Leila Rasheed Rückkehr nach Somerton Court

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Inhaltsangabe zu „Rückkehr nach Somerton Court“ von Leila Rasheed

England 1912: Ein Herrenhaus, zwei Welten und ein Jahrhundert voller Umbrüche – nicht nur Fans von Downton Abbey werden SOMERTON COURT lieben!

Im Jahre 1912 kehrt die Familie Averley - Lord Westlake und seine beiden Töchter - aus einem luxuriösen Leben in Indien auf ihr herrschaftliches Anwesen Somerton Court in England zurück. Während sich die Dienerschaft hastig auf die Ankunft der Herrschaft vorbereitet, trifft eine schockierende Nachricht ein: Lord Westlake wird auch seine neue Verlobte und ihre drei Kinder mitbringen. Doch nicht nur das sorgt für große Unruhe. Es gibt Gerüchte, Lord Westlake sei wegen eines schrecklichen Skandals aus den Diensten als Gouverneur in Bengalen entlassen worden und schon bald wird offenbar, dass es auch finanziell nicht gut um die Familie bestellt ist. All das sorgt für große Spannungen sowohl bei der Herrschaft als auch der Dienerschaft. Lady Ada, Lord Westlakes Tochter, sieht sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen, Sebastian muss sich gegen Erpressungen durch einen früheren Diener – und Liebhaber – zur Wehr setzen und das liebenswürdige Hausmädchen Rose gerät in einen Skandal, der die Macht haben könnte, das Ansehen der Averleys für immer zu ruinieren.

Prächtig und verführerisch eröffnet der erste Roman der SOMERTON COURT-Saga zwei Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten und doch unzertrennlich ineinander verwoben sind, in denen rücksichtsloses Streben, verbotene Gefühle und geheime Träume sich hinter beflissenem Lächeln und funkelnden Juwelen verbergen.

Wenn du dich verliebst, verlierst du vielleicht mehr als nur dein Herz…

Nette Geschichte für Fans von Downton Abbey. Kommt aber nicht ganz an die Serie ran. Hat einen Liebesroman-Charakter.

— Winterzauber

Sehr klischeehaft und weit hinter meinen Erwartungen! Schade!

— Miamou

Für Downton Abbey Fans ein literarischer Genuss!

— Traeumeline

Unterhaltsamer Auftakt mit einer ordentlichen Portion Skandale & Intrigen. An manchen Stellen wäre jedoch weniger mehr gewesen!

— SteffisBuecherbloggeria

Rasanter Auftakt mit ebenso vielen Charakteren wie Ereignissen. Spannend bis zum Schluss mit dem Wunsch, gleich mit Band 2 fortzufahren.

— janinchens.buecherwelt

Ein Reihenauftakt der Lust auf mehr macht. Ich möchte weiter abtauchen in die Welt der Familie Averley :)

— LeseBlick

zuerst kam ich nicht so richtig zurecht,es wurde aber besser!

— Goldammer

Einfach schön. Der Beginn einer wunderbaren Familiesaga ❤

— PrinzessinAurora

Schöner Roman. Man fiebert richtig mit den Figuren mit. Freue mich auf die Fortsetzung.

— IMG_1001

Einfach zum Abtauchen, ein ideales Sommerbuch. Allerdings darf man den Roman nicht allzu Ernst nehmen. Denn er ist etwas unrealistisch, aber trotzdem schön und entführt in die Welt von Downton Abbey

— LadyAnne

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  • Die Rückkehr nach Somerton Court die Bücherdiebe

    Rückkehr nach Somerton Court

    valeriedueck

    15. August 2017 um 12:24

    Unser Blog: http://buecherdiebe.blogspot.de/2017/08/somerton-court-leila-rasheed.html  Zum Inhalt: England 1912. Nach einem Aufenthalt in Indien und einem politischen Skandal um Lord Westlake kehrt Familie Averley nach Somerton Court zurück. Um die Existenz von Somerton Court sichern zu können heiratet er Fiona, nun Lady Westlake. Doch zwei der Töchter müssen in diesem Jahr bei Gesellschaft eingeführt werden und bei dem einen Skandal in Indien wird es nicht bleiben, denn Ada, die ältere Tochter von Lord Westlake hat ihre eigenen Interessen. Ravi und Ada scheinen sich nicht abgeneigt, aber einfach ist es nicht. Aber Ravi ist ein Inder und keine gute Partie für Ada, sodass sie nicht nur ihr Leben, wie sie es kannte, sondern auch das ihrer Familie aufs Spiel setzt, wenn sie die falsche Partie macht. Zu meiner Meinung:  Die Geschichte hinter dem Buch war nett und echt süß. Das Buch war unglaublich schnell zu lesen und der Schreibstil sehr leicht. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich die Trilogie beenden werden, weil man viel in diesem Buch bereits von Anfang an voraussagen konnte und es somit dem Leser nicht zum weiterlesen "gezwungen" hat. Obwohl sie 35/36 Jahre alt war, als Somerton Court erschien, hatte ich persönlich das Gefühl, dass ihr etwas Erfahrung fehlt. Die Idee selbst war gut, auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber an der Ausführung hat es gehapert. Man freut sich zwar, wenn kleine Hinweise eingestreut werden, aber hier waren sie nicht versteckt und sehr direkt. Ich hätte mich mehr gefreut, wenn mal etwas passiert wäre, was man vorher überhaupt nicht ahnen konnte. Dieser Punkt ist aber soweit mein einziger Kritikpunkt und ich mochte das Buch trotzdem. Da ich absoluter Downton Abbey Fan bin und wie alle nach dem Ende der Serie mehr von dieser Welt haben wollte, war dieses Buch eine gute Wahl. Die Personen und das persönliche Umfeld ist durch den Indien-Einfluss dennoch anders, als Downton. Dies ist in keinster Weise ein negativer Kritikpunkt. Wenn man Downton kennt, vergleicht man automatisch und das Buch war zum Glück kein Downton Abklatsch, sondern eine sehr süße Geschichte mit einem wirklich schönen Handlungsort. 

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  • Überaus gelungener Auftakt!!!

