einmal wirklich, um was es in den Büchern ging - lediglich irgendetwas von einer russisch angehauchten Welt hatte ich gehört. Und so konnte ich ohne irgendwelche Erwartungen an das Buch herangehen.Gleich zu Beginn lernen wir Alina und ihren besten Freund Mal kennen, kurz, bevor der Test durchgeführt wird, der zeigt, ob sie Grischa sind oder nicht. Das erste Kapitel spielt einige Jahre später: Alina ist mittlerweile Kartographin und obwohl sie immer noch in Mal verliebt ist, fürchtet sie, dass sie sich voneinander entfernen.Alina ist eine tolle Protagonistin. Auch wenn ich nie ganz ihre Zuneigung zu Mal verstehen konnte (was vermutlich an der Kürze des Buches lag oder schlichtweg daran, dass ich nicht jedes Detail aus der Vergangenheit der beiden kenne), so war ich sehr froh, aus ihrer Perspektive zu lesen. Sie ist ein sehr kluges, willensstarkes Mädchen, und ihr Mut hat mich mehrmals beeindruckt. Die Wandlung, die sie im Buch durchläuft - vom Vollwaisen bis hin zu einer mächtigen Grischa - ist beeindruckend.Mein heimlicher Favorit ist allerdings der Darkling (der Dunkle im Deutschen). Um ehrlich zu sein, gehört er sogar zu den grandiosesten Bösewichten, von denen ich jemals gelesen habe! Anfangs machte er noch einen freundlichen, fast liebenswürdigen Eindruck mit seinem attraktiven, zeitlosen Auftreten und seinem mysteriösen Verhalten und der Art und Weise, wie er sich um Alina kümmerte - aber diese Wendungen erst! Ich will hier gar nicht viel verraten, aber so viel sei gesagt: der Darkling ist ein faszinierend komplexer Antagonist, dessen Motive und Verhaltensweisen mich als Leser wieder und wieder überraschten, und ich bin einfach hoffnungslos begeistert. Leigh Bardugos Schreibstil fügt sich gut der Komplexität der Geschichte - er ist relativ schlicht gehalten, wenn auch gespickt mit Wortkreationen wie "Kefta" (ein Gewand), die mich zugegeben manchmal etwas irritierten. Aber ist man einmal in der Geschichte drin, dann auch richtig! Wie gesagt, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ist relativ kurz (etwas über 300 Seiten), und Bardugo hält sich gewiss nicht mit unnötigen Szenen auf. Endlich mal eine Autorin, bei der man das Gefühl hat, dass sie einfach ihre Geschichte erzählt - und nicht mehr als das. Außerdem ist sie eine Meisterin der Wendepunkte. Immer, wenn ich glaubte zu wissen, in welche Richtung die Geschichte geht, bewies sie mir das Gegenteil. Das Ende von Shadow and Bone setzte dem noch die Krone auf. Ich freue mich darauf, weiterzulesen!

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  • Rezension: Shadow and Bone von Leigh Bardugo

