Leigh Himes Die zwei Seiten meines Herzens

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Inhaltsangabe zu „Die zwei Seiten meines Herzens“ von Leigh Himes

Ein verrückter Unfall und die Frage aller Fragen Was wäre eigentlich, wenn … Diese Frage stellt sich Abbey Lahey momentan öfter, was auch daran liegen könnte, dass ihr der Alltag als Mutter zweier Kinder und ihr Job in einer PR-Agentur gerade etwas über den Kopf wachsen. Doch als sie nach einem kleinen Unfall auf einer Rolltreppe wirklich in einem Parallelleben landet, und zwar in einem ziemlich luxuriösen – inklusive dem Mann, dem sie vor Jahren einen Korb gab, der aber immer noch sehr sexy ist – merkt sie bald, dass das Gras auf der anderen Seite vielleicht gar nicht wirklich grüner ist. Und schon bald muss sie sich entscheiden, auf welche Seite ihres Herzens sie hören will …

Lustig und gut zu lesen. Ein bissel langatmig jedoch nicht öde. Interessante Geschichte die gut durch dacht und rüber gebracht wird.

— Bebe88
Bebe88

Ein durchaus schöner Roman über die Wirklich wichtigen Dinge im Leben. Etwas verwirrend und teilweise langatmig.

— Stephi85
Stephi85

Insgesamt betrachtet ist dies ein überaus solider Roman, der ein wenig mehr Dramatik vertragen könnte!

— nblogt
nblogt

Eine sehr schöne Geschichte,mit einer tollen Protagonistin !

— Togetherbooks
Togetherbooks

Was wäre wenn...? - Eine bezaubernde Geschichte mit einer sympathischen Heldin und passend zur Winterzeit

— Claudi1990
Claudi1990

Roman um die Frage: Was wäre, wenn? Gute Unterhaltung, wenn auch klischeebehaftet

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

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  • Auf der anderen Seite ist das Gras nicht grüner, sondern platter

    Die zwei Seiten meines Herzens
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    12. September 2017 um 09:20

    Inhalt Abbey scheint gänzlich unzufrieden mit ihrem Leben, als sie plötzlich nach einem Sturz auf einer Rolltreppe in einem Parallelleben erwacht. Sie ist nun nicht mehr die Durchschnitts-Mutter, die sich um Kinder, Job, Haushalt und Ehemann kümmern muss, sondern die Ehefrau von Alex van Holt - ein Kongresskandidat mitten in einem luxuriösen Glitzerleben.Doch macht Geld wirklich glücklich?  Eigene Meinung Neu ist diese Idee keineswegs, dennoch bin ich der Geschichte ganz gerne gefolgt. Ich mochte Abbey und ihre Kinder auf Anhieb, leider blieben die anderen Figuren neben ihnen auf der Strecke. Alex bleibt viel zu blass, als das man sich die beiden als Paar vorstellen kann und die anderen Nebenfiguren, wie Abbeys Schwägerin kommen leider auch viel zu selten vor, obwohl sie interessante Persönlichkeiten sind. Dennoch konnte mich Abbeys Verzweifelung, in diesem neuen Leben zurecht kommen zu müssen, gut nachvollziehen. Im Gegensatz zu ihrer sonst so starken Persönlichkeit steht ihr Verhalten ihrer grauenhafte Schwiegermutter gegenüber. Diese tyrannisiert Abbey regelrecht und ich habe mich gewundert, dass sie nicht mehr Paroli geboten hat. Auch Alex enttäuscht mich in dieser Hinsicht, da er nie Partei für seine Ehefrau ergreift. Mir fehlt am Ende schlichtweg diese "AHA"- Wende und nach dieser noch etwas mehr Geschichte als ein einfaches "Friede-Freude-Eierkuchen-Ende". Es wird zu schnell abgehandelt dafür, dass es sich sonst eher schleppend entwickelt hat. Der Schluss ist, kurz gesagt, platt.  Fazit Am Ende war es doch etwas vorhersehbar, da es eben nichts neues ist. Ich hatte ein paar schöne Stunden mit dem Buch, die große Begeisterung blieb jedoch aus.