    Rückkehr nach Somerton Court

    janinchens.buecherwelt

    11. June 2016 um 14:20

    Gemeinsam mit den Leserunden-Ladies habe ich mich in die adelige, englische Welt des vergangenen Jahrhunderts begeben. Wir tauchten ein in eine Welt von aufkommender Emanzipation und dem Festhalten bewährter Konventionen.Leila Rasheed überfällt uns mit einer schier unendlich wirkenden Menge an Charakteren, deren Geschichten sich das ein oder andere mal kreuzen, sich lediglich streifen oder nebeneinander herlaufen. Die Erzählweise wechselt zwischen den gut situierten Lords und Ladies und deren Dienerschaft. Dadurch bekommen wir in beide Welten einen guten Einblick und eine Ahnung, wie es damals so gewesen ist. Mehr Schein als Sein ist das Hauptthema des Buches. Intrigen lauern an allen Ecken, unerwiderte Liebe steht an der Tagesordnung, uneheliche Kinder und auch Homosexualität sind starke Themen in Somerton Court. Gerade zwei Personen sind mir positiv in Erinnerung geblieben. Lady Ada, die kurz vor der Einführung in die Gesellschaft steht, sehnt sich nach Bildung, möchte studieren und verliebt sich ausgerechnet in einen Inder. Zu der damaligen Zeit entsprachen all diese Dinge nicht der Regel und waren geradezu verpönt. Ich bin jedoch sicher, dass Lady Ada ihren Weg gehen wird, die Grundsteine dazu legt sie in diesem ersten Teil der Reihe. Rose Cliffe, Hausmädchen auf Somerton Court, kommt einem Geheimnis auf die Spur, welches ihr ganzes Leben umkrempelt. Sie ist das stille Mäuschen, welches perfekt in ihrer Rolle als Dienstmädchen lebt. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und kann mit der gravierenden Änderung vorerst nur schwer leben. Dennoch kommt sie als starke Persönlichkeit rüber, die sich nicht unterkriegen lässt und sicherlich ihren Weg geht, auch wenn ihr hier und da Steine in den Weg gelegt werden.Locker leicht fliegen die Seiten dieses Auftaktbandes nur so dahin, das Netz aus Intrigen spinnt sich unaufhörlich weiter und die Autorin entlässt uns mit einem kleinen Cliffhänger. Die Welt der Adligen und gut Situierten ist nicht immer heiter und sonnig, sondern ist gespickt mit Beschränkungen und Konventionen. Fans von Downton Abbey kommen hier voll auf ihre Kosten, Romantikfans bleiben hier aber auch nicht auf der Strecke und dürfen sich zwischen all den Intrigen auch auf Liebe und Freundschaft freuen. 

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  • Verbotene Liebschaften...

    Rückkehr nach Somerton Court

    Miamou

    Im Jahre 1912 kehrt die Familie Averley - Lord Westlake und seine beiden Töchter - aus einem luxuriösen Leben in Indien auf ihr herrschaftliches Anwesen Somerton Court in England zurück. Während sich die Dienerschaft hastig auf die Ankunft der Herrschaft vorbereitet, trifft eine schockierende Nachricht ein: Lord Westlake wird auch seine neue Verlobte und ihre drei Kinder mitbringen. Doch nicht nur das sorgt für große Unruhe. Es gibt Gerüchte, Lord Westlake sei wegen eines schrecklichen Skandals aus den Diensten als Gouverneur in Bengalen entlassen worden und schon bald wird offenbar, dass es auch finanziell nicht gut um die Familie bestellt ist. All das sorgt für große Spannungen sowohl bei der Herrschaft als auch der Dienerschaft. Lady Ada, Lord Westlakes Tochter, sieht sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen, Sebastian muss sich gegen Erpressungen durch einen früheren Diener zur Wehr setzen und das liebenswürdige Hausmädchen Rose gerät in einen Skandal, der die Macht haben könnte, das Ansehen der Averleys für immer zu ruinieren. ******************************************************** Tatsächlich ließ ich mich blenden…Immerhin stand da „nicht nur für Fans von Downton Abbey“! Und ich als Riesenfan der Serie war natürlich sehr, sehr neugierig. Aber es ist halt nicht immer das drin, was draufsteht und bei „Die Rückkehr nach Somerton Court“ ist das leider der Fall. Um es in einem Satz zusammenzufassen: Das Buch hat mich eher enttäuscht und blieb sehr weit hinter meinen Erwartungen. Dies beginnt schon bei den Figuren, die zu Beginn des Buches alle auf einmal vorgestellt werden und da dreht sich schon einmal alles im Kopf. Man muss sich fast daneben einen Stammbaum aufzeichnen, um zu wissen, wer wo hingehört. Das wäre ja jetzt an sich nicht das ganz Schlimme gewesen, aber sie waren nicht nur viele, sondern hatten allesamt keine Tiefe und jedes erdenkliche Klischee wurde geradezu berücksichtigt. Die Figuren sind schwarz oder weiß und es gibt kein Zwischendrin. Da gibt es die „Gute“ Lady Ada, die jeden versteht, die scheinbar keine Standesdünkel hat und dann unterschwellig doch wieder welche. Sie verliebt sich…aber diese Liebe ist auf keinen Fall standesgemäß (…natürlich!). Dann haben wir noch Lord Westlake, der ein Geheimnis mit sich rumschleppt, dass aber der aufmerksame Leser bereits auf Seite fünf lösen kann….ebenfalls mit dem reinsten Klischee gespickt. Darauf setzt man dann noch die böse Stiefmutter und die böse Stieftochter, die gemeinsam mit der Zofe, die bösesten Intrigen spinnen und…aja….nicht vergessen, es muss dann natürlich auch noch den schwulen Sohn geben, der die gesamte Familienehre in den Schmutz zieht. Dem nicht genug, agieren die meisten Charaktere auch noch ziemlich unglaubwürdig und (an der Zeit gemessen) auch ziemlich unrealistisch. Richtig überzeugen konnte mich lediglich Lord Fintan. Alles Zutaten, zu der die Autorin für mich auch noch eine ziemlich seichte Handlung erstellt hat. Hier werden nämlich Situationen und Handlungen teilweise so mit warmer Luft aufgepumpt, dass man an manchen Stellen den Eindruck hatte, dass man das Tagebuch eines weiblichen Teenagers liest. Zudem fehlte mir eigentlich von Beginn weg der Zeitbezug zu 1912. Für mich hätte die Handlung in jede Zeit gesetzt werden können. Dabei hätten doch genau diese Vorkriegsjahre für einen historischen Roman so viel Potential gehabt. Generell machte es den Eindruck, als hätte die Autorin nicht sehr viel zu dieser Zeit recherchiert. Der Schreibstil war sehr einfach gestrickt und nichts wirklich Außergewöhnliches. An manchen Stellen fast zu einfach. Es gab daher nicht wirklich viel, was mich bei diesem Buch an der Stange hielt. Ich brauchte geschlagene 3 Wochen dafür, weil die anderen Bücher, die ich parallel las, einfach um so vieles aufregender waren. Natürlich kann man jetzt sagen, dass es der erste Teil einer Reihe war und die Autorin nicht schon hier ihr gesamtes Pulver verschießen konnte. Stimmt absolut…allerdings sollte es dann doch so viel sein, dass man die beiden weiteren Teile noch lesen will. Bei mir hat sie das nicht wirklich geschafft, weshalb ich mir sehr genau überlegen werde, ob ich die Fam. Averley noch weiter auf ihren Abenteuern begleiten werde.

