Land der Verheißung

von Leila Meacham 
4,4 Sterne bei29 Bewertungen
Land der Verheißung
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

TraumTantes avatar

Ein toller Südstaaten-Roman! Ich konnte es kaum aus der Hand legen und freue mich mega auf die Fortsetzung. 4,5 Sterne

N

Eine ganz tolle Geschichte über eine Gründerfamilie in Texas. Am Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Alle 29 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Land der Verheißung"

South Carolina 1835: Um sich seinen Traum von einer eigenen Baumwollplantage zu erfüllen, will der junge Silas Toliver ins entfernte Texas auswandern doch ihm fehlen die finanziellen Mittel. Da bietet ihm die reiche Nachbarsfamilie Wyndham viel Geld an, aber nur unter einer Bedingung: Silas soll die in Ungnade gefallene Jessie Wyndham heiraten, obwohl er seiner großen Liebe Lettie Sedgewick die Ehe versprochen hat. Silas macht sich die Entscheidung nicht leicht, doch letzten Endes siegt sein Wunsch, eine eigene Plantage zu besitzen. Und Silas bricht zusammen mit Jessie in die neue Heimat auf ...§§

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482771
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:640 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne15
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Jahr
    Land der Verheissung


    Mein Leseeindruck, subjektiv, abers spoilerfrei ;)


    Vor gefühlten x Jahren habe ich den Nachfolgeband, welcher zuerst erschienen ist gelesen und fand ihn echt toll.
    Umso neugieriger war ich nun auf diese Vorgeschichte.....


    Das Buch enthält am Anfang übrigens drei Stammbäume, was ganz interessant ist, vor allem, wenn man " Die Erben von Sommerset" schon gelesen hat. Allerdings spoilert er auf eine gewisse Weise auch.....


    Der Schreibstil ist wortgewandt, flüssig, einfach zu lesen, enthält genügend Beschreibungen um sich alles gut vorstellen zu können.
    Erzählt wird zwar im personalen Stil dennoch konnte ich sofort problemlos eine Verbindung aufbauen zu der für mich eigentlichen Hauptprotagonistin Jessie Wyndham.


    In der Geschichte tummeln sich nämlich so einige Personen, dennoch hatte ich einen ganz passablen Überblick über die wichtigsten Charaktere.
    Am meisten mochte ich Jessy Wyndham für mich wie oben schon erwähnt eine der wichtigsten Figuren.
    Sie war mir auf Anhieb sympathisch, da sie für ihre Zeit kein Blatt vor den Mund nimmt und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Zwar handelt sie oft impulsiv, trotzdem staunte ich auch immer wieder über ihre überlegten und " weisen" Entscheidungen für ihr Alter.
    Ebenso gefiel mir Jeremy sehr gut, ebenso konnte Silas mit Fortlauf der Geschichte immer wie mehr punkten bei mir.


    Wie schon im Nachfolgeband gefiel mir das Setting und dieser Südstaaten- Flair sehr gut. Die Autorin hat auf alle Fälle gut recherchiert, allerdings hatte ich den Eindruck, dass sie viel zu viel Material in die Story packen wollte. Zeitweise kam es zu einer speziellen Mischung zwischen Langatmigkeit und sich beeilen müssen. 
    Dies hat der Geschichte auf alle Fälle geschadet.....


    Ich vergebe deshalb 3,5 Sterne



    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Freyheits avatar
    Freyheitvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich eine Familiensaga, die mit Herz geschrieben wurde.
    Klare Leseempfehlung

    Inhalt:

    Silas Toliver, ein echter Südstaaten Gentleman, wird bei dem Testament seines Vaters übergangen.Nun will er seinen Wunsch nach einer eigenen Farm in Texas verwirklichen. Um an das nötige Geld zu kommen, verlässt er seine Verlobte und heiratet die junge Jessica Wyndham. Seine Mutter ist schwer enttäuscht und prophezeit ihm, dass das Geld mit einem Fluch behaftet ist.
    Wird sie recht behalten?

