Rückkehr nach Somerton Court

von Leila Rasheed 
4,0 Sterne bei116 Bewertungen
Rückkehr nach Somerton Court
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (90):
Birkel78s avatar

Sehr unterhaltsam mit Intrigen und verbotener Liebe. Ich freue mich schon auf Band 2.

Kritisch (13):
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Sehr klischeehaft und weit hinter meinen Erwartungen! Schade!

Alle 116 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Rückkehr nach Somerton Court"

England 1912: Ein Herrenhaus, zwei Welten und ein Jahrhundert voller Umbrüche – nicht nur Fans von Downton Abbey werden SOMERTON COURT lieben!

Im Jahre 1912 kehrt die Familie Averley - Lord Westlake und seine beiden Töchter - aus einem luxuriösen Leben in Indien auf ihr herrschaftliches Anwesen Somerton Court in England zurück. Während sich die Dienerschaft hastig auf die Ankunft der Herrschaft vorbereitet, trifft eine schockierende Nachricht ein: Lord Westlake wird auch seine neue Verlobte und ihre drei Kinder mitbringen. Doch nicht nur das sorgt für große Unruhe. Es gibt Gerüchte, Lord Westlake sei wegen eines schrecklichen Skandals aus den Diensten als Gouverneur in Bengalen entlassen worden und schon bald wird offenbar, dass es auch finanziell nicht gut um die Familie bestellt ist. All das sorgt für große Spannungen sowohl bei der Herrschaft als auch der Dienerschaft. Lady Ada, Lord Westlakes Tochter, sieht sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen, Sebastian muss sich gegen Erpressungen durch einen früheren Diener – und Liebhaber – zur Wehr setzen und das liebenswürdige Hausmädchen Rose gerät in einen Skandal, der die Macht haben könnte, das Ansehen der Averleys für immer zu ruinieren.

Prächtig und verführerisch eröffnet der erste Roman der SOMERTON COURT-Saga zwei Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten und doch unzertrennlich ineinander verwoben sind, in denen rücksichtsloses Streben, verbotene Gefühle und geheime Träume sich hinter beflissenem Lächeln und funkelnden Juwelen verbergen.

Wenn du dich verliebst, verlierst du vielleicht mehr als nur dein Herz…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596196890
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.08.2013
Teil 1 der Reihe "Somerton"

Rezensionen und Bewertungen

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    valerieduecks avatar
    valeriedueckvor einem Jahr
    Die Rückkehr nach Somerton Court die Bücherdiebe

    Unser Blog:

    http://buecherdiebe.blogspot.de/2017/08/somerton-court-leila-rasheed.html 


    Zum Inhalt:


    England 1912. Nach einem Aufenthalt in Indien und einem politischen Skandal um Lord Westlake kehrt Familie Averley nach Somerton Court zurück. Um die Existenz von Somerton Court sichern zu können heiratet er Fiona, nun Lady Westlake. Doch zwei der Töchter müssen in diesem Jahr bei Gesellschaft eingeführt werden und bei dem einen Skandal in Indien wird es nicht bleiben, denn Ada, die ältere Tochter von Lord Westlake hat ihre eigenen Interessen. Ravi und Ada scheinen sich nicht abgeneigt, aber einfach ist es nicht. Aber Ravi ist ein Inder und keine gute Partie für Ada, sodass sie nicht nur ihr Leben, wie sie es kannte, sondern auch das ihrer Familie aufs Spiel setzt, wenn sie die falsche Partie macht.


    Zu meiner Meinung: 


    Die Geschichte hinter dem Buch war nett und echt süß. Das Buch war unglaublich schnell zu lesen und der Schreibstil sehr leicht. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich die Trilogie beenden werden, weil man viel in diesem Buch bereits von Anfang an voraussagen konnte und es somit dem Leser nicht zum weiterlesen "gezwungen" hat. Obwohl sie 35/36 Jahre alt war, als Somerton Court erschien, hatte ich persönlich das Gefühl, dass ihr etwas Erfahrung fehlt. Die Idee selbst war gut, auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber an der Ausführung hat es gehapert. Man freut sich zwar, wenn kleine Hinweise eingestreut werden, aber hier waren sie nicht versteckt und sehr direkt. Ich hätte mich mehr gefreut, wenn mal etwas passiert wäre, was man vorher überhaupt nicht ahnen konnte. Dieser Punkt ist aber soweit mein einziger Kritikpunkt und ich mochte das Buch trotzdem. Da ich absoluter Downton Abbey Fan bin und wie alle nach dem Ende der Serie mehr von dieser Welt haben wollte, war dieses Buch eine gute Wahl. Die Personen und das persönliche Umfeld ist durch den Indien-Einfluss dennoch anders, als Downton. Dies ist in keinster Weise ein negativer Kritikpunkt. Wenn man Downton kennt, vergleicht man automatisch und das Buch war zum Glück kein Downton Abklatsch, sondern eine sehr süße Geschichte mit einem wirklich schönen Handlungsort. 