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    • 4
  • Leider enttäuschend

    Rückkehr nach Somerton Court

    undliest

    Ich wollte einen Downton Abbey Roman haben. Da der Klappentext leicht platt ist, wusste ich vorher schon, dass ich keine literarischen Höhenflüge und auch keine Downton Abbey Qualität bekommen werde. Auch das Cover ist reichlich einfallslos finde ich. Hätte man schöner machen können. Aber es zieht halt die an, die diese Art Roman lesen möchten :) &meine Meinung: Ich hatte mich so gefreut, in ein Haus zu kommen, die Dienerschaft und die Bewohner kennen zu lernen, die Beziehungen zu begreifen und mir die wunderbaren Kleider vorzustellen. Aber dieser Roman kann mir kaum etwas davon bieten. Fang ich mal bei der Story an, ohne was zu verraten. Das erste Kapitel ist furchtbar platziert. Ohne, dass man Ada auch nur im geringsten kennt, verliebt sie sich schon „uuuunsterblich“ in diesen Typen, in den sie reinrennt. Nebenbei wird eingeworfen, dass sie sich natürlich für Frauenrechte interessiert und der Traumtyp natürlich auch. Und sie will studieren! Findet der Typ natürlich voll gut. Ähm. Mh. Gleichzeitig denkt sie – neben den Gedanken ans Frauenwahlrecht und ihren Typen – auch noch daran, dass sie ja unmöglich aussieht, so ohne Handschuhe und Hut, OMG. Also die Kritik geht jetzt nicht daran, dass man damals so gedacht hat, sondern dass es so gestelzt wirkt. Also ob die Autorin sich dachte, sie müsste unbedingt ganz oft einwerfen, dass alle sehr von Verhaltensregeln und Etikette beschränkt werden. Das merkt man weder an den Beschreibungen noch an den Dialogen. Damals hätte man wohl kaum bei Tisch mit Gästen eine fette Diskussion angefangen … Vielleicht liegts ja auch an mir, aber im ganzen Roman kam mir der gesellschaftliche Rahmen, den es damals gab, extrem gestelzt vor. Ist leider nicht sehr authentisch umgesetzt worden. Natürlich gibt es seeehr viele Parallelen zu der Serie Downton Abbey, nur alle noch einen Ticken krasser vielleicht. Die Themen, die in Downton Abbey in zwei Staffeln mit jeweils etwa 8 Folgen á 40-60 Minuten abgehandelt werden, kommen alle in diesem (dafür recht kurzen) Roman vor. Männerliebe, das Frauenwahlrecht, Liebe zwischen den Ständen, Dienerschaftsprobleme, Heiratsprobleme, uneheliche Kinder, alles gewürzt mit einer Prise Gossip Girl. Es gefällt bestimmt vielen, ich hab die Bewertungen im Internet gesehen. Mir hats nicht gefallen. Damals ging nicht alles so schnell wie heute. Manche Konversationen haben Wochen und Monate angedauert, Probleme wurden jahrelang ausgetragen. Wenn man Jane Eyre gelesen hat, weiß man, wovon ich spreche. Es ging mit mit der Story alles ein wenig zu schnell und es war vor allem zu viel des guten. Die Figuren waren zaaahlreich. Und einander so ähnlich, dass ich sie kaum auseinander halten konnte. Blöd fand ich auch die schwarz-weiß-Malerei. Ada, ihre Schwester, Michael, Prya usw. sind die Guten. Und dann sind da noch die böööse Stiefmutter mit ihrer bööösen Tochter und ihre böööse Kammerzofe... Schade, wenn es gut gewesen wäre, hätte ich mir die Fortsetzungen gerne gekauft. Fazit: Nein, leider ein Flop. Effekthascherei. Leider ist es ein Buch, das ich mir neu in der Buchhandlung gekauft habe. Ich gebe einen Punkt dafür, dass es mich stellenweise amüsiert hat. Noch mehr Rezensionen auf meinem Blog :) www.undliest.blogspot.com

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    • 2
  • Leichte Unterhaltung und Dramen in der gehobenen Gesellschaft