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  • Bewegend, witzig und romantisch....

    Die zwei Seiten meines Herzens
    Stephi85

    Stephi85

    06. March 2017 um 12:45

    Inhalt:Abbey Lahey ist die typische glückliche verheiratete, berufstätige Mutter, die eigentlich nicht richtig glücklich ist. Ihr Leben pendelt zwischen der Zeit mit ihren zwei Kindern, bei der Sie ein schlechtes Gewissen hat, nicht genug für die Arbeit zu tun, und den Stunden im PR-Büro, in welchen sie bereut, nicht für ihre Kinder da zu sein. Und auch mit Jimmy, ihrem Mann, lief es schon deutlich besser, Geld ist ein ständiges Thema. Auch deswegen hat sich Abbey dazu entschlossen, die sündhaft teure Handtasche, die sie vor ein paar Tagen gekauft hat, wieder zurückzugeben. Doch leider hat sie auf der Rolltreppe des Geschäfts einen kleinen Unfall - sie stürzt, stösst isch den Kopf und ist, als sie wieder zu sich kommt, in einem Paralleleben gelandet. Und zwar in einem ziemlich luxuriösen - inklusive dem Mann, dem sie vor Jahren einen Korb gab, der aber immer noch sex ist...Cover:Das Cover gefällt mir persönlich nicht so. Eher triste Farben und wenig eingänglich auf den Inhalt. Dürfte witziger und liebevoller sein.Schreibstil:Der Schreibstil gefällt mir ganz gut. Teilweise etwas langatmig und zuviel drumherum. Aber sonst rasant und spannend geschrieben.Protagonisten:Abbey Lahey ist eine ganz normale durchschnittliche Frau, die Familie und Job unter einen Hut bringen muss. Und da dieses Leben nicht immer leicht ist für sie, wünscht sie sich Luxus und weniger Trubel. Was durch ihren Unfall dann auch in Erfüllung geht und sie dann Abbey van Holt wird. Die gefällt mir dann nicht mehr so, weil sie nicht mehr für sich einsteht und von der ganzen van Holt Familie herumkommandiert wird und sie es sich mit sich machen lässt. Bis sie irgendwann aufwacht und wieder ihr vorheriges Leben möchte.Fazit:Dieses Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen. Weil mir persönlich der Schreibstil nicht so gefällt und es teilweise etwas verwirrend ist. Ich auch am Ende des Buches immer noch nicht weiss, war dieses Luxusleben einfach ein Traum oder hat sie es wirklich eine Woche so gelebt. Die Message die aber rübergebracht werden soll, kommt bei mir aber voll an. Das man glücklich und zufrieden sein soll, mit dem Leben was man hat, solange die Liebe da ist. Geld allein macht nicht glücklich, im Falle von Abbey machte es sie ziemlich einsam und sie kam sich nutzlos vor. Man sollte zuerst reflektierren was man hat und versuchen die Dinge zu ändern und zu verbessern als ständig einer Illusion hinterherzurennen, die in Wirklichkeit dann gar nicht besser ist als das jetzige Leben.

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  • Solider Roman, der ein wenig mehr Dramatik vertragen könnte