    Meine Meinung:

    Die Dicke des Buches schrecken vielleicht einige Leser ab, doch für einer Saga, die 65 Jahre umfasst, hat es genau den richtigen Umfang, um nicht langweilig zu werden. Der Schreibstil ist einfach zu verstehen und sehr flüssig zu lesen. Einmal in die Hand genommen konnte ich es nicht mehr weglegen.
    Es ist von Vorteil, wenn man sich ein bisschen mit der Sklavengeschichte und deren Bedeutung in den Südstaaten auskennt. Aber nicht zwingend notwendig. Meacham stellt die Stellung der Sklaven und deren Herrschaften wunderbar, wenn auch etwas oberflächlich dar. In erster Linie geht es in diesem Buch um die Beziehung von Silas und Jessica. Ihre Geschichte ist bezaubernd, tragisch, traurig und ergreifend.Beide Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen, so dass ich mich freute zu lesen, wie ihre Liebe wächst und mit ihnen trauerte, als sie einige Verluste zu verkraften hatten.Doch wie es in einer Saga ist, so las ich nicht nur von Silas und Jessica, sondern auch von ihren Kindern, ihren Enkeln, bis hin zu den Urenkeln.Der rote Faden des Fluches zog sich durch das ganze Buch und ich fragte mich am Schluss: War es ein Fluch oder einfach nur das Schicksal?
    Sehr schön beschrieben fand ich die ganzen Nebenfiguren und ihre Geschichte.
    Eine besondere Rolle spielten natürlich die Sklaven. Eine Freundschaft zwischen Herrschaft und Sklaven war für diese Zeit einfach undenkbar.Jessica ist aber eine Rebellin ihrer Zeit und das bringt sie auch in Schwierigkeiten. Wunderbar zu lesen, wie sich aus dem 19-jährigem Mädchen, welches eine Sklavin ihre beste Freundin nennt, eine erwachsene, reife, weise Frau wird.
    Mit den Seiten gehen Menschen, die ich lieb gewonnen habe. Aber mit jeder Seite verlieben sich auch Menschen und es werden Kinder geboren. So ist dieses Buch ein bisschen wie eine Achterbahn.
    Am Ende genoss ich es mit Jessica, auf ihr Leben zurückzublicken und konnte sie mit einem Lächeln gehen lassen.

    Fazit:

    Für mich eine Familiensaga, die mit Herz geschrieben wurde. Tiefe, Romantik, Liebe, Krieg, Verlust, Intrigen und innerer Frieden zeichnen dieses Werk aus. Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    47
    Teilen
    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 2 Jahren
    Land der Verheißung

    Inhalt

    South Carolina 1835: Im prächtigen Herrenhaus der Baumwollplantage Queenscrown lebt die verwitwete Elizabeth Toliver mit ihren Söhnen Morris und Silas. Da der ältere Morris Alleinerbe von Queenscrown ist, will Silas ins entfernte Texas auswandern und dort eine eigene Plantage gründen. Doch ihm fehlen die finanziellen Mittel für einen Treck in das verheißungsvolle Land. Da kommt ihm ein Angebot der reichen Nachbarsfamilie Wyndham gerade recht, deren Tochter Jessie in Ungnade gefallen ist: Heiratet Silas Jessie Wyndham, obwohl er seiner großen Liebe Lettie Sedgewick die Ehe versprochen hat, zahlen ihm die Wyndhams die Auswanderung. Silas ist hin und her gerissen, letztendlich aber siegt der unstillbare Wunsch, eine eigene Plantage zu besitzen. Seine Mutter Elizabeth ist verzweifelt und fürchtet, dass ihr Sohn durch seine egoistische Entscheidung einen Fluch auf sich gezogen hat. Doch Silas bricht zusammen mit Jessie in die neue Heimat auf …
    (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung

    Das Buch ist die Vorgeschichte von „Die Erben von Sumerset“.
    Ich habe keines ihrer Bücher gelesen, würde aber sagen, das ich „Land der Verheißung“ vor „Die Erben von Sumerset“ lesen würde. So kennt man schon die Namen und tappt nicht zu sehr im Dunkeln. Ich freue mich schon auf mein nächstes Buch dieser Familie.

    Jessica ist eine taffe junge Frau, mit einer Einstellung, die zu dem Zeitüunkt zwar sehr löblich, aber auch gefährlich ist. Sie ist eine „Freundin“ der Sklaven und kritisiert öffentlich die Zustände der Sklavenhaltung und -behandlung. Sehr zum Ärger des Vaters, der dieses Verhalten unterbinden möchte, allerdings ist es zu dem Zeitpunkt zu spät und er muss sich etwas anderes einfallen lassen. Die Heirat mit Silas.
    Jessica ist nicht begeistert von der Idee, aber die Alternative kommt für sie nicht in Frage. Während der Reise verliebt sie sich in Silas und wird seinem Sohn eine Mutter, die er über alles liebt. Silas und Jessica werden ein richtiges Ehepaar und bauen sich ein Leben in Texas auf. Mit vielen Ups und Downs, wie es eben auch im wahren Leben ist.
    Ich mochte Jessica von der ersten Seite an. Sie ist eine Frau, die ihre Einstellung während der Jahre nie verloren hat und einfach nur Bewunderung verdient. Als alte Frau „veröffentlicht“ sie die Familienchronik und hält immer noch alle Stricke in den Händen, sie ist das Familienoberhaupt.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisprobleme lesen kann. Trotzdem hatte ich aber Schwierigkeiten mit dem Start in die Geschichte. Die ersten 100 Seiten konnten mich nicht fesseln und ich wollte das Buch schon abbrechen, aber mich hat die Geschichte von Jessica gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit der in Ungnade gefallenen jugen Frau weitergeht und ob sie noch glücklich mit Silas wird.
    Erzählt wird aus der Sicht im ersten Teil aus der Perspektive von Jessica und Silas, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.
    Im Verlauf der Geschichte kommen immer mehr Nachfahren, die kapitelweise ihre Sicht der Dinge erzählen, was mir wirklich gut gefallen hat. Man lernt jede einzelne Person und ihre Eigenarten kennen.