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    janinchens.buecherwelts avatar
    janinchens.buecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Rasanter Auftakt mit ebenso vielen Charakteren wie Ereignissen. Spannend bis zum Schluss mit dem Wunsch, gleich mit Band 2 fortzufahren.
    Überaus gelungener Auftakt!!!

    Gemeinsam mit den Leserunden-Ladies habe ich mich in die adelige, englische Welt des vergangenen Jahrhunderts begeben. Wir tauchten ein in eine Welt von aufkommender Emanzipation und dem Festhalten bewährter Konventionen.

    Leila Rasheed überfällt uns mit einer schier unendlich wirkenden Menge an Charakteren, deren Geschichten sich das ein oder andere mal kreuzen, sich lediglich streifen oder nebeneinander herlaufen. Die Erzählweise wechselt zwischen den gut situierten Lords und Ladies und deren Dienerschaft. Dadurch bekommen wir in beide Welten einen guten Einblick und eine Ahnung, wie es damals so gewesen ist.
    Mehr Schein als Sein ist das Hauptthema des Buches. Intrigen lauern an allen Ecken, unerwiderte Liebe steht an der Tagesordnung, uneheliche Kinder und auch Homosexualität sind starke Themen in Somerton Court.

    Gerade zwei Personen sind mir positiv in Erinnerung geblieben. Lady Ada, die kurz vor der Einführung in die Gesellschaft steht, sehnt sich nach Bildung, möchte studieren und verliebt sich ausgerechnet in einen Inder. Zu der damaligen Zeit entsprachen all diese Dinge nicht der Regel und waren geradezu verpönt. Ich bin jedoch sicher, dass Lady Ada ihren Weg gehen wird, die Grundsteine dazu legt sie in diesem ersten Teil der Reihe.

    Rose Cliffe, Hausmädchen auf Somerton Court, kommt einem Geheimnis auf die Spur, welches ihr ganzes Leben umkrempelt. Sie ist das stille Mäuschen, welches perfekt in ihrer Rolle als Dienstmädchen lebt. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und kann mit der gravierenden Änderung vorerst nur schwer leben. Dennoch kommt sie als starke Persönlichkeit rüber, die sich nicht unterkriegen lässt und sicherlich ihren Weg geht, auch wenn ihr hier und da Steine in den Weg gelegt werden.

    Locker leicht fliegen die Seiten dieses Auftaktbandes nur so dahin, das Netz aus Intrigen spinnt sich unaufhörlich weiter und die Autorin entlässt uns mit einem kleinen Cliffhänger. Die Welt der Adligen und gut Situierten ist nicht immer heiter und sonnig, sondern ist gespickt mit Beschränkungen und Konventionen.

    Fans von Downton Abbey kommen hier voll auf ihre Kosten, Romantikfans bleiben hier aber auch nicht auf der Strecke und dürfen sich zwischen all den Intrigen auch auf Liebe und Freundschaft freuen. 

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    Miamous avatar
    Miamouvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr klischeehaft und weit hinter meinen Erwartungen! Schade!
    Verbotene Liebschaften...

    Im Jahre 1912 kehrt die Familie Averley - Lord Westlake und seine beiden Töchter - aus einem luxuriösen Leben in Indien auf ihr herrschaftliches Anwesen Somerton Court in England zurück. Während sich die Dienerschaft hastig auf die Ankunft der Herrschaft vorbereitet, trifft eine schockierende Nachricht ein: Lord Westlake wird auch seine neue Verlobte und ihre drei Kinder mitbringen. Doch nicht nur das sorgt für große Unruhe. Es gibt Gerüchte, Lord Westlake sei wegen eines schrecklichen Skandals aus den Diensten als Gouverneur in Bengalen entlassen worden und schon bald wird offenbar, dass es auch finanziell nicht gut um die Familie bestellt ist. All das sorgt für große Spannungen sowohl bei der Herrschaft als auch der Dienerschaft. Lady Ada, Lord Westlakes Tochter, sieht sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen, Sebastian muss sich gegen Erpressungen durch einen früheren Diener zur Wehr setzen und das liebenswürdige Hausmädchen Rose gerät in einen Skandal, der die Macht haben könnte, das Ansehen der Averleys für immer zu ruinieren.