    Rückkehr nach Somerton Court

    Grandville

    England, 1912. Lord Westlake und seine Töchter befinden sich auf der Rückreise nach England und dem Landsitz Somerton Court. Lady Ada, eine intelligente junge Frau, die mehr vom Leben erwartet als auf den nächsten Ball zu gehen und ihre Schwester Lady Georgina, eher das Gegenteil, sind sich nicht sicher ob sie sich freuen sollen. Ihre Mutter ist verstorben und England in Wirklichkeit ein fremdes Land.Doch auf Ada lastet der Druck einen gute Figur auf dem gesellschaftlichen Parket zu machen. Ihr Vater verlässt Indien nicht freiwillig, er musste gehen - warum weiß Ada nicht. Doch dann lernt sie einen jungen Inder kennen und dies bringt Adas Leben gehörig durcheinander. So ganz weiß ich gar nicht, was ich über dieses Buch denken soll. Viele Dinge gehen mir durch den Kopf. Lange hatte ich mich auf das Buch gefreut, dann bekam ich es geschenkt. Das Cover hat mich natürlich sehr angesprochen, auch der Vergleich mit Downton Abbey hat sein übriges getan. Ich lese immer gerne historische Bücher, die in England spielen. Da war Somerton Court natürlich auf meinem Wunschzettel. Doch ich möchte ehrlich sein: das Buch war vollkommen anders, als ich erwartet habe. Dieser Roman hat mich nicht überzeugt. Gerade aus dem Fischer Verlag hatte ich irgendwie was anderes erwartet. Es kommt mir jetzt, nachdem ich es beendet habe, ziemlich flach, naiv, oberflächlich und kitschig vor. Ein wenig wie ein Groschenroman oder eine dieser nicht enden wollenden Soapoperas. Fast kein Stereotyp wird hier ausgelassen, ein Drama reiht sich an das nächste. Im Grunde hätte man auch nur die Hälfte in dieses Buch packen können, dafür aber ein wenig mehr in die Tiefe und den Hintergrund sowohl der Handlung, der Zeit und der Figuren stecken sollen. Das Buch spielt 1912, aber so richtig konnte ich mich beim lesen nicht in diese Zeit denken. Manchmal hatte ich eher das Gefühl es spielt 1860... wenn nicht das ein oder andere Auto durch die Gegend fahren würden. Auf der anderen Seite war es an einigen Stellen viel zu "modern". Ich habe nicht das Gefühl, dass sich die Autorin wirklich mit der damaligen Zeit beschäftigt hat. Die Dialoge sind einfach furchtbar platt und die Figuren wirken sehr konstruiert und naiv bis dumm. Teilweise klaffen gehörige zeitliche Lücken in der Handlung, Kapitel enden an einer "spannenden" Stelle, aber es wird dann später nicht mehr groß darauf eingegangen. Erst viele Seiten später kommt dann mal ein Satz, der sich darauf bezieht und der wird so nebenbei eingestreut, dass ich vermute, dass die Autorin in der Zwischenzeit vergessen hat, dass sie vorher in der Handlung etwas aufgebaut hat, dass sie noch lösen muss. Dazu kommt dann noch, dass es ins süßlich kitschige geht. Neben den ganzen Dramen kommt die Liebe nämlich nicht zu kurz. Böse Stiefmutter und -Schwester gegen die gute Lady Ada und dann noch eine heimliche verbotene Liebe. Diese Stereotypen lassen nicht viel Luft für die Handlung, denn dadurch wird sie relativ vorhersehbar. Im Januar 2014 erscheint in England die Fortsetzung "Diamonds & Deceit (At Somerton)". Warum, frag ich mich? Im Grunde weiß man schon jetzt, was passieren wird. Dazu kommt, dass das Buch nicht wirklich etwas "neues" zu bieten hat. Bei vielen Szenen musste ich an andere Werke diese Zeit betreffend denken z.B. "Wiedersehen mit Brideshead". Das einzig Gute ist, dass sich das Buch leicht und flüssig weglesen lässt. Was aber an dem doch recht anspruchslosen Stil liegt. Wer eine unanstrengende leichte bis seichte Unterhaltung mit englischem Adel zu Beginn des 20. Jahrhunderts lese möchte, könnte hier fündig werden. Aber bitte keinen allzu großen Tiefgang, Zeitkolorit und gute Dialoge erwarten. Viele Dramen, eine Liebe und schöne Kleider. Ein sehr leichter Schmöker mit Aschenputtel-Thema für einen kalten Winterabend oder einem Tag am Strand.

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    • 3
  • Kurzweiliger Einstieg in eine Familiensaga

    Rückkehr nach Somerton Court

    yari

    Im Jahr 1912 kehrt Lord Westlake mit seinen beiden Töchtern Ada und Georgiana England auf sein Anwesen Somerton Court zurück. Es gibt Gerüchte, dass der Lord wegen eines Skandals aus dem Dienst des Gouverneurs von Bengalen entlassen worden sei. Außerdem bringt Westlake seine neue Verlobte und deren drei Kinder mit auf das herrschaftliche Anwesen. Da es finanziell um Somerton Court nicht gut bestellt ist, geht er diese Ehe ein und auch seine Tochter, Lady Ada, ist gezwungen zwischen Familienehre und ihrem eigenen Glück zu wählen... Leila Rasheed ist mit Rückkehr nach Somerton Court ein schönes Sittengemälde der englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelungen. Gekonnt beschreibt sie die Standesunterschiede zwischen Adel und Bediensteten, aber auch wie intrigant manche Bedienstete und die Stieftochter Lord Westlakes vorgehen, um ihre Ziele  zu erreichen. Die Charaktere sind gut gezeichnet und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. Sehr gut finde ich es auch, dass die Probleme der damaligen Gesellschaft angesprochen werden. Sei es, dass Homosexualität damals noch strafrechtlich verfolgt wurde und Schande über die Familie brachte oder das aufkommende Frauenwahlrecht. Rückkehr nach Somerton Court unterhält mit Skandalen, Liebe und Intrigen und dies auf kurzweilige Art und Weise. Somit bekommt der Roman vier Sterne von mir.

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    • 3
  • Zum Abtauchen alla Downton Abbey

    Rückkehr nach Somerton Court

    LadyAnne

    04. August 2014 um 13:24

    Einfach zum Abtauchen, ein ideales Sommerbuch. Allerdings darf man den Roman nicht allzu Ernst nehmen. Denn er ist etwas unrealistisch, aber trotzdem schön und entführt in die Welt von Downton Abbey

  • Eine ganz nette Geschichte mit unwahrscheinlichen Charakteren

    Rückkehr nach Somerton Court

    schokoloko29

    04. August 2014 um 10:14

    Inhalt des Buches: Die Familie Westlake ziehen von Indien nach England zurück  und zwar recht mittellos. Lady Ada verliebt sich in einen indischen Studenten. Jedoch ist ihre Hauptaufgabe sich um einen reichen Adligen zu bemühen, der genug Geld in die Familie bringt. Sie ist im Delemma und weiss nicht ob sie ihrem Herzen oder ihrem Pflichtgefühl folgen soll... Eigene Meinung: Die Protagonisten agiern recht unglaubwürdig. Doch insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, so dass ich 3 Sterne für das Buch gebe...

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  • Unschicklich!