    Trotz meiner Startschwierigkeiten habe ich diese besondere Familiengeschichte „lieben“ gelernt – sie packt den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Ich bin eigentlich kein Fan von vollkommen historischen Romanen – zwei Zeitebenen, Gegenwart und Vergangenheit, finde ich dagegen klasse – und es war eine schöne neue Leseerfahrung und eine Richtung, die ich weiterverfolgen werde.
    Eine großartige Familiengeschichte!

    Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

     Sterne

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Katharina97s avatar
    Katharina97vor 3 Jahren
    Land der Verheißung

    Ich hab das Buch von meiner Oma bekommen und ich finde, so sieht das Cover auch aus. Ich muss zugeben, dass ich selbe nicht auf die Idee gekommen wäre das zu lesen.

    Das Buch behandelt das Thema Sklaverei in Amerika, was ein ziemlich heikles Thema ist. Doch in den Buch wird das echt gut und realistisch dargestellt. 
    In den Buch geht es um verschiedenen Familie und um den Aufbruch nach Texas. Die ganze Familienkonstellationen waren etwas kompliziert. Am Anfang ist zwar ein Stammbaum, der sich aber erst im Buch aufbaut. So war das am Anfang etwas verwirrend für mich. Auch wenn man das Buch etwas länger weg gelegt hatte, musste man erst überlegen und nachgucken wer jetzt zu welcher Familie gehört. 

    Das Buch ist sonnst ziemlich spanenden. Es wechselt manchmal die Perspektiven, damit man die Gedanken der einzelnen Personen erfahren kann. Außerdem sind hinterher auch Tagebuchaufzeichnung vorhanden, die im nachhinein noch eine wichtige Rollen spielen. 

    Die Autorin hält sich an manchen Punkten nicht so lange auf und macht Zeitsprünge, was ich persönlich ziemlich angenehm fand, denn es wurde sich nicht zu langen an den Einzelheiten  aufgehalten. 

    Insgesamt kann ich das Buch weiterempfehlen. Vor allem an Erwachsene und Interessierte. 

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    aly53s avatar
    aly53vor 3 Jahren
    Eine bewegende Familiensaga mit Südstaatenflair

