Leila Aboulela Die Übersetzerin

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Inhaltsangabe zu „Die Übersetzerin“ von Leila Aboulela

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  • Rezension zu "Die Übersetzerin" von Leila Aboulela

    Die Übersetzerin
    Aldawen

    Aldawen

    07. August 2010 um 20:22

    Sammar ist zwar in Großbritannien geboren, aber im Sudan aufgewachsen und erst mit ihrem Cousin und Mann Tarig wieder zurückgekehrt. Nach Tarigs Unfalltod hat Sammar ihren Sohn bei ihrer Tante im Sudan gelassen und seitdem in Aberdeen damit beschäftigt, ihren Verlust zu verarbeiten, aus der Trauer herauszufinden. Die Arbeit als Übersetzerin an der Universität bekommt für sie eine neue Qualität, als sie sich in ihren Chef Rae Isles verliebt. Dieser hat sich als Politikwissenschaftler auf den Nahen Osten und Nordafrika spezialisiert und intensiv mit dem Islam beschäftigt. Gerade deshalb verstehen aber einige seiner muslimischen Freunde nicht, warum er nicht konvertiert. Auch Sammar versteht dies nicht und bedauert es, denn einen Nicht-Muslim kann sie nicht heiraten. Als sie es Rae vorschlägt, wirft er sie aus dem Büro. Sammar übernimmt zunächst noch den geplanten Auftrag in Ägypten, bevor sie zu ihrer Familie nach Khartoum fährt. Von dort kündigt sie ihre Stelle in Aberdeen, um im Sudan zu bleiben. Bis eines Tages ein überraschender Brief kommt ... Auch einige Tage nach der Lektüre hatte ich noch nicht entschieden, wie ich zu dem Buch stehe. Nun sind Liebesgeschichten sowieso nicht unbedingt mein Ding, auch nicht, wenn sie so vorsichtig und behutsam daherkommen wie hier – dann eher noch viel weniger, weil es meiner eigenen Art so fremd ist. Ich kann es aus Sammars Geschichte und Herkunft nachvollziehen, aber es liegt mir eben einfach nicht. Abgesehen von dieser ersten inhaltlichen Ebene, die ich vielleicht noch hätte ausblenden können, weil sie gerade auch in der zweiten Hälfte eine eher kleine Rolle spielt, gibt es noch eine zweite der Religion. Und hier habe ich wirklich Probleme. Sammar ist mir nämlich zu missionarisch veranlagt, nicht auf eine aufdringliche Art, nein, aber in ihrer begrenzten Geisteshaltung. Natürlich ist ihre Position nicht einfach, und nach Tarigs Tod wieder Boden unter den Füßen zu bekommen, ist sicher eine anstrengende Aufgabe. Aber sie ist auch eine intelligente junge Frau, mit guter Ausbildung und seit langem in Großbritannien lebend, die ihre eigene Lage und ihre Möglichkeiten reflektieren kann. Trotzdem ist sie so in ihrer eigenen Welt verhaftet, daß sie nur in eine Richtung denken kann: Rae muß konvertieren. Ich fände es in Ordnung, wenn sie nach sorgfältiger Überlegung zu dem Schluß käme, daß sie nicht konvertieren will, aber sie zieht es nicht einmal in Erwägung. Ist es zuviel verlangt, daß sie sich – wenn sie Rae doch so zu lieben behauptet – wenigstens einmal versucht, in ihn hineinzuversetzen? Welche Konsequenzen eine Konversion für ihn hätte? Was er deswegen vielleicht aufgeben müßte? Wenn es wirklich, wie verschiedene Kritiken betonen, um ein Verständnis zwischen den Religionen geht, dann war das für mein Empfinden einfach zu dick und einseitig aufgetragen. Entschädigt wurde ich dafür ein wenig durch die Darstellungen des Alltagslebens in Khartoum, auch wenn hier offensichtlich so etwas wie die Oberschicht präsentiert wird. Das hat mit den Nachrichten eines kriegs- und krisengeschüttelten Landes nur wenig zu tun, wenn man von der schlechten Versorgungslage, den steigenden Preisen und dem regelmäßigen Stromausfall einmal absieht. Es ist trotz dieser Einschränkungen fast ein Stück „Normalität“. So bleibt bei mir insgesamt ein äußerst gemischter und leicht negativer Eindruck zurück, und auch die sehr schlicht gehaltene Sprache vermochte mich nicht unbedingt zu überzeugen.

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  • Rezension zu "Lamuv Taschenbücher, Die Übersetzerin" von Leila Aboulela

    Die Übersetzerin
    krimtango

    krimtango

    27. May 2007 um 00:10

    Die Autorin stand mit diesem Buch 2002 auf der Auswahlliste zum LiBeraturpreis.