    Shadow and Bone

    Chianti Classico

    06. March 2016 um 09:55

    Alina dient als Kartenmacherin in der ersten Armee des Königs von Ravka. Gemeinsam mit ihrer Einheit soll sie das Shadow Fold überqueren, einem unheilvollen Teil von Ravka, in dem immer währende Dunkelheit herrscht und das von den gefährlichen Volkra bewohnt wird. Als bei dieser Überfahrt ihr bester Freund Mal von den Volkra angegriffen wird, erwachen ungeahnte Kräfte in Alina... "Shadow and Bone" ist der erste Band von Leigh Bardugos Grisha Trilogie und wird aus der Sicht von Alina erzählt. Leigh Bardugo entführt den Leser in die Welt von Ravka, dessen Setting mich stark an ein früheres Russland erinnert hat, was ich sehr gemocht habe! In Ravka leben nicht nur "normale" Menschen, sondern auch Personen mit magischen Fähigkeiten, die Grisha. Als Alina ihrem Freund Mal das Leben rettet, erwachen bisher verborgene Kräfte in ihr und es stellt sich heraus, dass sie eine Sun Summoner, eine Sonnenkriegerin ist. Ravka wird seit vielen Jahren von dem Shadow Fold geplagt, das das Land zweiteilt und so wichtige Handelsrouten unterbricht. Schon lange wartet Ravka auf einen Sun Summoner, denn es besteht die Hoffnung, dass das Licht, das der Sun Summoner beschwören kann, die ewige Dunkelheit des Shadow Fold vertreiben kann. Alina dachte eigentlich, dass sie keine besonderen Fähigkeiten besitzt, da sie, wie in Ravka üblich, als Kind auf Grisha Kräfte getestet wurde. Plötzlich muss sie sich nicht nur damit auseinandersetzen, dass sie magische Kräfte besitzt, sondern auch, dass die Hoffnung eines gesamten Landes auf ihren Schultern liegt. Sie wird aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und in die Hauptstadt Os Alta gebracht, wo sie trainiert werden soll. Außerdem wird sie von ihrem besten Freund Mal getrennt. Die Geschichte startete sofort spannend, auch wenn der Mittelteil dann etwas ruhiger war. Allerdings nicht langweilig, weil man viel über die Welt der Grisha erfahren hat und natürlich auch, wie Alina versucht sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden noch viele neue Details auf den Leser warten, denn die Welt, die Leigh Bardugo erschaffen hat, gefällt mir richtig gut! Ich hoffe außerdem, dass man die Charaktere noch besser kennenlernen darf! Alina war mir zwar von Anfang an sympathisch, auch weil sie sehr schlagfertig ist, aber ich hätte sie gerne noch besser kennengelernt, ebenso wie Mal! Auch der Darkling, ein mächtiger Grisha ist eine sehr spannende Figur, mit vielen Geheimnissen, die ich gerne lüften würde! Fazit: "Shadow and Bone" von Leigh Bardugo ist ein spannender Auftaktband, der Lust auf mehr macht! Die Welt von Ravka und die Grisha haben mir richtig gut gefallen und auch die Geschichte konnte mich packen! Ich freue mich schon auf den zweiten Band, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Alina und Mal weitergeht.

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  • Guter Schreibstil, aber viel Beschreibung ...

    Shadow and Bone

    Emilovesbooks

    18. February 2016 um 19:13

    Meine Meinung: Das Cover der englischen Ausgabe ist wunderschön und deutlich besser als die Deutschen. Der Schreibstil ist auch wirklich gut, nur hat es mir in 3. Person aus dem Prolog und Epilog eindeutig besser gefallen, als die Geschichte in der Ich-Perspektive, denn so war es sehr distanziert. Es wurde auch sehr viel beschreiben, was die Geschichte nicht langweilig gemacht hat, aber es hätte besser zu dem 3. Person-Schreibstil gepasst. Die Grischa-Welt mit Zauberrei in der Art habe ich noch nie gelesen und es ist etwas einzigartiges. Die Welt ist Russland nachemfunden, was ich sehr interessant finde. Außerdem ist der Darkling ein wirklich cooler Feind und Alina ist auch eine gut Protagonitin, jedoch konnte man sie nicht so gut kennenlernen. Das Buch ist sehr schnell zu lesen und es kann jeder auch mit wenig Englischkenntnissen gut verstehen. Die letzen 120 sind irgendwie sehr abrupt, aber trotzdem hat mir das Ende am aller besten Gefallen,denn da wurde Spannung aufgebaut, was im restlichen buch ein wenig gefehlt hatte. Fazit: Durch den guten Schreibstil und das gut Ende kann das Buch die leichten Schwächen wieder wettmachen und deshalb gebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

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  • Super spannende Welt!