    Erzählt wird hierbei eine packende Familiensaga um die Familie Toliver, die mich sehr oft zum weinen gebracht hat.
    Hauptperson hierbei ist Jessica Wyndham.
    Denn man kann sagen, es handelt sich um ihre Geschichte.
    Jessica hat mich sofort in den Bann gezogen. Sie ist sympathisch, von reinem Herzen und weiß was sie vom Leben erwartet und was sie will.
    Aber mit ihrer Einstellung und ihrer Freundschaft zu der schwarzen Tippy manövriert sie sich desöfteren mal in brenzlige Situationen.
    Ihre Geschichte hat mich unglaublich berührt und ich habe mehr als einmal Taschentücher gebraucht.
    Aber von vorn.
    Silas Toliver verlässt seine Verlobte Lettie um seinen Traum von einer eigenen Baumwollplantage in Texas zu verwirklichen.
    Dafür muss er Jessica Wyndham heiraten, das ist die Bedingung von Carson Wyndham, von dem er das benötigte Geld erhält.
    Doch Silas´ Mutter prophezeit ihm, das damit ein Fluch auf seiner Plantage liegt.
    Ist dem tatsächlich so?
    Oder alles nur ein Hirngespinst?
    Silas´ und Jessicas Geschichte ist sehr bewegend und facettenreich gestaltet. Dabei erfahren wir nicht nur ihre Liebesgeschichte.
    Wir erleben es auch, wie es ist, eine Baumwollplantage zu erbauen und wie alles vonstatten geht.
    Auch bekommen wir einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit.
    Das Buch beginnt im Jahre 1835.
    Wir erfahren dabei sehr viel geschichtliches Wissen, bekommen Einblick in die Kriegszeit und in die Sklavenhaltung.
    Dabei ist alles sehr liebevoll und bildgewaltig beschrieben, so das man alles hautnah miterleben kann.
    Im Brennpunkt stehen die Familien: Toliver, DuMont und Warwick.
    Die drei Familien verbindet eine wertvolle und anhaltende Freundschaft.
    Im Laufe des Buches gibt es viele Schicksalsschläge zu verarbeiten.
    Und immer wieder fragt man sich dabei, liegt tatsächlich ein Fluch auf der Familie Toliver?
    Die erste Generation der Familiensaga wird sehr tiefgründig und  intensiv behandelt.
    Das ist deshalb so wichtig weil man dadurch alles viel besser verstehen und nachvollziehen kann.
    Den folgenden Generationen wird nicht ganz so viel Raum geschenkt. Dennoch werden die wichtigsten und schicksalhaftesten Ereignisse sehr emotional und facettenreich dargebracht.
    Ich konnte mich in jede Person sehr gut hineinversetzen.
    Sie haben im Laufe des Buches immer mehr Seele und Leben erhalten.
    Man fühlt sich Ihnen und der Geschichte die sie umgibt vollkommen verbunden.
    Dadurch zittert und fiebert man mit jeder Zeile mit.
    Aber es gab auch Momente die haben mich schockiert und fassungslos zuschauen lassen.
    Mir hat der Verlauf sehr gut gefallen, die Spannung nahm dabei immer mehr zu und die Autorin schafft es sehr gut den Leser zu berühren und auch nachdenklich zu stimmen.
    Etwas hat mich die Geschichte an "Fackeln im Sturm" erinnert.
    Der Südstaatenflair wird hierbei sehr gut rübergebracht.
    Alles wirkt sehr authentisch und absolut realitätsnah.
    Der Abschluss hat mir gut gefallen.
    Dieses Buch erzählt von Tragik, Liebe, aber auch von Rivalität und Leidenschaft.
    Es gibt hiervon auch ein Folgeband, dem ich mich demnächst auch noch widmen werde.
    Das einzige was ich anmerken muss, man hätte diesen Band in mindestens zwei Bücher aufteilen können, dadurch hätte es noch mehr Leben gewonnen.

    Hierbei erfahren wir überwiegend die Perspektive von Jessica, was ihr eine enorme Tiefe verleiht. Diese Frau ist einfach unglaublich und hat mein Herz so sehr berührt.
    Man hat einfach das Gefühl neben ihr zu sitzen und das ganze durch ihre Augen zu sehen.
    Aber auch anderen Perspektiven bekommen wir geliefert, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das hat mir deshalb so gut gefallen, weil man so verschiedene Blickwinkel betrachten kann und alles viel lebhafter und tiefgründiger  wird.
    Das Buch ist in vier Teile unterteilt und spielt im Zeitraum von 1835 - 1900.
    Der Stammbaum am Anfang hat mir sehr gut gefallen, die Tagebucheinträge Jessicas die wir immer wieder im Buch erfahren, erzeugen ein merkliches verstehen.
    Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.
    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und stark einnehmend, dabei aber auch sehr bildgewaltig und mitreißend.
    Das Cover und auch der Titel passen sehr gut zum Buch.
    Ich habe mich gleich in das schöne Cover verliebt, Rosen spielen bei diesem Buch auch eine zentrale Rolle.

    Fazit:
    Eine bewegende Familiensaga um die Familie Toliver, die mich sehr ergriffen und extrem gebannt hat.
    Eine herausragende Hauptprotagonistin die ihren Weg geht und dabei so manchen Schicksalschlag zu verarbeiten hat.
    Es ist soviel Leidenschaft und Tragik hierbei verzeichnet, daß man komplett der Geschichte verfallen ist und nicht mehr davon loskommt.
    Vorsicht, Taschentücher bereithalten.
    Für mich ist es ein Highlight in diesem Monat, ich bin total begeistert.
    Eine mehr als klare Leseempfehlung.
    ich vergebe 5 von 5 Punkten.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Becky_loves_bookss avatar
    Becky_loves_booksvor 3 Jahren
    Fesselnde Familiensaga!

    Cover: Genau das richtige Cover für einen Südstaaten-Roman. Ich liebe diese alten Herrenhäuser, der Anblick entführt direkt ins 19. Jahrhundert. Wunderbar finde ich auch die hervorgehobene weiße Rose, deren Bedeutung beim Lesen klar wird.