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    Tatsächlich ließ ich mich blenden…Immerhin stand da „nicht nur für Fans von Downton Abbey“! Und ich als Riesenfan der Serie war natürlich sehr, sehr neugierig. Aber es ist halt nicht immer das drin, was draufsteht und bei „Die Rückkehr nach Somerton Court“ ist das leider der Fall.

    Um es in einem Satz zusammenzufassen: Das Buch hat mich eher enttäuscht und blieb sehr weit hinter meinen Erwartungen.

    Dies beginnt schon bei den Figuren, die zu Beginn des Buches alle auf einmal vorgestellt werden und da dreht sich schon einmal alles im Kopf. Man muss sich fast daneben einen Stammbaum aufzeichnen, um zu wissen, wer wo hingehört. Das wäre ja jetzt an sich nicht das ganz Schlimme gewesen, aber sie waren nicht nur viele, sondern hatten allesamt keine Tiefe und jedes erdenkliche Klischee wurde geradezu berücksichtigt. Die Figuren sind schwarz oder weiß und es gibt kein Zwischendrin. Da gibt es die „Gute“ Lady Ada, die jeden versteht, die scheinbar keine Standesdünkel hat und dann unterschwellig doch wieder welche. Sie verliebt sich…aber diese Liebe ist auf keinen Fall standesgemäß (…natürlich!). Dann haben wir noch Lord Westlake, der ein Geheimnis mit sich rumschleppt, dass aber der aufmerksame Leser bereits auf Seite fünf lösen kann….ebenfalls mit dem reinsten Klischee gespickt. Darauf setzt man dann noch die böse Stiefmutter und die böse Stieftochter, die gemeinsam mit der Zofe, die bösesten Intrigen spinnen und…aja….nicht vergessen, es muss dann natürlich auch noch den schwulen Sohn geben, der die gesamte Familienehre in den Schmutz zieht. Dem nicht genug, agieren die meisten Charaktere auch noch ziemlich unglaubwürdig und (an der Zeit gemessen) auch ziemlich unrealistisch. Richtig überzeugen konnte mich lediglich Lord Fintan. Alles Zutaten, zu der die Autorin für mich auch noch eine ziemlich seichte Handlung erstellt hat.

    Hier werden nämlich Situationen und Handlungen teilweise so mit warmer Luft aufgepumpt, dass man an manchen Stellen den Eindruck hatte, dass man das Tagebuch eines weiblichen Teenagers liest. Zudem fehlte mir eigentlich von Beginn weg der Zeitbezug zu 1912. Für mich hätte die Handlung in jede Zeit gesetzt werden können. Dabei hätten doch genau diese Vorkriegsjahre für einen historischen Roman so viel Potential gehabt. Generell machte es den Eindruck, als hätte die Autorin nicht sehr viel zu dieser Zeit recherchiert.

    Der Schreibstil war sehr einfach gestrickt und nichts wirklich Außergewöhnliches. An manchen Stellen fast zu einfach.

    Es gab daher nicht wirklich viel, was mich bei diesem Buch an der Stange hielt. Ich brauchte geschlagene 3 Wochen dafür, weil die anderen Bücher, die ich parallel las, einfach um so vieles aufregender waren. Natürlich kann man jetzt sagen, dass es der erste Teil einer Reihe war und die Autorin nicht schon hier ihr gesamtes Pulver verschießen konnte. Stimmt absolut…allerdings sollte es dann doch so viel sein, dass man die beiden weiteren Teile noch lesen will. Bei mir hat sie das nicht wirklich geschafft, weshalb ich mir sehr genau überlegen werde, ob ich die Fam. Averley noch weiter auf ihren Abenteuern begleiten werde.