    Rückkehr nach Somerton Court

    Igelmanu66

    28. February 2014 um 22:12

    Im Jahr 1912 kehrt die junge Lady Ada Averley nach einem mehrjährigen Aufenthalt mit Vater und Schwester zurück nach England. Ihr Leben in Indien hatte sie geliebt, nun taucht ein Problem nach dem anderen auf. Der Neffe ihres Vaters, der sich während dessen Abwesenheit um die Besitztümer kümmern sollte, hat die Familie an den Rand des finanziellen Ruins getrieben. Die junge Ada soll nun gut und standesgemäß heiraten, nur hat sie leider ganz andere Dinge im Sinn. Zum einen hegt sie nämlich – undenkbar für eine Frau – den Wunsch zu studieren und zum anderen hängt ihr Herz an einem vollkommen unstandesgemäßen jungen Inder. Gibt es für sie eine Chance, ihre Träume zu verwirklichen? Das Jahr 1912. Ganz England trägt ein Korsett. Nicht nur die Damen, die sich aus modischen Gründen hineinzwängen, sondern auch die, bei denen ein solches Kleidungsstück nicht zur Garderobe gehört. Und ebenfalls viele Männer, denn jede und jeder wird in Zwänge, Ansprüche und Regeln gepresst, die ihm sein jeweiliger gesellschaftlicher Stand vorgibt. Unschicklich! Wie oft habe ich dieses Wort in diesem Buch gelesen. Und was ist nicht alles unschicklich! Frauen, die Bücher lesen, die nach Bildung streben und sich für Politik interessieren. Damen, die sich nicht für Kleider und Bälle interessieren. Dienstmädchen, die Klavier spielen möchten. Herren, die sich in ein Dienstmädchen verlieben. Herren, die sich in einen anderen Mann verlieben… Wie immer, wenn ich Geschichten aus dieser Zeit lese, bin ich gleichermaßen fassungslos und fasziniert. Welche Probleme kamen auf jeden Menschen in der damaligen Zeit zu, der sich aus diesem Korsett, in das ihn die Gesellschaft gezwängt hatte, befreien wollte! Und wie kann es Menschen geben, die ihren gesamten Lebensinhalt darin sehen, sich für Kleider und Bälle zu interessieren und gegen jeden zu intrigieren, der etwas anders ist als sie selbst! Sowohl ganz vorne als auch ganz hinten im Buch befindet sich ein umfangreicher Stammbaum der Familie. Man sollte sich den zweiten Stammbaum aber wirklich erst nach dem Lesen anschauen, denn da gibt es einen Unterschied und man hat sonst einen fiesen Spoiler. Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen. Ich habe das Buch in einem Rutsch an einem regnerischen Sonntag gelesen. Die Schicksale der unschicklichen Charaktere waren so interessant, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Leider ist am Ende vieles offen, denn das Buch stellt den ersten Band einer Reihe dar, deren nächster Band erst 2014 auf Englisch erscheint. Ich werde dann wohl weiterlesen müssen. Vielen Dank liebe Beate für die Leihgabe!

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  • Die Verwicklungen zwischen Adel und Dienstboten

    Rückkehr nach Somerton Court

    Dreamworx

    14. February 2014 um 11:04

    1912 kehrt der Earl of Westlake nach dem Tod seiner Frau in Begleitung seiner zwei Töchter per Schiff von Indien zum Landsitz Somerton Court in England zurück. Bereits an Bord begegnet die ältere Tochter Ada dem jungen Inder Ravi, der als Protegé von Douglas Varley auf dem Weg zum Studium nach Oxford ist. Während die Herrschaften sich noch auf der Überfahrt befinden, bereitet das Dienstpersonal in Somerton Court das Haus für die Ankunft und für die Hochzeit des Earls mit Mrs. Templeton vor, die selbst auch ihre drei eigenen Kinder Charlotte, Sebastian und Michael mit ins Haus bringen wird. Dabei bekommen es die alt eingesessenen Dienstboten es auch mit neuen Kollegen zu tun, die für allerlei Verwicklungen und Boshaftigkeiten sorgen. Während Ada am liebsten studieren würde, hat sich ihre kränkliche Schwester in den neuen Stiefbruder Michael verliebt, die Stiefschwester Charlotte sucht eine gute Partie als Ehemann und Sebastian wird ob seiner Neigungen von einem verflossenen Liebhaber erpresst. Und ein Dienstmädchen entpuppt sich als sehr talentiert und sorgt für eine große Überraschung. Leila Rasheeds Roman „Rückkehr nach Somerton Court“ ist der erste Band um den Landsitz und seine vielfältigen Bewohner zu Beginn des 20. Jahrhunderts, einer Zeit des Umbruchs und des Fortschritts. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und zieht den Leser sofort in die Geschichte hinein. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert und lassen einem die schönen Kulissen vor dem inneren Auge sehr real erscheinen. Die einzelnen Protagonisten sind gut herausgearbeitet, so dass man seine Sympathien gleichmäßig verteilen kann. Ada besticht durch ihren Wissensdurst, ihre Wärme und Empathie für ihre Mitmenschen, während Charlotte berechnend, eifersüchtig, oberflächlich und dabei boshaft ist. Rose ist hilfsbereit und sehr musikalisch, dabei talentiert und sich dessen noch gar nicht richtig bewusst. Stella ist die Intrigantin, die mit dem Waschen von schmutziger Wäsche ihre Ziele erreichen will. Dabei schreckt sie vor nichts zurück. Die Autorin gibt in ihrem Buch ebenso Einblicke in die Probleme der sogenannten Oberschicht wie in die der Dienstboten zur damaligen Zeit. Durch die schöne Erzählweise nimmt man als Leser am Familienleben teil und ist zu Gast in den herrschaftlichen Räumen oder aber in der Küche beim Personal. Ein wunderbarer historischer Roman, der allen Fans von Downton Abbey sehr gefallen wird. Auf die Fortsetzung darf man schon sehr gespannt sein. Ein schönes Lesevergnügen in eine vergangene Zeit.  

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  • Rückkehr nach Somerton Court

    Rückkehr nach Somerton Court

    Nik75

    02. January 2014 um 23:29

    Gerne stelle ich euch den historischen Roman „Rückkehr nach Somerton Court“ von Leila Rasheed vor. Der Roman spielt im Jahr 1912. Lord Westlake kehrt mit seinen Töchtern Ada und Georgia auf sein herrschaftliches Anwesen Somerton Court zurück. Die Familie hat einige Jahre in Indien gelebt, wo Lord Westlake im Dienste des Gouverneurs von Bengalen stand, aber wegen eines Skandals entlassen wurde.  Zurück in England wird er die reiche Fiona Templeton heiraten, damit er sein Anwesen nicht verliert, weil er im Grunde genommen bankrott ist. Fiona zieht mit ihren Kindern Michael, Sebastian und Charlotte in Somerton Court ein und bringt somit auch das Leben von Ada und Georgia durcheinander.  Meine Meinung:  Ich habe diesen historischen Roman regelrecht verschlungen. Die Autorin hat einen leichten, lockeren und in den Bann ziehenden Schreibstil, der einem das Buch sehr schnell auslesen lässt.  Ich konnte mich mit Ada und ihrer Schwester Georgia gleich anfreunden. Beides sind hübsche nette Mädchen, die sich erst wieder an das steife Leben in England gewöhnen müssen. Ada ist eine sehr wissbegierige junge Frau, die sehr gerne in Oxford studieren möchte, was damals nur sehr wenigen Frauen ermöglicht wurde. Es herrschte immer noch dieser Etikettenzwang, der Frauen verbat das zu tun, was sie wollten.  Die Charaktere, die so gar nicht meins waren im Buch, die man als die Bösen bezeichnen könnte sind Lady Fiona Templeton und Charlotte ihre Tochter. Besonders Charlotte gönnt niemandem ihr Glück und ihr sind alle Mittel recht jemand auf dem Boden zu sehen.  Wie in vielen Familien hat auch hier fast jeder ein Geheimnis, das nicht gelüftet werden soll, aber es gibt einige Personen die es verstehen alles und jeden auffliegen zu lassen. Charlotte und ihre Kammerzofe Stella gehören da auf alle Fälle dazu. Sie sind wirklich sehr boshaft und bringen dadurch relativ viel Unglück über die Familie.  Ich glaube das Buch hat mich deswegen auch so gefesselt weil ich mich mit den Hauptprotagonisten identifizieren konnte und weil ich mir ihr Leben mit all ihren Sorgen und Ängsten einfach sehr gut vorstellen konnte. Dafür hat die Autorin mit ihren Schilderungen gesorgt. Besonders zum Schluss versteht es die Autorin das Buch extrem spannend zu schreiben, dass es sich schon fast wie ein Krimi liest. Ich konnte zumindest nicht mehr aufhören zu lesen und bin ganz in Adas Welt mit alle ihren Skandalen und Gerüchten versunken.  Ich freue mich, dass es für dieses Buch irgendwann mal eine Fortsetzung geben wird. Ich will nämlich unbedingt wissen wie es mit Ada und ihrer Familie weitergeht, denn es sind noch einige Frage am Ende des Buches offen geblieben.  Für diesen gelungenen historischen Roman vergebe ich 5 Sterne 

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  • Schwacher Auftakt

    Rückkehr nach Somerton Court

    Mayylinn

    25. November 2013 um 18:22

    1912: Nach mehreren Jahren in Indien kehrt Lord Westlake überstürzt mit seinen Töchtern Ada und Georgiana in ihr Anwesen Somerton Court zurück. Überrumpelt von der plötzlichen Rückkehr in das ihnen fast vollkommen fremde England, wartet auf die Schwestern bei ihrer Ankunft auf dem Anwesen bereits die nächste Überraschung - ihr Vater hat sich mit der reichen Witwe Fiona Templeton verlobt, die neben ihrem beträchtlichen Vermögen, auch drei erwachsene Kinder mit in die Ehe und das Haus bringt. Diese tiefgreifenden Veränderungen bedeuten jede Menge Skandale und Intrigen in den bisher heilen Welten von Diener- und Herrschaft auf Somerton Court. Ich habe "Rückkehr nach Somerton Court" aufgrund der guten Kritiken gekauft. Den Klappentext habe ich schon als ein bisschen pathetisch empfunden, hatte aber doch die Hoffnung, einen Roman in der Art der Erfolgsserie "Downton Abbey" vor mir zu haben, obwohl schon wenig an die Qualität dieser Serie heranreicht, die ich schlichtweg brillant finde.  Doch genau an dieser Stelle wurde ich vollkommen enttäuscht. Das Drama und die Gefühle, die in der englischen Kostümserie so gekonnt umgesetzt werden, fehlen in diesem Buch vollkommen.  Mir kam es streckenweise so vor, als wollte die Autorin einfach ein paar Klischees bedienen, die man von der Gesellschaft in dieser Zeit hatte, angefangen bei aufmüpfigen Töchtern, die gerne studieren wollen, bis hin zu Liebschaften unter Dienern und Herren - gerne auch mal gleichgeschlechtlich.  Natürlich handelt es sich bei "Rückkehr nach Somerton Court" um den Auftakt einer Reihe, aber dennoch war ich enttäuscht, dass die Autorin so gut wie jeden Handlungsstrang offen gelassen hat. Gerade am Ende hat man das Gefühl, dass das Buch einfach unfertig ist. Auch die Figuren, allen vor an Lady Ada, die man schon fast als Protagonistin sehen kann, sind farblos und langweilig beschrieben.  Ich bin mir sehr unsicher, ob ich den zweiten Teil der Somerton Court-Reihe kaufen werde...dieser erste Teil bleibt für mich auf jeden Fall ein oberflächlicher und streckenweise langweilig dahinplätschernder Historienroman, der leider nur zwei Sterne verdient hat.

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  • Rückkehr nach Somerton Court - Lisa Rasheed

    Rückkehr nach Somerton Court

    Nazurka

    02. November 2013 um 10:41

    Ein schwacher und oberflächlicher Historicalroman. Rückkehr nach Somerton Court Klappentext: „England 1912: Ein Herrenhaus, zwei Welten und ein Jahrhundert voller Umbrüche. Nach einem luxuriösen Leben in Indien kehrt Lord Westlake mit seinen beiden Töchtern auf sein herrschaftliches Anwesen Somerton Court zurück. Aber skandalöse Gerüchte verfolgen ihn bis nach England, und so sieht seine älteste Tochter, Lady Ada, sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen. Denn nur sie kann den Ruf der Averleys retten. Aber dafür müsste sie ihre große Liebe aufgeben – einen Mann, den ihr Vater niemals akzepieren würde. Wenn du dich verliebst, verlierst du vielleicht mehr als nur dein Herz…“ Informationen zur Autorin: Lisa Rasheed hat ihre Wurzeln sowohl in Bangladesch als auch in England. Sie wuchs in Libyen auf, lebte einige Jahre in Brüssel und verbrachte viel Zeit in Italien. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann, einem dänischen Saxophonisten, in Birmingham. (Aus: Rückkehr nach Somerton Court, Informationen zur Autorin) Rezension Als Lady Ada mit ihrem Vater und ihrer jüngeren Schwester Georgiana aus Indien auf das Anwesen Somerton Court zurückkehrt, ahnen die beiden Geschwister noch nicht, dass sie bald schon eine Überraschung erleben werden: Denn ihr Vater hat beschlossen, nochmal neu zu heiraten, unter anderem, um das Anwesen vor dem Bankrott zu retten, in welches es ihr Cousin beinahe getrieben hätte. Leider stellt Lady Ada fest, dass ihre neue Familie überhaupt ganz anders ist als sie und ihre Schwester. Neben den Familienumstellungen muss sie dabei aber immer wieder an den Inder, Ravi, denken, welcher ihr auf der Überfahrt einen Kuss stahl. Und als dieser plötzlich in Begleitung seines Protegés auf der Hochzeit ihres Vaters auftaucht, sind Schmetterlinge im Bauch nur so vorprogrammiert. Doch kann sie ihren Gefühlen nachgeben, wo doch der Ruf ihrer gesamten Familie auf ihren Schultern ruht? Mit ihrem Roman „Rückkehr nach Somerton Court“ lässt Autorin Leila Rasheed den Leser in das 20. Jahrhundert tauchen und die Geschichte Lady Adas erleben, welche, hingerissen zwischen ihrer Familie und ihrer Liebe, Entscheidungen treffen muss, welche die gesamte Handlung maßgeblich beeinflussen. Schon zu Beginn der Geschichte, welche mit der Überfahrt auf See beginnt, wird man maßgeblich flutartig in die Ereignisse hineingezogen, wobei Lady Ada sich auf dem Deck des Schiffs in den gut aussehenden Inder Ravi verguckt – welcher ihr auch promt einen Kuss stielt. Ihre Rückkehr nach Somerton Court ist dabei geprägt von ihren potenziellen Gedanken und Gefühlen Ravi gegenüber, sowie allerdings auch der Verantwortung, welche sie gegenüber ihrer Familie und der Gesellschaft inne hält. Lady Ada als Protagonistin scheint dabei als Figur nett gezeichnet – schön, intelligent und höflich. Alles Dinge, die eine junge Frau als Tugenden mitbringen sollte. Auch eine gewisse Sympathie gegenüber ihr schwingt beim Lesen mit. Doch so nett sie auch wirkt, so oberflächlich muss der Leser an der Obergrenze zu diesem Charakter kratzen, denn die Tiefe, welche man sich hier gewünscht hätte, ist völlig abhandengekommen. Weder eine detaillierte Charakterzeichnung noch die Entwicklung der Figur innerhalb des Handlungsstrangs wirkt authentisch, immerzu fühlt der Leser sich mehr außerhalb der Geschehnisse, als das er wirklich in sie tauchen könnte. So ergeht es einem auch mit den Nebencharakteren, welche meist nur kurz umrissen werden und völlig blass der Geschichte beiwohnen. Einzig Lady Adas Schwester, Georgiana, versprüht durch ihren lebhaften Geist eine gewisse Freude, welche allerdings ebenso schnell wieder abhandenkommt, wie sie auftaucht. Und neben diesen Nebenfiguren setzen die Antagonisten das i-Tüpfelchen auf, denn sie sind absolut stereotyp gezeichnet und locken dem Leser anstatt diebische Freude nur Gereiztheit aus und bringen ihn mit ihrem nervenaufreibendem Handeln zur Weißglut. Auch die Handlung macht dem Potenzial der Story keine Ehre. Jedes Mal, wenn etwas spannendes passiert oder sich die Fäden innerhalb des Handlungsstrangs zusammenziehen, werden die Schlüsselszenen nicht ausgeschrieben, sondern einfach übersprungen, ohne dass man als Leser eine Ahnung davon hat, was nun genau zwischen den Ereignissen passiert ist und wie sich Emotionen und Handlungen der Charaktere entwickeln. Langatmigkeit und eine nervenaufreibende Grundstimmung dominieren dabei die Atmosphäre der Geschichte, welche leider völlig unzufrieden stellend ist. Da kann leider auch der Höhepunkt des Romans nichts mehr retten, welcher dem Leser zwar eine gewisse Befriedigung einiger offener Fragen gewährt, jedoch mit einem massivem Cliffhanger aufwartet, der den Leser mehr als unzufrieden zurücklässt. Schade – denn die Geschichte an sich hat durchaus Potenzial, erliegt dabei aber leider seiner mangelnden Ausführung. Fazit Rückkehr nach Somerton Court von Leila Rasheed ist ein schwacher Historical, welchen es schon oft gab. Langatmigkeit und fehlende Tiefe zeichnen sowohl Charaktere als auch die Handlung des Romans, welcher mit einem riesigen Cliffhanger den Leser mehr als unbefriedigend zurücklässt. Hier sieht man wieder: Ein Bestseller-Status sagt nichts über die Qualität des Inhalts aus. Fans der Historik sollten ihre Zeit dann doch lieber anderen Romanen des Genres zuwenden. Pro & Contra + Georgiana + Ab und zu spannende Parts - Mangelnde Ausführung - Verschenktes Potenzial - Blasse Figuren - Tiefe innerhalb der Handlung fehlt - Nicht authentisch - Langatmig - Oberflächlich Bewertung: Handlung: 2/5 Charaktere: 1,5/5 Lesespaß: 2/5 Preis/Leistung: 1,5/5

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  • Ein gelungener Start einer interessanten Buchreihe...

    Rückkehr nach Somerton Court

    Forila

    23. October 2013 um 14:36

    … Alles spielt im England des frühen 20. Jahrhunderts. Lord Westlake und seine beiden Töchter kehren nach einer langen Zeit in Indien auf ihr Anwesen nach England zurück. Die Mutter der beiden Töchter ist bereits lange tod. Und so sind alle auf dem Anwesen sehr überrascht, dass Lord Westlake eine neue Frau – seine Verlobte, Mrs. Templeton – ebenfalls mit nach Somerton Court bringt. Als wäre das nicht genug, bringt diese auch noch drei Kinder mit. Für die Dienerschaft stehen also jede Menge Änderungen und ein etwas anderer Kommandoton der neuen Lady Westlake an. Für das Hausmädchen Rose, das eigentlich lieber der Musik ihr Leben widmen würde, anstatt den feinen Damen die Kleider zu bügeln, scheinen ihre Träume immer mehr in weiter Ferne zu rutschen. Doch ähnlich ergeht es auch Lady Ada, der ältesten Tochter von Lord Westlake, die ganz anders als alle anderen feinen Damen in ihrem Stand sich lieber mit Büchern und Bildung als mit Kleidern und Tanzveranstaltungen aufhält und in Oxford studieren möchte. Als sich dann herausstellt, dass es der herrschaftlichen Familie finanziell nicht mehr so gut geht, kommen noch ganz andere Zeiten auf die beteiligten Personen zu…. In “Rückkehr nach Somerton Court“ werden Geschichten von Menschen thematisiert, die unterschiedlicher nicht sein können. Hier treffen Dienerschaft und adlige Herrschaft aufeinander. Beide Gesellschaftsschichten haben andere Lebensgewohnheiten, Lebensansichten und einen anderen vorgeschrieben Weg zu gehen. Und doch kann sich das Blatt auch für die „reichen“ Menschen schnell ändern. Am Ende sind sie jedoch alle gleich – nämlich Menschen, die alle Träume haben. Zuerst erschien mir das Buch ein wenig wie die „Aschenputtel-Story“. Der Vater heiratet neu, die Stiefmutter ist nicht die netteste und hat dazu noch unliebsame Kinder, die Tochter möchte ihren eigenen Weg gehen und kommt aus ihrem Käfig nicht frei. Doch schon nach dem ersten Drittel des Buches wurde mir klar, dass in dieser Geschichte noch ganz andere Facetten aufgezeigt werden und sie einen Verlauf einnimmt, den man zuerst nicht vermutet hat. Insbesondere die Beschreibung der Charaktere aus der Dienerschaft macht dieses Buch einfach lesenswert. Die Autorin beschreibt jede einzelne Person und dessen Gefühle, so ausführlich und klar, dass man sie sich alle so real vorstellen kann und bald seine Lieblingsprotagonisten gefunden hat. Der Schreibstil ist nicht übertrieben verschlungen, sondern so, dass man die Handlungsstränge gut nachvollziehen kann. Mit großen Erwartungen freue ich mich bereits jetzt auf den zweiten Teil und kann dieses Buch allen empfehlen, die sich gerne in eine andere Zeitgeschichte hinein versetzen und sich von dramatischen Lebensgeschichten voller Emotionen gerne mitreißen lassen. Es ist ein Buch zum Abschalten vom Alltag, was aber in keinster Weise langweilig ist, sondern den Leser richtig fordert und ihn im Geschehen festhält. Manchmal ist es, als möchte man fast ins Buch steigen und in der Story mitspielen. :-)

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  • Ein locker leichtes Buch zur sanften Unterhaltung

    Rückkehr nach Somerton Court

    moncoeur

    05. October 2013 um 20:13

    Rückkehr nach Somerton Court spielt 1912 in England und beleuchtet das Leben der Familie Averly, die nach einem langen Aufenthalt in Indien wieder in ihre Heimat ins beschauliche, ländliche England zurückkehren. Dabei gibt entwickeln sich so manche Probleme sowohl im Dienstbotentrakt als auch im vornehmen Salon. Aber auch ein lang gehütetes Geheimnis kommt im Laufe des Buches ans Licht. Ein locker leichtes Buch zur sanften Unterhaltung. Kein schlechter Roman, aber wer Tiefe, Witz, Wortgewandtheit oder interessante Charaktere sucht, wird hier nicht fündig. Von verbotener Liebe, über familiäre Skandale und finanziellen Problemen wurde jedes Problem, das man sich vorstellen kann in diesem Buch verarbeitet. Leider ist die Handlung zu klischeehaft und dadurch von Anfang an leicht durchschaubar, was keine Spannung aufkommen lässt. Innerhalb eines Kapitels wird mehrmals zwischen den Figuren hin und her gewechselt; einerseits sorgt das dafür, dass das Buch nicht langatmig wird, andererseits werden Handlungsstränge erst viel später wieder aufgegriffen oder gar nicht erst zu Ende erzählt. Mir hat das Buch vor allem sprachlich nicht gefallen, da ich die Erzählpassagen meist zu salopp empfand während die Dialoge zu hochgestochen klangen. Im Vergleich mit anderen Büchern desselben Genres hat mir die Tiefe der Recherche gefehlt, da das Genre ja vor allem durch die geschichtlichen Hintergründe spannend ist. Die Figuren selbst waren mir leider auch zu flach präsentiert. Zum einen die arme Ada, die ihrer unerfüllten Liebe nachtrauert. Zum anderen Fiona und Charlotte, die klischeehaften Stiefmutter und Stiefschwester, deren obligatorische Bestimmung es ist die „Bösen“ zu verkörpern. Dann noch der wilde Sebastian mit dem dunklen Geheimnis und zum Schluss das schüchterne und bescheidene Dienstmädchen Rose, die keiner Fliege etwas antun könnte. Die Guten sind gut und die Bösen sind böse. Das war mir leider ein bisschen zu einfach und baut ebenfalls keine Spannung auf, weil ein Handeln entgegen ihrer Charaktereigenschaften ausbleibt. Alles in allem kann man sagen, dass die Geschichte an sich ganz unterhaltsam ist jedoch jegliche Überraschungen oder Wendungen fehlen, da die Handlung leider sowohl vorhersehbar als auch wenig kreativ ist. Das Buch ist leicht verdaulich und daher eine optimale Urlaubslektüre.

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