    Shadow and Bone

    BloodyBigMess

    19. September 2015 um 16:54

    Meine Meinung: Ich wollte die Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo schon vor einer ganzen Weile anfangen zu lesen, aber ich war ein klein wenig unsicher, weil sich die Meinungen zu diesem Buch recht spalten zu scheinen. Manche lieben es, manche hassen es und die meisten scheinen sich einfach nur im mittleren Feld zu befinden und es zu mögen, aber denken nicht, dass es ein überragendes Buch ist. Letztendlich habe ich aber doch danach gegriffen und angefangen zu lesen -- und wurde sofort in diese Welt hinein gesaugt! Shadow und Bone hat mich gepackt und durchgehend unterhalten. Ich wollte umblättern und wissen, wie es weitergeht und diese Spannung hat die ganze Zeit über nicht abgenommen. Ich finde Leigh Bardugos Schreibstil ist sehr einzigartig und obwohl der Plot an sich an manchen Stellen etwas langsamer voranschreitet, langweilt sie einen nicht, sondern es fühlt sich genau richtig an. Die Welt und ihre Historie, sowie das Konzept der Grishas waren super faszinierend für mich und ich wollte mehr und mehr erfahren. Obwohl ich mich zu der Hauptfigur Alina noch nicht unbedingt stark verbunden fühle, war sie mir eigentlich sympathisch. Ich mochte, dass sie nicht sofort in ihrem Element und gleich super gut war, in dem was sie tut, obwohl sie gerade erst in diese Welt hineingeworfen wurde. Ich habe sehr gern gelesen, dass sie Schwierigkeitern hatte und lernen und verstehen musste, bevor sie irgendwas erreicht hat. Ich mochte das Zusammenspiel zwischen Alina und dem Darkling zunächst mehr als das zwischen Alina and Mal, aber der Darkling wurde mir zum Ende hin immer suspekter. Allerdings weiß ich, dass sehr viele Leser den Darkling sehr mögen, also kommt das vielleicht erst in den folgenden Teilen? Bis jetzt ist er mir ziemlich meh und ich verstehe den ganzen Trubel um ihn nicht. Mal, der beste Freund und Schwarm von Alina, blieb mir wiederum von Anfang bis Ende recht gleichgültig. Ich mochte ihn, aber er ist nicht besonders herausgestochen. Allgemein finde ich, dass ich noch viel mehr über die Figuren erfahren und von ihnen erleben muss, bevor ich entscheiden kann, wen ich mag und wen nicht. Bis jetzt sticht noch niemand besonders heraus. (Außer vielleicht Genya, die Grisha, mit der sich Alina im Little Palace anfreundet. Genya war eigentlich recht sympathisch.) Weshalb mir Shadow and Bones so sehr gefallen hat, lag also hauptsächlich an der Welt, dem Schreibstil und schlichtweg, dass ich mich hineingezogen und durchweg unterhalten gefühlt hab. Es war spannend, es gab keine Durchhänger und ich war in einem Rutsch durch und wollte MEHR wissen. Ich gehe also gespannt an den nächsten Teil und hoffe 1. das ich mehr über die Figuren erfahre und mir eine klare Meinung über sie bilden kann, 2. mehr über die Welt, denn ich finde es sehr faszinierend, 3. das es weiterhin so unterhaltsam bleibt.

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  • Die Macht des Lichts gegen die Finsternis