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    yaris avatar
    yarivor 3 Jahren
    Kurzweiliger Einstieg in eine Familiensaga

    Im Jahr 1912 kehrt Lord Westlake mit seinen beiden Töchtern Ada und Georgiana England auf sein Anwesen Somerton Court zurück.
    Es gibt Gerüchte, dass der Lord wegen eines Skandals aus dem Dienst des Gouverneurs von Bengalen entlassen worden sei.
    Außerdem bringt Westlake seine neue Verlobte und deren drei Kinder mit auf das herrschaftliche Anwesen.
    Da es finanziell um Somerton Court nicht gut bestellt ist, geht er diese Ehe ein und auch seine Tochter, Lady Ada, ist gezwungen zwischen Familienehre und ihrem eigenen Glück zu wählen...

    Leila Rasheed ist mit Rückkehr nach Somerton Court ein schönes Sittengemälde der englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelungen. Gekonnt beschreibt sie die Standesunterschiede zwischen Adel und Bediensteten, aber auch wie intrigant manche Bedienstete und die Stieftochter Lord Westlakes vorgehen, um ihre Ziele  zu erreichen.

    Die Charaktere sind gut gezeichnet und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen.

    Sehr gut finde ich es auch, dass die Probleme der damaligen Gesellschaft angesprochen werden. Sei es, dass Homosexualität damals noch strafrechtlich verfolgt wurde und Schande über die Familie brachte oder das aufkommende Frauenwahlrecht.

    Rückkehr nach Somerton Court unterhält mit Skandalen, Liebe und Intrigen und dies auf kurzweilige Art und Weise. Somit bekommt der Roman vier Sterne von mir.

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    LadyAnnevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach zum Abtauchen, ein ideales Sommerbuch. Allerdings darf man den Roman nicht allzu Ernst nehmen. Denn er ist etwas unrealistisch, aber...
    Zum Abtauchen alla Downton Abbey

    Einfach zum Abtauchen, ein ideales Sommerbuch. Allerdings darf man den Roman nicht allzu Ernst nehmen. Denn er ist etwas unrealistisch, aber trotzdem schön und entführt in die Welt von Downton Abbey

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    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 4 Jahren
    Eine ganz nette Geschichte mit unwahrscheinlichen Charakteren

    Inhalt des Buches:
    Die Familie Westlake ziehen von Indien nach England zurück  und zwar recht mittellos. Lady Ada verliebt sich in einen indischen Studenten. Jedoch ist ihre Hauptaufgabe sich um einen reichen Adligen zu bemühen, der genug Geld in die Familie bringt. Sie ist im Delemma und weiss nicht ob sie ihrem Herzen oder ihrem Pflichtgefühl folgen soll...

    Eigene Meinung:
    Die Protagonisten agiern recht unglaubwürdig. Doch insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, so dass ich 3 Sterne für das Buch gebe...

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 5 Jahren
    Unschicklich!

    Im Jahr 1912 kehrt die junge Lady Ada Averley nach einem mehrjährigen Aufenthalt mit Vater und Schwester zurück nach England. Ihr Leben in Indien hatte sie geliebt, nun taucht ein Problem nach dem anderen auf. Der Neffe ihres Vaters, der sich während dessen Abwesenheit um die Besitztümer kümmern sollte, hat die Familie an den Rand des finanziellen Ruins getrieben. Die junge Ada soll nun gut und standesgemäß heiraten, nur hat sie leider ganz andere Dinge im Sinn. Zum einen hegt sie nämlich – undenkbar für eine Frau – den Wunsch zu studieren und zum anderen hängt ihr Herz an einem vollkommen unstandesgemäßen jungen Inder. Gibt es für sie eine Chance, ihre Träume zu verwirklichen?

    Das Jahr 1912. Ganz England trägt ein Korsett. Nicht nur die Damen, die sich aus modischen Gründen hineinzwängen, sondern auch die, bei denen ein solches Kleidungsstück nicht zur Garderobe gehört. Und ebenfalls viele Männer, denn jede und jeder wird in Zwänge, Ansprüche und Regeln gepresst, die ihm sein jeweiliger gesellschaftlicher Stand vorgibt. Unschicklich! Wie oft habe ich dieses Wort in diesem Buch gelesen.

