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KleineKinderundJugendbuchverlage

vor 2 Jahren

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Wer fühlt sich angesprochen, wenn es darum geht, das Kind an sein eigenes Bett zu gewöhnen?

Wir starten eine Leserunde zu dem Bilderbuch "Nicht in meinem Bett!" von der französischen Autorin Leїla Brient mit Bildern von Émilie Angebault aus dem TintenTrinker Verlag. Das Bilderbuch ist für Kinder ab drei Jahren geeignet. Es geht um eine sehr phantasievolle Geschichte rund um die Einschlafzeremonie eines pfiffigen, kleinen Jungen …

Zum Inhalt: Aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt diese Geschichte von dem langen Weg aus dem elterlichen ins eigene Bett. Mit viel Einfallsreichtum und Liebe versuchen Mama und Papa ihren Sprössling zu überlisten und zu motivieren, es doch endlich zu wagen. Kein Argument, keine noch so tolle Idee der Eltern überzeugen. Die sehr lustigen Gedanken des kleinen Jungen werden begleitet von wunderschönen, liebevollen und detailreichen Illustrationen. „Ich passe genau zwischen Mama und Papa in deren Bett, dort wo die Alpträume nie hinkommen. Es ist mein Königreich. Nun soll ich allein in meinem Bett schlafen? Was für eine Idee?!“ Kein Kind gibt gerne die Geborgenheit des Elternbettes auf, welche Eltern leiden nicht mit in diesem Prozess des Großwerdens. Mit viel Witz kontert der kleine Junge auf die durchaus ausgeklügelten Ideen seiner Eltern, dass man es kaum glauben kann und zum Schmunzeln animiert wird. Mal ist das Bett zu hart und kalt, so dass selbst die Kuscheltiere bibbern und er zum Eiswürfel zu werden droht. Mal ist die Stille des Bettes zu groß für seine kleinen Ohren. Mal näht Mama rote Capes für die Kuscheltiere, damit sie ihn mit Superkräften beschützen, mal hängt Papa Segel über seinem Bett auf, damit er sich wie auf einem Meer mit Wellenklängen fühlt. In all diesen witzigen Situationen erkennen sich Eltern und Kinder wieder. Doch, wer wird am Ende den Kampf ums Bett gewinnen?

Unsere Leserunde richtet sich an Familien oder Mütter mit kleineren Kindern rund um das Alter von 3 Jahren (und älter), die gerne vorlesen und denen das Thema des Buches vielleicht irgendwie bekannt vorkommt …

Bitte bewerbt euch bis Montag, 25. Januar 2016, für die Teilnahme an unserer Leserunde wie üblich unter "Alle Bewerbungen" und mit einem kleinen Hinweis auf das Alter eurer Kinder, gerne letzteres gesondert als direkte Nachricht. Wir vergeben dieses Mal 8 Leseexemplare an bloggerwütige lovelybooks-Leser. Bitte denkt daran, dass Ihr euch mit der Teilnahme an der Leserunde dazu verpflichtet, spätestens bis 4 Wochen nach Erhalt des Buches zu rezensieren.

Wir freuen uns wie immer auf viele begeisterte Leser und würden die ausgewählten Bewerber der Leserunde bitten, ihre Rezensionen bei lovelybooks und auf weiteren Onlinekanälen wie eigenen Blogs, Buchportalen u.ä. zu veröffentlichen und diese per E-mail an uns zu schicken. Vielen Dank!

Das TintenTrinker Team

Autor: Leila Brient
Buch: Nicht in meinem Bett!!

orfe1975

vor 2 Jahren

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Das Thema kennen wir neuerdings erst. Meine Tochter ist jetzt 2.5 Jahre alt. Bis sie 2 war, hatte sie immer ihr eigenes Bett, ich hätte gar nicht mit Kind im Bett schlafen können/wollen, aus Angst, unbewusst über sie zu rollen. Bisher war das kein Problem, sie liebte ihren eigenen Bereich, in den sie sich mal kreuz, mal quer legen konnte. Fast Punkt zu ihrem 2. Geburtstag hieß es dann "nicht eigenes Bett, will in Mama Bett /Papa Bett)" Seufz. Momentan haben wir den Kompromiss: Mittagsschlaf in Mamas Bett mit Mamas Decke, Abends aber mit Schlafsack im eigenen Bett. Wobei dieser nicht immer geschreilos akzeptiert wird, manchmal brauchen wir mehrere Anläufe.
Meine Tochter ist zwar erst 2.5 J. liest aber auch schon Bücher für ältere Kinder. Und da das Thema jetzt akuter bei uns wird, würde ich das Buch gerne mit ihr zusammen lesen, vielleicht hilft es ja. Das Buchcover gefällt mir jedenfalls schon sehr gut.

Im Falle eines Gewinns werde ich außer Beteiligung an der LR meine Rezi hier, aber auch noch auf wasliestdu, Thalia, buecher.de, weltbiild etc. posten.

black_horse

vor 2 Jahren

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Ein neues Buch von Euch, wie schön, Ihr habt ja immer etwas Besonderes im Programm.