    Die zwei Seiten meines Herzens
    nblogt

    nblogt

    25. February 2017 um 10:48

    Ich habe dieses Buch bereits im Dezember als Rezensionsexemplar erhalten, bin allerdings erst jetzt dazu gekommen es zu lesen.  Der Klappentext (und auch das Cover) hatten mein Interesse geweckt, sobald ich das Buch in meinen Händen hielt. Ich war direkt gespannt, zu welchem Schluss die Hauptfigur Abbey kommen würde, wenn sie sich plötzlich in einem anderen Leben befände.   Die Hauptfigure Abbey Lahey führt kein besonders einfaches Leben als Mutter zweier kleiner Kinder, einem nervigen Job in einer PR-Agentur und eine Ehe mit einem Mann, den sie zwar zu lieben scheint, allerdings auch ziemlich mühselig ist. Als sie nach einem Sturz auf einer Rolltreppe erwacht, befindet sie sich plötzlich in einem anderen Leben wieder. Statt ein mühseliges Leben als berufstätige Mutter und ein Leben mit einem Handwerker zu führen, ist sie plötzlich mit mit einem angehenden Senator verheiratet, hat ein Kindermädchen und muss nur noch Hausfrau und Mutter sein. Abbey ist führt plötzlich das Leben, was sie sich immer erträumt hat, mit einem Mann, den sie vor Jahren einmal begegnet ist und ihm damals einen Korb gegeben hat. Und genau da muss ich leider einen größeren Kritikpunkt anbringen. Abbey ist diesem Mann zuvor erst einmal kurz begegnet und ich finde es etwas abwegig, dass dies plötzlich der Mann ihrer Träume sein sollte. Es hätte mehr Sinn gemacht, wenn sie zuvor bereits längeren Kontakt mit ihm gehabt hätte, um so einen genaueren Einblick in sein Leben haben zu können. So merkt man relativ schnell, dass einfach nur Abbeys idealisierte Vorstellungen von dem Leben einer reichen Gattin wiedergegeben werden. Dies gepaart mit dem totalen "Gedächtnisverlust" wirkte auf mich anfangs nach dem Unfall ein wenig irritierend. Im weiteren Lesen wandelt sich Abbeys Sichtweise aber glücklicherweise und sie bekommt einen differenzierten Blick auf die Gegebenheiten. Abbey muss sehr schnell erkennen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Letztendlich muss Abbey sich entscheiden welches Leben sie führen möchte?!   Dieser Roman mit seinen über 500 Seiten ist ziemlich lang und hätte an der ein oder anderen Stelle durchaus gestrafft werden können, da die Handlung manchmal ein wenig auf der Stelle tritt und so etwas langatmig wirkt.    Insbesondere Abbey ist in diesem Roman sehr gut gezeichnet. Man bekommt einen sehr guten Einblick in ihre Sichtweisen und kann sie, ihre Emotionen und Handlungen vollends nachvollziehen. Sie ist gedanklich ein wenig zwischen zwei Welten gefangen und versucht aus beiden Welten das Beste herauszunehmen. Mir hat sie als Figur sehr gut gefallen, gerade weil sie nach einer Weile sehr differenziert auf ihr Umfeld schaut. Sie ist generell sehr bodenständig, findet sich aber auch erstaunlich schnell in der Welt der "Schönen und Reichen" ein. Vor allem Abbeys oftmals starke Unsicherheit und das Verlangen alles richtig machen zu wollen, lässt sie menschlich erscheinen und sorgt dafür, dass sie und die Geschehnisse real erscheinen.    Generell habe ich diesen Roman ziemlich genossen und konnte sehr gut in die Handlung eintauchen. Allerdings sorgt vor allem die immer wiederkehrende Langatmigkeit und die zu kurz kommende Dramatik, dass man zwar einigermaßen gut durch die Handlung kommt, diese jedoch eher als solide bezeichnen kann.  Außerdem habe ich das Ende ein wenig als zu abrupt empfunden, wie als wenn die Autorin beschlossen hätte, jetzt ist es genug und Ende. Ich kann das Ende zwar durchaus nachvollziehen, jedoch fehlen meiner Meinung nach stärkere Andeutungen darauf.    Insgesamt betrachtet ist dies ein überaus solider Roman, der ein wenig mehr Dramatik vertragen hätte.    Note: 3+

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  • Ein bezaubernder Roman um die Frage "Was wäre wenn...?" mit einer sympathischen Heldin

    Die zwei Seiten meines Herzens
    Claudi1990

    Claudi1990

    13. December 2016 um 21:29

    Als arbeitende Mutter versucht Abbey tagtäglich ihr Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen. Auf der einen Seite stehen ihre zwei kleinen Kinder und ihr Ehemann Jimmy, der aufgrund der schlechten Wirtschaftslage wenig erfolgreich ein Unternehmen führt. Auf der anderen Seite sieht Abbey wie ihre jüngeren Kolleginnen in der PR-Agentur beruflich an ihr vorbeiziehen. Auch wenn Abbey ihre Familie liebt und der Job in der PR-Agentur Spaß macht, fragt sie sich doch ab und zu, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie in jüngeren Jahren andere Entscheidungen getroffen hätte, wie beispielsweise die Einladung zu einer Verabredung mit dem charmanten und reichen Alexander van Holt angenommen hätte. Und tatsächlich - nach einem kleinen Unfall wacht Abbey in einer Parallelwelt auf, in welcher sie ein luxuriöses Leben an Alex Seite führt, der für das Amt des Kongressabgeordneten kandidiert. Dabei merkt sie, dass das Gras woanders doch nicht grüner ist..."Die zwei Seiten meines Herzens" ist ein bezaubernder Roman mit einer sympathischen Protagonisten. Auch wenn die Story stellenweise klischeebehaftet ist und von der Grundidee nicht neu ist, traf sie direkt in mein Herz. Abbey ist eine sehr sympathische und starke Heldin, welcher der Alltag manchmal zu Kopf steigt und daher ab und zu den Träumereien nachgeht, wie das Leben anders hätte verlaufen können. Als sie dann tatsächlich in einer Welt aufwacht, in der Geld keine Rolle spielt und die Frau nur das schöne "Anhängsel" des reichen Mannes ist, staunt und leidet der Leser mit Abbey mit. Die Quintessenz der Story, dass man im Alltagsstress vergisst wertzuschätzen, was man im Leben hat, und dass das Leben woanders auf den zweiten Blick auch nicht perfekt ist, sollte man sich gerade in der besinnlichen und stressigen Weihnachtszeit vor Augen führen. Auch wenn der Roman keinerlei direkten Bezug zu Weihnachten hat, ist es ein großartiger Roman für die Winterzeit, der das Herz und Gemüt ein wenig erwärmt.  

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  • Die zwei Seiten meines Herzens

    Die zwei Seiten meines Herzens
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    10. December 2016 um 13:37

    Inhalt Was wäre eigentlich, wenn … Diese Frage stellt sich Abbey Lahey momentan öfter, was auch daran liegen könnte, dass ihr der Alltag als Mutter zweier Kinder und ihr Job in einer PR-Agentur gerade etwas über den Kopf wachsen. Doch als sie nach einem kleinen Unfall auf einer Rolltreppe wirklich in einem Parallelleben landet, und zwar in einem ziemlich luxuriösen – inklusive dem Mann, dem sie vor Jahren einen Korb gab, der aber immer noch sehr sexy ist – merkt sie bald, dass das Gras auf der anderen Seite vielleicht gar nicht wirklich grüner ist. Und schon bald muss sie sich entscheiden, auf welche Seite ihres Herzens sie hören will …(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezenionsexemplar bedanken. Abbey und Jimmy sind schon lange ein Paar und haben zwei gemeinsame Kinder – doch mit den Jahren ist immer mehr Unzufriedenheit bei Abbey entstanden und sie verliert ab und zu auch die Beherrschung. Was man in ihrer Situation auch versteht, sie kümmert sich um die Kinder und deren Verpflichtungen und nebenbei macht sie den Haushalt, kauft ein und zusätzlich arbeitet sie. Der Mann ist keine Hilfe, lässt seine Ehefrau mit allem allein und merkt nicht, das sie immer fertiger und unzufriedener wird. Als sie sich in einem schwachen Moment eine sündhaftteure Tasche kauft und diese von ihm entdeckt wird, macht er kurzen Prozess und fordert die Rückgabe. Nur kommt es da zu einem verhängnisvollen Unfall, der Abbey in ein Leben mit einem alten Bekannten katapultiert.Plötzlich ist sie die reiche Ehefrau von Alex, einem Mann, den sie vor Jahren bei einem Praktikum kennengelernt hat und wegen ihrem damaligen Freund „abserviert“ hat…nur leider wurde sie kurze Zeit von eben dem Freund verlassen. Nun  hat sie aber die Chance bekommen, ein Leben an seiner Seite zu führen…aber ist es das, was sie wirklich möchte? Abbey ist eine überforderte Mutter, die den Spagat zwischen Haushalt, Kinder und Arbeit nicht mehr hinbekommt. Der Unfall tut ihr gut und lässt ihren Mann JImmy wieder merken, was er an ihr hat. Während ihrer Zeit an Alex Seite gefiel sie mir sehr gut besonders, weil sie nicht verstehen konnte, wie sie sich so verändern konnte. Die „reiche“ Abbey macht ihre Sache gut, auch wenn sie in einige Fettnäpfchen trittIch mochte beide Versionen von ihr. Alex war überhaupt nicht mein Fall – bevor man ihn in Wirklichkeit kennenlernt, klingt er noch ganz nett, aber je mehr Zeit man mit ihm im neuen Leben von Abbey geleitet, umso unsympathischer und berechnender wird er für mich. Er versteckt den Familienschmuck von seiner Mutter, den Abbey mal bekommen hat. Nur um ihr zu zeigen, das sie besser auf ihn aufpassen soll. Man erfährt nicht viel über die „wirkliche“ Abbey an seiner Seite, aber sie klang nach einer angepassten und verantwortungsvollen Ehefrau, die ihn bei jeder erdenklichen Idee unterstützt hat und es sich mit vielen Leuten aus ihrer Vergangenheit verscherzt hat. Vielleicht hat sie ihn mit ihrem Verhalten genervt, aber das rechtfertigt nicht seine Handlung. Außerdem scheint er sich kaum für die gemeinsamen Kinder zu interessieren, sondern lieber mit seinen Wahlkampfhelfern zu sprechen oder seinen sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Mein Fall war er, wie schon gesagt, nicht, aber vermutlich liegt das auch an seiner Mutter, die anscheinend deren Leben finanziert. Erst tat mir Jimmy ein wenig leid, aber nach und nach hatte ich nur noch Unverständis für sein Handeln übrig. Er arbeitet und schafft Geld ran, aber mehr interessiert ihn nicht. Seine Frau hat Probleme? Ihm egal. Er ist nur für das Geld verantwortlich…Ich habe mich stellenweise wirklich gefragt, was Abbey an ihm fand. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich einfach weg – ich habe mir das Buch auf zwei Abende aufgeteilt und wollte gar nicht aufhören mit dem Lesen.Ich fand es ein bisschen schade, das es nur Abbeys Sicht gab. Alex´oder Jimmys Sicht hätte mich sehr interessiert, auch wenn es nur ein, zwei oder drei Kapitel gewesen wären. So wirkte es für meinen Geschmack etwas eintönig. Insgesamt hat mir „Die zwei Seiten meines Herzens“ gut gefallen, auch wenn es natürlich Schwachstellen gegeben hat. Einerseits die fehlende zweite Sichtweise und dann war ich wirklich entsetzt vom Ende…was war denn das? Erst der Erfolg bei der Wahl und dann plötzlich kommt ein Blitz? Nein, das wirkte zu abgehackt und einfach nicht passend.Auch mit dem Start des Buches wurde ich nicht sofort warm – ich brauchte ein paar mehr Seiten bis ich vollkommen in der Story um Abbey war.Aber es gab auch gute Seiten an der Geschichte – es war wirklich interessant zu lesen, wie sich Abbey vermutlich an Alex Seite entwickelt hätte. Von einer lieben und netten Frau zu einer kleinen Diva. Die „nach Unfall“-Abbey ist schockiert und konnte sich überhaupt nicht vorstellen, wie sie sich so stark verändern konnte. Hier gibt´s eine Lese-und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Roman um die Frage: Was wäre, wenn? Gute Unterhaltung, wenn auch klischeebehaftet

    Die zwei Seiten meines Herzens
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    25. November 2016 um 18:22

    Als berufstätige Mutter zweier kleiner Kinder und einem Ehemann, der als selbstständiger Landschaftsgärtner keine große Hilfe im Haushalt und Familienalltag ist, steht Abbey Lahey vor Überforderung kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Dann fordert Jimmy auch noch von ihr, die neu gekaufte sündhaftteure Designer-Handtasche zurückzugeben. Im Kaufhaus stürzt Abbey unglücklich von der Rolltreppe und erwacht in einem anderen Leben. Sie ist verheiratet mit dem sehr gut situierten Alex van Holt, der sich gerade im Wahlkampf um die Kandidatur als Kongress-Abgeordneter Befindet. Von Abbey wird nichts weiter verlangt, als dass sie die stets adrette, treusorgende Ehefrau mimt, mit der Alex zusammen mit den beiden Kindern ein harmonisches Familienleben führt. Sie leben ein luxuriöses Leben mit Angestellten wie Chauffeur, Nanny und Stylisten, in dem sich Abbey fremd fühlt. Ihre Schwiegermutter beäugt sie misstrauisch, da sich Abbey seit ihrem Unfall merkwürdig benimmt. Sie vernachlässigt ihr Aussehen und kümmert sich viel intensiver als sonst um die Erziehung ihrer Kinder. In der Öffentlichkeit, wo sie die Familie repräsentieren und ihren Mann unterstützen soll, tritt sie bei diversen Empfängen, Galas und Spendenveranstaltungen in so manches Fettnäpfchen, da ihr die Erinnerungen an ihre gemeinsame Vergangenheit mit Alex fehlt. Ihr Ehemann Jimmy gerät schnell in Vergessenheit, gleichzeitig stellt Abbey ihre für sie neue Rolle als eine "van Holt" in Frage, möchte wieder einen eigenen Beruf ausüben und unabhängig von Erwartungen von Politik, Medien oder ihrer über allem stehenden Schwiegermutter sein. Welches Leben ist real, welches Fiktion? Und sind Träume am Ende doch nicht so erstrebenswert, wie sie scheinen?"Die zwei Seiten meines Herzens" ist ein Roman, der sich mit der Frage beschäftigt "Was wäre, wenn...?" Wie hätte sich Abbeys Leben entwickelt, wenn sie sich in der Vergangenheit anders - für einen anderen Mann - entschieden hätte?  Abbey ist eine chaotische, aber liebenswürdige Protagonistin, die dem Leser ans Herz wächst, allerdings kann die Geschichte als solche nicht ganz überzeugen, da sie oberflächlich bleibt. Der Roman bietet zwar einerseits durch die Missgeschicke von Abbey und die Versuche, aus ihrer vorgegebenen Rolle auszubrechen - eine locker-leichte Unterhaltung, ist jedoch stark geprägt von Klischees und dem Gegensatz von Arm und Reich, der (politischen) Elite und dem einfachen Arbeiter.Das Ende des Romans kommt zusammen mit dem Wahlsieg von Alex und einer dann plötzlich von Abbey getroffenen Entscheidung abrupt, auch wenn es an der Zeit war, einen Punkt zu setzen und letztlich die Frage zu klären, was es mit dem ominösen Parallelleben von Abbey auf sich hat. Die Auflösung ist allerdings recht simpel, wenig überraschend und enttäuschend vorhersehbar gewesen.

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