    Und was ist nicht alles unschicklich! Frauen, die Bücher lesen, die nach Bildung streben und sich für Politik interessieren. Damen, die sich nicht für Kleider und Bälle interessieren. Dienstmädchen, die Klavier spielen möchten. Herren, die sich in ein Dienstmädchen verlieben. Herren, die sich in einen anderen Mann verlieben…

    Wie immer, wenn ich Geschichten aus dieser Zeit lese, bin ich gleichermaßen fassungslos und fasziniert. Welche Probleme kamen auf jeden Menschen in der damaligen Zeit zu, der sich aus diesem Korsett, in das ihn die Gesellschaft gezwängt hatte, befreien wollte! Und wie kann es Menschen geben, die ihren gesamten Lebensinhalt darin sehen, sich für Kleider und Bälle zu interessieren und gegen jeden zu intrigieren, der etwas anders ist als sie selbst!

    Sowohl ganz vorne als auch ganz hinten im Buch befindet sich ein umfangreicher Stammbaum der Familie. Man sollte sich den zweiten Stammbaum aber wirklich erst nach dem Lesen anschauen, denn da gibt es einen Unterschied und man hat sonst einen fiesen Spoiler.

    Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen. Ich habe das Buch in einem Rutsch an einem regnerischen Sonntag gelesen. Die Schicksale der unschicklichen Charaktere waren so interessant, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Leider ist am Ende vieles offen, denn das Buch stellt den ersten Band einer Reihe dar, deren nächster Band erst 2014 auf Englisch erscheint. Ich werde dann wohl weiterlesen müssen.

    Vielen Dank liebe Beate für die Leihgabe!

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 5 Jahren
    Die Verwicklungen zwischen Adel und Dienstboten

    1912 kehrt der Earl of Westlake nach dem Tod seiner Frau in Begleitung seiner zwei Töchter per Schiff von Indien zum Landsitz Somerton Court in England zurück. Bereits an Bord begegnet die ältere Tochter Ada dem jungen Inder Ravi, der als Protegé von Douglas Varley auf dem Weg zum Studium nach Oxford ist. Während die Herrschaften sich noch auf der Überfahrt befinden, bereitet das Dienstpersonal in Somerton Court das Haus für die Ankunft und für die Hochzeit des Earls mit Mrs. Templeton vor, die selbst auch ihre drei eigenen Kinder Charlotte, Sebastian und Michael mit ins Haus bringen wird. Dabei bekommen es die alt eingesessenen Dienstboten es auch mit neuen Kollegen zu tun, die für allerlei Verwicklungen und Boshaftigkeiten sorgen. Während Ada am liebsten studieren würde, hat sich ihre kränkliche Schwester in den neuen Stiefbruder Michael verliebt, die Stiefschwester Charlotte sucht eine gute Partie als Ehemann und Sebastian wird ob seiner Neigungen von einem verflossenen Liebhaber erpresst. Und ein Dienstmädchen entpuppt sich als sehr talentiert und sorgt für eine große Überraschung.

    Leila Rasheeds Roman „Rückkehr nach Somerton Court“ ist der erste Band um den Landsitz und seine vielfältigen Bewohner zu Beginn des 20. Jahrhunderts, einer Zeit des Umbruchs und des Fortschritts. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und zieht den Leser sofort in die Geschichte hinein. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert und lassen einem die schönen Kulissen vor dem inneren Auge sehr real erscheinen. Die einzelnen Protagonisten sind gut herausgearbeitet, so dass man seine Sympathien gleichmäßig verteilen kann. Ada besticht durch ihren Wissensdurst, ihre Wärme und Empathie für ihre Mitmenschen, während Charlotte berechnend, eifersüchtig, oberflächlich und dabei boshaft ist. Rose ist hilfsbereit und sehr musikalisch, dabei talentiert und sich dessen noch gar nicht richtig bewusst. Stella ist die Intrigantin, die mit dem Waschen von schmutziger Wäsche ihre Ziele erreichen will. Dabei schreckt sie vor nichts zurück.

    Die Autorin gibt in ihrem Buch ebenso Einblicke in die Probleme der sogenannten Oberschicht wie in die der Dienstboten zur damaligen Zeit. Durch die schöne Erzählweise nimmt man als Leser am Familienleben teil und ist zu Gast in den herrschaftlichen Räumen oder aber in der Küche beim Personal.

    Ein wunderbarer historischer Roman, der allen Fans von Downton Abbey sehr gefallen wird. Auf die Fortsetzung darf man schon sehr gespannt sein. Ein schönes Lesevergnügen in eine vergangene Zeit.

     

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    Nik75s avatar
    Nik75vor 5 Jahren
    Rückkehr nach Somerton Court

    Gerne stelle ich euch den historischen Roman „Rückkehr nach Somerton Court“ von Leila Rasheed vor. Der Roman spielt im Jahr 1912. Lord Westlake kehrt mit seinen Töchtern Ada und Georgia auf sein herrschaftliches Anwesen Somerton Court zurück. Die Familie hat einige Jahre in Indien gelebt, wo Lord Westlake im Dienste des Gouverneurs von Bengalen stand, aber wegen eines Skandals entlassen wurde. 
    Zurück in England wird er die reiche Fiona Templeton heiraten, damit er sein Anwesen nicht verliert, weil er im Grunde genommen bankrott ist. Fiona zieht mit ihren Kindern Michael, Sebastian und Charlotte in Somerton Court ein und bringt somit auch das Leben von Ada und Georgia durcheinander. 

    Meine Meinung: 

    Ich habe diesen historischen Roman regelrecht verschlungen. Die Autorin hat einen leichten, lockeren und in den Bann ziehenden Schreibstil, der einem das Buch sehr schnell auslesen lässt. 
    Ich konnte mich mit Ada und ihrer Schwester Georgia gleich anfreunden. Beides sind hübsche nette Mädchen, die sich erst wieder an das steife Leben in England gewöhnen müssen. Ada ist eine sehr wissbegierige junge Frau, die sehr gerne in Oxford studieren möchte, was damals nur sehr wenigen Frauen ermöglicht wurde. Es herrschte immer noch dieser Etikettenzwang, der Frauen verbat das zu tun, was sie wollten. 
    Die Charaktere, die so gar nicht meins waren im Buch, die man als die Bösen bezeichnen könnte sind Lady Fiona Templeton und Charlotte ihre Tochter. Besonders Charlotte gönnt niemandem ihr Glück und ihr sind alle Mittel recht jemand auf dem Boden zu sehen. 
    Wie in vielen Familien hat auch hier fast jeder ein Geheimnis, das nicht gelüftet werden soll, aber es gibt einige Personen die es verstehen alles und jeden auffliegen zu lassen. Charlotte und ihre Kammerzofe Stella gehören da auf alle Fälle dazu. Sie sind wirklich sehr boshaft und bringen dadurch relativ viel Unglück über die Familie. 
    Ich glaube das Buch hat mich deswegen auch so gefesselt weil ich mich mit den Hauptprotagonisten identifizieren konnte und weil ich mir ihr Leben mit all ihren Sorgen und Ängsten einfach sehr gut vorstellen konnte. Dafür hat die Autorin mit ihren Schilderungen gesorgt. Besonders zum Schluss versteht es die Autorin das Buch extrem spannend zu schreiben, dass es sich schon fast wie ein Krimi liest. Ich konnte zumindest nicht mehr aufhören zu lesen und bin ganz in Adas Welt mit alle ihren Skandalen und Gerüchten versunken. 

    Ich freue mich, dass es für dieses Buch irgendwann mal eine Fortsetzung geben wird. Ich will nämlich unbedingt wissen wie es mit Ada und ihrer Familie weitergeht, denn es sind noch einige Frage am Ende des Buches offen geblieben. 

    Für diesen gelungenen historischen Roman vergebe ich 5 Sterne 

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    Mayylinns avatar
    Mayylinnvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Erreicht für mich nicht annähernd das Niveau von Downton Abbey! Viel zu unspektakulär & vorhersehbar!
    Schwacher Auftakt

    1912: Nach mehreren Jahren in Indien kehrt Lord Westlake überstürzt mit seinen Töchtern Ada und Georgiana in ihr Anwesen Somerton Court zurück. Überrumpelt von der plötzlichen Rückkehr in das ihnen fast vollkommen fremde England, wartet auf die Schwestern bei ihrer Ankunft auf dem Anwesen bereits die nächste Überraschung - ihr Vater hat sich mit der reichen Witwe Fiona Templeton verlobt, die neben ihrem beträchtlichen Vermögen, auch drei erwachsene Kinder mit in die Ehe und das Haus bringt. Diese tiefgreifenden Veränderungen bedeuten jede Menge Skandale und Intrigen in den bisher heilen Welten von Diener- und Herrschaft auf Somerton Court.