Erstmal finde ich es toll, dass dieses Buch das Thema "Familienbett" aufgreift (ich sage extra nicht "Elternbett"), denn es gibt viele Kinder, die sich am geborgensten in einem gemeinsamen Bett fühlen, aber in unserer Gesellschaft ist es leider eher verpönt, wenn die Eltern ihr Kind nicht "rechtzeitig" (was immer das heißen mag) ausquartieren.

Aber natürlich ist es wichtig, dass alle Personen genügend Schlaf bekommen und gerade ein unruhig schlafendes Kind kann den Eltern den Schlaf rauben. Da ist es oft nicht einfach, eine Lösung zu finden, die alle Bedürfnisse berücksichtigt. Als wir im letzten Jahr nach 10 Jahren Familienbett das Beistellbett aus dem Schlafzimmer geräumt haben, war ich doch erleichtert :-).

Meine kleine Tochter (knapp 4) schläft also seit ca. einem Jahr im eigenen Bett (aber noch oft im jetzt "Elternbett" ein). Aber natürlich gibt es auch Nächte, wo sie unsere Nähe braucht und dann bekommt sie die auch. Meine Mittlere hat auch mit ca. 3 Jahren im eigenen Bett geschlafen, aber ca. ein Jahr später hat sie begonnen, jede Nacht zu wandern und ist fast 3 Jahre zu uns gekommen.

Auf jeden Fall würden wir das Buch gerne lesen und rezensieren und wir können auch reichlich Erfahrungen auf diesem Gebiet bieten :-):

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miro76

vor 2 Jahren

Wie haben eure Kinder auf das Buch reagiert?

Super waren die Bücher der Eltern! Geduld und Beharrlichkeit.
Die hätte ich auch schon öfter gebraucht!

miro76

vor 2 Jahren

Wie geht das Buch Eurer Meinung nach aus?

Meine Tochter ist davon überzeugt, dass die Mama sich auch noch ins Kinderbett legt. Sonst müsste sie ja alleine schlafen!!!!

miro76

vor 2 Jahren

Was findet Ihr ungewöhnlich an diesem Bilderbuch?
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KleineKinderundJugendbuchverlage schreibt:
Das ist ja wirklich ungewöhnlich. Wahrscheinlich Großstadt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kindern die andere Hautfarbe gar nicht auffällt. Erst, wenn sie größer werden, bemerken die meisten das.

Es fällt ihnen schon auf, aber es ist ihnen nicht wichtig. Als meine Tochter zum erstem Mal deinem dunkelhäutigen Kind begegnet ist, hat sie diesen Bub mehrmals angefasst. So als könnte sie nicht glauben, dass sich die Haut gleich anfühlt. Die Kinder waren damals zwei und den Bub hat es nicht gestört.

miro76

vor 2 Jahren

Was findet Ihr ungewöhnlich an diesem Bilderbuch?

Ich finde das Buch ungewöhnlich großartig!
Ich liebe die Illustrationen. Alles ist so detailreich. Die Bettdecken sind fantastisch. Es gibt wirklich viel zu sehen.
Und ich liebe die Geschichte. Die Eltern sind super. Sie gehen auf jede Sorge des Jungen ein und lassen sich was einfallen. Das ist wunderschön.
Wir können uns hier gut wiederfinden. Obwohl mir natürlich schon manchmal die Geduld ausgeht. Aber das passiert wohl jeder Mama.
Wir sind alle total begeistert von diesem Buch. Das gehört definitiv zu unseren schönsten Bilderbüchern!

miro76

vor 2 Jahren

Eure Rezension

Hier ist meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Leila-Brient/Nicht-in-meinem-Bett-1180765704-w/rezension/1221589967/

Herzlichen Dank an den Tintentrinker Verlag für dieses wunderschöne Buch. Meine Tochter und ich sind richtig verzaubert. Eine echte Bereicherung für unsere Bibliothek.
Gerne stelle ich die Rezension auch bei Amazon ein. Außerdem werde ich es dem Buchhändler meines Vertrauens ans Herz legen.

