Leila Meacham

 4.4 Sterne bei 91 Bewertungen
Autor von Die Erben von Somerset, Land der Verheißung und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Leila Meacham

Die Erben von Somerset

Die Erben von Somerset

 (41)
Erschienen am 19.03.2012
Land der Verheißung

Land der Verheißung

 (29)
Erschienen am 20.07.2015
Sturmtage

Sturmtage

 (20)
Erschienen am 16.07.2018
Somerset

Somerset

 (1)
Erschienen am 01.07.2014
Tumbleweeds

Tumbleweeds

 (0)
Erschienen am 19.06.2012
Roses

Roses

 (0)
Erschienen am 01.11.2011
Roses

Roses

 (0)
Erschienen am 23.02.2010

Neue Rezensionen zu Leila Meacham

Neu
fraeulein_lovingbookss avatar

Rezension zu "Sturmtage" von Leila Meacham

Sturmtage
fraeulein_lovingbooksvor 4 Monaten

Inhalt

Texas um 1900. Nathan Holloway wächst in bescheidenen Verhältnissen auf einer kleinen Farm auf. Dennoch ist der junge Mann mit seinem Leben zufrieden. Bis ihm eines Tages zu seiner großen Überraschung der wohlhabende Trevor Waverling offenbart, dass er sein leiblicher Vater ist und Großes mit ihm vorhat: Trevor will ins Ölgeschäft einsteigen, und Nathan soll seine Firma langfristig übernehmen. Nach anfänglichem Zögern ergreift Nathan die große Chance und nimmt das Angebot an. Der Beginn eines rasanten gesellschaftlichen Aufstiegs und Anlass einer schicksalhaften Begegnung. Denn bei einem Geschäftstermin mit dem reichen Rancher Neal Gordon lernt Nathan dessen junge Tochter Samantha kennen – ohne zu ahnen, wie sehr Samantha sein Leben verändern wird …
(Quelle: Klappentext, Innenseite)

 

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Nathan wird von seiner Mutter mit Nichtbeachtung gestraft, während sein Vater ihm immer wieder Liebe schenkt. Wirklich erwünscht fühlt er sich nie – der Grund wird ihm von heute auf morgen präsentiert. Leon, sein Vater, ist nicht sein leiblicher Vater. Sondern Trevor, der eines Tages vor der Tür steht und seinem Sohn ein Angebot unterbreitet. Nathan zieht zu ihm und wird zu seinem „landman“ – das ihm einiges über sein Leben weiterhin verheimlicht wird, merkt er nicht. Ihm gefällt sein neues Leben und wird bald unverzichtbar für seinen Vater…
Nathan kann einem bei dieser Mutter nur leid tun – sie bevorzugt seine Halbgeschwister und lässt ihn außen vor. Sie sieht nie Erfolg in ihm, doch sie irrt sich. Unter Trevor mausert er sich und Leon ist überglücklich über die Entwicklung. Ich fand Trevor sehr sympathisch.

Samantha hat sich gegen eine Prestige-Uni und für das Weiterführen der Familienranch entschieden – sie wollte ihren Eltern für ihr Leben danken. Als Adoptivkind hätte es sie deutlich schlechter treffen können – in ihrem Freundeskreis trifft diese Entscheidung auf große Verwunderung. Warum schmeißt sie diese großartige Chance weg? Doch Samanthas Entscheidung steht fest und sie bleibt Zuhause. Aber das Leben dort ist alles andere als einfach, denn sie kommt langsam ihren Eltern auf die Spur, dann ist da noch Sloan mit seiner neuen Freundin Anne, die Mutter, die sie lieber in der Stadt hätte und ein Schädelknochen, der eine Ölbohrung zu nichte machen kann…
Samantha hat liebevolle Eltern, die immer hinter ihr gestanden haben. Sie ist zu einer taffen, selbstbewussten und nachdenklichen Frau geworden, die es locker mit den männlichen Chefs aufnehmen kann. Sie macht einen unglaublich sympathischen Eindruck.

Sloan und Samantha sind Nachbarskinder und viele Jahre eine untrennbare Paarung gewesen, bis er sich für eine Frau interessiert, die kein gutes Haar an Samantha lässt. Die Kindheitsfreundin zieht sich zurück und versteckt ihre nicht-freundschaftlichen Gefühle für ihn. Sloan ahnt davon nichts, wundert sich aber, warum Samantha plötzlich so kühl ist. Bis er mit der Nase draufgestoßen wird…
Sloan hielt sich anfangs für einen netten jungen Mann, der als Jugendlicher die elterliche Ranch übernehmen musste und sich im Laufe der Zeit zum Boss gemausert hat. Er wirkt oft deutlich älter als er ist – bis er etwas versteckt, das ihm nicht gehört und großen Schaden anrichten kann. Das passte nicht zu seinem üblichen Verhalten – da sah er wohl die Dollar-Zeichen vor seinem inneren Auge vorbeischausen.

Neal ist der Vater von Samantha, auch wenn sie nicht ihre leibliche Tochter ist, lieben sie Neal und Estelle über alles. Neal versucht sie seit ihrer Kindheit an die Leitung des Hofes zu gewöhnen, auch wenn die Interessen der Tochter auch in eine andere Richtung gehen. Als Samantha schließlich erwachsen ist und Nachforschungen über ihre Herkunft anstellt, ist Neal sehr enttäuscht. Er hat Angst sie zu verlieren, auch wenn diese völlig unbegründet ist. Samantha liebt ihre Eltern, sie will halt einfach nur wissen, warum man sie nicht behalten wollte. Neal plant schon lange sie mit ihrem guten Freund Sloan von der Nachbarranch zu verheiraten, aber die beiden stehen noch nicht zu ihren Gefühlen.
Neal wollte schon immer ein Titan werden und als man bei ihm auf dem Land Erdölvorkommen findet, steht er kurz davor in die Geschichtsbücher einzugehen…
Neal will das die Ranch auch Generationen nach ihm bestehen hat, doch er vergisst dabei auch oft die Leidenschaft seiner Tochter. Ja, sie tritt in seine Fußstapfen und hat dabei auch Spaß – aber ihr Hobby werden immer die Knochen bleiben. Einerseits fand ich Neal wirklich sympathisch, aber andererseits handelte er für meinen Geschmack zu impulsiv und überzogen, was überhaupt nicht zu einem Mann seiner Klasse passt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird von unterschiedlichen Charakteren (u. a. zum Beispiel von Nathan, Samantha oder Neal), was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ein Zwillingspaar, das bei der Geburt getrennt wird – so beginnt die Geschichte. Danach liest man in zwei einzelnen Handlungssträngen über das jeweilige Leben von Samantha und Nathan und irgendwann fügen sich beide Handlungen in eine zusammen. Mir hat das gut gefallen – eine interessante, spannende und gefühlvolle Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen. Wirklich lesenswert!

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BeaSwissgirls avatar

Rezension zu "Land der Verheißung" von Leila Meacham

Land der Verheissung
BeaSwissgirlvor einem Jahr


Mein Leseeindruck, subjektiv, abers spoilerfrei ;)


Vor gefühlten x Jahren habe ich den Nachfolgeband, welcher zuerst erschienen ist gelesen und fand ihn echt toll.
Umso neugieriger war ich nun auf diese Vorgeschichte.....


Das Buch enthält am Anfang übrigens drei Stammbäume, was ganz interessant ist, vor allem, wenn man " Die Erben von Sommerset" schon gelesen hat. Allerdings spoilert er auf eine gewisse Weise auch.....


Der Schreibstil ist wortgewandt, flüssig, einfach zu lesen, enthält genügend Beschreibungen um sich alles gut vorstellen zu können.
Erzählt wird zwar im personalen Stil dennoch konnte ich sofort problemlos eine Verbindung aufbauen zu der für mich eigentlichen Hauptprotagonistin Jessie Wyndham.


In der Geschichte tummeln sich nämlich so einige Personen, dennoch hatte ich einen ganz passablen Überblick über die wichtigsten Charaktere.
Am meisten mochte ich Jessy Wyndham für mich wie oben schon erwähnt eine der wichtigsten Figuren.
Sie war mir auf Anhieb sympathisch, da sie für ihre Zeit kein Blatt vor den Mund nimmt und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Zwar handelt sie oft impulsiv, trotzdem staunte ich auch immer wieder über ihre überlegten und " weisen" Entscheidungen für ihr Alter.
Ebenso gefiel mir Jeremy sehr gut, ebenso konnte Silas mit Fortlauf der Geschichte immer wie mehr punkten bei mir.


Wie schon im Nachfolgeband gefiel mir das Setting und dieser Südstaaten- Flair sehr gut. Die Autorin hat auf alle Fälle gut recherchiert, allerdings hatte ich den Eindruck, dass sie viel zu viel Material in die Story packen wollte. Zeitweise kam es zu einer speziellen Mischung zwischen Langatmigkeit und sich beeilen müssen. 
Dies hat der Geschichte auf alle Fälle geschadet.....


Ich vergebe deshalb 3,5 Sterne



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Yolandes avatar

Rezension zu "Sturmtage" von Leila Meacham

Ein opulentes Südstaatenepos
Yolandevor einem Jahr

Die Autorin Leila Meacham wurde 1938 in Minden, Louisiana (USA) geboren. Sie verbrachte ihr gesamtes Leben in San Antonio und besuchte die North Texas University. Sie unterrichtete als Lehrerin Englisch am College. Ihren ersten Roman "Roses" (dt. Die Erben von Somerset) veröffentlichte sie erst nach ihrer Pensionierung.
(Quelle: www.histo-couch.de)


Inhalt (Klappentext): Texas um 1900. Nathan Holloway wächst in bescheidenen Verhältnissen auf einer kleinen Farm auf. Dennoch ist der junge Mann mit seinem Leben zufrieden. Bis ihm eines Tages zu seiner großen Überraschung der wohlhabende Trevor Waverling offenbart, dass er sein leiblicher Vater ist und Großes mit ihm vorhat: Trevor will ins Ölgeschäft einsteigen, und Nathan soll seine Firma langfristig übernehmen. Nach anfänglichem Zögern ergreift Nathan die große Chance und nimmt das Angebot an. Der Beginn eines rasanten und gesellschaftlichen Aufstiegs und Anlass einer schicksalhaften Begegnung. Denn bei einem Geschäftstermin mit dem reichen Farmer Neal Gordon lernt Nathan dessen junge Tochter Samantha kennen - ohne zu ahnen, wie sehr Samantha sein Leben verändern wird...


"Sturmtage" enthält wirklich alles was ein richtiger Schmöker so braucht: Liebe, Hass, Eifersucht, Verzweiflung. Literarisch und sprachlich vielleicht nicht besonders anspruchsvoll, ist es aber genau die Art von Buch, die einen ganze Nachmittage und Abende auf der Couch fesselt, weil man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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