    Ich habe "Rückkehr nach Somerton Court" aufgrund der guten Kritiken gekauft. Den Klappentext habe ich schon als ein bisschen pathetisch empfunden, hatte aber doch die Hoffnung, einen Roman in der Art der Erfolgsserie "Downton Abbey" vor mir zu haben, obwohl schon wenig an die Qualität dieser Serie heranreicht, die ich schlichtweg brillant finde. 
    Doch genau an dieser Stelle wurde ich vollkommen enttäuscht. Das Drama und die Gefühle, die in der englischen Kostümserie so gekonnt umgesetzt werden, fehlen in diesem Buch vollkommen. 
    Mir kam es streckenweise so vor, als wollte die Autorin einfach ein paar Klischees bedienen, die man von der Gesellschaft in dieser Zeit hatte, angefangen bei aufmüpfigen Töchtern, die gerne studieren wollen, bis hin zu Liebschaften unter Dienern und Herren - gerne auch mal gleichgeschlechtlich. 
    Natürlich handelt es sich bei "Rückkehr nach Somerton Court" um den Auftakt einer Reihe, aber dennoch war ich enttäuscht, dass die Autorin so gut wie jeden Handlungsstrang offen gelassen hat. Gerade am Ende hat man das Gefühl, dass das Buch einfach unfertig ist. Auch die Figuren, allen vor an Lady Ada, die man schon fast als Protagonistin sehen kann, sind farblos und langweilig beschrieben. 

    Ich bin mir sehr unsicher, ob ich den zweiten Teil der Somerton Court-Reihe kaufen werde...dieser erste Teil bleibt für mich auf jeden Fall ein oberflächlicher und streckenweise langweilig dahinplätschernder Historienroman, der leider nur zwei Sterne verdient hat.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Taucht ein in eine Welt aus Skandalen, Intrigen und Liebschaften! Der erste Band der SOMERTON COURT Saga wartet darauf, von euch entdeckt zu werden. Lasst euch in dieser Leserunde gemeinsam von "Rückkehr nach Somerton Court" von Leila Rasheed fesseln!

    Mehr zum Buch:

    Im Jahre 1912 kehrt die Familie Averley - Lord Westlake und seine beiden Töchter - aus einem luxuriösen Leben in Indien auf ihr herrschaftliches Anwesen Somerton Court in England zurück. Während sich die Dienerschaft hastig auf die Ankunft der Herrschaft vorbereitet, trifft eine schockierende Nachricht ein: Lord Westlake wird auch seine neue Verlobte und ihre drei Kinder mitbringen. Doch nicht nur das sorgt für große Unruhe. Es gibt Gerüchte, Lord Westlake sei wegen eines schrecklichen Skandals aus den Diensten als Gouverneur in Bengalen entlassen worden und schon bald wird offenbar, dass es auch finanziell nicht gut um die Familie bestellt ist. All das sorgt für große Spannungen sowohl bei der Herrschaft als auch der Dienerschaft. Lady Ada, Lord Westlakes Tochter, sieht sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen, Sebastian muss sich gegen Erpressungen durch einen früheren Diener – und Liebhaber – zur Wehr setzen und das liebenswürdige Hausmädchen Rose gerät in einen Skandal, der die Macht haben könnte, das Ansehen der Averleys für immer zu ruinieren.

    --> Leseprobe

    Zusammen mit dem Fischer Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen mitreißenden historischen Roman. Ihr könnt euch bis zum 4. August 2013 für eines der Leseexemplare bewerben!* Beantwortet dazu einfach die folgende Frage:

    Würdet ihr in einem solchen Haus lieber den Dienern oder den Herrschaften angehören und wieso habt ihr euch genau dafür entschieden?

    *Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu!
    Zur Leserunde

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    Pressestimmen

    in bester ›Eaton Place‹-Manier

    Wundervoller Schmachtfezen à la Downton Abbey.

    Es wimmelt von Intrigen und Geheimnissen …

    Der Leser wird sofort gepackt, muss sich aber mit einem offenen Ende voller Cliffhanger zufrieden geben und geduldig auf die Fortsetzung warten.

    farbig und empathisch

    Liest sich einfach so weg, versetzt in andere Zeiten. Ein bisschen ›Eaton Place‹ ist dabei, und natürlich auch Liebe, erfüllte und unerfüllte.

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