TheoR

vor 2 Jahren

Eure Rezension

Alle Eltern kennen die Vorlieben der Kleinsten, doch lieber im warmen, kuschligen Bett der Eltern zu schlafen und nicht in ihrem eigenen. Und wenn das, vielleicht je nach Größe des Betts, auch sehr schön sein kann, auf Dauer ist dies keine Lösung. Genau dieses Thema greift das Buch "Nicht in meinem Bett!! " dann auf.
Die erste Reaktion unseres Sohnes, als er Cover des Buches betrachtete, fiel positiv aus, "cool ein Ritter". Der Einband hatte ihn jedenfalls sofort in seinen Bann gezogen, für ihn versprach das Buch Abenteuer pur, es war farbenfroh und voller märchenhafter Elemente. Er sah einen Ritter, einen Tiger und einen Dinosaurier (okay es ist ein Krokodil) und spätestens da hatte es sein Interesse geweckt. In meinen Augen spricht es auch die Erwachsenen unmittelbar an, gerade weil der kleine Hase im Zentrum des Covers friedlich schläft und man sich eigentlich fast sicher sein kann, dass diese Reise, welcher Natur sie auch sein mag, friedlich und glücklich ausgeht.
Nach dem Lesen, fiel das Fazit unseres Sohnes, jedoch eher nüchtern aus "Gut! Aber nicht mein Lieblingsbuch." Dem muss ich leider zustimmen, die Prämisse des Buches ist verlockend und ein Großteil der Illustrationen wirklich wunderschön, aber der Text wirkt etwas kühl und die Menschen im Buch, im Verhältnis zum verspielten und wundervoll anzusehenden Rest sind eher, schlicht und einfach. Auch der Tenor der Geschichte, wenn es sicher auch so nicht ankommen soll, wirkt dann doch eher kühl, als versucht man das Kind, um jeden Preis, aus dem Bett zu bekommen.
Dabei ist der Illustrationstill beindruckend, sehr warm, liebevoll, vielleicht schon etwas zu verspielt für die jüngeren Leser. Es hat einen Hauch von Bohème, mit viele kleine, gut ausgearbeitet Details, was dazu führt, dass es auch beim X-ten Mal lesen für den Leser und den Betrachter nicht langweilig wird, denn sind wir doch mal ehrlich, viele der Bücher die wir vorlesen, lesen wir mehr als einmal. Immer wieder entdeckt man kleine, überraschende Elemente, die zum verweilen auf den Seiten einladen. Auf der anderen Seite sind aber gerade die Eltern in diesem Buch eher einfach gehalten, glatte Flächen und im Verhältnis zum Rest, eher grob und einfach ausgeführt. Was jedoch kein Problem ist, lässt sich diese Besonderheit doch damit erklären, dass die kindliche Phantasie um ein vielfaches reicher und farbenfroher ist, als der Alltag der Großen. Man kommt nicht umhin sich zu wundern, ob nicht wir "Alten" unser rationales Denkkonstrukt aufbrechen sollten und uns von der Unbefangenheit der Kinder inspirieren lassen können.
Womit ich persönlich aber ein Problem habe ist der Text, wobei ich nicht zu sagen vermag, ob dies vielleicht an der Übersetzung liegt, dem klang der Wörter und dem Ton der Sprache. Es werden die bekannten repetitiv Elemente verwendet, also Sätze die auf jeder Seite wiederholt werden. Grundsätzlich ist dies ein schönes Stilmittel für Kinder, da sie diesen Teil dann, vor den Eltern, voller Begeisterung aussprechen. Hier springt der Funke leider nicht so recht über. Insgesamt wirkt der Ton der Sprache etwas eckig und weniger warm und bildet einen doch harten Kontrast zu den wundervollen Illustrationen. Auch der Versuch der Eltern das Kind mit den Worten "in deinem Bett für große Jungs ...", zu motivieren, im eigenen Bett zu schlafen, wirkt eher kühl, als liebevoll. Es ist dieser harte Kontrast aus Bild und Text, der die Botschaft vermutlich kühler wirken lässt, als sie tatsächlich ist. Hinzukommt, dass das Ende ziemlich abrupt erscheint und keine der phantasievollen Idee zuvor aufgegriffen wird, die Geschichte hat deutlich mehr Potential, dass aber im Text nur unzureichend ausgenutzt wird. Auch Sätze wie "... die wohl längste Umarmung in der Geschichte der Umarmungen" zielt auf ein älteres, reiferes Publikum ab, für jüngere Kinder, die die Zielgruppe sind, ist dieser Satz zu konstruiert, abstrakt und damit nicht wirklich greifbar.
Als Fazit bleibt für uns, es ist ein wundervolles Bilderbuch, dessen Geschichte, die durch Bilder erzählt wird, derer des reinen Textes, um Längen überlegen ist. Allein deshalb lohnt sich der Kauf des Buch, es ist eine magische Welt voller wundervoller, bezaubernder Elemente , kleiner Geschichten die in den Bildern selbst zu finden sind, die fern ab vom sachlichen, eher kühlen Text, den großen Reiz dieses Buches ausmachen.

orfe1975

vor 2 Jahren

Ich muss unbedingt nochmal Feedback geben:
Nachdem seit der LR ja schon einiges an Zeit verstrichen ist, ist dieses Buch mittlerweile aus unseren Abendritualen kaum wegzudenken! Fast immer (außer wir haben grade mal ein neues Buch bekommen) sagt meine Tochter "Das Buch mit Junge und Tiger lesen" wenn ich sie frage, was ich ihr vor dem Einschlafen vorlesen soll. Viele Sätze spricht sie schon auswendig mit bzw. vervollständigt sie und sie liebt es immer, überall die drei kleinen Freunde in den Bildern zu suchen.
Wirklich ein voller Erfolg bei uns!

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