    Shadow and Bone

    annlu

    06. June 2015 um 22:27

    For hundreds of years, the Shadow Fold has been doing our enemie´s work, closing off our ports, choking us, making us weak. If you´re truly a Sun Summoner, then your power could be the key to opening up the Fold. Seit Jahrhunderten ist Ravka gespalten: In der Mitte des Landes erstreckt sich die Shadow Fold, eine Dunkelheit, die nicht nur die Hauptstadt des Landes von den reichen Hafenstädten im Westen trennt, sondern auch seltsame Kreaturen hervorbringt. Alina und Mal sind beide Waisenkinder, die zusammen aufwachsen. Seit frühester Kindheit an waren die beiden Freunde. Auch der Armee Ravkas treten sie zusammen bei, Alina als Kartographin und Mal als Tracker. Als ihr Regiment auserwählt wird, die Shadow Fold zu durchqueren, sind sich beide der Gefahr bewusst, der sie gegenübertreten. In der Dunkelheit der Shadow Fold werden sie von Volcra angegriffen und Mal verletzt. Um ihn zu schützen entfesselt Alina ungeahnte Kräfte. Diese führen dazu, dass sie die Aufmerksamkeit der Grisha – der Machtnutzenden – und besonders die ihres Anführers, des Darkling, erregt. So kommt es dazu, dass die beiden getrennt werden und Alina zu den Grisha geführt wird, um den Umgang mit ihrer Macht zu erlernen. Obwohl sie sich zu dem Darkling hingezogen fühlt, kann sie ihren Kindheitsfreund, der ihr mittlerweile mehr bedeutet, als ein Freund, nicht vergessen. Doch was hält das Schicksal wirklich für sie bereit, wird sie an der Seite des Darklings die Retterin Ravkas werden? Die Karte zu Beginn des Buches hilft, die mehrfach erwähnten Ortsnamen weniger verwirrender zu finden. Die Welt, in der die Geschichte spielt ist an sich nicht so komplex und bald verständlich. Einige Schwierigkeiten bereiteten mir die Macht und die Hierarchien der Grisha, die jedoch in ihrem Alltag im Palast der Grisha ersichtlicher werden. Im Buch wird das Alter Alinas nie erwähnt, lässt sich aber aus ihren Erzählungen ableiten. Ich frage mich, ob das eine bewusste Entscheidung der Autorin war, um das Buch nicht in Jugend- oder Erwachsenenkategorien einzuordnen. Vom Sprachstil und den Inhalten her ist es sowohl für die einen, als auch für die anderen geeignet. Im ersten Abschnitt des Buches dachte ich, ich könnte den weiteren Verlauf der Geschichte vorhersagen, allerdings kamen überraschende Wendungen auf mich zu, sodass ich das Buch noch spannender und interessanter fand. Zusammenfassend verbindet das Buch eine gut erdachte, nicht zu komplex beschriebene, Welt, die Geschichte um Alina, die aus ihrer gewohnten Welt geworfen wird und nun versucht einen Platz in ihrer neuen Umgebung zu finden und dem Schicksal von Ravka, das durch die Shadow Fold von Feinden bedroht wird – einerseits spannend mit schnellen Entwicklungen, dann wieder langsamer erzählt war das Buch eine sehr guter Auftakt zur Serie.

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  • great start to get back into fantasy

    Shadow and Bone

    Rukhi

    23. January 2015 um 15:26

    "I missed you every hour. And you know what the worst part was? It caught me completely by surprise. I'd catch myself just walking around to find you, not for any reason, just out of habit, because I'd seen something that I wanted to tell you about or because I wanted to hear your voice. And then I'd realize that you weren't there anymore, and every time, every single time, it was like having the wind knocked out of me." This book had been sitting on my shelf for so long. Despite hearing so much good about it from several people, I just didn't know what to expect, so I stayed away from it. Now I'm glad I finally picked it up and could kick myself for letting it sit there for so long. First of all, the characters are amazing. I think I'm in love with all of them, even the antagonist. He really confused me and I'm still not 100% sure whether to hate him, or love him, or just be a fangirl of his powers. Speaking of which, the powers. The whole magic system was entirely new to me, and as I don't read fantasy regularly, complex magic systems usually confuse me and put me off books. But this one was well thought out, and properly explained through show instead of too much tell. I really liked the idea of the elements playing a big part, but also that everyone can still have their own "thing" apart from that. Going into this book, I also thought I wouldn't enjoy the setting at all (it's set in a fantasy version of Russia, I think), but that was luckily not the case. The setting is merely background noise (except that it's cold, but it could be cold anywhere in the world), and the Russian words might as well be just made-up words from a fantasy realm. I think "Shadow and Bone" was a great start back into fantasy, and it's definitely on the PRO side of the list of whether I will read more fantasy this year or not. 4 out of 5 Stars, because it was really good and interesting, but not mind blowing.

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  • Nichts für mich...

    Shadow and Bone

    Leny

    29. December 2014 um 15:04

    Alina ist eine Weise und ist zusammen mit ihrem besten Freund Maljen aufgewachsen. Sie ist in ihn verliebt, doch leider ist er ein Frauenschwarm und sieht Alina scheinbar nur als beste Freundin. Schon früh wurde getestet, ob die beiden besondere Kräfte besitzen (also Grischa sind), doch die beiden sind ganz normal. Als Alina Maljen dann aber das Leben mit einer besonderen Gabe rettet, muss sie auf dem Hof der Grischa leben und dort lernen ihre Gabe zu benutzen. Dazu hat sie noch die Aufmerksamkeit des Dunklen auf sich gezogen. Ich finde das Buch nicht so toll. Ich kam einfach nicht mit den Charakteren klar. Alina konnte ich die meiste Zeit überhaupt nicht verstehen. Ich hatte keine Ahnung über ihre Beweggründe und Motive. Auch dieses hin und her zwischen Maljen und dem Dunklen hat mich auch einfach nur genervt. Maljen war mir sowieso total unsympathisch. Nicht nur, dass er ein wirklicher Frauenheld, aber er vergisst Alina auch irgendwie und schein sie gar nicht zu brauchen. Ich finde, dass er sie einfach nur schlecht behandelt hat. Den Dunklen hingegen fand ich sehr interessant. Insgesamt ist das Buch einfach nichts für mich. Ich konnte keinen Bezug zur Geschichte und zu den Charakteren aufbauen. Es gab zwar auch viel Actionszenen, aber ich fand alles irgendwie emotionslos und langweilig.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Hatte mir mehr erwartet

    Shadow and Bone

    Deengla

    31. August 2014 um 15:06

    Kurzmeinung Hier wurde das typische YA-Fantasy-Rezept angewendet. Das Ergebnis ist solide, aber eben auch nichts wirklich Originelles und kommt einem sehr bekannt vor. Inhalt Alina, ein Waisenkind, lebt zusammen mit ihrem besten Freund Mal in Ravka, welches einst ein großartiges, mächtiges Land war, aber nun vom Shadow Fold und den Monstern, die dort leben und Menschen töten, bedroht ist. Die Eliteeinheit des Königs sind die Grisha, die besondere Fähigkeiten besitzen und dessen Anführer der mächtige und charismatische Darkling ist. Eines Tages stellt sich heraus, dass Alina über eine seltene Fähigkeit verfügt, weswegen sie nun Teil der Grisha-Einheit wird, viel mit dem Darkling zu tun hat und die einzige Hoffnung ist, den Shadow Fold und dessen Monster zu bekämpfen und Ravka zu seinem einstigen Glanz zu verhelfen. Meine ausführlichere Meinung Das Cover zeigt schon, dass das Buch stark von russischen Elementen beeinflusst ist, was sich jedoch hauptsächlich bei den Namen zeigt, die für mein Verständnis aber nicht sehr authentisch sind. (Müsste Alina nicht StarkovA heißen, beispielsweise, anstatt Starkov?) Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erwartet, aber im Prinzip spielt diese russische Inspiration kaum eine Rolle. Es ist ein Königreich, es gibt Monster, besondere Fähigkeiten, Alina ist die Auserwählte bzw. einzige Hoffnung, dann noch ein Liebesdreieck obendrauf, ein paar Kampfszenen und voilà: der typische YA-Fantasybrei ist fertig. Der Schreibstil war für mich in Ordnung, aber die Charaktere blieben für mich doch insgesamt allesamt recht blaß. Was natürlich vor allen Dingen bei Alina sehr schade ist. Einzig und allein der Darkling hat mein Interesse geweckt.  Fazit Ich konnte das Buch problemlos herunterlesen, aber die Begeisterungsstürme konnte ich nicht nachvollziehen. Für mich ein solider Auftakt, der aber auch recht flach und uninspiriert ist und sich reichlich bei typischen YA-Klischees bedient.

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