    Meinung: Dieser Roman ist nicht einfach nur ein Roman, sondern eine Saga. Die Geschichte beginnt 1835 und endet in diesem Buch 1900. "Land der Verheißung" ist die Vorgeschichte zum Roman "Die Erben von Somerset", den ich ebenfalls verschlungen habe. Als Fan von "Vom Winde verweht" oder "Fackeln im Sturm" hat mich dieses Buch natürlich begeistert. Durch die Jahrzehnte, die die Familie Toliver hier durchläuft, ist alles abgedeckt, was das Leben zu bieten hat. Liebe, Intrigen, Verrat, Trauer, Freundschaft uvm. Neben den Gefühlen hat die Autorin das Buch mit historischen Fakten gefüttert. So bekommt man das Gefühl, eine echte Lebensgeschichte gelesen zu haben. Plot, Charaktere und Setting sind perfekt aufeinander abgestimmt und lassen die Zeit beim Lesen wie im Flug vergehen.
    Fazit: Bei diesem Buch stimmte einfach alles. "Land der Verheißung" ist eine mitreißende Saga, die mich so schnell gepackt und kaum mehr losgelassen hat. Für Liebhaber von Familiengeschichten mit historischem Hintergrund sehr zu empfehlen. Fesselnd von Anfang bis Ende!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    baronessas avatar
    baronessavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein großes Lesevergnügen - bewegend und spannend
    Fluch oder Schicksalsschlag?

    Silas ist enttäuscht, denn als sein Vater verstorben ist, hinterlässt er die Baumwollplantage seinem Bruder. Silas will deswegen mit seinem Freund Jeremy und Verlobten Lettie nach Texas aufbrechen. Die Mission ist zum Scheidern verurteilt, denn das Geld fehlt. Silas bekommt einen außergewöhnlichen Vorschlag von seinem Nachbarn. Wenn er die Tochter heiratet, dann erhält er alle finanziellen Mittel für die Reise. Um seinen Traum zu verwirklichen, löst er seine Verlobung und heiratet Jessie. Sein Freund Jeremy ist enttäuscht, denn er hat sein Herz an Jessie verloren. Der Treck macht sich auf den Weg und ist nicht nur vielen Gefahren ausgesetzt, sondern auch Gefühlen.

     

    Es passiert natürlich viel mehr in der Geschichte, denn es geht um die Sklaverei, den Bürgerkrieg, die Aussiedlung in ein neues Gebiet und den Neuanfang. Ich bin total begeistert von diesem Buch und wer dem Südstaatenflair erlegen ist, ist mit dieser Lektüre richtig. Die Protagonisten sind gut beschrieben, überhaupt Jessie und ihrem Kampf gegen die Sklaverei, obwohl sie in dieser Welt hineingeboren wurde. Ihrer Aktivität für den Erhalt ihrer Freundschaft mit einer „Schwarzen“. Auch Silas, der unbedingt seinen Traum verwirklichen wollte und seine neue Welt bedroht sieht. Eine bewegende Familiengeschichte über Generationen hinweg. Die Autorin hat eine bildhafte Darstellung nicht nur der Protagonisten zuwege gebracht, sondern auch das Umfeld der jeweiligen Lebensbereiche, angereichert mit vielen Details. Gut recherchiert und in einer spannenden Chronik erfasst. Das Buch ist in vier Teilen und in Kapiteln unterteilt. Die Tagebucheinträge sind in Kursivschrift niedergelegt. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte, genauso der Titel.

     

    Dies ist die Vorgeschichte des Romans „Die Erben von Somerset“ – die ich leider nicht kenne. Es hat auch keinen Einfluss auf diese Geschichte – höchstens, dass man neugierig darauf geworden ist.

     

    Fazit:

    Ein aufsehenerregender historischer Roman, indem die Sklavenproblematik der Südstaaten eine große Rolle spielt. Angereichert mit Gespür für dramatische Faktoren, Liebe, Hingabe, Verwirklichung der Träume und Verlust.

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    TraumTantes avatar
    TraumTantevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Südstaaten-Roman! Ich konnte es kaum aus der Hand legen und freue mich mega auf die Fortsetzung. 4,5 Sterne
    Kommentieren0
    N
    Nicci_Booxvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine ganz tolle Geschichte über eine Gründerfamilie in Texas. Am Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
    Kommentieren0
    CorneliaPs avatar
    CorneliaPvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: ein wunderbarer Roman über die Geschichte der Sklaverei
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks