Neue Rezensionen zu Leighann Dobbs

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Rezension zu "Dead Wrong (Blackmore Sisters Mystery Book 1)" von Leighann Dobbs

Cozy Mystery
Asbeahvor 3 Jahren

Gemütliches Lesevergnügen

Ich habe mein früheres Lieblingsgenre Amateur-Spürnasen àla Miss Marple & Co. wiederentdeckt. In frechen modernen Gewand kommen in diesem Roman gleich 4 Spürnasen zusammen. Vier Schwestern von denen eine des Mordes an einer Nachbarin verdächtigt wird, ermitteln auf eigene Faust den wahren Mörder.

Morgan, die älteste der Schwestern, wird vom wahren Täter durch falsche Indzien schwer belastet. Ihre Schwester Fiona begibt sich auf die Suche, da die Polizei die Ermittlungen bewusst verschleppt. Zum Glück ist aber Jake, einer der Cops, auf ihrer Seite und am Ende wird natürlich alles gut, selbst in der Liebe.

Gleich zu Anfang wird ein Hinweis auf ein mögliches Motiv ausgestreut, so dass man als Leser den Fall schnell hätte abschließen können. Das hat mich aber nicht gestört. Außerdem gibt es da wohl noch ein paar Familiengeheimnisse, die in Folgebänden geklärt werden müssen. So wird es für mich weiteren Lesestoff geben, denn die Charaktere sind mir alle schnell sympathisch geworden. Und auch der Schreibstil war angenehm und ich konnte so durch die Seiten flutschen.

Mein Fazit: Ein leichter, als ebook kostenloser, Lesegenuss für einen Tag am Strand, gewürzt mit etwas Romantik und kleinen mysteriösen Hinweisen auf die verdammt schlaue Katze der Familie. Leighann Dobbs kommt auf meine Autoren-Favoritenliste!



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Rezension zu "Ghostly Paws (Mystic Notch Cozy Mystery Series Book 1)" von Leighann Dobbs

spannend, witzig und mysteriös gleichzeitig
takarondevor 4 Jahren

Ghostly Paws ist die Geschichte von Wilhelmina Chance, genannt Willa, die einen kleinen Buchladen betreibt. Eines Morgens entdeckt sie, dass in der Bibliothek, an der sie immer auf dem Weg zu ihrem Laden vorbeigeht, bereits Licht brennt und die Tür offen steht. Da dies einfach ungewöhnlich ist, sieht Willa nach dem Rechten und findet die Leiche der Bibliothekarin.

Rasch ruft sie die Polizei, bei der zufällig ihre Schwester Augusta arbeitet und sieht sich mitten drin in Mordermittlungen. Wobei sie eigentlich gar nicht selbst ermitteln will. Allerdings ist der Geist der verstorbenen Bibliothekarin ständig in ihrer Nähe und erinnert sie daran, sich um den Mörder zu kümmern. Alleine um diese etwas nervige Geisterdame los zu werden, macht sich Willa an die Arbeit...

Was mir besonders gut gefällt, ist die Art von Willa. Sie quatscht in ihrem Laden mit den zwei ruhelosen Geistern, die dort leben und scheint auch mit ihren Mitmenschen sehr gut klarzukommen, ohne dass sie sich ständig in deren Leben einmischt. Also mal keine überaktive 20jährige, die die Gegend unsicher macht, sondern eine gestandene Frau die ein Rätsel löst.

Was mir nicht so gut gefallen hat, sind die Kapitel in Schrägschrift – d. h. Die Kapitel in den die Katzen vermenschlicht werden und auf ihre Art den Mord zu lösen zu versuchen. Das ist vielleicht dem Titel geschuldet, fand ich aber eher ermüdend, da sich nie etwas wirkliches in diesen Kapiteln tat als langes, langweiliges Palaver.

Mir hätte es daher mehr gefallen, wenn Willa mit ihrer Katze besser hätte kommunizieren können.
Aber ansonsten fand ich es toll, Spannend, mystisch und mit humorvollen Einlagen, so wie ein solcher mystischer Roman sein sollte. Ich werde daher die Augen nach neuen Büchern offen halten.

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T

Rezension zu "Killer Cupcakes (Lexy Baker Bakery Cozy Mystery Series Book 1)" von Leighann Dobbs

Cupcake-Rezepte und ein Krimi, der keiner ist
takarondevor 4 Jahren

Fangen wir mal mit dem Leckeren vom Schluss an. Am Ende des Buches gibt es Cupcake-Rezepte.

Lexy Baker hat ihr eigenes Haus verkauft, zwei Jahre nur die Welt bereist und ist jetzt mit ihrem Hund Sprinkles in dem Haus ihrer Großmutter eingezogen. 

Ihre Großmutter selbst lebt jetzt in einer Seniorensiedlung und vertreibt sich mit ihrem Freunden dort die Zeit, indem sie auf theoretische Mörderjagd gehen. Theoretisch deshalb, weil sie eigentlich nur gedanklich jagen, sich aber nicht tatsächlich einer Verbrecherjagd anschließen.

Lexy hat eine Cupcake-Bäckerei eröffnet, die so langsam richtig gut läuft.

Gleich in der ersten Nacht entwischt Lexy ihr Hund und Sprinkles setzt ein Häufchen in den Garten des Nachbarn, der Lexy -im Pyama- mitsamt Hund erwischt und sie ermahnt das Häufchen ja auch wieder mitzunehmen. So lernt sie Jack Perillo zum ersten Mal kennen.

Etwas später taucht er in dienstlicher Mission bei ihr auf, denn Kevin - ihr Ex-Freund- wurde vergiftet. Ausgerechnet mit Cupcakes aus Lexys Laden.
Da die beiden im Streit auseinander gegangen sind, fällt der erste Verdacht natürlich auf Lexy. Flugs schließt die Polizei ihren Laden und sammelt sämtliche Zutaten für die Cupcakes ein, um zu testen, ob etwas davon vergiftet ist.

Lexy selbst hat nichts besseres zu tun, als erst ihrer Großmutter von Kevins Tod zu erzählen und dann zu dessen Beerdigung zu fahren. Letzteres stößt bei Kevins Mutter auf wenig Verständnis. Schließlich hält sie Lexy für die Mörderin ihres Sohnes. Jack Perillo kann gerade noch größerer Streitigkeiten verhindern, indem er Lexy aus der Gefahrenzone entfernt.

Kurz darauf bekommt Lexy ein seltsames Päckchen vom  verstorbenen Kevin zugesandt. Inhalt ist ein Notizbuch mit Codes. Anstatt jetzt gleich damit zur Polizei zu fahren, steuert Lexy ihre Großmutter an und fährt danach erst einmal einkaufen.

Als sie heimkommt, ist bei ihr eingebrochen. Sie will gerade zu Tür herein und nachsehen, was geschehen ist, da zieht ihr jemand eins über. Gefunden wird sie natürlich von Jack Perillo...

Das Buch liest sich flott, allerdings gibt es viele Fehler, die auch einem nicht "native speaker" auffallen. Zudem hat Lexy irgendwie im Ganzen keinen Durchblick. Ihr Verhalten scheint ein wenig wie das eines Teenagers, der seine Aktionen nicht durchdenkt. Bei dem Erhalt des Notizbuches nicht gleich zur Polizei zu fahren mag ja noch nachvollziehbar sein, aber beim nächsten Beweisstück sich erst mal schlafen zu legen, statt dieses zur Polizei zu bringen, erscheint mir kindisch.
 Auf jeden Fall gewinnt die Person Lexy während des ganzen Buches weder an Reife noch an Ausstrahlung. Wobei letzteres auch für Jack gilt. 
Selten einen so eindimensional gezeichneten Polizisten erlebt.

Die einzige Person, die mir durch die Art, wie sie beschrieben wird,in diesem Buch ans Herz gewachsen ist, ist die Großmutter. Sie scheint im übrigen auch diejenige zu sein, die die Naivität ihrer Enkelin genau einzuschätzen weiß.

Was mir gefallen hat, war die Idee, die diesem Buch zu Grunde liegt.
Ich habe mir zwar einige Male gegrinst, aber die meiste Zeit habe ich den Kopf geschüttelt. Der Gedanke, das dies der erste Band einer Serie ist, weckt in mir nicht das Verlangen weitere Bände zu kaufen.

Aber als nettes Büchlein an einem heißen Sommertag ist es immer noch gut.


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